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Hundeforum Der Hund
Mistery

Zweithund - Bedenken und viele Fragen

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Hallo zusammen,

wie ihr wisst habe ich einen 5 Monate alten welpen und für die Zukunft war es eh angedacht einen zweiten Vierbeiner ins Haus zu holen. Geplant war diesmal kein Hund vom Züchter sondern einer der's nötig hat, also aus dem Tierheim.

Jetzt hab ich mich wahnsinnig in einen kleinen Mischlingsrüden verliebt. Er kommt aus Italien (ist gechipt, geimpft usw.) hat schon einige Schicksalsschläge hinter sich und nur noch 3 Beine. Bzw. eigentlich nur noch 2,5. Das vordere fehlt komplett und das hintere ist verkürzt und verdreht. Mich stört das aber überhaupt nicht. Er ist wohl fit und verschmust, man merkt ihm seinen Unfall (wurde überfahren) noch ein wenig an aber ist seelisch wohl deutlich auf dem Weg der Besserung.

Ich würde dem Kleinen sooo gern ein zu Hause bei mir bieten, habe aber etwas bedenken, unabhängig von seinem Handicap. Er kommt extra aus Italien hier her. Was mach ich denn, wenn sich die zwei dann nicht vertragen. Meiner ist auch ein Rüde, der klene ist aber kastriert. Die aus dem Tierheim sagt, er sei sehr verträglich, lebt da mit sehr vielen Hunden und Katzen zusammen. Bei meinem gab's bisher auch keine Probleme, aber da wollte auch noch niemand hier wohnen. Hab mit Zweithunden überhaupt keine Erfahrung, daher weiß ich nicht, wie so eine Reaktion aussehen kann.

Meine nächste Frage gilt der Erziehung. Da meiner ja nich Welpe ist, und wie ich vermute, für den Mischling Erziehung ein Fremdwort ist, weiß ich nicht worauf ich achten muss. Mein Freund hat auch etwas bedenken, dass unser Welpi durch einen zweiten Hund schwerer zu erziehen ist bzw. das Verhalten des anderen annimmt und nicht mehr auf uns hört. Das kann ich mir eigentlich kaum vorstellen, aber ist da was dran?

Wäre natürlich auch dankbar über alle Tipps und Erfahrungen was das Thema anbelangt.

Würde den Kleinen wirklich wahnsinnig gern holen, will ihm aber nicht den Stress der Reise zumuten und wieder zurückschicken weil die zwei sich nicht verstehen.

Ich hoff ihr könnt mir Hoffnung machen :D

LG

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Besteht denn die Möglichkeit, ihn erstmal in Pflege zu nehmen? Obwohl das das Problem ja nicht wirklich löst, wenn die zwei sich nicht verstehen.

Die andere Frage ist, ob es denn sinnvoll ist, einen behinderten Hund zu einem Welpen dazuzunehmen. Könnt ihr es organisatorisch auf die Reihe bekommen, zwei Hund mit (vermutlich) ganz unterschiedlichen Bedürfnissen unter einen Hut zu kriegen?

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Also urspünglich dachte ich auch an Pflege, aber zum Einen kenn ich mich und weiß, dass ich es nicht fertig bring ihn wieder herzugeben (zumal die ahrscheinlichkeit so einen Hund z u vermiteln eheer gring ist) und zum Anderen wäre es dem Tierheim lieber, den Kleinen nicht noch unnötig hin und her zu schubsen.

Lt. Bericht ist sein Handycap wohl kein Problem, er macht alle Sachen die ein "normaler" Hund macht auch und läuft die Spaziergänge von den Großen ohne probleme mit. Bekommt also keine Extrawurst.

Ich habe einfach Angst, dass sie sich nicht verstehen und Fragen was die erziehung betrifft. Der Zweithund wäre zwar kein Welpe mehr, aber noch relativ jung ca. 1 Jahr, vielleicht etwas älter.

Ich habe relativ viel Zeit für die Hunde, da ich nur stundenweise arbeite. Mein Welpe ist auch schon sehr gut erzogen für das Alter.

Ich möchte nur nichts falsch machen und dem Kleinen und auch meinen unnötigen Stress aufbürden. Aber der Klene ist echt so süß und im Tierheim etwas überfordert und es tut mir in dere Seele weh, dass er so leiden muss

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Also, dass ein zweieinhalbbeiniger Hund genauso belastbar ist wie ein vierbeiniger, wage ich zu bezweifeln. Kann sein, dass er die Runden mitläuft, aber ob das gut ist und vor allem wie lange das gut geht, ist eine andere Frage.

Aber gut, das muss ja nicht zwangsläufig ein Problem sein.

Du hast recht, so einen Hund zu vermitteln, ist wirklich schwierig, deshalb auch mein Nachsatz, dass das das Problem nicht löst.

Ich kenne nun beide Hunde nicht, aber meistens verstehen sich so junge Hunde ganz gut.

Hast du einen Link zu deinem Auserwählten? Bin neugierig.

