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Hundeforum Der Hund
Nilahn

Hund beißt immer wieder in die Leine

Empfohlene Beiträge

Fährtenarbeit ist eine gute Geschichte. Da der Mali gerne arbeitet bietet sich natürlich an Unterorndungsübungen in die Gassigeschichte einzubauen.

Vielleicht schaust Du einfach mal bei einem örtlichen Hundeverein vorbei. Agility, THS oder Obedience wären eine gute Auslastung. Das Problem was sein wird ist einen Hundeverein mit Malikennern zu finden.

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Vielleicht schaust Du einfach mal bei einem örtlichen Hundeverein vorbei. Agility, THS oder Obedience wären eine gute Auslastung. Das Problem was sein wird ist einen Hundeverein mit Malikennern zu finden.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53978&goto=1079544

Ja, leider scheint es einen Hundeverein mit Malikennern in meiner Gegend hier nicht zu geben. Danach hatte ich mich schon ein wenig umgesehen.

Aber zur Not tut es ein anderer Verein sicherlich auch. :)

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Gehst Du wirklich 3x am Tag 2-3 Stunden mit ihm Gassi. Das wären 6-9Stunden am Tag. Das finde ich etwas viel. Oder gehst Du etwa 3x am Tag insgesamt für 2-3 Stunden mit ihm raus.

Das Verhalten was er zeigt ist Aufmerksamkeit heischendes Verhalten und daher geht der Tipp wenn möglich die Leine fallen zu lassen schon in Ordnung.

Der Mali will arbeiten und nur Gassi gehen fordert ihn nicht wirklich. Versuche eine gut abgestimmte Mischung aus körperlicher Belastung und geistiger Belastung für ihn zu entwickeln und Du wirst merken das das Verhalten nur noch sporadisch bis gar nicht mehr auftreten wird.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53978&goto=1079507

Ups' da ist mir wirklich ein Fehler unterlaufen. Sorry. Ich meinte 3x am Tag 1-2 Stunden. Morgens und mittags etwa jeweils 2 Stunden und abends 1 Stunde. Also an die 5 Stunden täglich. :Oo

Ja, ich habe mir auch schon gedacht, dass er mit dem Gassi gehen nicht ganz ausgelastet ist und rätsele noch, was ich noch so mit ihm machen kann, was ihn fordert. Vielleicht kann ich ihn mal neben dem Fahrrad laufen lassen, wenn unsere Beziehung etwas gefestigter ist und/oder Fährtentraining...

@miamiri: Hab' ich auch schon probiert, aber das hilft leider auch nichts. Entweder reagiert er gar nicht erst auf das Kommando oder er schnappt sich sofort wieder die Leine, sobald er wieder aufstehen darf...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=53978&goto=1079530"

Hallo,

genau das habe ich auch gedacht, gehst du wirklich jeden Tag ca. 5 Std. mit deinem Hund Gassi?

Ich finde das arg viel - auch für einen Mali. Ich habe einen Hütehund-Mix, auch er will arbeiten - wir sind täglich ca. 2 1/2 Std. unterwegs. In diese Spaziergänge werden je nach dem mal Spiel mit Ball, Leckerchensuche, Unterordnung und Tricks eingebaut und das ganze mal mehr mal weniger.

Auch mein Hund beißt mir gelegentlich mal in die Leine, nämlich dann, wenn ihm bei uns im Hundevereinstraining die Übungen zu langweilig sind - weil fast eine Stunde lang die selben Übungen (Schema) Leinenführigkeit gemacht werden oder wenn es ein sehr intensives Training ist - so in etwa bei der letzten Übung dann, da Trainingszeit zu lang.

Ich würde vielleicht mal versuchen, weniger Km abzulaufen und stattdessen mehr Abwechslung in eure Spaziergänge zu bringen und vielleicht einen guten Verein suchen für gemeinsame Beschäftigung z.B. UO, Obedience, Agi, THS, Fährte, Aportieren.

Manchmal ist weniger auch mehr. Hierzu noch folgende Geschichte. Unser Wanderwart aus unserem Verein ist Rentner (daher viel Zeit) wandert gerne und hat einen lauffreudigen Hund - er ist täglich auch sehr lang (ca. 3 Std.) unterwegs. Inzwischen ist es so, sein Hund ist top fit und fast nicht mehr müde zu bekommen - Herrchen aber ist geschafft.

