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Hundeforum Der Hund
panirac

Wie kriegt man ein dickeres Fell?!

Empfohlene Beiträge

(bearbeitet)

:winken:

So, dann mal zum leidigen Thema. Wir hatten ja einige Probleme mit unseren Hundis, bzw. untereinander wegen Streitereien um die Hundeerziehung. Nach einigem Hin und Her und vielen Tipps hier gehen wir jetzt das ganze entspannter an und sind mit der Schlepp unterwegs. Meistens fahren wir auch die "MeideStrategie" und gehen auf Wegen, wo nicht so viele Hunde unterwegs sind. Gut, das klappt auch ganz gut und wir verstehen uns langsam wieder besser. Jedenfalls mit den Hunden gehen wir entspannter um.

Es passiert halt dann doch paar Mal, dass man andere Hunde trifft. Ist auch weiter nicht schlimm, wenn die Leute ihren kontrolliert kriegen oder an der Leine. Dann gehen wir vorbei. Schön finde ich auch das nicht, wenn sich unsere (naja jedenfalls Rocky) so aufführen (Bellen). Aber das ist noch erträglich.

Blöd wirds, wenn wir Hundehalter treffen mit einem freilaufenden Hund, die ihren nicht kontrollieren können oder wie heute Pferde mit einem Hund (freilaufend). Zwar blieb der Hund bei denen, aber die haben mich gleich doof angemacht, Schepp ist so gefährlich und warum die Hunde denn nicht hindürfen, warum wir sie nicht frei lassen. Haben mich echt so hingestellt wie einen Tierquäler. Naja, die ganzen Erklärungen haben nichts gebracht, bei dem Satz, dass gerne ich als Oberhaupt des Familienverbandes bestimmen würde, was hier passiert und was nicht, haben sie gleich wieder so nach dem Motto: die schlägt doch ihren Hund, geschaut. Tja, die waren dann echt noch so dreist und sind dann mit ihren Pferden, obwohl sie eigentlich wo anders hin wollten, hinter uns her. Und dann sagte sie (als ich fragte, ob sie die gleiche Richtung gehen), nein, ich will nur ihrem Welpen zeigen, dass Pferde nicht schlimm sind. Wir sind dann einfach weiter.

Meine Frage ist eigentlich gar nicht: wie geh ich den Leuten aus dem Weg, sondern vielmehr, wie ich damit umgeh. Ich reg mich dann immer noch stundenlang auf, meinen Freund nervt das total *g*. Und ich reg mich hinterher auf, dass ich ned cooler reagiert hab. Wie leg ich mir da ein dickeres Fell an? Ich will ja auch ned patzig zu den Leuten sein, aber ich krieg immer mehr das Gefühl, dass die mich eh ned ernst nehmen, weil ich halt noch relativ jung bin. Erklärungen bringen irgendwie eh nichts, hab ich immer das Gefühl, die Leute hörn dann doch nicht zu, warum wir unsere Hunde so "führen".

Habt ihr irgendwelche Tipps, dass mich das psychisch ned so belastet? Ich merk ja auch, dass ich schon immer angespannt reagier, wenn wer entgegenkommt. Und so können die Hunde ja gar ned ruhiger werden.

Danke euch!

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(bearbeitet)

Ich kann dich gut verstehen. Ich arbeite da auch seit Jahren dran. Den entscheidenden Satz hast du selbst geschrieben:

Erklärungen bringen irgendwie eh nichts, hab ich immer das Gefühl, die Leute hörn dann doch nicht zu, warum wir unsere Hunde so "führen".

Es bringt nicht, mit solchen Leuten zu reden und auch nichts sich drüber aufzuregen. Weil die nämlich nur sich selbst reden hören wollen.

Die Dame hat sich ja nun wirklich blöd verhalten. Nenn es Selbstdarstellungstrieb oder sonstwas - wichtig ist, dass du dir klar machst, dass SIE SICH blöd verhalten hat und nicht DU DICH.

