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Hundeforum Der Hund
NickyMen

Bereue meine Entscheidung, doch es ist zu spät dafür

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(bearbeitet)

Habe gestern meinen Liebling einschläfern lassen und das war der schwerste Fehler den ich im Leben gemacht habe und ich würde so etwas nie wieder mache, das kann ich nach 12 Stunden sagen.

Ich bin nur am heulen, denke mein Kopf platzt vor Kunmer, kann an nichts anderes wie ihn mehr denken und mache mir nur Vorwürfe wieso habe ich es gemacht, zumal ich mir immer geschworen hatte er soll wie ein Mensch alleine sterben und ich will bei ihm sein.

Ich bin selber seinen letzten Gang mit ihm gegangen, viele sagen Sie können das nicht, aber wenn man 14 schöne Jahre zusammen verlebt hat und entscheidet, dass er erlöst werden soll,

dann denke ich muss man auch dazu in der Lage zu sein, ihn die letzten Minuten zu begleiten,

so schwer es auch ist/war. Aber wie gesagt eines weiss ich, würde es NIE MEHR TUN.

Nun aber noch etwas ausführlicher zur Vorgeschichte und dem Grund. Im April letzten Jahres

bekam er auf einmal dicken Bauch und man merkte schlecht Luft, also zum Haustierarzt, der stellte dann Wasser im Bauch fest und punktierte um es prüfen zu lassen. Da kam dann das

niederschmetternde Ergebnis, es seien vermutlich Krebszellen in dem Wasser.

Dann mit ihm in eine spezielle Krebsklinik, dort wurde er ausführlicher untersucht und dabei

sagte man mir erst das muss nicht gleich Krebs sein, sind verschiedene Dinge die einen ähnlichen Befund verursachen können, daher stand ja auch im Befund der Wasseruntersuchung könnte sein.

Also erneut Ultraschall und Röntgen und dabei stellte man 2 Tumore fest, einen im Herzbeutel der voll Flüssigkeit war und ihm das Herz abzudrücken drohte und der zweite Tumor an der einen Nebenniere. Dieser war wohl dafür auch verantwortlich, dass ihm auf dem ganzen Rücken in ganz kurzer Zeit die Haare ausgingen und er stank bestialisch.

Der Arzt meinte an der Nebenniere der sei nicht so schlimm, könne man ggf. auch operieren, aber schlimm sei der im Herzbeutel. Man wolle das Wasser aus diesem punktieren und ich soll ihn über Nacht da lassen, dass man morgens nochmal nachprüft ob sich gleich wieder

Flüssigkeit bildet.

Der Pfleger hatte meinen Hund auf dem Arm und brachte ihn dann weg und damals diesen Blick, wie lass mich doch nicht hier, werde ich nie vergessen, es war einfach furchtbar.

Noch schlimmer war es dann man nächsten Tag, ich war mit meine Mutter einkaufen und sollte gegen Mittag in der Klinik anrufen. Doch als wir heim kamen war meine Frau schon am heulen, die Klinik hatte angerufen, es hätte sich wieder neue Flüssigkeit bis zum morgen gebildet und es gäbe keine Rettung, ob sie ihn gleich einschläfern sollen oder ob wir ihn zum

verabschieden noch mal heim holen würden.

Ich also sofort angerufen, dass ich umgehend los fahre, hatte da gute Stunde Fahrt zu der Klinik, um meinen Hund heim zu holen. Da ich auch sehr aufgeregt war, hat mich meine Mutter noch begleitet, denn ich dachte durch das punktieren und wie die am Telefon sagten, dass er jeden Moment sterben kann.

Wir kamen also in die Klinik, mein Hund sah mich war total erfreut, wir heim gefahren, es ging ihm dann jeden Tag besser, weil sich wohl nicht wieder Wasser gebildet hat, es wuchsen

Ihm neue Haare und man kann ihn als sehr fit für die nächsten 11 Monate bezeichnen nur das hören war irgendwie ganz schlecht und das einzige was uns an ihm nachdenklich stimmte, er saß da manchmal egal ob in Wohnung oder draussen und starrte 5-10 Minuten lang einfach irgendwo hin und wenn es gegen eine Wand war.

Dann auf einmal vor 2-3 Wochen fing es an und man merkte beim atmen zuckte der hintere Bereich sehr seltsam. Nun erst dachte ich, es kommt daher dass er seit der Erkrankung letztes Jahr doch sehr abgenommen hat und nicht mehr den dicken Bauch hat, es also mehr auffällt.

