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Hundeforum Der Hund
teddybaer4334

Ungewolltes Bellen und andere Dummheiten

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Hallo,

ich bin neu hier und hoffe ich hab das richtige Thema erwischt. Also es geht um unseren 2 Jahre alten Mischling Rocky. Er ist ein furchtbar Lieber Hund er versteht sich super mit Kindern...ist eigentlich richtig verrückt nach Ihnen. Er hört auch auf fast alle Komandos und lies bisher super erziehen kann sogar kleine Kunststückchen.

So das wäre eine kleine Beschreibung, nun zu den Problemen...

1. jedes Mal wenn ein Fremder an unser Tor kommt bellt er wie wahnsinnig und lässt sich leider durch nichts davon abbringen...jedes "Aus" ist da vergeudet...nur eventuell wenn er uns sieht also wir direkt daneben stehen dann geht es aber er zittert dann immer ganz aufgeregt...von der Haustür aus wo das Tor dazwischen ist wie gesagt reagiert er überhaupt nicht...WAS KANN MAN DA MACHEN???

2. wenn es heisst wir gehen spazieren, dann wird gezogen wie ein Ochse...wir haben schon alles probiert...stehen bleiben...in die andere richtung gehen...nichts hilft...WAS KANN MAN DA MACHEN???

3. wir haben eine getrennten HOfbereich...also vorne hof und hinten Garten mit rasen ...er soll sich eigentlich immer vorn aufhalten wenn nicht da sind...diese Bereiche sind durch einen ca. 80 cm hohen Zaun getrennt...wenn wir bei sind macht er nichts...aber sobald er alleine ist versucht er da ständig rüberzu kommen und nach auch noch da hinten sein Geschäft zu machen...weil er ja beim spazieren gehen nicht macht, nur wenn wie zu hause sind...er tut sich bestimmt weh wenn er da rüber klettert und für den Zaun ist das auch toll...der eine Pfosten ist schon lose...WIE KÖNNEN WIR IHN DAVON ABHALTEN DASS ER NACH HINTEN WILL???

Ich weiss das ist ein wenig viel für den Anfang aber das sind nunmal die drei Hauptsachen die uns richtig stören, wo wir uns aber wirklich keinen Rat wissen!!

Ich bin für jede Antwort dankbar.

Viele Grüße Yvonne

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Ihr müsst euch wahrscheinlich eine Baustelle nach der anderen vornehmen. Ich würd als erstes das Problem beim losgehen bearbeiten. Wobei, wahrscheinlich müsst ihr noch früher ansetzen. So wie es aussieht, lässt euer Hund ganz schön Respekt euch gegenüber fehlen und meint, er ist Chef und muss alles kontrollieren.

Setzt euch am besten mal zusammen und überlegt, wo euer Hund "Respekt" fehlen lässt. Das fängt zB schon damit an, dass er auf seinem Platz liegen soll und bei Ablenkung einfach entscheidet, aufzustehen. Oder wenn er beim Füttern um euch rumtanzt, bis er sein Futter bekommt. Genau an so Stellen müsst ihr ansetzen, ihm zu zeigen, dass es nach eurer Nase geht. Voran geht es nur, wenn er ruhig ist. Begreift er das nicht von allein, könnt ihr ihn auch mal körperlich tuschieren, damit ihr im klar macht, Freundchen, gib Ruhe.

Das hat NICHTS mit schlagen zu tun, bitte ned falsch verstehen.

Erst, wenn die Alltagsdinge klappen, dann könnt ihr weitertrainieren. Beim rausgehen aus der Tür, zwingt ihn dazu, dass er hinter euch bleibt, am besten klappt das indem ihr ihn durch aktiven Körpereinsatz daran hindert an euch vorbeizukommen. Genauso an der Leine, schaut, dass er hinter euch bleibt. Zieht er nach vorne, wird ihm aktiv der Weg abgesperrt. Das braucht bisschen Übung, aber die meisten Hunde kapieren das sehr schnell.