Ich möchte dich einfach nur mal anregen, darüber nachzudenken - warum dein Hund in die Leine beißt - was die Ursache dafür sein könnte? "In-die-Leine-beissen" kann auch ein Stress-Signal sein. Siehe hierzu mal das Buch "Stress bei Hunden" von Clarissa v. Reinhardt.

Nun ist's doch länger geworden als ich wollte.

Lieben Gruß

Susanne

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Hallo Susanne,

vielen Dank für die guten Anregungen. :)

Nein, gestresst ist Noa mit Sicherheit nicht, so energiegeladen wie der ist, ;) denn das Leine-beissen geht ja auch manchmal schon ganz am Anfang los.

Inzwischen bin ich mir aber ziemlich sicher, woran es liegt, dass er immer wieder in die Leine beisst: Nämlich immer dann, wenn ihm langweilig wird oder ihm etwas nicht passt. Ich habe es vorhin erst wieder erlebt. Immer dann, wenn ich stehen bleibe und mich mit anderen Leuten etwas länger unterhalte, dann fängt er irgendwann an, nach der Leine zu schnappen, daran zu beissen und zu zerren. Das gleiche Verhalten zeigt er, wenn er frustriert ist, wenn andere Hunde nicht so mit ihm spielen, wie er es gerne hätte. Reines Trotz-Verhalten, wie ich nun denke.

Ich werde beim nächsten Mal mal seinen Lieblins-Ball mitnehmen und schauen, ob er sich dann damit etwas ablenken lässt. Außerdem habe ich mir jetzt auch eine Kette zugelegt, die ich zwischen Halsband und Leine befestigen kann. Mal schauen, ob's hilft...

Abwechslungen versuche ich eigentlich fast immer in unsere Spaziergänge reinzubringen wie z.B. zwischendurch immer mal ein paar Gehorsams-Übungen, Spiel mit nem Stöckchen etc. Dies alles aber natürlich nie zu lange, damit sein "Frust-Level" nicht gleich wieder ansteigt.

Tja, es wird schon werden, davon bin ich überzeugt. Ich werde halt Geduld haben müssen und hoffen, dass sich dieses Verhalten irgendwann legt. :so

Liebe Grüße

Karin

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Huhu! :winken:

Ich mußte gerade erstmal grinsen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! GENAU das Problem kenn ich nur zuuu gut! Wir haben einen Mali-Labrador-Mix, wobei der Labrador im Verhalten nur wenig rauskommt! Er ist auch gerade 14 Monate alt und wenn Ihm langweilig wird beißt er (jetzt nur noch sehr selten) auch in die Leine. Anfangs waren es richtige "Zottel-Attacken"!

Den Tipp mit dem Ignorieren haben wir auch bekommen, klappt teilweise sehr gut, teilweise weniger. Wenn ich im Gelände unterwegs bin, ist er an der Schleppleine. Die kann man gut fallen lassen, jedoch das Ende noch in der Hand behalten. Losgeflitzt ist er in solchen Situationen noch nie - er versucht eher meine Aufmerksamkeit zu bekommen, wenn ich mich abwende!

Den eigentlichen Durchbruch hat bei uns allerdings die Bindungsarbeit gebracht. Nico bekommt sein Futter nur noch aus der Hand - überwiegend draußen als Belohnung. Also er muß etwas dafür tun um an sein Futter zu kommen. Mal mehr, mal weniger viel ;) Dadurch ist er insgesamt aber viiiel aufmerksamer geworden, läßt sich super abrufen und geht sehr viel besser auf uns ein.

Unterwegs machen wir viel Nasenarbeit, da fliegen Leckerlis ins Gras oder wir "besuchen" Leckerli-Bäume. Wenn wir zu dritt unterwegs sind, legen wir Fährten und verstecken uns auch im Wald. Je mehr seine Nase gefordert wird, desto ruhiger und ausgeglichener ist er danach.

Ich verwalte mittlerweile alle seine Resourcen, wie Spielzeug, Fressen, Leckerchen, Schlafplatz etc. ICH bestimme, wann wie und mit wem gespielt wird, wann er wo Fressen darf, mit welchem Hund er spielen darf und wo er zu gehen / stehen / liegen hat. Das war Anfangs nicht so und ich vermute, er hatte das Gefühl uns lenken und korrigieren zu können bzw. zu müssen.

