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Hundeforum Der Hund
bärle

Er ist so furchtbar überdreht - habt ihr Tipps?

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Es geht um unseren Pointer. Draußen ist er so furchtbar überdreht.

Wir haben ihn jetzt lange einfach ruhig an der kurzen Leine mitgenommen. Da fiept er anfangs auch oft rum und so, aber mit der Zeit hat er sich dann wohl mit seinem Schicksal abgefunden.

Lassen wir ihn frei laufen, geht er so bis zu 50 m vor und zurück, hin und her. Er würde laufen, bis er umfällt. Er sabbert dabei und auch da ist er nicht wirklich glücklich. Total überdreht. Muß hier und dort und da gleichzeitig sein. Jaffelt rum, wenn er nicht schnell genug am nächsten Ort ist.

Laufen wir ruhig mit ihm an der Leine, lasse ich ihn absitzen, leine ab und laufen ruhig weiter. Hat (ein paar Tage) recht gut geklappt. Hab vorher den Fehler gemacht, ihn mit "ok" frei zu geben. Das war sozusagen der Startschuß zum ausrasten *hüstel*. Ich lasse ihn da im Umkreis von ein paar Metern von uns laufen. Geht er zu weit, reicht (reichte bisher) ein "sch" und er sortierte sich wieder ein. Aber jetzt fängt er auch da an, ständig nach vorne zu drängen. Reagiert zwar wie gewünscht auf "sch", aber ich merke, daß er frustriert ist, weil er ja nach vorne könnte, aber durch mich gehalten wird.

Flexi, Schleppe, weiß nicht was... mit Stopp-Kommando zum Radius einhalten, mit Down, mit Sitz... ich rufe im Sekundentakt.

Er ist draußen total überdreht, hechelt wie doof, sabbert teilweise vor Aufregung, zittert und jiffelt, so lange wir draußen sind.

Ich merke, wie mir so langsam die Ideen ausgehen und werde teilweise richtig zornig. Also nicht dem Hund gegenüber, der tut mir so langsam nur noch leid :( . Aber meine innere Stimmung bemerkt er natürlich auch. Da muß ich mir nix vormachen.

Ich muß dazu sagen, er war schon immer so. Und er war auch in der Wohnung so. Das hat sich nun gelegt, seit die Hunde drin nur noch auf ihren Plätzen liegen. Jetzt hat er drin Ruhe. Dann warte ich an jeder Tür, bis er ruhig sitzt und aufhört zu jammern. Erst dann gehen wir langsam los. Das hat anfangs schon bis zu einer halben Stunde gedauert, bis wir überhaupt mal am Gartentor waren. Aber wir haben das konsequent durchgezogen. Er ist jetzt ruhiger, jammert aber trotzdem noch (hört aber schneller auf). Ich merke aber, daß er nur gelernt hat, die Klappe zu halten und nicht wirklich innerlich ruhig ist.

Viele haben immer gesagt, das ist ein Pointer, der ist halt so. Die sind draußen aufgedreht. Und die gehen halt so weit. Hatte extra bei ner Jägerin Unterricht genommen. Da hat er "gelernt", wenn er brav her kommt, darf er zur Belohnung wieder laufen. Tja... aber das geht halt nicht, denn er ist ja auch beim Laufen total überdreht.

Was würdet ihr denn tun? Nur noch an kurzer Leine raus? Ruhige Spaziergänge machen? Ich hab das anfangs total falsch gemacht. Wollte alles recht machen, pointertypisch auslasten. Und hab alles falsch gemacht. Ich könnte mich einfach nur Ohrfeigen. Wenn ich nochmals die Chance hätte, würde ich von Anfang an ganz anders an die Sache ran gehen. Aber jetzt? Ich habe diese Chance nicht mehr.

Was soll ich machen? Wie kann ich ihm helfen? An "Hilfsmitteln" haben wir schon alles durch (machen wir auch regelmäßig noch). Massagen, Bachblüten, Akupunktur, Homöopathie...

Ich bin nur noch frustiert, weil ich ihm nicht helfen kann und mindestens einmal täglich fließen hier mittlerweile die Tränen vor Wut und Enttäuschung (weil ich zu doof für diesen Hund bin - nicht WEGEN ihm).

Sorry, daß das so lange geworden ist. Vielleicht hat jemand eine Idee... Dankeschön. :(

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Wie beschäftigst Du Deinen Hund?

Vielleicht ist er nicht richtig ausgelastet und

er sucht sich dann selbst Beschäftigung!

Wie alt ist er denn?

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Huhu!