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(bearbeitet)

Hallo Mistery!

Also ich habe hier zwei Fellnasen, die ich im Abstand von 6 Monaten bei mir aufgenommen habe. Zuerst den schüchternen Rusty aus Griechenland, der damals 3 Jahre alt war, dann den Junghunderüpel Lenny mit 5 Monaten. Inzwischen sind wir drei ein eingespieltes Team, aber im Nachhinein betrachtet, hätte ich mir besser erst später einen zweiten Hund geholt, nämlich dann, wenn die Erziehung des ersten abgeschlossen ist und der wirklich gut gehorcht.

Unser Rusty war zwar immer lieb und recht unproblematisch, sein Gehorsam war damals aber eher solala. Lenny hat ihm jede Menge Blödsinn vorgemacht (z.B. Katzen durch die Wohnung jagen), den Rusty mit Begeisterung nachgemacht hat. Wir hatten plötzlich zwei unerzogene Hunde und waren erst mal kräftig überfordert.

Naja, meiner Erfahrung nach würde ich dazu raten, erst mal zu warten, bis die Erziehung Deines Junghundes abgeschlossen ist (bis ca. 2,5 Jahre) und dann über einen zweiten Hund nachdenken. Aber das musst Du natürlich selbst entscheiden. Klar sollte Dir halt sein, dass zwei Hunde wirklich zunächst auch doppelte Arbeit machen (oder eher dreifache :motz::D )

LG Anja

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Das ist er.

Ja, wenn's ihm zu viel werden sollte, haben wir einen großen Garten, gegenüber eine Obstplantage und viel Platz.

Eigentlich wollte ich ja auch warten, aber wenn ich den Klenen so seh.... Das es schwieriger wird, das denk ich mir :kaffee: Wenn ich z.B. in der Hundeschule welche sehe, die zwei Welpen haben (und so würde ich meine Situation einstufen, zumindest fast), dann sieht man schon, dass die Anstrengung des Menschen den Hund dazu zu bringen was man will größer ist als bei einem, aber die Hunde hören dennoch ganz gut.

Ich bin echt verwirrt. :???

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Süß!

Wenigstens ist er klein, das ist schonmal gut, besonders auch im Hinblick auf seine Behinderung.

Wie schätzt du denn deinen Welpen ein? Ich glaube nicht, dass er sich Unsinn von dem Neuling abschaut, aber es ist natürlich anstrengender, sich auf zwei Hund konzentrieren zu müssen als auf einen.

Vielleicht bin ich auch nicht qualifiziert, dir einen Rat zu geben, weil ich noch nie einen Welpen hatte, aber ich würd´s machen. :D

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Naja, also ich kann ich nur soweit einschätzen wie ich ihn auf offener Straße mit anderen Hunden erlebe oder eben in der Hundeschule. Da ist es so, dass es ihm völlig egal ist was die anderen machen. Ein Beispiel in der Hundeschule. Die Welpen laufen frei rum und wir sollen sie abrufen. Alle rufen ihre Hunde, die meisten kommen nicht, meiner schon. Also er schaut nicht was die anderen machen. Darauf kann ich keine Garantie bekommen, aber ich habe nicht das Gefühl, dass er sich da so von anderen beeindrucken lässt.

Schön, dass auch Du dich so entscheiden würdest, dann bin ich nicht allein bekloppt :D

Ich hoffe es gibt hier noch ein paar "Rudelführer" die Erfahrung mit der Konstellation Rüde-Rüde, Welpe-Junghund haben.

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Schön, dass auch Du dich so entscheiden würdest, dann bin ich nicht allein bekloppt :D


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53149&goto=1061718

Neee.....bekloppt biste nicht, würd mir ja auch schwer fallen bei dem Kleinen :D

So ähnlich bin ich zu meiner dritten Katze gekommen, und zu meinem zahnlosen Kaninchen*hust*

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Hallo Mistery,

zwei Hund parallel zu erziehen, stelle ich mir schwierig vor - ich könnte das nicht.

Und ja: Hunde gucken sich Unarten von anderen ab. Sie gucken sich z. B. ab, ob man hören muss oder nicht.

Ich hab zur Zeit einen jetzt 15 Wochen alten Welpen - der z. B. sehr genau registriert, wann mein ältester Rüde (der manchmal ein zweite Aufforderung braucht) sofort reagiert. Und mein mittlerer Rüde - der immer pfeilschnell reagiert hat, wenn ich ihn im Garten gerufen habe, ist zur Zeit etwas schlusig. Kein Wunder, denn meine Hauptkonzentration ist zur Zeit auf dem Jungspund.

So süss der Hund ist - und so sehr er ein tolles Zuhause verdient hat - ich würde es (jetzt) nicht machen. Ich würde den jungen Hund erstmal komplett erziehen - und dann einen Hund dazu nehmen. Auch in zwei Jahren wirst Du wieder einen Hund finden, der es verdient hat. Ganz bestimmt.

Grüsse,

Claudia

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