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Hundeforum Der Hund
Noribiz

Über den Fang greifen, auf den Rücken drehen

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:klatsch::klatsch::klatsch::klatsch: Paige, der hats auf den Punkt getroffen!

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Es gehört sehr wohl dazu und wird täglich vieltausendfach praktiziert von Hunden, die nicht lesen können und übersehen von Menshcen, die nicht sehen wollen :D
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1060232

Ich kenne wohl die falschen Hunde - da sind Beschädigungskämpfe und solche Zwangsunterwerfungen nicht gang und gäbe, die regeln das differenzierter. Dass Hunde auf dem Rücken liegen ist durchaus üblich, sie tun es selber, oder sie lassen es zu. Das ist was anderes, sehen bloss viele nicht. Ausserdem sprachen wir von Welpen - wer das braucht, um einen Welpen zu beeindrucken, agiert IMHO nicht sehr überzeugend. Ein souveräner Chef braucht keine Gewalt.

Und selbst wenn es Hunde mal tun, ändert das nix daran, dass der Mensch kein Hund ist und sich auch nicht so verstellen kann, dass der Hund ihn als Hund (oder gar als Wolf) wahrnimmt. Hunde können uns auch so prima verstehen, wenn wir klar kommunizieren, sie üben das 24 h am Tag. Und da sie so anpassungsfähig sind, werden sie in einigen Fällen auch diese Judoübungen verstehen. Aber beim Durchschnitts-HH stimmt für den Alphawurf&Co einfach das Nutzen-Risiko-Verhältnis nicht. Und warum lässt man es soweit kommen, dass man solche Gewaltmassnahmen überhaupt nötig hat? Wie gesagt, es ist einfach überflüssig, entbehrlich....

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Aber es wird einfach so oft übertrieben. Ich kann mit meinem Hund nicht sprechen wie ein Hund,weil ich keiner bin. :)

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... tja ja ... da kämpft mein Altrüde wohl jeden Tag den Ernstkampf mit meinem Welpen, weil er den auf den Rücken dreht. Gut daß ich das jetzt weiss ...

Grinsende Grüsse,

Claudia

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Moin,

ich versuche schon im normalem Leben so zu handeln

wie Hunde handeln würden...

und auch wenn ich "gebrochen" ;-) hündisch rede verstehen sie mich sehr gut ...

Sie mußten nie lernen was es bedeutet wenn ich ihre Bewegung einschränke ,sie grübelten auch nicht wenn ich sie rempel und wissen was es bedeutet wenn ich grummel und Palle hat sofort verstanden was ich wollte als ich ihn im vollem lauf umgeworfen hab als er den Hasen leider an mir vorbei hetzte und ich dann über ihm stand.....

Lernen mußten sie aber was dat Klickern soll was hier,sitz,platz heißt.... sie grübelten sehr als ich verlangte das sie gerade auf mich zulaufen sollen um mir tief in die Augen zu schauen....

Ich bin sehr froh das ich zum einen vor 10 Jahren einen zweiten Hund bekommen habe ,weil mir da das erste mal bewußt wurde wie "ungerecht" und "unverständlich" ich für Grisu bis dahin war ... und ich bin mehr als Dankbar das ich eine Hundeschule gefunden hab die das genauso sieht und es auch vermitteln kann...

LG Sandra

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Meist schon beim zweiten hund werden sie bescheidener und beim dritten Hund hat die Praxis die Theorie überholt.

Es sind hier sehr viele sehr junge User dazugekommen, denen diese Erfahrung einfach noch fehlt.

Einfach abwarten, die Wattebällchen-Welle hat ihren Zenit überschritten, weil man irgendwann die Grenzen erkennen muss. Man muss jetzt nur noch die gesunde Mitte finden. ;)

Also, du bist nicht alleine. Aber die vielen alten Hasen hier, die anders arbeiten, thematisieren das nicht mehr, sondern warten, dass die Jungen ihre Erfahrungen machen und ihre Grenzen finden ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1060147

Da hast du etwas Recht, wobei du schon sehr verallgemeinerst. Die jungen Leute sind heute schon viel weiter als ihr damals. Von daher: Jeder fängt bei 0 an und wenn der Trend zur gewaltfreien Hundeerziehung geht ist das schon weit aus besser als Gewalt bzw. körperliche Eingriffe als etwas selbstverständliches zu sehen. Die Ansicht an sich ist eine gesündere, finde ich.

Das Leben ist kein Ponyhof, auch nicht für einen Hund. Das Verhalten hat Konsequenzen und diese können auch negativ sein. Es liegt am Menschen das richtige Maß zu finden - es ist individuell verschieden, wobei Grenzen in beide Richtungen auch nicht selten überschritten werden. "Gewalt" (ich nenne es mal so, weiß keinen besseren Ausdruck gerade.. aber ich denke, Du weißt was ich meine) ist meiner Meinung nach nicht nötig bzw. auch kein Wundermittel. Denn um seine Stellung klar zu stellen, verlangt es doch viel mehr. Also.. das ist schwierig zu erklären. Ich finde es besteht ein Unterschied zwischen "souverän sein, ignorant und manchmal körperlich Grenzen aufzuweisen nach dem Motto: Hey Jungchen, gnug ist" und "unsicher, aufbrausend und Gewalt anwenden weil man sich sonst nicht zu vermitteln weiß".

Ich würde nicht sagen, dass ich trotz jungem Alters jemals mit einem Hund im Wattebällchen-Fieber war. Es liegt in der Natur der Sache, dass es negative Konsequenzen gibt. Nur brauche ich keine "aktive Gewalt". Ansonsten benehme ich mich natürlich meinem Hund gegenüber und schütze Ihn nicht gegen negative Konsequenzen.

Hoffe, das ist verständlich :)

LG

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ach, sind wir jetzt auf einmal beim Ernstkampf gelandet? Hab ich gar nicht gemerkt.

Ich kenne zig Hunde, die es kunstvoll in Sekunden schaffen, den Kontrahenten auf den Rücken zu knallen. Die liegen da sicherlich nicht freiwillig.

Und Ernstkampf ist das auch nicht.

Schon Welpen lernen es und später wird es nur noch abgefragt. Aber verstanden wird es. Auch und ganz besonders als nachdrückliche Korrektur.

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Beschädigungskämpfe?? :D wäre ziemlich dumm für ein Wolfsrudel, wenn sie sich andauernd gegenseitig "beschädigen" würden, oder? Trotzdem sind diese Gesten bei ihnen gängige Methoden, die nicht nur als Ausnahme gezeigt werden. Und zwar nicht um den anderen zu schädigen, sondern um Rangordnungen (ohne die das Rudel nicht funktionieren würede) festzulegen.

So eine Hundeschule hätte ich gerne hier. Oder schonmal einfach Hundebesitzer die sich auch mit ihren Hunden richitg beschäftigen. Seh ich hier leider nicht sehr häufig..

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Da hast du etwas Recht, wobei du schon sehr verallgemeinerst.

lass mich doch. Wenn ich allzu sehr differenziere ist jeder Beitrag 200 Zeilen lang. Und schon 5 Zeilen werden kaum noch gelesen, geschweige denn verstanden.

Wer weiter ist, gut, wunderbar. Der redet aber auch nicht davon, dass mit Leckerchen alles funzt.

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