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Hundeforum Der Hund
PuttyLou

Herzklappeninsuffizienz und Wasser in der Lunge! Was nun?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben.

Ich bin eher wegen einer Unschönen Sache hier:( Bei meinem 12 Jahre alten Jacky Rüde wurde vor 3 Monaten eine beidseitige Herzklappeninsuffizienz festgestellt. Zu diesem Zeitpunkt war schon Wasser in der Lunge. Das Herz ist extremst vergrößert. Ich bin dann am nächsten morgen direkt in eine Klinik mit Kardiologen gefahren. Dort der gleiche Befund. Er bekommt nun einige "Mittelchen". Fortekor, Vetmedin und Dimazon.

Das klappte auch 3 Monate ganz gut. Nun, ist wieder Wasser in der Lunge. Er bekam sofort ein Mittel per Spritze. Die Dimazon wurden nun von zweimal am Tag auf dreimal hoch gesetzt. Als ich fragte, wie es um ihn steht, sagte man mir, man könne das schlecht sagen, aber die Chance stehe wohl schlecht für ihn. Das schlimme ist, er ist weder schlapp noch sonst etwas. Er ist wie immer. Er frisst vollkommen normal, er macht ebend alles so wie immer. Die Ärztin selbst meinte noch, er wäre vom Kopf wie ein 2 Jähriger Hund. Das heißt, er selber begreift also sein Alter nicht :) Er möchte am liebsten den ganzen Tag rennen und spielen. Nur geht das ja leider nicht mehr.

Jetzt meine Frage an euch.... Hat hier jemand eine ähnliche Diagnose bekommen? kann mir jemand sagen, wie gut oder schlecht es steht? Ich finde den Gedanke sehr schlimm, ihn einschläfern zulassen, gerade, weil ich weiß, das er noch so fit im Kopf ist. Bei meinem letzten Hund, sah man es, er wollte einfach nicht mehr. Konnte kaum mehr laufen.... Aber mit einem "fröhlichen" Hund in die Praxis...?! Das nimmt mir die Luft zum atmen.:(

Ich fahre diese Woche zu einem sehr guten Tier Kardio. der wohl einer der besten auf dem Gebiet sein soll. Ich will und kann mich nicht mit einer Meinung zufrieden geben. Zumal ich nicht verstehe, wieso nur noch das Wasser behandelt wird, aber die Ursache nicht. Ich vertrete für mich selbst die Meinung, das man bei einem Menschen ja auch anderes versuchen würde. Deshalb zähle ich auf den Arzt. (einer der wenigen die auch Herzschrittmacher bei Hunden erfolgreich einsetzen). Ich bin am Ende, ich bin nur am weinen. Egal wann ich ihn ansehe :( Es ist unbeschreiblich.... Ich würde mich also wirklich freuen, wenn jemand mir seine Erfahrungen oder auch gerne Meinungen mitteilen würde. Bis dahin von meiner Fellnase und mir Liebe Grüße :)

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(bearbeitet)

Herzlich willkommen hier, wenn auch unter diesen Bedingungen... :(

Wir haben das selbe Problem mit einer unserer Hündinnen. Sie war durch einen Zeckenbiß plötzlich Anaplasmose positiv, und das hat sich dann leider aufs Herz gelegt.

Sie bekommt auch 2 verschiedene Medikamente zum Entwässern und ein Blutdruckmedikament. Vor kurzem waren wir beim Kontrolleecho und leider hat es sich auch bei uns verschlimmert, allerdings hatten wir die Entwässerung abgesetzt, und das war wohl ein Fehler...

Nun, das Problem bei so einer Erkrankung ist, man kann nix dagegen machen. Ich meine, man kann es nicht heilen, nur den gegenwärtigen Zustand für eine Zeit erhalten. Beim Menschen würde man neue Herzklappen einsetzen, aber beim Hund..... Ein Herzschrittmacher würde in diesem Fall auch nichts bringen, da ja die Klappen nicht mehr richtig schließen, das heißt, selbst wenn ein Schrittmacher das Herz im Ausfallmoment wieder pusht, gibt es keine Klappen, die für genügend Druck sorgen....Wobei ich da sehr skeptisch bin, ob es wirklich so schlecht aussieht, wie die Tierärtzin behauptet hat, wenn Dein Hund noch so fit ist. Auch wenn er vom Kopf her jung ist, dann erlaubt ihm seine körperliche Konstitution doch nicht, so zu toben. Also unser Mädel ist bei weitem nicht mehr so fit, wie früher, eine halbe Stunde spazieren gehen ist schon das höchste der Gefühle. Also ich würde erstmal das Urteil von dem Spezialisten abwarten. Was hat denn Deine Tierärztin für Diagnostik betrieben, wenn sie sagt, dass es so schlecht aussieht?

Und einschläfern ist nun wirklich überhaupt nicht nötig, wenn er sich noch so gut fühlt. Das kommt dann irgendwann mal vielleicht in Frage, wenn er nicht mal mehr den Korb verlassen kann, aber momentan würde ich daran noch keinen Gedanken verschwenden, und jeden, der Dir so etwas rät, nur nett anlächeln.

Kopf hoch!! Warte doch mal, was der andere Kardiologe sagt, zwei Meinungen sind immer besser..

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Lieben Dank für deine Antwort.

Zuerst muss ich sagen, das es mir wirklich sehr leid tut für eure Hündin. Ich kann das ja nun "leider" nachempfinden....