In solchen Situationen schaue ich immer auf die Hunde, die das alles so überhaupt nicht beeindruckt, logischerweise. Und versuche einfach, genauso cool zu bleiben. :D

Wenn gar nichts mehr hilft, sage ich nur: "Ja, Sie haben vollkommen recht, schönen Tag noch!", lächle freundlich und gehe meines Wegs.

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Aus der Sicht der Reiterin ist eine Schleppe über dem Weg aber gefährlich für sie und das Pferd. Pferde scheuen schon gern mal, wenn sich da Leinen am Boden bewegen, weil sie das mit einer Schlange assoziieren. Jedenfalls hat mir das eine Reiterin mal so erklärt.

Ihr Verhalten war doch ok, wenn sie ihren Hund bei sich behalten hat.

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Ich finde es nicht ok, wenn sie extra umdreht(sie wollten eigentlich in die andere Richtung) und uns hinterhergeht, um MEINEN Hund zu erziehen, sozialisieren, was auch immer.

Das mit der Leine mag ja sein, aber sie ist nicht geritten, sondern sie standen dort mit zwei Pferden, haben sie gehalten und ich hab die Leine auch kurz genommen, also sie ist nicht auf dem Boden geschleift, weil ich das bei Pferden weiß, dass die das nicht so toll finden (können).

Ich sag ja gar nicht, dass sie was falsch gemacht hat, aber die "Kommunikation" mit der Frau hat mich einfach nur genervt. Schon allein der Blick, als ob ich Tiere quäle, nur weil sie ned frei laufen und mit ihrem Hund spielen dürfen. Ich will mich einfach für so "Wortduelle" wappnen. Das Verhalten der Frau war objektiv gesehen schon in Ordnung, nur die Kommentare waren es einfach nicht. Und das Hinterherlaufen war definitiv nicht mehr in Ordnung, ich finde DAS muss nicht sein. Aber das war wieder so eine Oberlehrerin, die einach ihren Willen haben wollte, eine von der Fraktion: Sozialisation heißt, der Hund muss überall hinrennen dürfen. Mein Hund kennt Pferde, dennoch lass ich ihn ned weiter als auf 10 Meter hin, weil er gerade mal 2,5 kg hat. Weil mir persönlich das einfach zu gefährlich ist.

Ich denke halt, dass ich wildfremden Menschen nicht erklären muss, warum mein Hund an der Leine ist und nicht zu irgendwelchen Tieren hindarf.

Ich nehm find ich eh so viel Rücksicht. Bei Pferden nehm ich die Schlepp auf, bei Radfahrern zieh ich sie auf die Seite, dass sie nicht drüberfahren müssen, Ich nehm meinen Hund kurz, wenn wer entgegenkommt (Jogger, Radfahrer usw.) und lass ihn ned hin, ich "halte" oft sogar an, sprich ich warte am Rand, dass Radfahrer/Jogger keine Angst haben müssen die Hunde stürmen hinterher (obwohl wir sie ja kurz halten).

Warum können andere einfach keine Rücksicht nehmen oder wenn schon Rücksicht dann mit dummen Kommentaren. Ich will doch einfach nur in Ruhe meinen Spaziergang machen. Anderen Menschen freundlich und respektvoll begegnen und ansonsten meine Ruhe haben. Aber manche müssen einem echt ihre Meinung aufdrücken. Warum kennt keiner mehr das Prinzip: leben und leben lassen, ich tu doch keinem weh, mit dem was ich mache. Und ist Erziehung eines Hundes so falsch, dass gleich die ganze (Dorf)welt aufschreien muss und einem dwie Meinung aufdrückt. Ein Hund muss FREI sein, ein Hund muss das, ein Hund muss jenes, anscheinend sich nur nicht unterordnen.

