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Hundeforum Der Hund
Bonni110

Schlimmste Bissverletzung nach Hundeangriff

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Endlich habe ich die Ruhe und auch Zeit. euch den Hundeangriff auf meine Freunde zu beschreiben.

Meine Freunde haben einen 3 jährigen Rotti, mit dem sie oft ohne Leine gehen, ohne dass er gehorsam ist. Das ist aber ein ganz anderes Thema. Diesmal sind sie vorbildlich. innerhalb der Stadt in der Nähe vom Krankenhaus, spazieren gegangen. Der Rotti, Tiger, war angeleint. Auf der anderen Straßenseite kam ihnen Max ( Berner-Sennen) mit Frauchen entgegen. Ohne Leine. Als Welpen zusammen gespielt. Doch diesmal nimmt Max direkten Kurs auf Tiger und greift an.

Meine Freunde H. und P. wollten die Hunde trennen, doch P. schreit auf und rennt direkt ins Krankenhaus.

H. wollte retten was zu retten ist und schreit die Halterin von Max an, sie solle ihren Hund wegholen, das hat sie auch versucht....Indem sie Max am Schwanz zurückzieht!!!!!

Sie hatte nicht mal eine Leine dabei!

H ist mit Tiger nach Hause gegangen , ohne zu wissen wo P abgeblieben ist. Erst da hat sein Bruder gefragt, was mit seinem Bein ist...Da lief das Blut nur so. Eine schwere Bissverletzung an der Wade, die drei Wochen heilen musste.

Tiger war so verschreckt, dass er nicht mehr rauswollte, und in sein Körbchen uriniert hat!

P. wurde mittlerweile in die Uniklinik überwiesen und notoperiert! Max hat seine Hand, bzw. die äußeren Fingerglieder einfach zerbissen, auf dem Röntgenbild ist kein Knochen mehr zu sehen, sondern nur noch ...Luft!

11 Wochen wusste er nicht, ob er seine Finger behalten kann.

(Ringfinger, Mittelfinger, Zeigefinger)

Bis dahin fand ich das schon arg schlimm, doch gemeiner finde ich das Verhalten von Max Haltern.

Die behaupten einfach, H. und P. haben Max getreten!!!

Also Anzeige von den Beiden.

Die haben nicht mal nachgefragt, wie es den beiden geht.

Sondern versuchen auch noch, die Schuld abzuwälzen.

Die Versicherung hat tatsächlich den beiden eine Mitschuld gegeben.

Angeblich weil H. den Max getreten haben soll, was er abstreitet. Er sagt , er habe genug damit zu tun gehabt, den angreifenden Hund von Tiger fernzuhalten. Er hat nicht mal gemerkt, dass Max ihn so doll gebissen hat.

Dies ganze beschäftigt mich schon die ganze Zeit, grade weil ich meine Hündin mit Tiger spielen lassen wollte.

Doch nun warte ich erst mal ab

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Du warst sicher bei der Beisserei nicht dabei. Es ist völlig normal, dass man da seinen Freunden mehr glaubt als der Gegenseite.

Die Versicherung sucht sich auch immer die für sich günstigere Variante aus. Daher die Behauptung mit der Mitschuld - das spart Kosten.

Für beide Seiten eine verständliche Reaktion - jeweils zum Selbstschutz.

Moralisch ist natürlich das Verhalten der Gegenseite inakzeptabel. Bloß machen wir uns mal nichts vor - oft wird sogar von Versicherungsmaklern zu solchem Verhalten geraten. Man will ja Kosten sparen.

Da wird Deinen Freunden nur der Gang zum Anwalt bleiben - wenn, ja wenn es sich wirklich so zugetragen hat wie sie es Dir geschildert haben.

Gut wäre dazu auch nach neutralen Zeugen ( andere Passanten auf der Strasse, die gesehen haben was da vor sich ging) zu suchen.

Ansonsten steht Aussage gegen Aussage.

Gute Besserung für den Verletzten. Hoffentlich heilt alles ohne bleibende Schäden ab.

LG Heike

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Also,wenn der andere Hund ohne Leine war,dann würde ich das beim Ordungsamt anzeigen!

Lg Jana

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In dieser Zwickmühle steckt man in so einer Situation immer. Richtig wäre gewesen, den Hund sofort von der Problem, dass der eigene Hund auch von der Leine ist - aber es passiert eben nicht so viel. 'Andersherum, wenn sowieso keine Zeuge da ist, der bestätigen kann, dass der eigene Hund an der Leine war, ist es immer für alle Beteiligten mit den wenigeren Verletzungen behaftet, wenn die Hunde ohne Leine und ohne Herrchen das ausfechten. Das ist nun mal die Krux bei den immerwiederkehrenden Beißgeschichten. Was man macht ist sowieso falsch in rechtlichem Sinn, aber ich halte mich immer daran, Hund noch vor Angriff des anderen Hundes von der Leine und weg mit mir selber. Wie Handhaben das die anderen Mitglieder.