Vermittel Deinem Hunde das Gefühl, dass Du alle Fäden in der Hand hältst und er sich gänzlich auf Dich verlassen kann. Dazu weiter an der Leinenführigkeit arbeiten. Alles in Allem kann es vielleicht die Lösung sein?! Mittlerweile sind wir so weit, dass er ab und an schon noch anfängt in die Leine zu beissen, doch kann ich ihn mit einem Kommando umlenken. Entweder laß ich ihn etwas suchen oder laß ihn absitzen, ablegen, irgendwas, dass ich belohnen kann. Das klappt sehr gut! Zwar auch noch nicht 100%ig, aber ich finde wir sind auf einem guten Weg!

Drücke Euch die Daumen, dass ihr das auch bald in den Griff bekommt!!! :)

LG

Imme & Nico

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Huhu! :winken:

Ich mußte gerade erstmal grinsen, als ich Deinen Beitrag gelesen habe! GENAU das Problem kenn ich nur zuuu gut! Wir haben einen Mali-Labrador-Mix, wobei der Labrador im Verhalten nur wenig rauskommt! Er ist auch gerade 14 Monate alt und wenn Ihm langweilig wird beißt er (jetzt nur noch sehr selten) auch in die Leine. Anfangs waren es richtige "Zottel-Attacken"!

Danke. Tut echt gut, zu wissen, dass es anderen auch so geht bzw. ging wie mir. Das stärkt die Motivation. :)

Seit gestern gehen wir mit einer Kette, die zwischen Halsband und Leine befestigt ist. Super! In die beisst er nicht mal ansatzweise hinein. :klatsch:

Aber damit ist das Problem noch nicht gelöst, denn da er da nun nicht mehr rein beissen und zerren kann, springt er nun vermehrt an mir hoch und zwickt mir in die Arme. :motz:

Es zeigt sich nun auch immer mehr, dass es ein reines Frust/Langeweile Verhalten ist. Er geht die ganze Zeit so schön mit, macht freudig Übungen und Spielchen mit, (ich habe sogar Deinen Rat beherzigt und eine ganze Menge Futter mitgenommen, das er unterwegs bekommen hat. Das war echt super. Werde ich jetzt immer so machen) aber wehe, ich bleibe stehen und rede etwas länger mit jemanden, dann geht nach spätestens 5-10 Minuten der "Kampf" los. Springen, zwicken, springen, zwicken ...

Tja, da werden wir wohl noch ein Weilchen dran zu arbeiten haben. :Oo

LG, Karin

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Am 25.4.2010 um 18:53 schrieb Nilahn:

Hallo allerseits!

Seit einiger Zeit lese ich hier mit großem Interesse mit und habe auch schon so manchen guten Tipp umsetzen können. :)

Es wurde ja schon viel zur Leinenführigkeit geschrieben, aber das spezielle Problem, das ich mit meinem Noa habe, habe ich hier noch leider nicht lesen können. Deswegen habe ich mich jetzt registriert und hoffe, dass mir der eine oder andere weiterhelfen kann.

Zuerst einmal, Noa ist ein belgischer Schäferhund (Malinois) und 14 Monate alt. Ich habe ihn vor knapp 8 Wochen von einem Tierschutzverein bekommen.

Er ist sehr gelehrig, ich habe ihm schon viele Kommandos beibringen können, die er auch befolgt, aber nur, wenn er Lust dazu hat. ;)

Ganz am Anfang hat Noa ständig wie verrückt an der Leine gezerrt, dieses Verhalten hat er aber recht schnell wieder abgelegt. Jetzt zerrt er nur noch, wenn er was sieht, wo er unbedingt hin will (andere Hunde, Hasen, Rehe ...).

Das eigentliche Problem ist nun folgendes:

Wenn ich mit ihm Gassi gehe, dann fängt er währenddessen in unregelmäßigen Abständen aus heiterem Himmel an, in die Leine zu beissen und daran zu zerren. Ich habe jetzt schon alles mögliche ausprobiert, ihm das abzugewöhnen:

- Ignoriere ich das und gehe einfach weiter, geht er zwar mit, kaut aber dermaßen intensiv auf der Leine rum, dass ich Angst habe, er nagt sie durch. Ziemlich eingerissen ist sie dadurch schon.

- Ablenken mit Leckerli, Stöckchen o.ä. bringt auch nicht viel. Das Beissen in die Leine geht dann trotzdem noch los.

- Schimpfe ich mit ihm, indem ich immer "Schluss" und "Aus" sage und versuche, ihm die Leine zu entwenden, dreht er nur noch mehr auf und springt dann sogar an mir hoch und zwickt mir in die Arme (hat sogar schon ein Loch in die Jacke gerissen). Er beisst nicht fest zu, aber doch so, dass es weh tut und blaue Flecken gibt.

