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Hundeforum Der Hund
Hamster1978

Hund meiner Bekannten ist eifersüchtig auf alles was mich betrifft

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Hallo ihr Lieben.

Ich habe ein Problem mit einem Aussie (10?Jahre/unkastriert). Es ist nicht mein Hund, sondern er gehört meiner guten Bekannten. Wir kennen uns viele Jahre und den Hund kenne ich seitdem sie ihn vom Züchter gekauft hat. Auf der Fahrt nach Hause hab ich ihn auf dem Arm gehalten und da war es scheinbar um uns geschehen.

Mittlerweile hat sie sich einen eigenen Hof aufgebaut und ich bin seit ein paar Monaten 2x/Woche dort um die Jungpferde auszubilden. Sobald ich dann dort bin hört der Hund nur noch auf mich und seine Besitzer sind abgemeldet.

Nun mein Problem:

Der Hund ist eifersüchtig auf die Pferde die ich von seiner Besitzerin ausbilde. Schon wenn ich mit Ihm in den Stall gehe um die Pferde aus den Boxen zu lassen fängt er mittlerweile an sie anzuknurren und zu bellen.

Sind die raus und er hat meine ungeteilte Aufmerksamkeit ist alles ok. Etwas ähnliches hat er letztes Jahr bei meinem Verlobten versucht als ich ihn für ein paar Tage hatte. Da zeigte er auch seine Eifersucht ("nur" leichtes knurren und ein, zwei mal bellen) wenn mein Verlobter auch nur versuchte den Arm um mich zu legen. Das haben wir mit Konsequenz hinbekommen (auf seinen Platz schicken).

Als ich letztens ging ohne mich vom Hund zu verabschieden (wie kann ich auch bloß) hat er mich im ganzen Haus gesucht.

Nehme ich aber eins der Pferd um damit zu arbeiten, anzubinden und es zu putzen und schicke ihn auf einen Platz der für ihn ungefährlich ist (damit er nicht getreten werden kann) beginnt er erst zu bellen und dann zu winseln und zu fiepen. Das ignoriere ich und kümmere mich weiter ums Pferd. Meist bleibt er nicht auf seinen Platz und kommt dem Pferd sehr nahe an die Hinterbeine zu mir hin- vor ein paar Wochen hat er sogar angefangen aggressiv zu werden nachdem bellen nicht half und schnappte hinter dem Pferd stehend nach dem Hinterbein eines Pferdes.- Konnte gerade noch verhindern dass er zubeißen konnte- er hatte schon lefzen hoch und den Fang auf.

Letzten Dienstag ging er so weit dass er, als ich am Zaun stand und die Pferde beobachtete und eins der Pferde streichelte, auf einmal von einem Meter hinter mir (ich hatte ihn dort 'Sitz' machen lassen damit er nicht so in der Nähe der Pferde war) auf eins der Pferde, dass den Kopf gesenkt hielt um unter dem Zaun durch zu schauen bellend, fletschend und mit geöffnetem Fang zustürzte. Ich konnte ihn gerade noch davon abhalten das Pferd zu beissen. Es war sehr knapp. Als ich ihn am Halsband hielt und wegführte war er immernoch aggressiv und schnappte nach dem Pferd.

Was kann ich oder seine Besitzerin tun um solche Situationen zu umgehen? Andererseits habe ich auch nicht die Geduld mich auch noch um die Hundeerziehung zu kümmern. Da kann ich ja auch noch deren Kaninchen dressieren, den Hund erziehen und die 2 und 3 Jährigen Pferde ausbilden und Flöhe dressieren ;) und dass dann alles auf einmal-......

Nach heutigem Gespräch mit meiner Freundin zeigt er das Verhalten aber nur bei mir und nie bei seinen Besitzern. Das macht er auch nicht wenn die Besitzerin dabei ist, sondern nur wenn ich mit dem Hund allein bei den Pferden bin und es ihm nach ner Stunde oder etwas mehr zu bunt wird-

Mir wird das langsam zu gefährlich denn einerseits muss ich an mich, die Pferde und auch noch den Hund denken.

In der Wohnung der Besitzer kann man ihn nicht einsperren, denn das Haus hat im oberen Wohnbereich einen offenen Baustil (kein Türen vorm Wohnbereich- nur vorm Schlafzimmer u Bad) in der unteren Etage wohnen die Eltern und deren alter Hund (15?) der auch die Rute einkneift und zu zittern anfängt wenn er den Aussie in der nähe ist. Da kann er dann also auch nicht hin.

Hoffe ihr könnt mir ein paar hilfreiche Tipps geben.

Mit freundlichem Gruß und Dank an alle die mir schreiben!

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Hallo,

es ist immer schwierig, so etwas aus der Distanz zu beurteilen.

Es klingt aber danach, dass der Hund dich als seinen Besitz betrachtet. Will heißen, er bewacht dich, wie er einen Knochen oder ein Spielzeug bewachen würde.

Vielleicht hilft dir diese Einstellung, anders mit dem Hund umzugehen.

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Hi,

habe letztens den Hundeprofi gesehen, da ging es um Ross und seinen Freund Paul mit den Hunden und die Hunde haben auch immer nur auf Ross gehört und auf den armen Paul leider gar nicht und es hat denen geholfen, dass der Ross die Hunde einfach ignoriert hat. Einfach nicht mit denen was gemacht hat, das fiel ihm sehr schwer, würde es mir auch fallen, aber das hilft wirklich.