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Mein Hund fängt keinen Streit an, wird aber oft von Jungrüden angegriffen und da greife ich ein. Auch auf die Gefahr hin gebissen zu werden, ist in dem Moment zweitrangig.

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Als auf uns einmal ein sehr deutlich drohender Hund zugerannt ist (meiner war angeleint), habe ich meinen nur noch hinter mich genommen, und mich vor den anderen gestellt...meiner war noch Junghund, der andere ausgewachsen und sehr deutlich agressiv. Ich sehe mich in so einer Situation meinem Hund gegenüber in der Verantwortung und stelle mich vor ihn...anders sähe es aus, wenn beide sich unangeleint begegnen würden...da muss ich abwägen ob der andere das "Ergeben" meines Hundes als solches sieht, oder ich eingreifen muss...aber hier würde ich definitiv versuchen, meine Hände da raus zu halten, sondern lieber versuchen den anderen Hund mit Stimme und Auftreten, zur Not auch mit meinen Füßen von meinem Hund runterzubekommen. Aber wenn meiner angeleint ist und der andere so schnell bei ihm ist, dass ich nicht mehr dazwischen stehen kann (auch das ist uns schon passiert), dann lasse ich die Leine los und es gilt das gleiche wie im freien Lauf...ich werde sicher nicht zusehen wie ein offenbar nicht gut sozialisierter Hund meinen totbeißt...insofern kann ich verstehen, dass die Halter hier dazwischen gegangen sind, wenn es denn wirklich so war, wie beschrieben. Dass das immer auch sehr böse enden kann...nunja...wie soll ich sagen...das weiß man...und entweder riskiert man das oder eben nicht...ich denke ich würde das auch riskieren, bis zu einem gewissen Grad...aber das muss wirklich jeder für sich selbst entscheiden und man sollte niemandem übel nehmen, der sich dagegen entscheidet, seine Gesundheit in einer solchen Situation zu riskieren...wäre der hier Betroffene zum Beispiel Chirurg, wäre er jetzt arbbeitsunfähig...man kann wohl von niemandem erwarten, dass in Kauf zu nehmen...

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die Handhabung ist ganz unterschiedlich. Habe ich einen kleinen, alten oder kranken Hund an der Leine überlasse ich dem nicht seinem Schicksal.

Auch nicht, wenn ich weiß, dass der andere Hund einen an der Waffel hat.

Dagegen lass ich es laufen, wenn die Kräfteverhältnisse günstig sind und Aussicht besteht, dass beide sauber im Verhalten sind.

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Hallo,

für mich tut sich zwischen Theorie und Praxis immer eine große Lücke auf.

Das soll heißen, ich kann einen Angriff der wirklich ernst gemeint ist ja nun mal nicht üben.

Ich würde immer versuchen meine Hunde zu schützen, bloß laufen solche Situationen ja meistens nicht kopfgesteuert, sondern sehr impulsiv ab.

Man weiß bestimmte Dinge, die man machen oder nicht machen soll, aber ob man sie in

der Situation auch so umsetzt ist für mich fraglich.

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Schlimm, was da passiert ist. Das Wichtigste ist, dass die Wunden möglichst ohne Folgen verheilen, und das wünsche ich deinen Freunden!

Da es sich um zwei gleich große und starke und auch kampfbereite Hunde handelte, hätte ich in dem Fall die Leine fallen gelassen und wäre ein paar Schritte zur Seite getreten.

Deine Freunde hätten in dem Durcheinander auch vom eigenen Hund schlimm gebissen werden können!

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die Handhabung ist ganz unterschiedlich. Habe ich einen kleinen, alten oder kranken Hund an der Leine überlasse ich dem nicht seinem Schicksal.

Auch nicht, wenn ich weiß, dass der andere Hund einen an der Waffel hat.

Dagegen lass ich es laufen, wenn die Kräfteverhältnisse günstig sind und Aussicht besteht, dass beide sauber im Verhalten sind.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53284&goto=1064377

Ich habe mich auf den ersten Beitrag bezogen. Ansonsten gebe ich Dir recht. Wobei ich sagen muß, das mein Canelo richtige Verletzungen - beide Hinterläufe von einem Rehpinscher hatte, der war so groß wie sein Kopf und ein agressiver verhaltensgestörter Hund, sowas hab ich noch nicht gesehen.

Der hat alles gebissen was 2 und 4 Beine hat.

Der Besitzer hatte den Hund wegen Handtaschenverhalten überhaupt nicht im Griff. Der Hund hing hinten am Oberschenkel meines Hundes. Nach der zweiten Verletzung habe ich, da der Hund dermaßen schnell war gegenüber meinem Riesen, Canelo schon von der Leine gelassen, wenn der Hund nur zu sehen war. Dann endlich hat der Besitzer reagiert - und ist seit diesem Zeitpunkt nur noch gelaufen, wenn ich nicht da war.

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