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Der Hund
Drachenträne

Ich überlege jeden Tag, meinen Hund wieder abzugeben, ich bin total am Ende!

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Hi, ich wollte euch mal was erzählen.

Einige wissen ja schon, das ich seit ein paar Monaten einen Hund habe aus Spanien.

Wichtig war und auch Vorraussetzung für uns, das der Hund mit Katzen und Kinder zurecht kommt. Und ansonsten können wir ihn nicht aufnehmen. Also war wohl passend, dann bekam ich einen Tag bevor der Hund nach Deutschland kommen sollte ne Mail, das er vielleicht doch nicht mt Katzen auskommt. Ich nur so, natoll, keine Erfahrung mit Hunden, also Ersthund (das wussten die auch) und dann muss ich den an meine Katzen gewöhnen. Ist ja auchs chon alles unterschrieben und geklärt worden. Wir wussten weder die Rassen die in dem Mischling stecken noch das er ein Jagdhund ist.

Seit drei Monaten versuchen wir hier alles in den Griff zu bekommen doch der Hund dreht hier bei den Katzen ab. Er sieht die Katze als Beute und den Kater hat er auch schon gebissen. Konnte da noch rechtzeitig eingreifen. Ich bin am Ende, meine Katzen verstecken sich auf dem Schrank und fressen auf dem Schrank und Nachts schlecihen sie richtung Katzenkloh. Ich kann sie nicht einmal mehr streicheln. Der Hund ist Nachts im Schlafzimmer mit uns eingesperrt und bellt und kratz an der Tür weil er zu den Katzen will.

Ich bekomme kaum schlaf und renne nur durch den Wohnung. Wir gehen zur Hundeschule, die haben uns Tipps gegeben, das klappt jedoch nicht. Wir haben einen privaten Hundetrainer jetzt auch schon und der hat viele Tipps gegeben aber auch das klappt nicht.

Beispiel, er sagte ich soll den Hund immer zurück auf sein Platz holen sobald er richtung Katzen rennt und soll ihm auf seinem Platz belohnen. Das sah folgendermaßen aus, ich renne die ganze Zeit durch die Wohnung und hole den Hund zurück, belohne ihn auf seinem Platz und er rennt gleich wieder los. Das kommt mir komisch vor und mitlerweile verarscht mich der Hund und läuft zu den Katzen damit ich mich mit ihm beschäftige. Gehe ich abe rnicht geht er auf die Katzen los. Ich bin total am Ende und bin am überlegen ihn abzugeben. Ich finde sowa sauch ganz grauenvoll aber ich kann einfach nicht mehr. Ich kann diesen Text jetzt auch nur schreiben weil ich mich mit dem Hund hier eingesperrt habe und er schläft.

Ich bin sonst nur mit dem Hund und den Katzen zugange.

Was würdet ihr tun?

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Ohwei :(

Die Orga, von der Du den Hund hast kann da nicht irgendwie helfend eingreifen?

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Ich weiß nicht ob ich so glücklich werden könnte, ehrlich nicht. Und ob der Hund es wäre auch nicht.

Wenn alle Trainingsmaßnahmen nicht greifen würden, ich denke ich würde den Hund dann doch weitervermitteln, dann sollte es eben nicht sein :no::kuss:

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Hallo, danke für die schnellen Antworten, ich weine grade schon!

Ich mag meinen Hund wirklich sehr und will ihn nicht gerne irgendwo hingeben. Kann es nur wirklich nicht mehr aushalten.

Die von der Organisation sagen nur, das wird schon, das braucht Zeit. Die haben mir auch versucht Tipps zu geben aber das klappt auch nicht. Mein Hund ist wirklich sehr auf die Katzen fixiert.

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Hast Du keine Möglichkeit, Hund und Katzen zu separieren? Also für die Katzen einen eigenen, abgetrennten Bereich zu schaffen?

Wir haben das gleiche "Problem" und haben nun den ersten Stock zur hundefreien Zone erklärt, bis auf den Durchgang abends und morgens zum Schlafen, kommt Tom nicht hoch.

Er bellt zwar immer noch, wenn er Gismo oben hört, aber mittlerweile nur noch "weil es eben so ist". Wir haben uns am Anfang auch wirr gemacht mit den Gewöhnungsversuchen. Scheiterte daran, dass die Kater (Moritz ist nun leider nicht mehr, wir mussten ihn mit 17 Jahren vor kurzem einschläfern lassen) zu alt sind und Tom im Gegensatz zu dem, was uns im Tierheim gesagt worden ist, alles ist, aber nicht katzenkompatibel.

Mit dem Hundegitter unten an der Treppe (extra hoch ca. 1,20m) und der strikten Trennung haben wir nun ein ziemlich entspanntes Leben.

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Ich an Deiner Stelle würde den Hund wieder abgeben. Es gibt hunderte Hunde die gut mit Katzen auskommen. Die einzigen die von der jetzigen Situation was haben sind die Hundetrainer, für alle anderen ist das doch nur Stress. Willst du dem Hund, deinen Katzen und Dir das weiter antun?

Ich finde es unmöglich von der Orga jemanden mit (nur!) zwei Bedingungen einen Hund zu vermitteln, der eine klar nicht erfüllt!

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Uiiiiiii :wall:

das klingt ja wirklich nach totalem Chaos! Du Arme!

Ein paar Fragen habe ich noch zur Gesamtsituation: Die Miezen sind Stubentiger oder Freigänger?

Habt Ihr einen Garten? Wie oft gehst Du Gassi und was tust Du bei diesen Gängen? Wie alt ist Dein "Monsterchen"? Rüde oder Hündin? Kastriert oder nicht?

Begegnest Du beim Gassi anderen Hunden? Wie verläuft das? Könnt Ihr schon mit Schleppleine oder ganz ohne Leine laufen?

Wahrscheinlich wird es nötig sein, dass Du Deinem "Monsterchen" klar machst, dass die

Miezen unter Deinem Rudelführerschutz stehen. Und das nachdrücklich.

Habt Ihr schon mit Zimmerleine gearbeitet? Hat das Monsterchen eine Box?

Tausend Fragen, aber einfach so lässt sich eben schlecht raten oder helfen........... :so

Liebe Grüße

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Ich kanns verstehen, dass du verzweifelst.

Entweder versuchen zu trennen oder wirklich versuchen die richtige Familie für ihn zu finden.

So habt ihr ja alle nur Stres.

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Wenn Separieren o.ä. nicht möglich ist, würde ich den Hund auch wieder schweren Herzens abgeben. Hat ja keinen Zweck, wenn ihr alle nervlich kaputt seid wegen einem Hund. Es gibt genügend Hunde, die wirklich katzenkompatibel (schönes Wort!!!) sind. Unserer z.B., aber den geben wir nicht ab... :D

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Au weia!

Du hast mein aufrichtiges Mitgefühl.

Inhaltlich stimme ich carole voll zu.

Obendrein hatte der Hund bereits Jagderfolg, indem er die Katze erwischte. Trennung ist auch keine Dauerlösung und so wie es jetzt ist, bedeutet die Situation unendlichen Stress für ALLE Beteiligten - auch für den Hund.

Lieber ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.

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