Aber das verschlimmerte sich dann rapide die letzten 3-4 Tage und da gab ich ihm noch eine

Wassertablette die ich aus letztem Jahr noch hatte und merkte, dass er unheimlich viel Urin ab läßt, also wieder irgendwo Wasser sein muss.

Ich also in einer anderen großen Praxis angerufen denn wo ich letztes Jahr war, da hatte ich

irgendwie kein Vertrauen mehr, zumal mein Hund schon 1 Jahr tot gewesen wäre, wenn ich damals auf die gehört hätte.

Gestern auch gleich Termin bekommen und die Ärztin machte Ultaschall und meinte im Herzbeutel ist kein Wasser, aber im ganzen Bauchraum und der Lunge vermutlich durch

Metastasen die sich im Laufe des Jahres gebildet haben. Außerdem bekäme er ja kaum noch

Luft und könne jeden Moment qualvoll ersticken und sie wollen ihn einschläfern.

Doch da sagte ich nein, wenn ich ihn einschläfern lasse, dann gehe ich Zuhause zu meinem

Tierarzt. Sie hat mich echt angefleht, ich solle ihn nicht leiden lassen und ihr versprechen, daß

ich es heute noch mache. Also Nachhause gefahren und dann als überlegt höre ich auf sie und

lasse ihn erlösen oder lasse ich es drauf ankommen. Alles hat geheult meine Frau und meine Tochter sagten auch, mit der Katze meiner Tochter war es genauso, die mussten weil sie jämmerlich am ersticken war Nachts damals zum einschläfern, ob ich das wolle.

Dann meine Mutter war wie ich dagegen, denn er lief ja noch Treppe, sprang auf seinen Sessel, hatte ihm auch nochmal Wasser Tablette gegeben und es ging sehr viel Wasser weg

und gefressen hat er auch wie immer. Aber andererseits wollte ich nicht dass er qualvoll ersticken muss, also bin ich gestern mit ihm und habe ihn einschläfern lassen und dann Zuhause im Garten bei unserem ersten Hund und der Katze beerdigt.

Und nun habe ich mit meinen Gewissen zu kämpfen und bereue diesen Schritt ohne Ende,

dachte heute morgen im Schlafzimmer, jetzt wäre er mit mir aufgestanden, eben als ich aus dem Fenster schaute dachte ich, da könnte er nun noch schön in der Sonne liegen, aber es ist alles nicht mehr und wird nie mehr so sein.

Weshalb es mich auch noch so belastet, gestern Abend war ich mit meinem Enkel 6 Jahre alleine und der sagte einen Satz, der es noch schlimmer machte. Denn er sagte : Es wäre doch besser er wäre noch da auch wenn er etwas Schmerzen hat, als wie dass er nun tot ist.

Da kann ich nur sagen recht hat er, Menschen sterben manchmal auch und nicht bei jedem ist

der Tod etwas schönes, manche haben auch unerträgliche Schmerzen und werden nicht mit einer Spritze ins Jenseits befördert, obwohl sie es teilweise sogar selber entscheiden könnten.

Und meinen lieben treuen Hund habe ich einfach so, obwohl er mit Sicherheit lieber noch bei mir/uns gewesen wäre erlösen lassen, doch ob es eine Erlösung für ihn war, das weiss ich nicht, für mich war es die nicht, für mich war und ist es der Horror, den ich nie mehr erleben werde, denn nochmal lasse ich meinen nächsten Hund nicht einschläfern.

Hätte ich nur nicht das befolgt was ich der Ärztin versprochen habe, kann sein er wäre die nächsten Tage eh gestorben und dann hätte ich den Schritt immer noch gehen können, wenn es noch krasser geworden wäre, denn in meinen Augen war es nicht so krass wie die Ärztin mir das vormachte.

Aber nun ist es zu spät, mein liebster ist tot durch meine Schuld und ich bin mit den Nerven am Ende, weil ich mir die Vorwürfe mache, überlegt Euch so einen Schritt sehr gut, es gibt kein zurück.

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Hi,

du hast Deinen Hund nicht "einfach so" erlöst und er ist nicht durch Deine Schuld gestorben.

Er war todkrank und ihm drohte der Erstickungstod und schlimmer Schmerzen. Soweit ich weiß, gibt es keine Palliativmedizin für Tiere.