Die anderen Dinge würde ich ihm klar machen, wenn ihr zuhause seid. Er muss erst lernen, dass er bestimmte Gebiete betreten darf, andere nicht (was übrigens auch eine Respektgeschichte ist). Wenn er einmal verstanden hat, dass er euch Respekt zollen muss, dann wird das ziemlich einfach sein.

Auch mit dem Bellen am Tor: Wird gebellt, wird er abgedrängt, macht ihm klar, dass nicht ER das Grundstück kontrolliert, sondern ihr (außer er soll anschlagen, aber ich denke, nach deiner Schilderung ist das eher nicht gewünscht). Am besten wäre natürlich, wenn er in so Situationen sicher auf seinen Platz zu schicken wäre oder dort gleich freiwillig ohne zu bellen hingeht. Aber das muss man dann einfach Schrittweise aufbauen.

Am wichtigsten ist einfach, dass ihr euch überlegt: was will ich, was will ich nicht. Seid bei der Umsetzung kreativ und fangt nicht bei einer Situation an, die für den Hund schwierig ist. Wenn ein Hund schon nur noch auf den Hinterpfoten steht und voll im Geschirr hängt oder am Tor, dann ist das sicherlich keine Situation, wo ihr mim Training anfangen solltet. Eher, wo nur leichte Erregung vorhanden ist, dann kommt ihr auch noch ran. Und so wird ihm dann das Prinzip immer mehr klar.

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vielen DAnk für deine ausfürhrliche Antwort erstmal!!! :klatsch:

das was du da ansprichst hilft nur leider nicht...

wir haben ja schon im vorfeld von meiner Tante viele Tips bekommen wie wir ihm klar machen sollen dass wir die chefs sind und nicht er

wir haben zb ein ganze weil mit dem futter trainiert...also ich hab mich vor ihm hingesetzt und etwas gegessen so dass er es sieht und hab dabei so getan als sein es seiin fressen, dann erst hab ich es ihm hingestellt...hat auch nur relativ kurz gedauert ( ne woche ca) bis er geschnallt dass ich bestimme wann er das fressen kriegt...also das klappt super.

Auch weiss er zb genau dass er drinn nichts zu suchen hat ausser wir erlauben es das weiss er auch gnau und hält sich dran er ist noch nie ungewollt rein gegangen...

das klappt alles nur eben diese speziellen sachen meist eben wenn nicht dabei sind dann macht er so ziemlich alles was er will...und da weiss ich eben auch nicht wie man das erzogen kriegt gerade weil man ja nicht anwesend ist....

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Hm, wenn du sagst, er kennt die Rangordnung genau und du siehst nur die genannten Probleme, dann weiß ich grad auch ned wos hängt. Vielleicht holt ihr euch einfach mal einen qualifizierten Trainer, der sich die Situation bei euch zuhause einfach ansieht.

Der sieht halt die Situation nochmal objektiv. Uns hat das damals bei Rocky auch sehr viel weiter gebracht.

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DENKANSTOß:

Nach meiner Erfahrung habt Ihr das nichtgewünschte Verhalten gegenüber dem Hund bestätigt :??? , ohne es zu wollen.

Es kommt darauf an was der Hund versteht (nur Bahnhof im Moment ?)und nicht darauf an, dass wir den meinen /behaupten was er verstehen muss/tut :wall: ?

Würde Dein Hund DICH verstehen, würde er es auch umsetzen können =) .

Hunde wollen keinen Stress und die haben kein "Herrchen-Ärgermachen-Gen" .

Vielleicht kommt Ihr am schnellsten zum Ziele wenn Ihr einen erfahrenen HT um Rat fragt, weil da bei Euch an den Grundlagen/Verständnis im Umgang, einiges :kaffee: zurecht zu rücken wäre?

LG :winken:

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