- Ich habe auch schon mehrmals das mit der Unterwerfung ausprobiert, indem ich ihn zu Boden gedrückt habe, bis er ruhig war (gar nicht so einfach bei einem 30 kg schweren Hund). Das "juckt" ihn allerdings recht wenig. Sobald er wieder steht, schnappt er sich erneut die Leine, als wenn nichts gewesen wäre.

- Egal, welche Leine ich benutze, kurze Führungsleine, Flexleine, Schleppleine, er schnappt nach jeder.

- Der Rat des Hundetrainers aus unserer Hundeschule war, einfach Leine fallen lassen und ihn ignorieren. Toll, das klappt hervorragend. Aber das kann ich nur auf einem eingezäunten Gelände machen. In Wald und Feld ist das unmöglich. Da würde er mir sofort abhauen, sobald er irgendein Wild sieht. Da hilft dann kein Rufen, Pfeiffen, Leckerli...

Noa ist nicht aggressiv, das möchte ich nochmal klar hervorheben. Ich gehe 3x täglich jeweils 2-3 Stunden mit ihm Gassi. Frei laufen lassen kann ich ihn noch nicht, dafür hört er noch nicht so gut, aber wir haben einen Garten, in dem er toben und rennen kann.

Ich denke, er will einfach Aufmerksamkeit oder ihm ist mit einem Mal langweilig und er will spielen, keine Ahnung. Nach 5-10 Minuten gibt er meist auch auf und geht dann normal und friedlich wieder mit weiter. Aber diese Minuten finde ich unsagbar stressig!!!

Hat vielleicht jemand noch einen guten Rat, was ich machen kann, um dieses Verhalten gleich im Keim zu ersticken?

LG, Karin

noa5y.jpg

Ich habe genau das gleiche Problem und bekomme es nicht in den Griff.

Kurz zu Rosi. Rosi ist eine 6 jährige taube Hündin aus schlechter Haltung. Sie ist jetzt 5 Wochen bei uns. Leider hat sie in ihren 6 Jahren keine Erziehung genossen und kann gar nichts. Wir fangen bei null an.

Ich war gestern mit beiden Boxern (Rosi und Harry) auf dem Feld Gassi. Harry geht ohne Leine, da er gut erzogen und gehorsam ist. Soweit alles gut. Ich habe Schneebälle geworfen und beide sind danach geflitzt.

Auf dem Rückweg dann hatte sich Rosi so reingesteigert, das sie vor meinen Füßen immer in den Schnee gebissen hat. Ich habe es als Aufforderung zum Schneeballwerfen gesehen und es noch ein paarmal gemacht. Das war glaube ich falsch nochmal welche zu werfen. Denn jetzt war sie so richtig in Fahrt und aufgeregt dazu. Ich musste ihr die Leine anlegen, weil wir fast an der Straße angekommen waren. In ihrer Überdrüssigkeit biss sie sofort wieder in die Leine und lies sie nicht mehr los.
Da das ziehen an der Leine und ablenken mit Leckerlis nicht der richtige Weg ist (Leckerli= Belohnung) habe ich die Leine einfach losgelassen und Rosi einfach stehen gelassen.
Derweil bin ich mit Harry langsam weitergelaufen in der Hoffnung das Rosi aufhört auf der Leine rumzubeißen und uns hinterher gelaufen kommt. Aber falsch gedacht.
Ich bin wieder zu ihr hin und habe sie nun doch mit einem Schneeball abgelenkt. Ich konnte sie am Geschirr halten und die Leine aufheben. Rosi war noch total fixiert und aggressiv auf die Leine, sodass ich mir die Leine um den Hals gewickelt habe und sie noch zusätzlich unter der Jacke versteckt habe. Das hat Rosi überhaupt nicht interessiert. Sie wollte die Leine, kann kommen was will.
Sie sprang den restlichen Rückweg nur an mir hoch und versuchte mich in die Arme und Ellenbogen zu beißen.
Ich bin dann mit beiden erhobenen Armen bis nach Hause gelaufen. Mein Herz schlug heftig. Zu Hause angekommen, habe ich sie dann allein in das Wohnzimmer gesperrt und völlig ignoriert. Mit Harry bin ich wieder raus um die Hühner zu misten. Ich musste auch erstmal wieder runter kommen. Zugegeben ich hatte dann schon Angst vor Rosi und das hat sie genau gemerkt. Die Leine ist futsch.

Wie kann ich Ihr die Agressivität gegenüber der Leine abgewöhnen. Ich weiß, das es bei tauben Hunden noch ein Stück schwieriger sein wird.

