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Hundeforum Der Hund
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Aggression an der Leine

Empfohlene Beiträge

Eine sehr gute Antwort und ich werde gleich morgen sehen, wie ich damit arbeiten kann. Habe heute schon das Leckerchen weggelassen, natürlich mit mäßigen Erfolg. Ich denke, wir werden erst Mal Rückschritte machen, bevor es spürbar und auf Dauer besser wird.

vielen Dank!

Grüße
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53497&goto=1073685

Hoffentlich klappt es soooooo ....?

LG :winken:

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Eine sehr gute Antwort und ich werde gleich morgen sehen, wie ich damit arbeiten kann. Habe heute schon das Leckerchen weggelassen, natürlich mit mäßigen Erfolg. Ich denke, wir werden erst Mal Rückschritte machen, bevor es spürbar und auf Dauer besser wird.

vielen Dank!

Grüße

Hoffentlich klappt es soooooo ....?

LG :winken:

Ehrlich gesagt, glaube ich nicht, dass es so klappt, da man es nicht einfach beschreiben und nachmachen kann, sondern bei jedem Team individuell die Intensität, den Zeitpunkt, die beste Alternative, die Art des Lobs etc. sehen muss. Auch die Bewegungsmuster, die der Hund vom Menschen annimmt, sind bei allen verschieden.

Da man sich selbst nicht sieht, tut es ganz gut, wenn am Anfang jemand daneben steht, der weiß, was er tut.

Ich lasse meine Teams, bevor ich sie in den Ernstfall schicke, immer an künstlichen Reizen üben. Also ich stelle Futterschüsseln auf den Boden, und die Hundeführer sollen ohne an der Leine zu ziehen ihren Hunden durch Körpersprache begreiflich machen, dass nicht zum Futter gegangen wird. Finde es spannend, wie schnell Hunde diese Teile gar nicht mehr beachten und wunderbar mitgehen.

Wenn das klappt, dann gehe ich in Gebiete mit angeleinten Hunden und schicke die Teams dann in die "Echtzeit". Allerdings noch mit sehr viel Abstand. Es soll mit Erfolg gearbeitet werden, ruhig und gelassen. Wenn der Hund erst pöbelt, ist schon alles zu spät. Die eigentliche Arbeit läuft vorher ab. Und so nähert man sich Schritt für Schritt dem Reiz und lernt, ihn auszuhalten und dem Hundeführer zu überlassen.

LG Anja

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Hallo!

Ich habe auch eine Pöbelelli und da ich im Rollstuhl sitze (doofe Entschuldigung, ich weiss) ist es noch nicht zu 100 % weg, da ich ihr einfach in gewissen Situation, meist durch die Dummheit anderer Hundehalter, die Sicherheit und Führung, die dieser sehr unsichere nach vorn denkende Hund braucht, nicht geben kann.

Durch meine junge Hündin habe ich jedoch gelernt in den meisten Situationen zu "führen" und sie ist zu 99 % ruhig und relaxt neben oder sogar hinter mir und kann auch mal warten ohne auf 180 zu kommen, wie die andere. Die alte ist jedoch sehr schnell auf Level 10.

Ich mache es so, dass ich in den allermeisten Situationen, wo ich merk die HH haben ihre Hunde im Griff und meine Hündin ist "sicher" wirklich ruhig vorbei führe und wenn meine Hündin trotzdem meint fixieren zu müssen oder grummelt gibts "meine Ampel" (böser Blick, Knurren und zurückdrängen mit Rollstuhl im schlimmsten Fall). Das klappt mittlerweile recht gut.

Wenn ich jedoch merke, dass die Leute ihre Hunde nicht im Griff haben, dass es zu eng ist oder ich einfach grad aus irgendeinem Grund nicht so agieren kann, wie ich will, dann füttere ich permanent bis wir am Hund vorbei sind. Dabei achte ich aber drauf, dass ich weder das Fixieren noch etwas anderes Unerwünschtes belohne. Das ganze passiert ohne Kommandos.

Ohne Rollstuhl würde ich es nicht so machen, sondern konsequent Ruhe und Unterordnung vom Hund verlangen. Das geht aber nur, wenn ich auch zu 100 % DA bin und das ausstrahlen kann.

Ich hoffe, ich könnt es etwas nachvollziehen. :-)

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So ähnlich machen wir es - das grundprinzip ist das gleiche :

Ansage, bögeln und dann mit Alternativem verhalten beginnen : etwas mit Bewegung (sitzen oder liegen können die meisten Hunde nicht,da sie zu angespannt sind, also versucht man das gewünschte Verhalten -> nach vorne gehen umzulenken) Drehen,Touchen,leckerchen nachjagen....Pfote auf den Fuss legen etc.

So ,dass dem Hund eine Alternative zu dem Pöbeln geboten wird :)

lg Isy

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Ich möchte aber Hundebegegnungen durch solche Aktionen nicht "besonders" machen, verstehst du?

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Machen wir auch nicht. ;) Nur bei bestimmten Lieblingsfeinden.

Anfangs bei allen Hundebegegnungen, dann kann man das immer weiter reduzieren und heute sind es nur noch 2 Hunde bei denen wir das brauchen.Wobei sie am Sonntag nicht einmal mehr grummeln musste :)

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Aber auch bei den beiden Filmen sieht man sehr deutlich, dass der Hund vor allem dann entpsannt geht, wenn Frauchen mit ihrem Körper dazwischen geht. Wenn sie dem Hund nun noch deutlicher mit dem Körper und nicht mit Futter kommunizieren würde, was erwünscht ist und was nicht, wäre sie in einer deutlich besseren Führungsposition.

Meiner Meinung nach.

LG Anja

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Klar....Calming Singals - splitten,blocken,bögeln etc. helfen immer noch am besten.

Da wird nicht stark auf Körperführung geachtet. Mir ging es nur um Alternativen :) (ich kann esnicht so beschreiben wie ich es meine.....deshlab fand ich den Film hilfreich)

Die können vielfältig aussehen.Wir belohnen auch nicht nur mit Futter.

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Was ist denn bögeln? Das hab ich noch nie gehört...

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Einen Bogen laufen....heisst bei uns so.

Also nicht frontal laufen sondern einen leichten Bogen gehen - je nachdem wie weit der Hund ist kann der Bogen größer oder kleiner sein - Distanz vergrößern.

Kennst du aber bestimmt...da nochmal zum nachlesen

http://www.bordermix.de/Hundekunde/calmingsignals.html

Hat er keine größeren Probleme kann man ihn auch an der vom Reiz Abgewandten Seite vorbei führen : Reiz-Mensch-Hund.

Also immer muss man das nicht machen . Ich kann das bei weitem nicht so gut erklären wie meine Trainerin....

Meine Hunde bögeln im Freilauf immer.Bei Loli muss man aufpassen wer kommt , aber das haben wir mittlerweile gut im Griff

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