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Hundeforum Der Hund
Noribiz

Über den Fang greifen, auf den Rücken drehen

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hast Recht. Ich sagte ja auch meist :D

Manchmal halt ich sie nicht und schwupps habe ich 20 Beiträge in einem Thema.

und betrachte dir mal die Beiträge. Wieviele von den alten Hasen schreiben da noch fließig? Ist wohl ein Generationenwechsel im Gange. Die meisten Themen sind von den alten Hasen schon so oft durchgekaut, dass Interesse nur noch selten zu wecken ist.

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@Mina-Lilly'

andere Möglichkeit, du machst deinem Hund ne klare Ansage und machst weiter mit dem, was du eigentlich vorhattest. Und das war eigentlich nicht umkehren.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1060785"

wenn ich dich jetzt richtig verstanden habe, sagst du , dass ich ne Ansage mache und dann wird weiter mit spazieren gehen, oder was auch immer gemacht....Richtig?

wenn ja, nein so ist es nicht, wenn der Hund andere Hunde anpöbelt, wird nach Hause gegangen, wenn der Hund sich einfach mir entzieht, heißt er reißt aus und rennt einfach zu einem anderen HUnd, rennt Hasen hinterher etc, dann wird sofort zurück zum Auto gegangen nach Hause gefahren/gegangen wie auch immer und dann fallen ertmal alle seine Freiheiten weg, wie bei mir auf dem Sofa liegen, Aufmerksamkeit, etc...


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1060821

Jetzt hast Du mich auch zum schmunzeln gebracht. Den ich bin selten mit Shyla unterwegs ohne sonst was auf dem Weg erledigen zu wollen. Umkehren und Shyla zu Hause abliefern, nur weil Madam meinte, sie duerfe ein Eichhoernchen auf den Baum jagen. ...ne dafuer fehlt mir die Zeit.

Dann doch lieber klare Ansage und wir gehen weiter erledigen, was erledigt sein muss. Wenn die Sonne scheint, eine kurze Spieleinheit im Park lasse ich mir doch nicht nehmen.

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wenn ja, nein so ist es nicht, wenn der Hund andere Hunde anpöbelt, wird nach Hause gegangen, wenn der Hund sich einfach mir entzieht, heißt er reißt aus und rennt einfach zu einem anderen HUnd, rennt Hasen hinterher etc, dann wird sofort zurück zum Auto gegangen nach Hause gefahren/gegangen wie auch immer und dann fallen ertmal alle seine Freiheiten weg, wie bei mir auf dem Sofa liegen, Aufmerksamkeit, etc...

He?

Wenn zwischen Verhalten und Konsequenz eine Verknüpfung enstehen soll, dann muss diese unmittelbar nach dem gezeigtem Verhalten erfolgen. Bringe ich den Hund ins Auto, dann versteht der Hund das eher noch so, dass er nun für das Kommen "bestraft" wird als sonst etwas anderes.

Und wenn ich ihm daheim keine Aufmerksamkeit mehr schenkt, dann kann er das niemals nie nicht auf das Verhalten beziehen, das er auf der Wiese beim Gassi gehen gezeigt hat.

Und auch wenn. Für manche Hunde wäre das nicht "schlimm" genug, nicht "negativ" genug. Einen Border-Collie zu beeinflussen ist nicht die Kunst - nimm einen Husky, der zeigt dir ersma den Mittelfinger :P

Das geht nicht auf. Vielleicht hast du da keine Probleme weil es Border-Collies da einem einfach machen.

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Hallo,ich halte auch nichts davon den Hund auf dem Rücken zu legen,meine schmeißen sich freiwillig hin um sich kraulen zu lassen,wenn sie zusammen spielen dann liegt mal der oder mal der auf dem Rücken unser Alfa Tier genauso wie der andere.Ich bin der Meinung das hat mit Unterwürfigkeit nichts zu tuen.

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Weil ihr Hund es ihr einfach macht, verallgemeinere bitte nicht Border Collies (und auch sonst keine Rasse). Meine würden da auch null Verständnis zeigen, wenn ich bei unpassendem Verhalten nach Hause gehe/zu Hause den Hund mit ignorieren abstrafe. Von daher..

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Nein, so meinte ich das nicht. Kein Hund könnte das verknüpfen.

Ich meine aber, dass es Border-Collies einem einfacher machen als Husky's etc - allgemein in der Beeinflussung und Erziehung. Nicht mehr, nicht weniger habe ich gemeint. Sorry für die schlechte Formulierung!

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ah, okay. Habs leicht falsch verstanden *g*. In dem Punkt sind wir uns aber definitiv einig.

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Ich finde es witzig das hier jahrelange Forschung von renomierten

Kynologen in den Wind geschossen werden.

Ich kenne sehr viele Hunde verschiedenster Rassen, die in meinem

Hundeverein trainieren oder von diversen Agility Turnieren und

keiner dieser Hunde wurde durch den sogenannten Alphawurf

unterworfen.

Ein Hund der gut sozialisiert ist unterwirft sich und dies freiwillig.

Die Dominanztheorie ist schon seit Jahren überholt und ich finde

es schade, wenn Leute ihren ersten Hund haben und sich erkundigen,

dann an diese Dominanzfanatiker geraten, die ihnen dann einreden,

dass die Hunde erstmal unterworfen werden müssen, damit sie einen

respektieren.

Meine beiden Hunde sind mit Konsequenz und Liebe erzogen. Sie haben

niemals einen Alphawurf oder Schnauzengriff von mir erlebt und

werden dies auch niemals tun.