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vor 8 Minuten schrieb Rosi18:

Ich habe genau das gleiche Problem und bekomme es nicht in den Griff.

Kurz zu Rosi. Rosi ist eine 6 jährige taube Hündin aus schlechter Haltung. Sie ist jetzt 5 Wochen bei uns. Leider hat sie in ihren 6 Jahren keine Erziehung genossen und kann gar nichts. Wir fangen bei null an.

Ich war gestern mit beiden Boxern (Rosi und Harry) auf dem Feld Gassi. Harry geht ohne Leine, da er gut erzogen und gehorsam ist. Soweit alles gut. Ich habe Schneebälle geworfen und beide sind danach geflitzt.

Auf dem Rückweg dann hatte sich Rosi so reingesteigert, das sie vor meinen Füßen immer in den Schnee gebissen hat. Ich habe es als Aufforderung zum Schneeballwerfen gesehen und es noch ein paarmal gemacht. Das war glaube ich falsch nochmal welche zu werfen. Denn jetzt war sie so richtig in Fahrt und aufgeregt dazu. Ich musste ihr die Leine anlegen, weil wir fast an der Straße angekommen waren. In ihrer Überdrüssigkeit biss sie sofort wieder in die Leine und lies sie nicht mehr los.
Da das ziehen an der Leine und ablenken mit Leckerlis nicht der richtige Weg ist (Leckerli= Belohnung) habe ich die Leine einfach losgelassen und Rosi einfach stehen gelassen.
Derweil bin ich mit Harry langsam weitergelaufen in der Hoffnung das Rosi aufhört auf der Leine rumzubeißen und uns hinterher gelaufen kommt. Aber falsch gedacht.
Ich bin wieder zu ihr hin und habe sie nun doch mit einem Schneeball abgelenkt. Ich konnte sie am Geschirr halten und die Leine aufheben. Rosi war noch total fixiert und aggressiv auf die Leine, sodass ich mir die Leine um den Hals gewickelt habe und sie noch zusätzlich unter der Jacke versteckt habe. Das hat Rosi überhaupt nicht interessiert. Sie wollte die Leine, kann kommen was will.
Sie sprang den restlichen Rückweg nur an mir hoch und versuchte mich in die Arme und Ellenbogen zu beißen.
Ich bin dann mit beiden erhobenen Armen bis nach Hause gelaufen. Mein Herz schlug heftig. Zu Hause angekommen, habe ich sie dann allein in das Wohnzimmer gesperrt und völlig ignoriert. Mit Harry bin ich wieder raus um die Hühner zu misten. Ich musste auch erstmal wieder runter kommen. Zugegeben ich hatte dann schon Angst vor Rosi und das hat sie genau gemerkt. Die Leine ist futsch.

Wie kann ich Ihr die Agressivität gegenüber der Leine abgewöhnen. Ich weiß, das es bei tauben Hunden noch ein Stück schwieriger sein wird.

 

 

 

Bitte mach doch einen eigenen Thread auf, vielleicht kann auch ein Moderator das hier verschieben.

Eure Probleme und deine Reaktionen darauf sind viel zu vielschichtig, als dass es hier als Anhängsel in einem Uraltthread untergehen sollte.

 

Es gibt so viele Ansatzpunkte auch bei deinem Verhalten auf die Hündin, das braucht Raum.

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vor 39 Minuten schrieb gatil:

 

 

 

Bitte mach doch einen eigenen Thread auf, vielleicht kann auch ein Moderator das hier verschieben.

Eure Probleme und deine Reaktionen darauf sind viel zu vielschichtig, als dass es hier als Anhängsel in einem Uraltthread untergehen sollte.

 

Es gibt so viele Ansatzpunkte auch bei deinem Verhalten auf die Hündin, das braucht Raum.

 

ok ich versuche es mal. Bin neu hier und muss mich erstmal durchkämpfen.

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Hallo!

Es scheint sich ja nun heraus kristallisiert zu haben, dass noa dieses verhalten aus Langeweile zeigt.

Ist es nur draußen so, dass er nicht nichts-tun kann oder zeigt er auch im Haus so ein verhalten?

Ich habe bei uns im hundeverein mitbekommen, dass einige Vertreter dieser arbeits-hunderassen eben gerne so ein verhalten zeigen und im Prinzip erstmal lernen müssen, dass nichts-tun toll auch toll ist.

 

Mit eigenen Erfahrungen kann ich leider nicht dienen, aber vllt hilft dieser Denkansatz etwas weiter.

 

LG akb

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