Du hast alles getan, was ein verantwortungsvoller Hundebesitzer machen kann und machen sollte.

Ich wünsche Dir, dass Du "einfach nur" trauern und die selbstzerfleischenden Vorwürfe als das erkennen kannst, was sie sind: Nicht gerechtfertigt!

Viel Kraft

Chris

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(bearbeitet)

Hallo Nickyman,

Ich muss sagen, hab beim durchlesen deines Textes echt Tränen in den Augen bekommen!

Es tut mir wirklich unendlich leid, für dich und deine Familie und für deinen Hund!

Fühl dich mal in den Arm genommen, ich kann sehr gut verstehen, wie schrecklich es für euch sein muss.

Ob es wirklich die richtige Entscheidung gewesen ist, kann ich auch nicht genau sagen, aber, wenn es die Tierärtzin wirklich so ernst gemeint hätte, dass er sonst so leiden würde, war es vielleicht doch die richtige Entscheidung.

Weist du, ersticken ist ein richtig qualvoller Tod, dein Hund wäre dann vlt. in Panik geraten und dann noch qualvoll erstickt.

Wie ich es gemacht hätte, kann ich dir nicht sagen, ich denke ich würde da auf mein Bauchgefühl hören, ich weis es nicht.

Aber ich denke, auch wenn es so schrecklich ist, war es vielleicht doch die richtige Entscheidung.

Er lebt jetzt oben im Regenbogenland und ist dort mit sicherheit gut angekommen :)

:(

Nochmal, es tut mir wirklich schrecklich leid!! :kuss:

Liebe Grüße

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Außerdem bekäme er ja kaum noch Luft und könne jeden Moment qualvoll ersticken und sie wollen ihn einschläfern.

.....

Weshalb es mich auch noch so belastet, gestern Abend war ich mit meinem Enkel 6 Jahre alleine und der sagte einen Satz, der es noch schlimmer machte. Denn er sagte : Es wäre doch besser er wäre noch da auch wenn er etwas Schmerzen hat, als wie dass er nun tot ist.

Da kann ich nur sagen recht hat er, Menschen sterben manchmal auch und nicht bei jedem ist

der Tod etwas schönes, manche haben auch unerträgliche Schmerzen und werden nicht mit einer Spritze ins Jenseits befördert, obwohl sie es teilweise sogar selber entscheiden könnten.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54051&goto=1081093

Hallo,

zuersteinmal mein herzliches Beileid.

Ich habe auch schon Hunde einschläfern lassen - habe diese Entscheidung getroffen.

Und ich habe Menschen schon sterben sehen - Menschen mit Wasser in der Lunge.

Einmal - wo Gott sei Dank ich als Tochter mitentscheiden durfte - unter starken Schmerzmitteln mit relativ wenig Leiden. Einmal, wo kein enger Verwandter da war und ein junger Arzt entschied die Schmerzmittel bei meiner im Sterben liegenden besten Freundin zu reduzieren, damit sie wieder aktiver atmet. Wir Freundinnen, die wir daneben standen, konnten für sie auf ihrem letzten Weg nichts tun, ausser bei ihr sein in ihrem Schmerz. Meine Freundin war nicht mehr in der Lage sich zu artikulieren und z. B. Schmerzmittel einzufordern - mein Vater auch nicht, aber da haben wir das für ihn getan.

Ich wünsche Dir, daß Du das, was ich bei meiner besten Freundin erleben musste, nie erleben musst. Mit dieser Erfahrung käme ich nicht im Traum auf die Idee, derartige Sätze zu schreiben.

Grüsse,

Claudia

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Hallo,

wenn man das liest, kommen einem fast die Tränen und Erinnerungen werden wach.

Du bist noch voller Trauer, 12 Stunden ist doch noch gar nichts.

Und wenn man das alles so liest, hast du bestimmt die richtige und vernünftige Entscheidung getroffen, denn niemand kennt deinen Hund so gut wie du selber, auch kein Tierarzt!

Soll der Hund denn weiter Schmerzen haben und leiden, nur weil der Besitzer sich nicht von ihm Trennen kann? Oder Übersteigt die Liebe zum Hund die Trennungsangst und man lässt ihn gehen, eben weil man das beste für ihn möchte?

