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Hundeforum Der Hund
Elke

Wie gehen Züchter mit den Käufern um?

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Da ich ja nun selber züchte, frage ich mich schon, wie gehen Züchter allgemein mit den Welpenkäufern um?

Was bekommen die Welpenkäufer an Rasseinfos mit auf den Weg? Was an allgemeinen Infos? Wie lange dauern die Gespräche? Steht der Züchter später dem Welpenkäufer auch noch bei?

Wie oft müssen die Welpenkäufer vor der Abgabe kommen?

LG Elke

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Wir haben zwei Pudel vom Züchter. Beim ersten ging es ziemlich schnell, wir haben telefoniert, sind Samstags hingefahren waren den ganzen Tag dort und haben den Kleinen (war gerade 10 Wo. alt) mitgenommen. Wir waren uns sympathisch und ich denke Menschenkenntnis spielt auch eine Rolle, deswegen durfen wir ihn gleich mitnhemen. Wir haben heute noch Kontakt mit ihr und nach jedem Erfolg von Ben schicke ich eine Mail mit Bild.

Den zweiten haben wir aus Holland, wir sind hingefahren als er 6 Wo. alt war und mit 8 Wo konnten wir ihn abholen. Ich wußte erst ob bzw. welchen ich nehme, nachdem alle ausgesucht waren und auch weil es so weit weg war sind wir zwischendurch nicht mehr hingefahren.

Dass ich die Rasse kenne, wußten die Züchter beide durch das Gespräch das wir führten. Bei Ben haben wir eine Autoladung voll Sachen mitbekommen wie: Halsband und Leine, Schmusedecke, Spielzeug, Futter, Leckerlis (von denen besonders viel auch für die anderen Hunde) usw. Wir haben auch gleich als wir heimkamen telefoniert (ich glaube sie hat alle 10 Min. angerufen, bis sie uns endlich erreicht hat).

Bei Gino haben wir ein Kilo Futter mitbekommen und das wars.

Aber ich denke, man muß schon die Menschen einschätzen können. Und dass man Kontakt hält, ist doch -denke ich mal- normal.

Ich weiß nicht, ob man einen Menschen besser kennenlernt oder vielleicht sogar durchschauen kann wenn man ihn zwei oder dreimal sieht und danach nie wieder was von ihm hört.

Ich weiß von einer Frau die ihren Pudel aus dem Tierheim hat, der wurde beschlagnahmt aus schlechter Haltung. Die Züchterin von ihm kenn ich auch und da werden die Welpen öfter besucht bevor sie abgegeben werden. Man weiß halt nie was hinterher passiert vor allem wenn man nicht die Hunde in der Nähe vermittelt sondern 500 oder 1000 km weiter weg.

Was bei unseren beiden der größte Unterschied ist, ist dass bei Ben im Vertrag, in den Papieren und im Impfausweis drinsteht, dass die Züchterin das Vorkaufsrecht hat wenn der Hund abgegeben werden soll. Bei Gino steht nicht davon irgendwo und es wurde auch nicht angesprochen.

Viele Grüße

Cadica

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Das Vor- Rückkaufsrecht habe ich auch in meinen Kaufverträgen für die Welpen eingearbeitet. Denn wenn einer "meiner" Welpen aus welchen Gründen auch immer wieder abgegeben werden müßte, dann möchte ich ihn doch gerne jederzeit wieder zu mir holen. Dann kann man immernoch mit Ruhe einen neuen Besitzer unter Umständen für den Kleinen finden.

LG Elke

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Hallo,

ich erzähl ma wie es mit Lion war;

wir haben seeehr lange telefoniert. Uns noch vor dem Wurf getroffen, vielleicht 2-3x. Dann fast jede paar Tage telefoniert, bis es soweit war. Dann sind wir ab der 3. Woche regelmäißig 2x gekommen und haben häufig telefoniert.

Wir haben Infoblätter über Impplan und Futter bekommen. Auch jetzt halten wir noch Kontakt und treffen uns ab und zu.

Von einem Züchter erwarte ich, dass man die Welpen ab der 4. Woche bis zur 8-10. Woche wenigstens 6 mal besuchen darf. Außerdem freue ich mich über jedes Infoblatt. Mindestens übers Füttern, muss gesprochen werden und ein Futterplan wäre jedem Neubesitzer lieb.

