Jump to content

Deine Hunde Community!

über 36.000 Mitglieder

Erstelle in 30 Sekunden ein Benutzerkonto oder logge Dich einfach mit Deinem Facebook oder Google account ein.
 

➡️  Hier anmelden

Hundeforum Der Hund
hunde-versteher

"Erziehungshandlungen am Hund" so individuell dosiert, dass der jeweilige Hund nicht nur untergebuttert wird

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

Man macht auch immer wieder interessante Erfahrungen mit anderen HH.

Eine ältere Frau hatte stehts Mühe Ihren Hund dazu zu bekommen das er beim Spaziergang auch mal auf der "Fuß-Position" laufen sollte , z. B., wenn andere Hunde sich näherten.

Als der Hund dann "endlich" es tat, war Sie fasst etwas traurig darüber das Ihr Hund nun nicht mehr sooooo überschwenglich herumzappeln würde ...... hatte Sie mir erzählt .

Denke das unsere "Erziehunghandlungen am Hund" so individuell dosiert sein sollten, das der jeweilige Hund nicht untergebuttert wird und "der absolute Grundgehorsam" nicht das höchst zu erreichende Ziel sein muss.

Ein "gewisser Ungehorsam" kann auch lustig und erträglich sein, wenn dadurch noch im Zusammenleben Alles im GRÜNEN BEREICH ist.

Beispiele:

Der Hund soll nicht auf dem Sofa liegen, und wenn er alleine ist schiebt er sich auf das Sofa um sogleich schwanzwedelnd dem HH entgegen zu springen wenn der das Zimmer betritt.

Vielleicht hat der Hund die Sitzfläche ja nur für seinen HH vorgewärmt, oder bewacht das Sofa das kein Unbefugter sich daraufsetzen kann ?

Der Hund soll nicht ins Bett kommen, und er macht es heimlich und im Winter ist das wie eine "Wärmflasche mit Ohren" und eigentlich eher angenehm, ...... .

Wer kennt noch ähnliche Fälle wo man geneigt ist "ein Auge zu zudrücken" wenn es sonst doch alltagstauglich funktioniert?

LG :winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Die Bettgeschichte ist bei mir und meinem Hund ein geduldeter Ungehorsam, da ich vorgewärmte Betten liebe. Wir passen auch gut zusammen. Er ist ein früh ins Bettgeher und ich ein spät ins Bett- geher.

Aber auch im Bett bin ich der Boss. Wenn ich komme, muß er zur Seite rücken. Ich mag am nächsten Morgen gerne mit heilen Knochen aufwachen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ist dann ja ein perfektes Timing, und jeder hat was gewonnen.... !

LG :winken:

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hmm. Warum nur muss Erziehung immer gleich mit Unterbuttern oder Unterdrücken gleich gesetzt werden.

Herumzappeln und starke Erregung erkläre ich meinen Kunden immer als stressig und ungesund für ihre Hunde. Diejenigen, die auf das angebliche Temperament ihrer Hunde so schrecklich stolz sind, habe ich damit und den dazu gehörigen Beweisen schon etwas verblüfft, wenn sie einmal die Alternative sahen...

Was ich aus dem Eröffnungsbeitrag heraus lese, ist jedoch eher die Fähigkeit, eben auch mal Fünfe gerade sein zu lassen und zu lächeln, wenn der Hund seine Intelligenz einsetzt, um Komfort und Privilegien zu genießen, wie es eben in der Natur der allermeisten Säugetiere liegt.

Früher habe ich mich unter Druck setzen lassen, weil man mir immer sagte, ein Trainerhund MUSS perfekt sein. Nöö, muss er nicht. Die Sympathien meiner Kunden fliegen mir nur so zu, wenn auch mein Bär mir mal den Stinkefinger zeigt, weil es das Ganze für den "Nichttrainer" einfach menschlich macht. Wir haben keine Maschinen.

Was mir als Trainer oft echt schwer fällt, wenn Kunden dinge "süß" und wünschenwert finden, die für mich ein No Go sind. Dazu gehört z.B. Anspringen und extrem distanzloses/respektloses Verhalten. Dennoch bemühe ich mich immer, die Wünsche der Kunden individuell ins Training mit einfließen zu lassen.