Du hast dich entschieden, dass es Zeit war und dann war es auch richtig. Du brauchst dir keine Vorwürfe zu machen, es ist immer schlimm, wenn man sein geliebtes Tier verliert. Bei meiner alten Hündin habe ich die ersten 4 Monate nicht mal Fotos von ihr angucken können, ohne wieder loszuheulen.

Dort, wo er jetzt ist, lebt er unbeschwert und eines Tages werdet ihr euch wiedersehen!

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Hallo,

deine Geschichte und du tust mir unheimlich leid.

Wir mussten unseren Rüden letztes Jahr nach langer Krankheit einschläfern lassen und ich kann ein Stück weit nachempfinden wie es dir geht.

Ich wünsche mir für dich, dass du diese 11 Monate, die ihr nach der ersten schlimmen Diagnose gehabt habt, als Geschenk für dich von deinem Hund siehst.

Daran solltest du denken, denn diese Zeit wurde euch noch einmal dazugegeben.

Was den Zeitpunkt angeht, da wird dir nie jemand sagen können, ob es der richtige war, aber du hast deinen treuen Freund davor beschützt, dass er elendig gestorben ist, das war dein letzter Freundschaftsdienst für ihn.

Ich wünsche dir für die nächste Zeit viel Kraft und schicke dir ein Gedicht, dass ich geschrieben habe, als mein Lucky gestorben ist.

Ich drücke dich mal ganz lieb. :knuddel

Land ohne Namen

Es gibt ein Land, das wirst du auf keiner Karte finden,

aber es existiert, denn es wächst jeden Tag.

Es wird gebaut, nicht mit Straßen, sondern mit Trauer, Tränen und Hoffnung

und dem Wunsch, dass hier etwas weiterlebt,

was uns so viel bedeutet.

In diesem Land herrscht Ruhe und Frieden,

es gibt keinen Schmerz mehr

und alles was einmal war, ist nicht mehr.

Nur der Gedanke, dass es dir hier gut geht und das du so sein kannst,

wie in jungen Jahren, begleitet dich hierher.

Viele haben in dieses Land gefunden und sie warten geduldig jeden Tag,

aber noch ist es nicht so weit und das wissen sie auch

und so nähren sie deine Gedanken und deine Träume mit der Erinnerung an sie.

Noch musst du weinen, aber das ist auch ok, denn so kann das Land wachsen und

zu einem wunderschönen Ort werden, denn es werden ja noch Viele dorthin finden.

Und irgendwann, wenn du nicht vergessen hast,

aber dein Herz nicht mehr so weh tut, wie am Anfang,

siehst du den Regenbogen, wie er in allen Farben schimmert und du kannst dir sagen,

was kann es Schöneres geben, als von seinen Strahlen

in das Land ohne Namen begleitet zu werden

und dann endlich ist es gut.

A. Schmiemann

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Als selber Betroffene sage ich dir, bereue nicht, denn du hast die richtige Entscheidung getroffen.

Ich habe vor 6 Jahren meinen Hund mit Lympfdrüsenkrebs einschläfern lassen...und zwar von einem Tag auf den anderen. Er wäre über Nacht fast erstickt, weil die Knoten im Halsbereich jeweils Tennisballgröße hatten...das Geräusch war so furchtbar, dass ich es sehr lange Zeit nicht vergessen konnte.

Bitte sei dankbar, dass du es nicht soweit hast kommen lassen. Jetzt hat dein Hund keine Schmerzen mehr und es geht im gut.

Tröstende Grüße

Manuela

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Hallo Nickymen,

es tut mir so leid für Dich, aber denk daran du hast das Richtige getan, vielleicht kannst du es im Moment nicht sehen oder verstehen aber du hast deinem Hund einen grausamen Tod erspart.

Ich weiß genau wovon ich reden meine Hündin hatte Wasser in der Lunge auf Grund eines Herzfehlers. Ich hab sie vor 2 Jahren einschläfern lassen, im nachhinein hab ich mich gefragt, war das Richtig, ich hab das "Ja" gegeben.

Heute (ganze 2 Jahre später) kann ich sagen, es war richtig, kein Hund mit so einer schweren Erkrankung muß leiden.

Ich wünsch Dir und deiner Familie viel Kraft für die schwere Zeit.

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Als unsere Schäferin damals so krank war, sagten Freunde immer " Du merkst es, wenn sie nicht mehr will". und so war es auch. Ich habs gesehen und mich innerlich verabschiedet. Mein Mann konnte es nicht und ich weiß im Nachinein, wir haben viel zu lange gewartet. Ich werde immer auf den Hund hören und ich bin mir ganz sicher, ich merke , wenn es soweit ist.