Und wenn er die Pferde immer anbellt, dann nimm doch deine Freundin mal mit raus und die beschäftigt den Hund ein bisschen. Zum Beispiel kann sie ihn an die Leine nehmen und mit ihm ein bisschen rumgehen, sie kann ja bei dir bleiben mit ihm, nur er muss ja lernen, dass du jetzt gerade mit den Pferden beschäftigt bist und nicht mit ihm...

Wir haben das auch mal mit einem Hund gehabt, mit dem von meiner Reitlehrerin, der war auch immer dazwischen, wenn wir mit den Pferden was gemacht haben, wir haben das dann so gemacht, dass wir ihn sich hinsetzen oder hinlegen lassen haben, ihn mit einer Longe von den Pferden festgebunden haben, damit er jederzeit aufstehen und ein bisschen laufen konnte, nur nicht immer zwischen uns rumlaufen konnte und dann haben wir ihm immer, wenn er sich selbst beschäftigt hat mit seinem Spielzeug oder einem Kauknochen ein Leckerlie hingeschmissen. Das haben wir erst alleine geübt, erst nur der Hund und die Reitlehrerin, dann der Hund, die Reitlehrerin, ich und ein Pferd und dann irgendwann hat es mit der Reitlehrerin, 3 oder 4 Schülern und 7 Pferden geklappt...

Als es mit zwei Pferden geklappt hatte, nach etlichen Stunden, Tagen und Wochen haben wir ihn dann auch ohne Leine laufen lassen. Und er hat sich von selbst auf seinen Platz gelegt, haben ihm da auch extra ein kleines Kissen hingelegt und da hat er sich dann immer von selbst hingelegt. Mittlerweile steht er auch auf, läuft lieb neben den Pferden her und auch beim Ausreiten kommt er jetzt öfter mal mit. Auch das klappt nun wunderbar...

Probier es doch einfach mal....

Lg, Jenny

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Hallo Delon_09.

Das mit dem ignorieren was bei Ross geholfen hat nützt leider bei unserem spezi garnichts. Hab das auch schon versucht und es hat den erfolg gebracht dass er nun immer heftiger wird. (vorher nur bellen und fiepen und nun an die Pferde gehen, verbellen und beissen wollen).

Vom zugewiesenen Platz schleicht er sich auch immer wieder weg und kommt in meine nähe- auch wenn ich ihn mehrmals konsequent weg schicke. Muss wohl noch konsequenter werden.

Das mit der Longe ist ne gute idee.

Werde schauen ob ich das verwirklichen kann.

Danke!

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@ kristinmitpodi:

Wie bekomme ich dass hin, das er mich nicht mehr als seinen "Knochen" betrachtet?

Ignorieren hilft nich- dadurch wird er noch heftiger......

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Hallo,

so wie sich das liest, hat der Hund ein Eifersuchtsproblem oder auch ein Rangproblem. Er erkennt die anderen Tiere als Konkurrenz an und daraus ergeben sich die Probleme.

Gibt es nicht die Möglichkeit, dass Du Dich eine Stunde ausschließlich mit ihm beschäftigst und anschließend um das Pferd. Bis dahin muss er sich in der Box des betreffenden Pferdes aufhalten und darf nicht direkt mitmischen.

Wäre das für Dich ein Lösung?

Das beste wäre natürlich er geht mit dem betreffenden Pferd mit und liegt in dieser Zeit ab (eventuell mit der Leine sichern).

Gruß Christa

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Ich glaube mit ganz viel Ruhe und Mühe schaffst du das...

Das mit der Longe hat bei uns auch echt gut geklappt, man muss nur auch mal zwischendurch ihn halt auch beachten, haben ihm dann immer ein Leckerlie gegeben, ihn kurz gestreichelt oder auch mal kurz, wenn er richtig brav war, ihn wieder losgebunden und ein wenig mit ihm gespielt und die Idee mit in die Box einsperren find ich eigentlich auch gar nicht so schlecht... Vorrausgesetzt eure Boxen lassen das zu... ^^

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@ Christa Zimmer:

So weit so gut. Mein Arbeitsablauf: meine Freunde begrüßen, den Hund begrüßen, mit dem Hund Gassi gehen, 8 Pferde rauslassen (da fängt er schon an der Box mit verbellen an und hört auch nicht auf "aus") weitere Stallarbeit, Mittagessen mit der Familie meiner Freunde und dem Hund, training mit den Pferden.

"Das beste wäre natürlich er geht mit dem betreffenden Pferd mit und liegt in dieser Zeit ab (eventuell mit der Leine sichern)."

Wie mache ich das? Mit der Leine sichern weis ich natürlich.

"Bis dahin muss er sich in der Box des betreffenden Pferdes aufhalten und darf nicht direkt mitmischen."

Wenn ich ihn beim Pferd hab lass ich ihn ja schon in sicherer entfernung abliegen aber er schleicht sich halt immer wieder an, verbellt das jeweilige Pferd am anbindeplatz und wenn verbellen nicht reicht dann wird er heftiger.

Ich hänge an dem Hund als wärs mein eigener und deshalb suche ich eine Lösung die uns beiden hilft.

liebe Grüße

Melanie

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