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Hundeforum Der Hund
Wallläufer

Aggression an der Leine

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Wer kann mir weiterhelfen? Mein Hund ist 2 Jahre, und ohne Leine total lieb zu anderen Hunden.

Leider muss man sienen Hund in der Stadt anleinen, und dann geht es los: Sobald er einen anderen Hund sie , fäng er an zu bellen . Ich habe es schon mit Ablenkung mit Erziehung versucht, aber nichts hat geholfen.

Hat noch einer eine Idee, wo es dran liegen kann, dass mein Hund so reagiert?

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Hallo Wallläufer,

vielleicht berichtest du etwas mehr über deinen Hund/die Situationen, in denen es so abläuft und wie genau er reagiert und wie du reagierst.

So ist es nämlich sehr schwer, eine Ursache auszumachen.

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Hallo,

wie lange hast Du Deinen Hund schon?

Evtl. ist im Vorfeld mal etwas an der Leine passiert ( meiner wurde mehrmals an der Leine angegriffen ).

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Also, ich habe meinen Hund ca. 2 Jahre. Es ist nun ja leider so, dass andere Hunde sehr agressiv sind, auch wenn sie frei herumlaufen. Klar hat er da schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Aber wenn er an der Leine ist und er einen anderen Hund sieht, muss er deshalb gleich wie verrückt bellen und ziehen?

Bis jetzt versuche ich immer den anderen Hund vor ihm zu sehen und reagiere dann damit, das ich ihn ablenke, mit sitz und platz und Leckerchen. Oft kriegen wir, d.h. ich und mein Hund die Situation dann in den Griff. Aber sobald er mit jemand anderen unterwegs ist, lässt er sich nicht mehr beruhigen.

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Also, ich habe meinen Hund ca. 2 Jahre. Es ist nun ja leider so, dass andere Hunde sehr agressiv sind, auch wenn sie frei herumlaufen. Klar hat er da schon mal schlechte Erfahrungen gemacht. Aber wenn er an der Leine ist und er einen anderen Hund sieht, muss er deshalb gleich wie verrückt bellen und ziehen?

Bis jetzt versuche ich immer den anderen Hund vor ihm zu sehen und reagiere dann damit, das ich ihn ablenke, mit sitz und platz und Leckerchen. Oft kriegen wir, d.h. ich und mein Hund die Situation dann in den Griff. Aber sobald er mit jemand anderen unterwegs ist, lässt er sich nicht mehr beruhigen.

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Hallo,

da es bei meinem Hund die gleiche Situation ist bzw. war ( es wird immer besser =) ) schätze ich mal das er genau wie meiner der Meinung ist "Angriff ist die beste Verteidigung". Wir haben knapp 1 Jahr miteinander gekämpft. Nachdem wir beide eine arge Auseinandersetzung hatten (will nicht näher darauf eingehen) reicht es schon, wenn ich ihm im Fußbereich absitzen lasse. Wenn er brav sitzenbleibt und nicht aggressiv wird bekommt er sein Lieblingsleckerchen. Wenn nicht gehen wir halt ungerührt weiter.

Beim Absitzen sehe ich zu das ich zwischen dem entgegenkommenden Hund stehe. Allerdings gibt es dann immer noch ein paar Idioten, die meinen ihren Hund trotzdem an meinen ranlassen zu müssen :wall: .

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hast du mal probiert einfach kommentar los weiter zu gehen, ich hab das gefühl, dass es dann nicht so schlimm ist. und manchmal sogar gar nix passiert.

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Wenn ein Hund ohne Leine überhaupt keine Aggressionen zeigt, aber an der Leine Terror schiebt, dann ist das in der Regel schlicht und ergreifend darauf zurück zu führen, dass er es GELERNT hat, so zu handeln.

Das mag viele Gründe haben.

1) Man redet auf den Hund ein, wenn er beginnt, an der Leine zu wuffeln. Beim Hund kommt das als Bestätigung an, somit wird das Verhalten verstärkt und immer wieder gezeigt.

2) Der Mensch handelt zögerlich oder gar nicht an der Leine, lässt den Hund an der Leine zu Artgenossen hin, obwohl es nachweislich nicht förderlich ist, Hunde an der Leine kontakten zu lassen, da ihre natürlichen Bewegungsmuster so gar nicht ausgelebt werden können.

3) Wir geben unbewusst oder Bewusst Signale über die Leine, nehmen kürzer, rucken, wickeln die Leine um die Hände, somit bekommt der Hund den Eindruck, da kommt etwas "Wichtiges".

