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Hundeforum Der Hund
Noribiz

Über den Fang greifen, auf den Rücken drehen

Empfohlene Beiträge

@MaliLiebe 

 

falls du aber wirklich eine Frage haben solltest und dich weiter entwickeln möchtest, dass was du schreibst ist leider völlig falsch wie du an den Reaktionen siehst, lass es uns wissen.

 

Dann werden wir dir mit konstruktiven Ratschlägen gern helfen. Ich würde mir wünschen es wäre so und es ist nicht deine in Stein gemeißelte Meinung.

 

Du findest aber auch gefühlte 150 Threads zu diesem Thema, falls du dich halt weiter entwickeln und weiter bilden möchtest, kann ja auch gut sein. Hoffe es zumindest mal, nutze die Chance

 

 

PS.: Finde es gerade aber gut, das so etwas immer mal wieder hoch kommt, dann kann man es auf heutigen Stand mal fix kommentieren ;-)

Und wenn wir dadurch nur einen helfen, lohnt es sich.

 

 

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Ich lese ja hier ganz viel mit, ich hab nicht immer Zeit alles zu fragen was ich gern fragen will. 

Prinzipiell ist es oft so, ich lese was wie man es auf gar keinen Fall machen soll. Ich kann mir das bei vielem ja auch vorstellen. Aaaaber in fast keinem Thema kommt es wirklich zum Punkt wie man es besser macht. Im Fall der @MaliLiebe. Was würdet ihr denn vorschlagen wie man mit so einem pubertären Junghund mit dieser Aggression umgeht? Ich will niemand angreifen, ich möchte es gern verstehen. 

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@Buntpfote Das hab' ich bestimmt schon20mal zu dem Thema geschreiben- aber hier nochmal: Wenn der Hund eine Leinenaggression aus Frust entwickelt, muß man logischerweise darauf achten, daß Kontakt in fair strukturierter Form  ermöglicht wird. Also: Gemeinsames Begrüßungsritual entwickeln:

-Halter sieht Hund "Ah, ein Hund " bzw. Hund sieht Hund und weist den Halter mit Angucken/Touch oder irgendetwas darauf hin, daß er kontaktieren will

- Halter "- Warte- ich frag' mal" (ruft dem anderen HH zu während der Hund wartet).

- Ist Kontakt vom anderen Hundehalter erwünscht wird mit Lauf auf beiden Seiten abgeleint oder einfach beschnüffelt

-Ist Kontakt vom anderen Hundehalter nicht erwünscht: Ein bedauerndes " Schade- der will nicht" inkl. Trsotspiel oder Keks.

 

Auf die Weise sieht der Hund, daß der Halter sich für sein Anliegen einsetzt und muß nicht verzweifelt dafür kämpfen.

Rückwärtsgerichtete Aggression ist eine weitere Verzweiflungseskalation, weil der Hund keine Möglichkeit hat, Kontakt zu bekommen. Je aversiver der Umgang, desto ausgeprägter die rückwärtsgerichtete Aggression.

Kontakt an der Leine zuzulassen wirkt Frustleinenaggression meiner Erfahrung nach entgegen.

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vor 20 Minuten schrieb Buntpfote:

Was würdet ihr denn vorschlagen wie man mit so einem pubertären Junghund mit dieser Aggression umgeht?

 

Das ist ihr Problem:

 

vor 9 Stunden schrieb MaliLiebe:

Mein Mali war 9 Monate kam in die Pubertät und wurde zunehmend aggressiver mir gegenüber bei Hundebegegnungen. Sobald ich im weg stand biss sie zu aus frustration, dass sie nicht spielen konnte.

 

Ich würde zuerst mal gucken, was die Ursache für diese Frustration sein könnte. Das sind etliche Fragen, die man hier möglicherweise stellen kann:

Hat der Hund zuwenig freies Spiel, zu wenig Sozialkontakte, insgesamt zu wenig Abwechslung, Anregung?

Oder ist der Hund überdreht, gestresst, überreizt, überfordert? Oder gelangweilt, unterfordert?

Wie ist unser Verhältnis -wie kommt es, das er mich beißt, seine Aggros an mir auslässt? Würde er das auch bei einer anderen Person machen, die ihm "im Weg steht"?

Welche Signale sende ich aus? Bin ich in seinem Empfinden bedrohlich? Unberechenbar? Erwartet er Strafe?

Fehlt es dem Hund an Selbstbeherrschung? An Beißhemmung?

 

Mögliche Ansätze wären Beseitigung der Ursache(n), was ein sehr intensives "Arbeiten", vielleicht sogar eine Änderung des gesamten Umgangs mit dem Hund bedeuten kann, evtl. begleitend Maulkorbtraining, Stärken der Kooperationsbereitschaft, positive Gestaltung der Begegnung, auch wenn kein Kontakt /Spiel möglich ist, Einüben von Alternativverhalten, das Erlernen des Umgangs mit Frust -die sog. Frustrationstoleranz....und und und.

