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Hundeforum Der Hund
Noribiz

Über den Fang greifen, auf den Rücken drehen

Empfohlene Beiträge

Danke Claudia ...

das wollte ich gerade schreiben :)

LG Sandra

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Ja Shapen können meine Hunde auch und ich versuche auch

anderen diese Form des Lernens beizubringen...

Ich denke nicht das ich da Dinge durcheinander werfe, es wird

einfach zu viel Schindluder mit bestimmten Dingen getrieben.

Aus diesem Grund sind Wörter wie Dominanz oder Rangordnung

inzwischen so negativ belegt.

Wenn jemand so zeitnah dem Hund seine Grenzen aufzeigen kann,

das dieser dies auch richtig verknüpft, super! Viele Hundehalter können

dies aber nicht, alleine zu erkennen ob der Hund aus Angst, Stress oder

Übermut etwas tut, ist für viele schon eine fast unlösbare Aufgabe.

Die Tatsache, das so vielen Hunden, die aus Unsicherheit pöbeln, schnappen

oder andere "aggressive" Verhaltensweisen zeigen, mit körperlicher Gewalt

begegnet wird, ist für mich der Grund dies abzulehnen.

Und um nochmal auf den kleinen Hund zurückzukommen, der einem größeren

Hund trotz körperlicher Unterlegenheit zeigt, dass er im Rang höher steht, genau

dies zeigt doch sehr gut, dass es doch nur auf die Souveränität ankommt,

mit der man einem übermütigen Hund begegnet.

Der Mensch zeichnet sich doch angeblich durch die hohe Intelligenz aus und

Gewalt ist meiner Meinung nach, kein Zeichen für einen hohen Intellekt. Ist es

da nicht logischer nach anderen "gewaltfreien" Mitteln zu suchen um Grenzen

aufzuzeigen? Gewalt erzweugt nach meiner Erfahrung Gegengewalt oder Angst.

Ich möchte weder von dem Hund Gewalt erfahren noch möchte ich dass er Angst vor

mir hat. Somit suche ich nach anderen Mitteln, bestimmte Konflikte zu lösen...

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und wenn diese anderen methoden nicht funktionieren, bleibt nurnoch gewalt oder aufgeben.

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Hallo Lanfear,

sorry - aber ich glaube Du hast nicht wirklich begriffen, was hier geschrieben wurde.

Nur weil Leute etwas falsch machen, ist es nicht per se falsch!

Und auch ein erwachsener Hund, der in der Auseinandersetzung mit einem anderen erwachsenen Hund (und dieser grösser und doppelt so schwer - ich spreche jetzt nicht von dem Zwerg von dem Heike spricht, sondern von einem meiner Mittelschnauzer Rüden) rein über Körpersprache und Präsenz dafür sorgt, daß der andere "ihm aus der Sonne geht" - auch dieser reagiert dann ggfs. bei einem Junghund anders. Dreht den einen auf den Rücken schon mit 9 Wochen - und bei einem anderen fordert er (ohne viel Einwirkung) dieses nur einmal mit gut 8 Monaten ein.

Warum tut der Rüde das bei einem Welpen, wo er einen erwachsenen Riesen-Rüden rein über Blicke und Körperaufbauen dazu bringt wegzugehen?

Und im übrigen - der kleine Rüde, vor dem der grosse auf dem Boden lag, der hat genau diesem als Welpe das nicht rein über Anwesenheit und Blicke beigebracht ...

Es gibt nicht nur das eine - es gibt auch das andere.

Und egal was man tut, man sollte wissen was man tut.

Und das im übrigen auch beim Clickern.

Allen, die zugeben, daß sie nicht nur auf einer Schiene fahren, zu unterstellen, daß sie nicht wissen was sie tun - Gewalt anwenden - und nicht in der Lage sind zu erkennen, was ein Hund wann und aus welcher Motivation macht, ist unhöflich.

Recht hast Du, darauf hinzuweisen, daß Gefahren bestehen. Und dessen muss man sich bewusst sein.

Grüsse,

Claudia

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Ich halte es per se für falsch Gewalt anzuwenden!

Ich denke es gibt immer andere Wege. Das ist eine Lebenseinstellung

und hinter dieser stehe ich. Meine Hunde oder Tiere per se sind meine

Freunde und ich wende keine Gewalt bei meinen Freunden an.