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Ich fand deine Entscheidung auch richtig und mutig, denn du hast dem Tier unendliches Leid erspart. Das hat dein Tier verdient.

Den richtigen Zeitpunkt zu finden ist nie einfach - hättest du noch gewartet und der Hund hätte noch mehr gelitten, würdest du dir Vorwürfe machen, daß du ihn hast leiden lassen.

Wir hatten mal einen Kater, der einen Tumor im Kopf hatte - als die Diagnose kam, haben wir sofort erlöst, weil ich nicht wollte, daß sich die Symptome (und Schmerzen) noch verschlimmern. Evtl. hätte der Kater noch ein paar Wochen gelebt - aber mit was für einer Lebensqualität?

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Der entfernte Leberlappen muss extrem vergrössert und verwuchert gewesen sein, die schützende Netzschicht der Leber war bereits beschädigt und sehr verklebt, woraus die Ärztin schlussfolgerte, dass in den letzten Wochen oder Monaten schon mal irgendwas in der Leber passiert sein muss, evtl. sogar eine kleine Blutung, was evtl. die kurzen Anfälle im Spätsommer begründen könnte. Die anderen Leberlappen und Bauchorgane waren völlig in Ordnung.. Sie sagte mir das ich nun nach Hause gehen soll und wenn meine Kleine am nächsten Tag isst und fit ist könnte ich sie gleich abholen kommen.  Am folgenden Tag bekam ich am Mittag endlich ihren Anruf, sie teilte mir mit  das es meiner Kleinen sehr gut geht, keine Nachblutungen aber sie soll noch eine Nacht zur Beobachtung in der Klinik bleiben.   Sie fragte mich noch ob ich sie besuchen kommen möchte. 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Als ich sie auf dem Foto sah konnte ich seit langem wieder lächeln, sie machte einen super Eindruck. Ich konnte es nicht abwarten sie am nächsten Tag endlich nach Hause zu holen.   Am nächsten Morgen wartete ich sehnlichst auf den Anruf der Klinik, ich war soooo nervös und bereitete zu Hause schon alles für meinen kleinen tapferen Patienten vor. Ich hatte mich sooo darauf gefreut sie wieder bei mir zu haben, sie gesund zu pflegen und zu verwöhnen. Endlich klingelte das Telefon, die Arzthelferin am anderen Ende der Leitung  sagte mir das es meiner Kleinen nicht gut geht, die Leber etwas nachgeblutet hat, man sie nochmal operieren müsste falls die Blutung stärker wird und nicht aufhört, außerdem würde sie nichts essen und ihre roten Blutkörperchen wären zu niedrig was auch erklären würde warum sie etwas Blut im Urin hätte. Sie sagte mit meinem Einverständnis würden sie ihr eine Bluttransfusion geben. 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Zu meinem Entsetzen musste ich feststellen das sie ein Halsband anhatte welches wirklich viel zu eng angelegt war. Während mein Bruder sie davon befreit hatte, habe ich weiter beruhigend auf sie eingeredet. Nach einer Weile hörte sie auf zu zittern, sie wurde ruhig, dass Wimmern hatte sich gelegt. Ich setzte sie auf den Boden auf ein Handtuch weil ich Angst hatte ihre Narbe zu drücken. Sie saß da, ich streichelte sie und sagte ihr Dinge die sie versteht, ich sagte ihr das wir bald in den Garten gehen und das wir bald nach Hause gehen, sie schaute mich mit schräg gehaltenem Kopf aufmerksam an.   Nun war sie beruhigt, sie wimmerte zwar nicht mehr durchgehend aber immer mal wieder. Ich habe versucht sie zum essen zu bewegen aber jeder Versuch scheiterte. 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Es hat mir regelrecht das Herz zerfetzt das ich nicht bei ihr sein durfte, gerade jetzt wo sie mich so sehr brauchte.   Total geschockt zu Hause angekommen lief es mir bei dem Gedanken an eine Zwangsernährung eiskalt den Rücken runter. Ich machte mich sofort daran ihr was Neues zu Kochen, zu pürieren und zu verflüssigen, packte alles ein und machte mich wieder auf den Weg zur Klinik, in der Hoffnung ihr die flüssige Nahrung selbst per Pipette einflößen zu dürfen. Dort angekommen durfte ich sie nicht mehr sehen und nur das Essen abgeben. Ich sollte mich bitte gedulden bis zum nächsten Tag weil die Bluttransfusion mehrere Stunden dauern würde.   Nach 23 Uhr in der Nacht klingelte das Telefon. Der Nachtdienst teilte mir mit das mein kleiner Engel einen starken Krampfanfall hatte, sie ihr ein entkrampfendes Medikament gespritzt haben und sie in einem akut kritischen Zustand ist. Ich machte mich sofort auf den Weg in die Klinik. Während der Fahrt habe ich nochmal angerufen um mich nach ihr zu erkundigen, sie sagten mir dass mein Baby nun bewusstlos wäre. Ich fragte wie bewusstlos? Wurde sie in Narkose gelegt? Nein sagte sie, würden sie ihr keine Medikamente geben und sie beatmen, wäre sie schon tot. Ich traute meinen Ohren nicht!   