Ein "Rudelführer" ist soverän und konsequent, er führt sein Rudel und

unterdrückt es nicht.

Die meisten Hunde die als dominant bezeichnet werden und die aus diesem

Grund, von ihrem Führer unterworfen werden, sind zutiefst unsicher.

Ein dominanter Hund, ist ein Hund, der es nicht nötig hat mit anderen zu

kämpfen, eher geht er an z.B. pöbelnden Hunden vorbei ohne auf sie

einzugehen.

Der Leitwolf, wenn hier schon der Vergleich zu Wölfen gezogen wird

(obwohl dies meiner Meinung nach falsch ist), liegt nicht immer erhöht

oder ist gewalttätig gegen sein Rudel. Kleine Nuancen in der Mimik reichen

dort schon aus um seinem Rudel zu zeigen was gerade geht oder was nicht.

Ein Rudelchef räumt auch seinen Platz, wenn es ihm nicht wichtig ist und er geht

nicht durch sein Rudel und verlangt, dass alle ihm aus dem Weg gehen, wenn er

seiner Wege zieht, nein er weicht ihnen aus, warum sollte er denn auch nicht.

Es wird von allen akzeptiert, dass er der Chef ist und dies ohne Gewalt.

Hunde ordnen sich gerne unter, die meisten Hunde möchten gar nicht die

Führung übernehmen. Sie wollen geführt werden und dies beinhaltet in erster

Linie Sicherheit und nicht Gewalt.

Wem würdet ihr folgen, jemanden der euch erstmal vermoppt und euch unterdrückt

oder jemanden der euch an die Hand nimmt und euch sagt, ich regel das und

beschütze dich vor allem was hier furchtbares kommt?

Meine Hunde dürfen aufs Sofa und ins Bett, sie akzeptieren aber genauso,

wenn dies jetzt gerade nicht geht oder wenn sie den Platz räumen müssen.

Ja ich bin vielleicht ein Wattebauschwerfer und halte nichts von Gewalt aber

meine HUnde vertrauen mir und können mich einschätzen, sie kenne ihre

Grenzen und wissen was ich von ihnen möchte. Ich über keine Anschläge

auf sie aus, bei denen sie um ihr Leben bangen, denn das gewaltsame auf

den Rücken drehen, ist für Hunde nichts anderes als eine Todesdrohung.

Hunde unterwerfen sich freiwillig und legen ihre Kehle frei, kein Wolf oder

Hund, der sozial ist, würde dies erzwingen, es sei denn im Spiel.

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Hunde unterwerfen sich freiwillig und legen ihre Kehle frei, kein Wolf oder

Hund, der sozial ist, würde dies erzwingen, es sei denn im Spiel.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53073&goto=1062870

Hallo Lanfear!

Das deckt sich leider nicht mit meinen Beobachtungen. Einer meiner Hunde ist sehr sozial, als ehemaliger Straßenhund kann er andere Hunde bestens einschätzen, mit der Zeit habe ich gelernt, mich da voll und ganz auf ihn zu verlassen... Er verhält sich bei Hundebegegnungen absolut souverän und gelassen, selbst wenn andere Hunde an der Leine pöbeln, verhält er sich völlig ruhig, die sind quasi "Luft" für ihn. Die wenigen Hunde, denen er wirklich in großem Bogen aus dem Weg geht, haben über kurz oder lang alle zugebissen, von daher gehe ich davon aus, dass mein Rusty wusste, dass deren Sozialverhalten nicht i.O. ist. Die meisten anderen Hunde respektieren ihn von Anfang an, aufdringliches Verhalten ignoriert er entweder oder quittiert er mit kleinen Drohgesten (z.B. kurzes Fixieren), die aber i.d.R. sofort verstanden werden.

Trotzdem kam es schon vor, dass Rusty andere Hunde auf den Rücken legte, und zwar immer dann, wenn ein "Junghunderüpel" den Bogen überspannte und keine Ruhe mehr gab. Das ganze dauerte jeweils max. ein paar Sekunden und war genauso schnell wieder vorbei, führte aber dazu, dass die so behandelten "Junghunderüpel" nachhaltig mehr Respekt zeigten.

Ich will damit nicht sagen, dass auf den Rücken legen ein Allheilmittel ist, aber es kommt auch unter gut sozialisierten Hunden vor, und zwar nicht nur im Spiel.

LG Anja

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Ein "Rudelführer" ist soverän und konsequent, er führt sein Rudel und

unterdrückt es nicht.

... ich glaube ich muss mal meinen Hunde-Chef zu Dir in die Schule schicken.

Der meint nämlich tatsächlich den Welpen - wenn er ihm auf die Nerven geht und zu penetrant wird (sprich auf Warnungen nicht reagiert) - mal schwupps auf den Rücken drehen zu müssen und ihn dort auch fixiert (seine Zähne an Klein-Ziggys Kehle), wenn der meint er könne noch ne Runde rumstrampeln und sich wehren.

Aber Du hast sicher recht - es ist eine ganz dumme Idee sich bestimmte Verhaltensweisen bei Hunden anzugucken und für sich funktionierend zu adaptieren.

Denn Hunde brauchen ja nur Liebe und Konsequenz und sind immer bereit Grenzen zu akzeptieren, auch wenn Mensch nicht bereit ist Grenzüberschreitungen hundeverständlich zu reglementieren.

Grüsse,

Claudia

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