Schwierig ist es immer, die eigenen Ansprüche an komfortables Leben mit Hund auf andere Individuen herunter zu brechen.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Na ja es gibt Aufforderungen ( Alltagskommunikation) die nicht zwingend oder exaxt ausgeführt werden müssen.. und es gibt eindeutige Befehle, und da habe ich eine 0 Tolleranz, das sind Primär, Kommen, Down, und Aus.

Na ja und unter "lustiger" Ungehorsam läuft für mich z.B die Bettelei am Tisch :)

Ich halte nichts davon einen Hund permanent mit Regeln zu gängeln um meinen "Rang" zu "manifestieren", das halte ich sogar für Humbug ( und die Empfehlung einiger Trainer eher als Hilfe für den HH, als wie für den Hund) Ein souveräner Hund hat es auch nicht nötig dauernd einen auf "dicke Hose" zu machen..

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich halte nichts davon einen Hund permanent mit Regeln zu gängeln um meinen "Rang" zu "manifestieren", das halte ich sogar für Humbug ( und die Empfehlung einiger Trainer eher als Hilfe für den HH, als wie für den Hund) Ein souveräner Hund hat es auch nicht nötig dauernd einen auf "dicke Hose" zu machen..

Perfekt ausgedrückt. Die viel gepriesene Konsequenz á la "ich gehe IMMER vor dem Hund durch die Türe" oder "der Hund darf NIE dies und das" ist eine Krücke für den Hundehalter.

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Aber einige Dinge davon können auch sehr nützlich sein, finde ich persönlich.

Ich gehe z.B. immer als erster durch die Tür nach draußen. Allerdings nicht unter dem Aspekt meinen Hunden klarzumachen wer den Schlübber anhat, sondern aufgrund des Sicherheitsaspekts.

Ich weiß nie was draußen grad los ist, welcher Hund dort evtl. grad außer Kontrolle ist, ob Kinder vor der Tür sitzen,... .

Es ist mir einmal passiert dass meine Hündin an mir vorbeigerauscht ist und sich postwendend die Nachbarshündin gekrallt hat (die zwei können sich auf den Tod nicht ab) und seitdem zieh ich das wirklich eisenhart durch, ohne wenn und aber. Getackerte Hunde und hohe TA-Rechnungen braucht keiner. :)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich glaube mit der Türe scheiden sich ja die Geister. Ich kann es nicht leiden als erster durch die Tür zu gehen.

In der Wohnung ist es mir egal, da bleiben die Türen eh meistens offen. Aber wenn ich zur Wohnung raus gehe fängt sofort die Treppe an. Wenn ich zuerst gehe dann muss ich wieder zurück um die Tür zu schließen. Ähnlich ist es bei der Haustür. Gefahren lauern da kaum weil er an der Leine ist und dann erst mal im Vorgarten steht. (Leider kapiert mein Hund das nicht und weigert sich vor mir zu gehen)

Beim betteln am Tisch verstehe ich keinen Spaß.

Aber beim betteln nach Aufmerksamkeit... ah da werde ich schwach. Sogar wenn er den Kopf auf die Tastatur legt während ich schreibe oder mir jedes erdenkliche Spielzeug bringt wenn ich vor dem Fernseher sitze kann ich nicht nein sagen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Beim betteln am Tisch verstehe ich keinen Spaß.

Aber beim betteln nach Aufmerksamkeit... ah da werde ich schwach.

Hihi, siehste, so sind die Menschen verschieden. Betteln finde ich, wenn intelligent gelöst, superklasse und füttere, wenn ich was abzugeben habe. Nervt es mich, reicht ein Schwiegermutterblick.

Aufmerksamkeit heischendes Verhalten finde ich zum Kotzen. Vielleicht aber auch, weil ich die Entstufen davon kenne...

Es ist immer alles einfacher, wenn man nur den eigenen Hund sieht, sieht man die vielen "da draußen", was mein Beruf nun mal so mit sich bringt, bewertet man manches automatisch anders. *denk*

LG Anja

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mein Hund und ich lassen uns immer Freiräume, zum Nachdenken.

Nur sind wir unterschiedlich fertig mit Nachdenken. Dann kommt mein Hund schon mal und macht mich darauf aufmerksam - nicht bellen - dass eigentlich jetzt was wichtiges ansteht. Es ist 18 h - Essen. Es ist nach 00:00 h - komm endlich schlafen.

Gute Nacht zusammen.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

×

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.