 

Es gibt hier kein Nullachtfuffzehnkonzept, die Lösung ist so individuell wie der Hund selbst -und der Halter, nicht zu vergessen, nicht jeder Weg passt zu jedem Menschen.

 

 

 

 

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Der Drops ist hier ja schon gelutscht.

 

Aber EGAL, was der Hund macht, Alphawürfe und auch Schnauzgriffe zur Maßregelung sind rohe Gewalt, nichts weiter. 

Körperlicher und seelischer Missbrauch des Hundes.

Das klingt theatralisch, ist aber eben genau das.

 

Selbst Abgeben ist besser als das!

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Danke fürs drauf eingehen @gebemeinensenfdazu

@Hoellenhunde

@Juline

 

Ich verstehe so ganz langsam was es mit der Sache auf sich hat. Ich denke es ist einfach der komplexere schwierigere Weg, wo man mehr nachdenken muss. Ich steh oft da und weiß halt nicht wie ich erreiche was ich gern hätte oder was eben an Kooperation sein muss. Man muss sich da wohl lang rein finden

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@Buntpfote 

 

erst mal willkommen hier im Forum und schön das du schon mal viel liest hier,

 

Man kann nicht immer alles mal eben beantworten, oft kommen auch viele Themen gleichzeitig als Frage, z. B Pubertät, er zieht auch an der Leine, ist draussen nicht zugänglich und und und.

 

Das führt oft nicht zum Ziel, da man ja, wie beschreiben, nicht mal eben 10 Regeln lernen braucht und dann läuft alles. Das geht einfach nicht.

 

Ein Tip, erst mal sollte man das nicht in diesem 8 Jahren alten Thread machen.

 

Mach selber einen auf und stell deine Frage, wir alle werden versuchen dir Tipps an die Hand zu geben.

 

Wenn du das dann umsetzen konntest, stell die nächste Frage zu einem neuen Thema, oder auch gleichzeitig, nur dann wird es für dich evtl. auch wieder gleich zu viel.

 

Einfach ein bisschen Mut, wir beissen nicht und helfen immer gerne. Nur bei solchen Aussagen wie hier genannt, kommen dann wie du merkst auch dann andere Reaktionen, dass muss auch so sein, wenn etwas so falsch ist wie man da lesen konnte von @MailLiebe

 

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vor 10 Stunden schrieb Buntpfote:

Ich steh oft da und weiß halt nicht wie ich erreiche was ich gern hätte oder was eben an Kooperation sein muss. Man muss sich da wohl lang rein finden

 

und dann hast du doch auch schon viel erkannt, du musst jetzt einfach etwas lernen und dich mit den Themen beschäftigen, dann wirst auch du in fast jeder Situation in Zukunft eine passende Antwort finden und du und dein Hund werdet ein immer besseres Team werden welches sich gegenseitig auch versteht.

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vor 10 Stunden schrieb Buntpfote:

Danke fürs drauf eingehen @gebemeinensenfdazu

@Hoellenhunde

@Juline

 

Ich verstehe so ganz langsam was es mit der Sache auf sich hat. Ich denke es ist einfach der komplexere schwierigere Weg, wo man mehr nachdenken muss. Ich steh oft da und weiß halt nicht wie ich erreiche was ich gern hätte oder was eben an Kooperation sein muss. Man muss sich da wohl lang rein finden

Versuch doch mal gemeinsam mit deinem Hund eine Aufgabe zu bewältigen.

 

ZB: Den Hund unter einem umgefallenen Baum oder einer Parkbank durchkrabbeln zu lassen..

 

Dabei werden Dir verschiedenste Dinge auffallen. Es ist nicht schlimm wenn es nicht sofort klappt. Du versaust kein Kommando.

 

Jetzt die Ruhe behalten und hinterfragen was habe ich falsch gemacht, warum macht mein Hund nicht was ich möchte. Und einen neuen veränderten Versuch starten.

 

Das sind Dinge die euch zusammenschweißen, ein gute Bindung hervorbringen. Alles ohne Stress. Und sich auch mal freuen wenn es nicht klappt.

 

Und wenn es heute nicht klappt morgen noch mal probieren.

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@Buntpfote: Was hättest du denn gerne? Und wie realistisch ist das bei deinem Hund?

Man sollte seine Erwartungshaltung auch immer mit der Vorgeschichte bzw. den rassespezifischen Merkmalen abgleichen. Was nicht heisst, dass man Verhaltenswesein nicht umlenken kann, oder das es Ausnahmen gibt.

Aber bis du einen Husky dazu bekommst eine Gruppe Schafe zu hüten wird vermutlich wesentlich mehr Zeit ins Land gehen, als bei einem Vertreter der Gattung Hütehund.

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