Es dauerte noch 20 Minuten bis ich da war. Mein kleiner Engel lag auf der Seite, wurde künstlich beatmet und ich konnte ihren Puls hören als ich den Raum betrat. Sie sagten mir das ihr Herz in der Zwischenzeit aufgehört hätte zu schlagen und sie wiederbelebt wurde, ihr Herz würde nun zwar schön schlagen aber sie kann nicht selbständig atmen. Ich streichelte sie und redetet mit ihr, in diesem Moment konnte ich hören wie ihr Puls schneller anstieg. Man sagte mir dass ihr Körper eine Gegenreaktion auf die Bluttransfusion hatte und sie ihr gerade ein Gegenmittel gespritzt haben sie aber nicht darauf anspricht, außerdem hätten sie auch gerade einen Ultraschall gemacht und mit der Leber wäre alles in Ordnung. Herz Kreislauf Schock.   Sie sagte wenn das Herz nochmal stehen bleiben würde sehen sie keinen Sinn weiter etwas zu tun und fragte wie lange sie überhaupt noch beatmen sollen. Ich war wie gelähmt! Ich soll jetzt nach Hause gehen sagte die eine. Ich erwiderte dass ich nicht gehen möchte. Hier können sie nicht bleiben sagte sie mir. Ok dann gehe ich ins Wartezimmer oder nach draußen rauchen. Sie sagte sie kommt in 15 Minuten und gibt mir Bescheid was sich getan hat. Ich lief draußen auf und ab, von links nach rechts, von rechts nach links. Ich war wie in Trance. Nach 15 Minuten kam sie raus und teilte mir mit das der Zustand unverändert wäre und fragte wie lange sie noch beatmen sollen. Ich konnte nicht antworten. Ob ich ihr ein Limit geben könnte wie lange sie noch beatmen sollen fragte sie, 30 min.? 1h? Wieder konnte ich nichts sagen. Ich bat sie weiter zu machen und nicht nach 1 h aufzuhören sondern mir Bescheid zu geben was los ist. Ich wollte nochmal mein Baby sehen. Nur ein paar Minuten sagte sie. Wieder habe ich sie gestreichelt und mit ihr geredet und wieder konnte ich hören wie sich ihr Puls erhöht. Dann sagten sie mir sie müssen mein Baby auf die Intensiv Station legen zum beatmen. Wieder habe ich mich wegschicken lassen und habe meine Maus im Stich gelassen.   Nach 10 Minuten haben sie mich dann schon angerufen und mir gesagt dass ihr Herz wieder stehen geblieben ist und sie nicht mehr zurückkommt. Dann habe ich mein mein Baby abgeholt, tot.   Die Ärztin die, die Op durchgeführt hatte, versicherte mir gleich in der Klinik zu sein falls es zu Komplikationen kommen würde. Ich war da, sie nicht.     Ich mache mir massive Vorwürfe. Jeder Gedanke fängt mit hätte oder wenn an.   Ich frage mich ob es was geändert hätte wenn ich sie am ersten Tag besucht hätte. Es tut mir so leid was ich meinem Baby angetan habe! Ich bereue es so mich überhaupt für die Op entschieden zu haben. Das Schlimmste für mich ist das sie lange gelitten hat und sie mit sich alleine war, in einer Umgebung vor der sie sich immer gefürchtet hat. Sie hat mir vertraut und ich habe sie im Stich gelassen. Sogar als sie im Sterben lag habe ich mich wieder wegschicken lassen.   Ich wünschte ich wäre energischer gewesen und hätte bei meinem Besuch sofort nach meiner Ärztin verlangt, die mir ganz genau erklärt was hier los ist, oder gefragt wann sie denn zuletzt ein Schmerzmittel bekommen hat, wann sie den nächsten Ultraschall bekommt, darauf bestanden das sie kein Halsband tragen muss, sie hatte doch sowieso schon Schmerzen an der riesigen Narbe, einen Venenzugang, sie wusste wahrscheinlich gar nicht wie liegen oder sitzen, alles muss gestört und geschmerzt haben und dann noch zu allem Überfluss ein Halsband das zusätzlich  stört und drückt.   Man geht halt einfach davon aus dass die schon wissen was zu tun ist und alles machen um zu helfen, dazu kommt das man manchmal selbst durch seine eigene Angst wie gelähmt ist und evtl. Dinge übersieht oder verpasst.   Was mir ganz besonders zu denken gibt ist die Bluttransfusion. War eine Transfusion überhaupt notwendig? Kommt diese nicht erst in den Einsatz bei massivem Blutverlust und wäre das der Fall gewesen, dann hätten sie doch wieder operieren müssen. Wurde die Entscheidung nur wegen der niedrigen roten Blutkörperchen getroffen, denn im Nachhinein weiß ich das dies hätte auch medikamentös hätte behandelt werden können.   Ich wusste nichts von Komplikationen bei einer Transfusion, die Ärzte aber schon. Wurde sie nicht richtig überwacht und untersucht? Warum haben sie erst gemerkt das meine Kleine das Blut nicht verträgt als sie schon im sterben lag? Warum haben sie auch erst dann im Ultraschall gesehen das ihre Leber in Ordnung war. Wurde über Stunden Blut in sie reingepumpt obwohl sie keins verloren hat?   Ich habe einfach das Gefühl das hier etwas schief gelaufen ist.   Es ist jetzt 8 tage her und ich bin immernoch fassungslos, ich möchte endlich aus diesem Alptraum aufwachen aber es ist kein Traum. Keiner aus der Klinik hat mich seither angerufen, als ich die Ärztin letzte Woche sprechen wollte hieß es dass sie die ganze Woche im Urlaub ist, dass erklärt natürlich auch warum sie mich seit Samstag nicht mehr selbst angerufen hat und nicht wie zugesichert da war als es zu Komplikationen kam.   Was mich auch sehr erschüttert hat war das Verhalten der beiden Tierarzthelferinnen/ Ärztinnen die an diesem Abend Dienst hatten.   Ich vermisse meinen kleinen Engel so sehr.  