4) Wichtig wird die Begegnung auch durch Leckerlie gemacht. Wieso denn bitte Futter, wenn ein Hund kommt? Eine stumme Begegnung draußen sollte das Normalste von der Welt sein, also mache ich es nicht durch Futter extra wichtig.

5) Ablenkung im Angesich von Reizen (andere Hunde sind Reize) ist meiner Ansicht nach der größte Unsinn, den man machen kann. So lernt ein Hund niemals, Reize auszuhalten, passieren zu lassen, sondern der Reiz wird nur durch einen anderen Reiz (Futter oder Spielzeug) überlagert. Ich will aber, dass mein Hund versteht, dass er keine anderen Hunde für mich bekämpfen muss.

Um einen Hund sinnvoll an andern Hunden vorbei zu führen, gibt es ein paar Regeln, die man beachten sollte.

1) Ich bleibe locker.

2) Ich lasse meinen Hund nicht voran ziehen, denn dann gebe ich ihm den Job, da vorne etwas zu regeln, sondern bringe ihn neben oder hinter mich, damit habe ICH die Aufgabe, das zu erledigen, was da kommt.

3) Bei Begegnungen sehe ich zu, dass ich mit meinem Körper immer zwischen meinem Hund und dem Reiz bin. Begegnet uns der Hund von vorne links, geht mein Hund rechts, kommt jemand auf der rechten Seite entgegen, führe ich meinen Hund links. Führe ich auf einer Seite sicherer (bei mir ist das links), erzwinge ich durch mein konsequentes links am Weg gehen, dass der andere Hundeführer auch die andere Seite benutzt.

4) Ich bleibe immer in Bewegung. Meine Schritte sind dabei selbstbewusst. Stehen bleiben bedeutet Unsicherheit, die der Hund als Signal betrachtet, jetzt mal nach vorne zu gehen, um doch die Situation durch gefährliches Auftreten zu regeln. Bin ich jedoch in der Lage, meinen Hund mit meinem Körper von "da vorne" wegzudrängen, regele ich die Sitation und führe ihn.

Diese Arbeit kostet mich schon mit meinen Kunden hier vor Ort ne Menge Zeit und Erklärungen, über das Forum ist diese Arbeit fast nicht so zu beschreiben, dass man sie einfach umsetzen kann. Vielleicht hilft aber schon das Bewusstsein, dass es an MIR als Mensch liegt, dass der Hund das tut, was er tut, und nicht an ihm.

LG Anja

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An diesem Problem arbeite ich auch gerade: Bin vom Dorf in die Kleinstadt gezogen. Leinenpflicht hier. Alle Hunde an der Leine. 80 % bellen und gebärden sich wie wild. Nach zwei Monaten fing auch Canelo an dieses Verhalten zu zeigen. Er ist 5 Jahre und es ist absolut neu für mich und ihn.

Bärenkinds Beschreibung - klappte bei mir nicht. Da Canelo mit seinen 80 cm + und 52 kg einfach zu kräftig ist, habe ich den größten Erfolg mit:

Von 3 Begegnungen nur noch 1 Mal.

Ich sehe Hund an der Leine. Drücke Kopf von Canelo mit der Hand an die Hüfte - und sage - stopp und keinen Ton will ich hören. Bleibe so stehen. Hand am Kopf. Beim leisesten knurren - Canelo - keinen Ton - . In dem Moment wo der andere Hund auf meiner Höhe ist - gebe Kommande. Fuß - keinen Ton - und halte meine Hand vor seinem Kopf und gehe flott weiter.

Also wie geschrieben bei 3 Begnungen passiert es nur noch 1 Mal und dann meistens, weil ich den anderen Hund zu spät gesehen habe.

Wenn er keinen Ton von sich gegeben hat, wird gelobt.

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@Anja

So weit die Theorie.

Ich hatte anfangs aber das Problem das wir ohne Bellen am anderen Hund vorbeigegangen sind. Das dumme war nur, das der andere Hundehalter seinem Hund die Leine freigab und dieser sich von hinten auf meinen Hund losstürmte. Bei zwei Hunden kam es dann vor, das die sogar zubissen und ich die beiden trennen musste.

Das andere Problem war auch das ich zwar zwichen meinem und dem anderen Hund war, der Halter seinen Hund jedoch zu meinen lies.

Die Theorie ist immer gut - klappt aber nur, wenn sich beide Hundehalter daran halten.

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