Tiere sind uns hilflos ausgeliefert und auf unsere Gunst und unser

Wohlwollen angewiesen. Warum sollte ich dieser Hilflosgkeit mit

Gewalt begegnen, wenn es doch bessere Methoden gibt.

@Beagle13 nur aus Hilflosgkeit gewalttätig zu sein, ist doch sehr

arm oder? Eltern die mit ihren Kindern überfordert sind und dann

gewalttätig sind, sind doch auch nicht okay, oder?

Man kann aufgeben oder nach Alternativen suchen, der

einfachste Weg ist nicht immer der Beste.

Manche Dinge brauchen einfach eine Menge Zeit und Geduld und

nur weil etwas länger dauert, heißt dies doch nicht automatisch, dass es

schlecht ist.

Die Frage des Threats war, warum es soviele Leute gibt, die die Methoden

ablehnen. Ich habe denke ich die Frage beantwortet, warum ich es ablehne.

Warum andere es befürworten wurde auch beantwortet.

Es ist doch so, das sich jeder das heraussucht, was er gebrauchen kann.

Das Thema wurde nun von allen Seiten beleuchtet...

Ich lehne es ab und andere finden es okay...

Das man glaubt zu wissen, was richtig ist, wenn man sich auf eine

Diskussion wie diese einlässt, ist doch normal.

Ich für mich wurde nicht davon überzeugt, dass diese Methoden

richtig und gut sind. Vielleicht ist es alles falsch was ich mache,

vielleicht aber auch nicht. Ich fahre gut mit meiner Methode und hatte

damit schon viele Erfolgserlebnisse. Also werde ich meinem Weg folgen,

ob ich hier angepöbelt und niedergemacht werde.

Denn auch dies ist schon ziemlich gut herausgekommen, denn auch auf

Druck und Angriff folgt automatisch Gegendruck und Verteidigung.

Ich werde in Zukunft versuchen, solche Provokationen zu ignorieren,

denn ich habe keine Lust auf solche sinnlosen Streitereien!

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Hallo Lanfear!

Ich wünsche Dir, dass sowohl Du als auch die HH die Du als Trainer betreust nur Hunde haben, die gut sozialisiert wurden, in deren Leben bisher alles im Großen und Ganzen richtig gelaufen ist. Dann wirst Du sicher Erfolg haben.

Leider ist das aber nicht immer so. Ich hatte schon mit Junghunden zu tun, die jegliches Futter aggressiv gegen ihre HH verteidigen (erlerntes Verhalten), mit Hunden, die sofort aggressive Angriffe auf fremde Rüden starten, nicht ansprechbar sind und auch noch selbiges Verhalten zu bestimmten Männern zeigen. Hunde, die sowohl bei fremden Menschen als auch Hunden, als auch Umweltreizen angstaggressiv reagieren. Hunden, die vor Nichts und Niemandem Respekt haben, der Meinung waren ihnen gehöre die ganze Welt. Und die harmlosen - Hunde, die sehr gut ihre Menschen dahin manipulieren können, wohin sie sie haben möchten ( ich habe dazu immer gesagt: Gott-sei-Dank haben diese Menschen einen sehr toleranten Chef - ihren Hund). Nur mal als kleinen Auszug.

In dieser Bandbreite haben immer die Menschen den Hund zu dem gemacht, was er ist. Es wurden Fehler begangen und wenn wir mal ehrlich sind kommen viele HH erst viel zu spät auf die Idee sich Hilfe zu suchen.

Wer jegliche Gewalt gegenüber Hunden ablehnt verschließt aber dafür die Augen, dass Hunde sehr wohl bereit sind Gewalt für ihre Interessen zu nutzen. Wenn sie sich davon Erfolg versprechen.

Wenn Du Dich mal mit Gewöhnung und Sensibilisierung beschäftigt hast, müsstest Du wissen, das

ein anfangs sehr stark gesetzter unangenehmer Reiz die Chance hat über Sensibilisierung zu ganz kleinen, die genauso wirken zu werden.

Während Hunde, die über Gewöhnung immer ein bisschen mehr versucht werden von unerwünschtem Verhalten abzubringen ( man will ja keine Gewalt anwenden, dem Hund auf keinem Fall wehtun) oft ein Fall für den Tierschutz oder Tierarzt werden.