Von einem guten Züchter erwarte ich außerdem, dass man sich immer melden darf und dass man sogar in Notfällen auch mal nachts anrufen darf, wenn man wirklich nicht weiter weiß.

(Falls ihr das nich so super lesen könnt: Ich bin Moment total im Sprachen Stress: Deutsch, Englisch, Französich und Spanisch. Daher ist der Satzbau *räusper* etwas wirr: Sorry!)

LG Melanie

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hallo,

ich sortiere schon beim ersten telefonat aus.

es gibt menschen die halte ich überhaupt nicht geeignet für die hundehaltung.

da wird gesagt der hund ist gestorben und nun steht der zwinger leer.solche will ich gar nicht erst persönlich kennen lernen.

andere leben in regionen mit sehr heissen klima,find ich für meine tiere nicht gut.denen rate ich zu einer anderen nicht so hitzempfindlichen rasse.

anfänger,vorausgesetzt sie wollen lernen,sind willkommen.jeder fängt mal an.

ich bin stark an einem lebenslangen kontakt interessiert,was manchmal gar nicht so einfach ist.

ihr seht auch die züchter haben es gar nicht so leicht.

lg andrea

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Hallo Andrea,

das ist wohl wahr, dass es auch die Züchter nicht soo leicht haben. Aber mit dem richtigen Grundsatz klappt das auch. Bei mir geht z.B. prinzipiell ebenfalls kein Hund weg, wo ich ein ungutes Gefühl habe. Ich verlass mich grundsätzlich auf meinen Bauch und auch auf meine Hunde, wenn die potentiellen Käufer hier ankommen...

LG Elke

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hallo elke,

ob dus glaubst oder nicht,dass hab ich auch schon so gemacht.

mein cliff mag eigentlich alle,aber bei diesem ehepaar sträubten sich seine nackenhaare und er wollt sich nicht beruhigen.

ich find da immer irgendwas.sag den leuten nicht klipp und klar ,dass ich und meine hunde sie nicht mag.

lg andrea

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zur rasseinfo wollt ich auch noch was sagen.

bücher sind meist schön aber nicht immer objektiv genug.

ich beschönige nichts an der rasse,im gegenteil übertreibe lieber.

es ist immer besser die entscheiden sich für eine einfachere rasse,bevor sie dann überfordert sind.

ich hab auch nur höchstens einen wurf im jahr,da hat man keinen druck die welpen zu verkaufen.

bei züchtern die vier,fünf oder mehr würfe haben,sieht das schon anders aus.da bekommt jeder zahlende kunde einen welpen mit.

find ich nicht gut,für die hunde.

lg andrea

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Hallo, möchte diese Thema auch noch mal aufgreifen.

Hab ne Bekannte, die Austies züchtet.

Sie macht schon vor der Geburt im Internet bekannt, dass sie Welpen abzugeben hat. Wenn die Leute anrufen, sortiert sie schon vorab, wer in Frage kommt oder nicht.

Wenn beim Telefonat die erste Frage nach dem Preis ist, blockt sie schon ab. Auch wenn einer auch nur das Wort "Zwinger" erwähnt, ist Ende!

Da Austies auch nicht immer einfach zu erziehen sind, macht sie sich schon Gedanken, wer in Frage kommt und wer nicht.

Die Welpen sind alle geimpft, geröngt und haben eine Augenuntersuchung hinter sich. Für die erste Zeit gibt es Futter mit, Halsband und Leine sind bei ihr auch selbstverständlich, genauso wie Lieblingsspielzeug und Schmusedecke.

Ausserdem führt sie über jeden Welpen einzeln ein Tagebuch, mit Tagesrythmus usw., was der Käufer dann mitbekommt.

Ausserdem bittet sie die künftigen Käufer, wenn sie sich dann einen Welpen ausgesucht haben, den sie auch bitte regelmässig besuchen kommen sollten, ein gebrauchtes Kleidungsstück da zu lassen, damit der Hund schon mal an den Geruch gewöhnt wird.

Ich denke, sie macht sich wirklich viel Arbeit und gibt die Welpen nicht einfach nur raus!

LG Renate mit Shelly und Boomer

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hallo renate,

was bitte wird bei einem welpen geröngt?

lg andrea

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