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Hundeforum Der Hund
Noribiz

Über den Fang greifen, auf den Rücken drehen

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also nochmal zum schluss gesagt, wir sind KEINE HUNDE und müssen auch nicht versuchen uns ständig somit zum Affen zu machen.....


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1064322

Da fragt man sich ob du schon mal Hunde untereinander beobachtet hast? Kein Hund macht sich für einen anderen zum Affen, sowas tun nur Menschen und merken es nicht mal ;)

Ich hab jedenfalls noch keinen Hund mit Balli oder Futterbeutel jonglieren sehen um einem anderen Hund irgendwas bei zu bringen... Ich habe auch noch keinen Pfeifen oder Jackpott Jubel machen sehen...

Da fragt man sich wer hier nicht über den Tellerand sehen will.

@ Heike

Guckst du eine der zahlreichen Sendungen. Dann siehst du, wie das gemacht wird.

Frauchen steht dump glotzend in der Ecke während 3 Helfer den Hund bändigen und ihm Maulschlaufen anlegen... Dann fängt Fraule das heulen an, weil sie das nicht mit ansehen kann und dabei ist es ihre schuld!

Gruß Iris

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Hallo Iris!

Ich habe solche Situationen schon mehrmals in Natura erlebt. Deshalb finde ich so wichtig, dass am Verhalten des Menschen gearbeitet wird und nicht nur am Hund.

Wobei es für mich wichtig ist wenn schon der Welpe Konsequenzen seines Verhaltens erfährt. Dann kommt es gar nicht so weit.

Jedoch ist bei vielen Neuhundehaltern die Vermenschlichung ihrer Hunde und das mangelnde Wissen wie Hunde lernen Ursache für die Unfähigkeit dem Hund Grenzen zu zeigen.

Dazu muss man ihnen Wissen vermitteln, dann sind sie auch bereit ihren Hund nicht mehr nur mit Samthandschuhen anzufassern. Dies geschieht nämlich oftmals aus der Angst heraus ihr Hund würde sie nicht mehr mögen, wenn sie ihn mal etwas gröber anfassen. Wobei die meisten Hunde gerade dem, der ihnen Sicherheit vermittelt und der über Konsequenzen ganz klar sagt was richtig und was falsch ist ,viel mehr vertraut und auch willig folgt.

Wobei wir wieder dabei anlangen, das jeder Welpe der Schnauze der Mutter, die sonst füttert und liebkost auch nach einem Schnauzengriff vertraut. Weil er versteht warum dies geschah und lernt, wie er es in Zukunft vermeiden kann.

Und gerade das sollten wir von der innerartlichen Kommunikation lernen. Uns verständlich auszudrücken und berechenbar für unseren Hund zu sein.

LG Heike

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Jedoch ist bei vielen Neuhundehaltern die Vermenschlichung ihrer Hunde und das mangelnde Wissen
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1064422

Och Wissen ist schon vorhanden. Welches Halsband...welches Futter...Spielzeug... Körbchen...und dazu weiß jeder ganz genau, was böse ist und was er keines Falls je tun wird ;)

Und dann kommt der Hund und die große Leere ;)

Gruß Iris

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Also Iris,

so können Teilzitate sinnentstellend wirken.

Ich sagte: "...das mangelnde Wissen wie Hunde Lernen...".

Du zitierst:"...das mangelnde Wissen...".

Und schon kommt eine andere Deutungsmöglichkeit.

Arbeitest Du für die B...-Zeitung? Die können das dort auch - Teilzitate sinnentfremdend verwenden.

Nichts für Ungut. Bitte nicht persönlich nehmen.

LG Heike

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Ich weiß und es war Absicht ;) weil genau das liegt mir gerade im Magen.

Gruß Iris

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Hallo

Also, dann oute ich mich mal als Neuhundehalter. Obwohl, ganz stimmt es nicht komme mir jetzt nur so vor. Denn letzten jungen Hund hatte ich vor ca. 25 Jahren.

Damals war, wie man sich denken kann, alles noch ein bißchen anders. Keine Wattebällchen. Hundeschule? Erziehung lief auf die altherkömmliche Methode, wenn überhaupt. Und irgendwie lief das alles so nebenher. Wahrscheinlich hab ich mit meinen Hunden nur verdammtes Glück gehabt.

Nun habe ich wieder zwei junge Hunde und beschäftige mich zum ersten mal mit Dingen wie Lernverhalten und Verhalten insgesamt.

Im Zuge dieser, meiner persönlichen Weiterbildung fiel mir auch, wie kann es anders sein, der Herr Bloch in die Hände und vor meine wißbegierigen Augen.

Und was lese ich da, Alphawurf, Schnauzgriff :think: hmmm? wie denn jetzt ? habe doch grade erst das Wattebällchen werfen gelernt.

Würde mich trotzdem nicht komplett zur Wattebällchenfraktion zählen. Ich maßregele meine Hunde in bestimmten Situationen auch schon mal durch körperliches Bedrängen.

Nun meine Überlegung zu dem Ganzen. Ich bilde mir beleibe nicht ein, meine Hunde so gründlich und bis in die letzte Konsequenz lesen zu können um solch eine innerhundliche Kommunikation anwenden zu können.

Denn eines habe ich gelernt, Damals wie Heute, vieles was auf kommunikatives Mißverstehen oder Unverständnis beruht, kann böse nach hinten losgehen.

Und bevor ich mir nicht sehr sicher bin, und wie Herr Bloch z.B. seit 10 Jahren Wölfe und Hunde intensiv beobachtet habe, werde ich hübsch meine Fingerchen von sowas lassen und mich mit anderen Hilfsmitteln begnügen müssen.