Ich hatte schon mit einigen solchen Hunden zu tun, deren HH sie aufgegeben haben. Es ist in den ersten Tagen sicher nicht schön zuzugucken, wenn dort sehr hart agiert wird. Aber es ist für so manchen Hund die einzige Chance ein normales Leben in den richtigen Händen vor sich zu haben.

Manchmal wünsche ich mir, dass diese Hunde bereits als Welpen einmal richtig einsortiert worden wären. Wieviel Leid wäre den Hunden und auch den Menschen erspart worden.

Denk einfach mal drüber nach! Wir haben wahrscheinlich zu verschiedene Erfahrungen.

LG Heike

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Hallo Lanfear,

ja - Du hast die Frage beantwortet, in dem Du die Behauptung aufstellst, das es Gewalt sei.

Was ich schade finde ist, daß Du nach wie vor zum Ausdruck bringst, daß die Möglichkeit, daß es richtig und okay sein kann, bedeutet, daß Deine Methoden falsch sind.

Und damit hast Du meiner Meinung nach nicht begriffen noch versucht zu begreifen, was hier einige - auch ich - versucht haben zum Ausdruck zu bringen.

Deine Methoden sind schon richtig.

Nur dadurch werden andere Methoden nicht falsch und grundsätzlich überflüssig.

Und ich verstehe auch nicht, warum Du immer wieder meinst provoziert zu werden, wenn Deine Diskussionpartner genauso wie Du selber auch für sich in Anspruch nehmen ihre Position zu erklären.

Nach wie vor frage ich mich, warum das auf den Rücken rollen eines Hundes grundsätzlich für Dich Gewalt ist - und zwar eine Gewalt, die Du ablehnst. (Und bitte komm jetzt nicht mit dem Argument, daß es Leute falsch anwenden. Es gibt Leute, die schaffen sogar den Çlicker falsch anzuwenden und ihrem Hund damit Psychoterror auszusetzen - nur damit wird der Clicker nicht zu einem schlechten Hilfsmittel. Nur die Umsetzung ist falsch.)

Grüsse,

Claudia

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Ich finde es immer wieder schön wie sich einige Menschen das Leben mit Hunden schön reden!

Klar, man muss keinen Hund auf den Rücken drehen und man muss auch keinen Schnauzgriff anwenden!

Diese Dinge aber mit Gewalt in einen Topf zu schmeissen und von gewaltfreiem Umgang in jeglicher Situation zu reden ist für mich absolut unverständlich!

Vor allem da es hier User gibt die von gewaltfreier Erziehung schreiben und liebevollem Umgang mit dem Hund aber über Meideverhalten mit Rappeldose arbeiten!

Bitte, wo ist das gewaltfrei???

Lanfear, zu Dir möchte ich mal kurz anmerken das Du hier ganz schön austeilst und alles über einen Kamm scherst!

Das ist nicht die feine Art und Weise.

Ich lese gerne hier mit, nur macht es keinen Spaß wenn man nicht sachlich diskutieren kann!

Die Leute, die hier schreiben das sie Schnauzgriff und Rücken drehen anwenden, haben alle langjährige Erfahrung und wahrscheinlich haben alle Bücher über natürliches Verhalten unter Hunden gelesen bzw haben dieses Verhalten bei Hunden beobachten können.

Ihnen diese Erfahrung abzusprechen, nur weil man anderer Meinung ist, finde ich recht überheblich!

Auch ich habe es schon bei Hunden beobachtet und auch ich habe schon einen Hund gedreht!

Das heisst aber nicht das es täglich vorkommt und das heisst auch nicht, das es mehr wie einmal nötig war!

Bin ich jetzt als brutaler Tierquäler abgestempelt???

Oder als Querulant weil ich meine Meinung schreibe?

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ich glaube du kannst nicht beurteilen, ob ich hilflos bin oder nicht.

irgendwie widerspricht sich es wenn geschrieben wird es ist gefährlich, weil der hund beißen könnte, auf der anderen seine wird gesagt, der hund sei hilflos.

achja in der ausbildung arbeite ich auch mit clicker und spielzeug. da würde mir nie einfallen, den hund umzugrehen, weil er nicht liegen will oder schief sitzt. aber in der erziehung wende ich es an. ignoriern ist für meinen hund viel gewaltvoller und außerdem unmöglich.

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Claudia und Heike, Kompliment für eure Geduld.

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