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Hundeforum Der Hund
bombo

Giftige Pilze und Pflanzen

Empfohlene Beiträge

Hallo zusammen,

wir haben das Glück, direkt an Feldern und Wiesen zu wohnen. Unser Attila ist also immer gleich 'im Grünen' - ein kleines Landei also.

Endlich ist es auch Frühling und überall sprießen nun alle möglichen Gewächse. Manchmal 'beißt' unser kleiner Mann vor Übermut ins Gras oder Moos, und zieht dann ganze Dreckballen raus, die er aber sofort wieder ausspuckt. Daher kam uns nun auch die der Gedanke, ob Hunde wohl 'wittern', dass manche Pflanzen giftig sind. Hier insbesondere Pilze. Bisher habe ich allerdings noch nie etwas von Pilzvergiftungen bei Hunden gehört, was aber lange nicht heißen muß, dass es sowas nicht gibt. Ich könnte mir schon vorstellen, dass er so einen Fliegenpilz recht interessant finden könnte und als junger Hund muß er ja seinen Rüssel überall erst mal hinhalten.

Habt Ihr schon mal was von Pilzvergiftungen bei Hunden gehört? Oder auch, dass sie vielleicht giftige Pflanzen fressen könnten (Maiglöcken z.B. oder Oleander, alles hochgiftig). Und falls ja, was ist dann zu tun? Finger in den Hals stecken (wenn man sieht, er frißt es), damit Hund sich erbricht?

Schon jetzt Danke für Infos!!!

Viele Grüße

bombo

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Huhu,

bei Vergiftungen bitte KEINE Hausmittelchen...das machts meist nur schlimmer.

Das Einzig Richtige ist sofort zum Tierarzt zu Fahren!!!

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Vielen lieben Dank für Eure Infos!

bombo

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Bei Vergiftungen ist die Frage was das Tier gefressen/getrunken hat. Ich würde auch sofort den Tierarzt konsultieren und nicht lange herumdoktern und das egal ob Mensch oder Tier. Die Magenschleimhaut ist idR sehr träge was die Aufnahme von Stoffen angeht, also man hat "Zeit". Bringt man den Menschen/das Tier zum Erbrechen können Teile davon in die Lunge geraten, auch die Mundschleimhaut nimmt Stoffe viel schneller auf als die Magenschleimhaut. Also wenn man Pech hat, dann verschlimmert man die Vergiftung durch eine falsche Erste Hilfe

Und was Tiere und Giftplanzen bzw natürliche Instinkte angeht.. Ich würd einem Tier nicht vertrauen. Bei Hunden kenn ich zwar keinen Fall, aber sicher gibt es den einen oder anderen. Pferde und Rinder sind berühmt berüchtigt, dass sie oft ziemlich kopflos beim Fressen sind. Also Vergiftungen mit Eibe, Herbstzeitlose kommen immer wieder vor.

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Huhu,

Und was Tiere und Giftplanzen bzw natürliche Instinkte angeht.. Ich würd einem Tier nicht vertrauen. Bei Hunden kenn ich zwar keinen Fall, aber sicher gibt es den einen oder anderen. Pferde und Rinder sind berühmt berüchtigt, dass sie oft ziemlich kopflos beim Fressen sind. Also Vergiftungen mit Eibe, Herbstzeitlose kommen immer wieder vor.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53164&goto=1062212

Richtig, den gab es hier vor ner ganzen Weile auch schon Klick

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(bearbeitet)

Hallo zusammen!

Bei uns in der Gegend vermehrt sich in den letzten Jahren eine eingeschleppte Pflanze namens Riesenbärenklau. (Fehlte in der Liste oben, deshalb will ichs erwähnt haben) Wächst gerne in der Nähe von Gewässern und ist hochgradig giftig. Bei Hautkontakt kommt es in Verbindung mit Sonnenlicht zu Verbrennungsähnlichen Verletzungen.

Dummerweise verwechseln viele Hunde (und Halter) die getrockneten Stengel dieser Pflanze mit Stöckchen. Bei uns an der Donau haben sich schon mehrere Hunde und Kinder an dieser Pflanze "verbrannt" :(

Riesenbärenklau

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bist du sicher, dass die Gefahr auch von getrockneten Stängeln ausgeht? Dachte es ist eine phototoxische Reaktion durch Pflanzensaft. Wenn dir die Pflanzen auffallen, dann meld sie in deiner Gemeinde. Die Gefahr vor allem für Kinder ist nicht unerheblich und normalerweise werden diese dann entfernt. Nur wenn die Gemeinde von den Pflanzen nichts weiß..

Bei Stöckchen würde mir aktuell nur die Eibe einfallen und die ist so selten in heimschen Wäldern, dass man eine Gefahr vernachlässigen kann. Anders ist es im eigenen Garten, wo doch einige Giftgehölze wachsen, eben die genannte Eibe, oder auch Thuja, Scheinzypressen, Liguster.. Bin sowieso der Meinung, dass man idR mehr Giftpflanzen im eigenen Haus/der eigenen Wohnung oder auch im eigenen Garten hat als in der freien Natur wachsen. Giftpflanzen sind leider oft wunderschön und werden ziemlich gedankenlos ver- und gekauft..

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Hm, ob die ganz durchgetrockneten Pflanzenstängel noch giftig sind weiß ich leider nicht. Aber prinzipiell hast Du recht, es ist der Pflanzensaft der phototoxisch ist. Auf jeden Fall würd ichs meinen Hunden nicht zum spielen überlassen...

Die Stadt weiß von den Pflanzen, die Grünanlage wird regelmäßig von Mitarbeitern des städtischen Bauhofs gehegt... Trotzdem werden die Pflanzen stehen gelassen und erst im Herbst einfach mit dem Rasenmäher mit abgeschnitten, leider :(

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schade und in Richtung Bürgerinitiative? Für dich ist es ja weniger dramatisch, dann ist der Hund eben den Bereich an der Leine oder bei Fuß..

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