Was ich damit sagen will ist, auch wenn man sich mit der Thematik beschäftigt, ist man nicht gleich in der Lage auch so zu handeln. Auch das könnte gefährlich und schädlich werden.

Wenn ich irgendwann mal wirklich nicht weiter weiß, lass ich dann lieber mal einen Profi ran.

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Hey schnauzis

Ich habe solche Situationen schon mehrmals in Natura erlebt. Deshalb finde ich so wichtig' dass am Verhalten des Menschen gearbeitet wird und nicht nur am Hund. [/Quote']

Stimmt. Das ist eigentlich doch selbstverständlich.

Wobei es für mich wichtig ist wenn schon der Welpe Konsequenzen seines Verhaltens erfährt. Dann kommt es gar nicht so weit. [/Quote]

Stimmt. Sollte eigentlich auch selbstverständlich sein.

Jedoch ist bei vielen Neuhundehaltern die Vermenschlichung ihrer Hunde und das mangelnde Wissen wie Hunde lernen Ursache für die Unfähigkeit dem Hund Grenzen zu zeigen. [/Quote]

Stimmt mit einer Ergänzung' nicht nur zutreffend auf Neuhundehalter.

Dazu muss man ihnen Wissen vermitteln, [/Quote]

Stimmt. Nur stellt sich die Frage, welches Wissen?

dann sind sie auch bereit ihren Hund nicht mehr nur mit Samthandschuhen anzufassern. [/Quote]

Und hier keine Zustimmung.

Dies geschieht nämlich oftmals aus der Angst heraus ihr Hund würde sie nicht mehr mögen' wenn sie ihn mal etwas gröber anfassen. [/Quote']

Stimmt im Großen und Ganzen, aber man muss daraus auch die richtigen Schlussfolgerungen ziehen, denn nicht das gröbere anfassen, sondern vielmehr eine generell andere Einstellung zum Hund, deren Erziehung und Ausbildung ist notwendig.

Hier ist es nicht anders, als bei der Erziehung von Kindern, Kinder sind Kinder und nicht wie oft gehandhabt gleichwertige Partner (kleine Erwachsene) für Eltern usw., das überfordert die Kinder.

Nicht anders verhält es sich mit der Hundeerziehung/-ausbildung, sie sind nicht unsere gleichwertigen Partner und müssen deshalb von uns Menschen angeleitet werden, was aber nicht mit härte gleich zu setzen ist.

Wobei die meisten Hunde gerade dem' der ihnen Sicherheit vermittelt und der über Konsequenzen ganz klar sagt was richtig und was falsch ist ,viel mehr vertraut und auch willig folgt. [/Quote']

So alleine stehend gelesen, möchte man diesem Zitat von dir zustimmen.

Aber, da ich weiß, was du damit meinst, kann ich der von dir beabsichtigten Schlussfolgerung nicht zustimmen.

Nicht Grobes oder Hartes anfassen ist der Schlüssel zum Erfolg, sondern ein differenziertes und Sinnvolles vorgehen in der Erziehung/Ausbildung, vor allem bei Welpen und natürlich auch beim erwachsenen Hund.

Der wahre Egoist kooperiert.

LG Hans Georg

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Ach Hans Georg ick bin begeistert!

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@ lanfaer: du scheinst ja so ein gegner zu sein. beantworte mir doch mal meiner fragen. interessiert mich wirklich.

[

ich höre öfters, die hunde verstehen das nachgearmte verhalten von uns nicht. wie sollen sie dann erst unser rumgeblubber und fingerwedeln ferstehen?

ihr tut ja fast so, als wenn die hunde schwer misshandelt werden und seelische fraks sind, weil sie einmal im leben auf dem rücken lagen. ich denke keiner knallt seinen hund aus 1,5m auf den rücken oder bricht ihm fast die schnauze. werd das tut hat mmn den sinn darin nicht verstanden.

was wacht ihr, wenn ihr an den bauch vom hund müsst und er sich nicht freiwillig umdreht? oder ihr ins maul schauen müsst? da muss ich immer ne hand umer den fang legen und sogar noch mit der anderen den unterkiefer runterdrücken, die sonst bei schnauzzgriff zum streicheln da ist.

die ganzen hundetrainer von denen geshrieben wird kenn ich nicht und interessieren mich nicht. ich war nochnie freund davon, meinen hund nach büchern von irgendwelchen trainern zu erziehen. ich erziehe meinen hund nach einer auf sein verhalten und charackter angepassten methde. wenn er es auf die sanfte und etwas härtere tour nicht verstht, dann werden eben andere seiten aufgezogen. sollte ich einen hund haben, der zum psychologen muss, nach einem bösen blick, ist es doch klar solche methoden nicht anzuwenden.

achja mein armes,ungeliebtes hundi liegt gerade in meinem bett und warten, dass ich mit ihm kuschel. zitieren

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Nicht Grobes oder Hartes anfassen ist der Schlüssel zum Erfolg,

... nicht grundsätzlich und ausschließlich ... (möchte ich hier hinzufügen).

sondern ein differenziertes und Sinnvolles vorgehen in der Erziehung/Ausbildung, vor allem bei Welpen und natürlich auch beim erwachsenen Hund.

Ebend! "differenziertes und sinnvolles Vorgehen" - genau darum geht es.

Und daher kann man nicht pauschal sagen, daß etwas IMMER und bei JEDEM Hund richtig oder falsch ist!

Der wahre Egoist kooperiert.

Ebend!

Nur augenscheinlich scheinst Du eines Deiner Lieblingszitate bzw. -kommentare gerne ad absurdum zu führen, wenn hier Leute schreiben, daß sie sich etwas von Hunden für Hunde abgucken.

Situationsbedingt ... und passend!

Grüsse,

Claudia

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