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Hundeforum Der Hund
Hova

Wie geht es nach der Ausschlussdiät weiter?

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Hallo zusammen

Ich führe bei Juma seit ca. 5 Wochen eine Ausschlussdiät mit Kartoffeln und Straussenfleisch durch, weil er eine Futterallergie entwickelt hat. Seither gehts ihm wieder sehr gut, er kratzt sich nicht mehr, hat ein schönes Fell und leidet nicht mehr unter Darmkolliken und Blähungen.

Kürzlich habe ich meine Tierärztin gefragt, wie es nach der Ausschlussdiät weitergeht und mit welchen Nahrungsmitteln ich ihn zuerst konfrontieren soll. Sie meinte, ich solle entweder nach und nach andere Kohlenhydrate wie z.B. Nudeln hinzufügen oder ihm wieder das Spezialfutter geben, das er zuvor schon mal hatte (Royal Canin Sensitivity). Dieses Trockenfutter möchte ich allerdings nicht mehr füttern, weil es einerseits unverschämt teuer ist und er andererseits davon immer so seltsamen, sägemehlartigen Kot bekommt.

Nun bin ich etwas ratlos, was ich ihm nach der Ausschlussdiät füttern soll. Ich kann ihn ja nicht sein Leben lang von Straussenfleisch, Kartoffeln, Nudeln oder ähnlichem ernähren :think: . Aber wenn ich ihm Trockenfutter gebe und er das nicht verträgt, bin ich ja wieder gleich weit wie vorhin und weiss nicht, worauf er allergisch ist, weil Trockenfutter ja aus so vielen verschiedenen Komponenten besteht :??? . Da ich zuvor gebarft habe und Juma hauptsächlich durch Rind ernährt habe, vermute ich, dass er eine Rind-Allergie entwickelt hat, aber ganz sicher bin ich mir da nicht.

Hat hier jemand schon mal eine Ausschlussdiät durchgeführt und kann mir einen Tipp geben, was man danach am besten füttert?

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Guck mal hier

Da gibt´s oft ganz gute Tipps.

Der Hund meines Chefs musste vor einigen Monaten wegen undefinierbarer Hautprobleme eine Ausschlussdiät machen.

Dort wurde genau Tagebuch geführt und immer nur ein Nahrungsmittel pro Woche neu dazu gegeben.

Und immer alles genau notiert. Juckreiz, Fell, Unruhe, Output ...

Inzwischen ist er vollkommen symptomfrei und darf, bis auf wenige Ausnahmen, wieder alles futtern.

Bei den Veganen Hunden ist auch nocht einiges an Tipps zu holen - wobei ich persönlich "fleischlos" bei einem Hund fragwürdig finde. Aber für einige Gedanken und Hinweise ist das ganz gut zu gebrauchen.

Gutes Gelingen!

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Vielen Dank für den Link, Moorteufel :) .

Phuu, das ist ja ganz schön langwierig, wenn man pro Woche nur 1 Komponenten hinzugeben darf. Ich hoffe, wir halten das durch.

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Das schafft ihr schon - überleg mal, aus was ein normales Trockenfutter besteht.

Soo viel verschiedene Nahrungsmittel sind da nicht drin -dafür alles mögliche an Zusatzstoffen.

Aber das sorgt ja nicht für Abwechslung.

Wenn du zB Lamm getestet hast, kannst du ja schon mit verschiedenen Teilen des Tieres für geschmackliche Unterschiede sorgen.

Obwohl - ich würde wohl jetzt erst Pferd versuchen (die Reiter mögen´s mir verzeihen ).

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Ja, stimmt, im Trockenfutter sind wirklich viele Zusatzstoffe drin. Ich werde wahrscheinlich auch Pferd als erstes ausprobieren. Das hat Juma früher schon bekommen und immer gut vertragen.

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Ja, stimmt, im Trockenfutter sind wirklich viele Zusatzstoffe drin. Ich werde wahrscheinlich auch Pferd als erstes ausprobieren. Das hat Juma früher schon bekommen und immer gut vertragen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53802&goto=1076614

Sinn einer Ausschlussdiät ist ja, dass der Hund Dinge bekommt, die er nicht kennt. D.h Pferdefleisch wird häufig gefüttert, weil Hunde es normalerweise nicht bekommen. Würde also erstmal weiter machen mit unüblichen Dingen, um ihn möglichst lange symptomfrei zu halten und mich dann langsam an Bekanntes rantrauen.

Wie wäre es mit:

Rentier

Antilope

etc.

Zudem fehlen deinem Hund ja aktuell am ehesten die Vitamine. Kohlenhydrate und Protein bekommt er ja. Wie wäre es mit pürierter Möhre? Und wenn er dies verträgt und damit "alles grundlegende" (mehr oder minder) abgedeckt ist, dann würde ich an den Kohlenhydraten und am Fleisch rumprobieren.

Als erstes würde ich sicherstellen wollen, dass er versorgungstechnisch abgedeckt ist und dann an den Geschmack denken.

Lg Tin

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Sinn einer Ausschlussdiät ist ja, dass der Hund Dinge bekommt, die er nicht kennt. D.h Pferdefleisch wird häufig gefüttert, weil Hunde es normalerweise nicht bekommen. Würde also erstmal weiter machen mit unüblichen Dingen, um ihn möglichst lange symptomfrei zu halten und mich dann langsam an Bekanntes rantrauen.Wie wäre es mit:RentierAntilopeetc.

Ach so, ich dachte, das sei nur am Anfang, bei den ersten beiden Komponten, wichtig. Rentier und Antilope sind wahrscheinlich schwierig zu bekommen, aber vielleicht versuche ich es mal mit einem Fisch, das habe ich bis jetzt auch noch nie gefüttert.

Danke für den Tipp mit der Möhre. Ich habe mir nämlich auch schon Sorgen gemacht, dass er mit der Zeit Mangelerscheinungen bekommt, wenn ich ihm nur Strauss und Kartoffeln füttere.

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Versuch mal, im Histamingehalt möglichst weit unten zu bleiben - das hilft vielen Allergikern...zumindest denen mit 2 Beinen. Müßte bei Hunden ähnlich sein.

1."guckstu!"

2."guckstu!"

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Nee, Hunde interessiert Histamin MEISTENS leider überhaupt nicht! Deswegen helfen auch Antihistamine den wenigsten Hunden.

Nur Fisch ist ganz bestimmt nicht gut. An ein oder zwei Tagen, aber def. nicht immer. Die von mir erwähnten Fleischsorten werden durchaus bei den üblichen Bestellmöglichkeiten im Internet angeboten.

Lg Tin

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Nur Fisch ist ganz bestimmt nicht gut. An ein oder zwei Tagen, aber def. nicht immer.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53802&goto=1076765

Dann ist es aber komisch, das Fisch bei unserem Hund super funktioniert :Oo

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