An Frickateer: Danke dir für die aufmunternden Worte. Ich denke, ich muss noch lange daran "üben". Denn mich regen so Menschen einfach nur auf :D Ich leb halt nach dem Grundsatz: tu nichts einem anderen an, was du nicht selbst angetan haben möchtest. Klappt natürlich nicht immer... Aber um das gehts ja gar ned. Aber mich macht die Einstellung mancher Menschen einfach nur fertig. Andererseits bin ich dann auch ned besser als sie, im Endeffekt will ich sie genauso "bekehren" wie sie mich auch.

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Denk Dir doch einfach: Andere machen auch mit Sicherheit nicht alles richtig ;) .

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Das merk ich fast bei jedem Spaziergang :D

Ich reg mich einfach innerlich so auf, ich fühl mich von so Kommentaren, die darauf abzielen, dass man alles falsch macht, einfach herabgesetzt, ich fühl mich total schlecht und irgendwie angegriffen. Ich mein immer mich für meine Erziehungsmethode rechtfertigen zu müssen. Wenn andere sehen, dass ich meinen Hund schonmal aus dem Weg oder hinter mich dränge, dann meinen die gleich, dass ich ihn schlage oder ihm weh tu. Aber das ist ja gar nicht so. Klar siehts von außen sicherlich manchmal komisch aus, aber man sieht doch, dass mein Hund glücklich ist und keine Angst vor mir hat. Aber so gut kennen sich dann die Besserwisser doch nicht aus...

Manchmal ist mir echt zum Heulen zumute, weil ich mich einfach angegriffen fühle...Ich würde nie einem wildfremden Menschen sagen, was ich über seine Erziehungsmethode (die ich gerade mal bei einem Bruchteil mitbekomme, also eh nicht beurteilen kann) denke.

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Ah - jetzt verstehe ich, was Du meinst.

Ich find auch, dass es eine große Herausforderung ist, sich nicht über andere Leute aufzuregen. Nicht einfach. Wenn Du Dich ärgerst, fühlst Du Dich schlecht :wall: , sich nicht zu ärgern, ginge nur, wenn man den anderen mit seinem Gebabbel und Gehabe annehmen könnte. Es ihm irgendwie zugestehen. Denken: "Der hat aber nen schlechten Tag heute. Was für ein Glück ich mit mir selbst hab." Oder sowas.

Aber ich weiß, ... das ist Theorie. :motz:

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Ja, das ist leider immer die Theorie :D

Aber ich denke, wenn ich mir irgendeinen Spruch für mich innerlich parat halten könnte, vielleicht würde aus dem Spruch irgendwann ein Schema und dann könnte ich es irgendwann "abhaken".

Wahrscheinlich muss ich nicht nur bei solchen Begegnungen anfangen, sondern viel früher. Wie beim Hund auch :D

Habt ihr denn gute Sprüche, die einen innerlich aufbaun, dass man nicht alles auf sich bezieht? Oder ein Patentrezept, dass man sich schneller wieder "beruhigt"?

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Hi Carina,

da bist du nicht alleine, ich fühle 100% so wie du. Mir geht das auch immer noch nach, und mein Mann sagte immer: "ja, das ist doof, aber du musst dich damit abfinden, denn es gibt immer solche Id**oten!*

Toll, oder? (Bei uns ging es um unkontrolliert freilaufende Hunde, die meinen dann gerne mobbten.)

Zum Glück wohne ich hier ruhiger und treffe nicht so viele "möchtegern-Fremdhunde-Erzieher".

Ich schließe mich einfach an und freue mich auf Tipps :)

Grüßle

Silvia

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Gerade mit der Schleppe habe ich gemerkt, dass die Leute die sich mit Hundeerziehung auskennen sehr positiv darauf reagiert haben. U.a. wie verantwortungsbewusst ich doch bin. :D

Andere haben mal interessiert nach gefragt was das ist und warum und wie das Training funktioniert...

Und der letzte Rest hat mich auch wie die Tierquälerin vom Dienst angeschaut.

Du hast 2 Ohren, das eine damit was reinkommt, das andere damit der vom Hirn gefilterte Blödsinn wieder raus kann.

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