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Hundeforum Der Hund
chanymaus

Angst vor Fremden, oder doch etwas anderes?!

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(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben .(:

Ich hab da mal eine Frage zum Verhalten von Louna ...

Louna ist jetzt ungefähr 8 Monate alt . Früher ist sie immer freudig auf andere Menschen zugegangen und hat sich gefreut wen jemand Fremdes kam . So jetzt hat sich das alles ziemlich gewendet ...wen wir jemanden Fremdes beim Gassiegehen treffen und die uns entgegen kommen . rennt Louna dahin und bellt die an ...es ist kein agressives Bellen . Sie hat angst . Sie bellt die Leute an und wenn ich versuche ihr zu zeigen das die nichts tun und zu den Leuten hingehe und sie ranrufen will kommt sie nicht sie zieht den Schwanz ein und rennt paar Meter zurück . Ich hab schon alles versucht sie Sitz machen lassen wen jemand kam

Sie versucht zurückzurufen .Aber durch das alles wird das nicht besser .

Ich weiß nun nicht woran das liegen könnte ,ob es nun an der Junghundphase liegt usw .

aber villeicht könnt ihr mir ja dabei helfen .Schon mal im vorraus vielen Dank (:

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In diesem Alter ( bei meinen spätentwickelnden Riesenschnauzern ist das mit 9 - 10 Monaten) kommt die Phase wo der Junghund die Umwelt mit neuen Augen betrachtet. Zuvor hatte er Vertrauen und kam überall mit, verließ sich auf den menschlichen Schutz. Nun, mit dem neuen Blickwinkel erscheint ihm Vieles, was zuvor kein Problem war, bedrohend oder unheimlich.

Da sollte er die Möglichkeit haben sich selbst damit auseinanderzusetzen, nicht von uns dazu gezwungen (heranrufen) und nicht in der Vorsicht, die normal ist ; durch zuviel Aufmerksamkeit gestärkt.

Also sichere ich den Hund in dieser Phase immer mit einer nicht zu kurzen Leine. Dadurch habe ich ohne den Hund anzugucken die Gewissheit, dass er noch im Leinenradius ist.

Ich gehe zielstrebig meinen Weg, unterhalte mich, wenn mir danach ist. Durch mein sicheres Auftreten signalisiere ich dem Hund, das für mich alles in Ordnung ist.

In den Unsicherheiten ignoriere ich den Hund ( nicht ansehen, nicht ansprechen, nicht anfassen), das kann ich ja tun, da er mit Leine gesichert ist.

Überwindet sich der Hund alleine einen Schritt freiwillig näher zu kommen, so kommt ein unterschwelliges verbales Lob.

Startet der Hund Unsicherheitsattacken ( vor und zurück, bellen, aufgestellte Rückenhaare) wird dies wenn es ohne Gefahr möglich ist und auch mein Gegenüber davon zu überzeugen ist ignoriert. Geht dies nicht, so gehe ich ruhig mit dem Hund aus der Situation.

LG Heike

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Das hört sich gut an,Heike.Probier ich auch mal ;)

Unsere Niki ist ja auch eine sehr Unsichere.Wenn jemand auf sie/uns zukommt,knurrt und bellt sie auch,geht nach vorne,weicht zurück.

Bis jetzt habe ich halt auch immer gesagt "Still,hör auf,laß das..."

Vielleicht sollte ich das auch strikt ignorieren?

Wobei ich es nicht ignorieren möchte/kann wenn sie auf dem Balkon Nachbarn anbellt oder im Garten jeden anmacht,der zu sehen ist.... :Oo

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@ Melli 1102

Nun erlebe ic h Dich nicht in der Situation, aber aus meinen Erfahrungen vermute ich, dass Dein "Still, hör auf, laß das..." nicht ruhig und bestimmt kommt, sondern eher hektisch und verzweifelt. Für den Hund erweckt das oftmals den Eindruck des Mitbellens durch den Menschen.

Will ich, dass der Hund kurz anzeigt und dann ruhig ist ( und so mache ich das), so lobe ich kurz den bellenden Hund - ich gehe anfangs sogar direkt zu ihm und unterstütze ihn mit einem leichten Klopfen im Belltakt, sage dazu "Fein, Gib Laut".

Nach dem Lob kommt abrupt das Abbruchkommando, nur einmal gegeben und sofort durchgesetzt (dazu muß ich anfangs direkt am Hund sein).

Mit der Zeit funktioniert das Prinzip auch nur verbal und auf Entfernung.

Hund bellt und zeigt an das da was ist, "Fein, Gib Laut" als Lob, strenges "Ruhe".

LG Heike

Übrigens bei meinen inzwischen "alten Mädchen", die das Prinzip seit 6 bzw. 8 Jahren können, kann das dann auch in einem netten Satz verpackt sein. Z.B." Ziska, feine Maus (Lob) würdest Du bitte Ruhe (Abbruch) geben."

Funktioniert .

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Das Bellen zu loben würde ich mich selber nicht trauen. Das würde ich auch nur Frauchen/Herrchen empfehlen die soviel Erfahrung haben, dass ihr Hund das gewiss nicht falsch versteht. Nicht das der Hund dann noch öfters bellt.

Das ein Hund anfängt Menschen anzubellen kann auch ein Zeichen sein, dass er versucht eine Situation zu klären die ihn unsicher macht. Dabei wird er vorher vielleicht auch schon unsicher bei Menschen gewesen sein, nur hatte er da vielleicht mehr Anlehnung an Frauchen/Herrchen gehabt. Nach deiner Beschreibung könnte es auch sein das dein Hund mehr Grenzen gesetzt braucht, damit er nicht versucht Situationen zu klären. Ich habe mittlerweile durch eigene negative Erfahrung gelernt dass ein aufwachsender Hund von seinem Rudel begrenzt werden muss(vor allem vorwärtsstrebende Charakter). Er wird nämlich selbstständiger und wenn das nicht geschieht beginnt ein vorwärtsstrebender Hund sehr schnell sich seine Aufgaben im Rudel selber zu suchen.

In diesem Fall machen ihn vielleicht Passanten unsicher, er weis nicht wie er reagieren soll. Wenn er in diesem Moment meint es ist aber seine Aufgabe etwas zu tun, dann entwickeln sich die unangenehmsten Situationen.

So ist es zurzeit leider noch bei unserem Monty, wir haben ihn zu lange auf alles zugehen lassen ohne zu regulieren. Wir dachten das macht ihn später selbstsicher, nur das er jetzt auf alles zugeht und seine Unsicherheit führt dann oft zu angehen/bellen. Noch in leichter Form, aber wenn wir ihm jetzt nicht seine Aufgaben und die nötig Anlehnung im Familienverband vermitteln, kann das Böse folgen haben. Das sind Weisheiten die wir von unseren Hundetrainerinnen haben, wobei mir das ganze ziemlich logisch scheint. Es umzusetzen wird dadurch aber auch nicht leichter :Oo

www.unseretiere.wg.vu/monty_woche_21.html

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