Ja, und das ist für mich leider immer noch der Knackpunkt in der Tiermedizin. Beim Menschen würde man.... :( Ich hoffe das versteht niemand falsch, aber für mich, ist mein Hund wie ein Kind. Und das ist nicht daher gesagt. Er ist unbeschreiblich wichtig für mich. Ich sehe es so, das man ja nun leider in der Tiermedizin schneller aufhört, da es ja die Option einschläfern gibt. Ich denke, man hätte bestimmt noch einigen Tieren helfen können, aber das ist ebend so drin in den Köpfen :(

Das ein Herzschrittmacher nicht helfen würde ist mir klar, das war nur ein Bsp. für den Arzt ;) Er transplantiert auch Herzklappen sowie Herzen, was ja nun in der Tiermedizin nicht alltäglich ist. Er selber ist der Meinung, das in der Humanmedizin solche Dinge "normal" geworden sind wieso nicht auch bei Tieren? Und das tut er mit großem Erfolg. Ich bin der gleichen Meinung, wenn es doch geht, wieso sollte man es dann nicht tun? Natürlich bin ich skeptisch, da mein Hund ja schon 12 Jahre alt ist ( was im Grunde für einen Jacky ja aber auch noch nicht die Welt ist). Aber generell bin ich dafür, wenn der Hund die Chance hat, damit weiter zuleben.

Beim ersten Besuch in der Klinik wurde ein Röntgenbild gemacht. In der zweiten Klinik (Kardio) wurde ein Röntgenbild gemacht und das Herz wurde per Ultraschall untersucht. Samstag wurde nur eine Röntgenaufnahme gemacht. Ich werde alles was in meiner Macht steht versuchen. Sollte er aber irgendwann so sehr leiden, werde ich ihn natürlich erlösen, denn ich möchte nicht, das er qualvoll erstickt :( Laut Meinung der Tierärztin in der Kardio Klinik schafft er dieses Jahr wohl nicht mehr.... Sie meinte, bei der ersten Untersuchung hätte die andere Ärztin schon vermerkt, das es wohl "bald" soweit ist.

Man ist einfach nur so verzweifelt, man ist soweit mit seinem Hund gegangen. Und wie gesagt, für mich ist er eher ein Kind als ein Hund. Ich darf gar nicht daran denken :(

Vom laufen her geht es bei ihm. Die Ärztin sagte er kann das laufen, was auch sie laufen können. Obwohl ich da vorsichtig bin. Jetzt, wo es so warm ist, kommt er ganz früh raus, mittags wirklich nur kurz zum Pipi machen. Abends wenn es wieder kühler ist, gehen wir ein Stückchen weiter. Das verpackt er noch ganz gut. (ca. 20 min.) Früher ging ich mit ihm 2 Stunden in den Wald... aber die Zeit ist vorbei. Sein Problem ist, er kann Schmerz etc. perfekt ausblenden (wohl aber Typisch für Terrier) weshalb ich wirklich sehr darauf achte, das er nicht zuviel macht.

Ich habe jetzt schon Angst vor dem Sommer.... Wenn es richtig warm wird :( Zum Glück wohne ich "unten" und meine Wohnung ist relativ kühl, auch im Sommer. Aber Angst bleibt da schon.... Zumal er ja ebend auch sehr sehr oft raus MUSS. Er trinkt wie ein Verrückter und muss ebend jede Stunde raus. Zum Glück habe ich aber dazu auch noch einen Garten, da kann er rein wann er möchte.... Ich möchte nicht, das er noch Panik bekommt, weil er nicht weiß wohin wenn er Pipi muss.

Ohje, ich schreibe hier ganze Romane :)

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Na wenn der andere Tierarzt so kompetent ist, sogar diese OP´s bei Hunden durchführt, dann würde ich persönlich eher wenig auf das Urteil der ersten Tierärztin geben. Warte ab und mach Dich nicht verrückt, wenn er gut eingestellt ist, dann kann man das Schlimmste sicherlich noch eine lange Zeit vermeiden.

Mal eine andere Frage, hast du es vielleicht schon mal mit einem Tierhomöopathen versucht?! Also ich war mit meinen Hunden noch nicht dort, aber ich persönlich schon, und bin da vom Ergebniss immer absolut begeistert. Und wenn es meinen Hunden mal schlechter geht, würde ich mir in jedem Fall auch immer noch die Meinung von einem Homöopathen einholen, die geben in der Regel nicht so schnell auf, wie die Medizinier, und sind meist flexibler in ihrem denken.. ;)

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Auch von mir erst einmal ein herzliches Willkommen ....

Zu welchem Kardiologen fährst Du denn?

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Da waren wir jetzt 2 mal. Möchte mir trotzdem noch gerne eine zweite Meinung einholen. Das ist die nächste Option :)

http://www.kleintierklinik-menzel.de/

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Der absolut beste Kardiologe für Kleintiere ist in in der Uniklinik in Gießen, fachlich wohl die Nummer 1 in Europa ....

Meine Hündin ist leider auch herzkrank, weshalb ich mit diesem "Mist" Erfahrung habe.

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Das ist ca. 2 1/2 Stunden von uns. Also absolut im Rahmen. Lieben Dank für die Info. Ich werde mich auch da mal etwas schlau machen.

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Da waren wir jetzt 2 mal. Möchte mir trotzdem noch gerne eine zweite Meinung einholen. Das ist die nächste Option :)

http://www.kleintierklinik-menzel.de/
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53713&goto=1073517

Dort war ich auch. Für mich bei weitem nicht so fach- und sachkundig wie Dr. Kresken.

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      in Hundekrankheiten


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