Ich hatte auch mal so ein Exemplar und bei mir lautet dir Lösung: Barfen ohne Getreide. Seit ich ganz auf Getreide verzichte (auch in Leckerlis) hat sich schon einiges getan.

Bin leider gerade auf dem Sprung, aber das wollte ich noch schnell einwerfen ;)

Viel Erfolg und gute Nerven wünsche ich!!

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Hi,

was machst Du denn sonst so mit Deinem Hund ausser spazieren gehen?

Gruß

Andrea

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Hey also eine Freundin von einer freundin hatte auch einen Pointer und die erzählte mir genau die selbe Geschichte. Pointer sind schwer auszulasten was ich gehört habe. Sie müssen so viel rennen und sich bewegen. Wenn ihnen das nicht geboten wird werden sie unausgeglichen und fnagen zb an zu zittern. ICh habe gehört man kann Hunde auch longieren. Fahrrad fahren würde ihm bestimmt auch Spaß machen. Ich habe einen jungen Podenco Mix und der muss auch viel laufen. Die Podenco Dame von einer Freundin ist auch erst nach ca 2h Fahrrad fahren ausgeglichen und erschöpft.

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Ich hab' hier zwar keinen Pointer aber eine Segugio Italiano Maus... die ist keinen Deut besser :D

Allerdings nur wenn sie nicht richtig ausgelastet ist (z.B. wenn -was seeehr selten vorkommt- eine Woche nicht mit ihr gearbeitet wird). Dann hibbelt die nur rum!

Bei ihr hilft wirklich nur ARBEITEN!!! Wenn sie richtig viel arbeiten darf, ist sie der tollste Hund, den man sich nur wünschen kann.. tatsächlich auch draussen... aber wirklich nur dann!!!

Kann Dir also auch nur empfehlen mit dem Hund vielleicht Fährtenarbeit oder Ähnliches zu machen? Hundeplatz im Sinne von reinem Gehorsamstraining reicht so einer Rasse nicht.. kannst Du zwar auch machen aber würde ich nicht als alleine ausreichend erachten. Die Hunde brauchen dringend eine Arbeit für Ihre Nase/Hirn!

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Ich würde auch fragen: wie wird der Hund ausgelastet? Pointer sind dafür gezüchtet, grosse Felder in schnellem Galopp nach Vögeln abzusuchen, denen sie dann vorstehen. Sie sind zum rennen geboren - nur kurze Leine ist fast das Schlimmste, was man ihnen antun kann. Das ist kein Hund für einen 5 oder 10 m Radius! Es sind ausgesprochene Spezialisten, daher ist es nicht immer einfach, eine passende Beschäftigung für sie zu finden. Viele machen sich wenig aus Fährten und Schleppen, es sind Hochwindsucher - freie Verlorensuche ist vielleicht eher geeignet. Auch das Laufbedürfnis sollte der Pointer ausleben dürfen, auf sicheren Flächen und evt. im Zughundesport.

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Puh, genau das überdreht ihn noch mehr. Wenn er frei laufen darf, jiffelt er ja auch rum und sabbert vor Aufregung und wird immer noch ungeduldiger und aufgedrehter. Am ruhigsten ist er wirklich, wenn man ganz ruhig und gleichmäßig an der kurzen Leine mit ihm spazieren geht. Was mache ich denn jetzt? Jeder sagt was anderes, ich dreh echt bald durch.

Er wird gebarft (ohne Getreide), wir machen Schleppen/Fährten, Dummytraining (macht er sehr gerne), longieren findet er auch ganz klasse.

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versuch doch mal fahrrad fahren. vielleicht braucht er ja ne gewisse struktur oder vorgabe?

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Ja ich weiss wie du dich fühlst.

Bei uns ist es nicht so krass. Aber wenn ich Leonie mal Freiheiten GEBE dann NIMMT sie diese auch. Im übermaße. Also läuft erstmal ausser Reichweite.....Hört nicht oder nur wenn sie Lust hat.

Momentan mache ich es so das sie NUR an der Leine geht. Da habe ich zwar muss ich zugeben immer ein schlechtes Gefühl bei aber so ist das. Maximale ist die Schlepp zur Absicherung.

Dafür fahre ich viel mit dem Rad und wir machen Fährte und Agility und so andere Denk und Sportaufgaben für die beiden.

Momentan kommen die sowas von zu kurz. Aber ganz ehrlich wenn ich das nicht jeden Tag denken würde würde ich es garnicht merken. Die beiden zeigen es mir nicht ;)

Du warst doch auch bei Anita oder?

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