      in Regenbogenbrücke

    • Besser spät als nie - Hallo aus Hannover

      Nachdem ich jetzt ein paar Beiträge verfasst habe wollen wir mal das vorstellen nachholen. Ich heiße Carina und bin 28 Jahre. Ich lebe mit meinem 11 Jahre alten Sohn zusammen in einem kleinen, okay das ist untertrieben, winzigen Ort bei Hannover. Ich bin kein stadtkind, außerdem ist es mit Kind und Tieren ganze nett Nun zu den Hauptdarstellern. Ich mach das mal in chronologischer Reihenfolge. Da ist zu erst mal meine Papillion Omi Cherie. Mit ihren 11 Jahren merkt man nun doch das sie langsam alt wird und es ist ihr zu viel trouble bei uns, die Treppe ins 1 og ist auch nicht mehr so ihrs. Darum ist sie inzwischen zu meinen Eltern in eine barrierefreie Wohnung gezogen und fühlt sich dort sehr wohl. Sie besucht und oder wir sie. Ich merke das es besser für Sie ist darum hab ich sie schweren Herzens ziehen lassen. Britisch kurzhaar Katze cleo, 5 Jahre. Ein Herz von Katze, durch die ich als Hunde Mensch erfahren durfte, was für tolle und Treue wegbegleiter Katzen sein können. Chihuahua fibi, 3 Jahre. Ein kleiner Wirbelwind, frech wie Oskar, zumindestens solange Frauchen in der Nähe ist. Aber auch eine ganz liebe kleine kuschelmaus, die gern immer und überall dabei ist. Europäische kurzhaar Katze Manji, 5 Jahre. Habe sie vor ca 2 Jahren adoptiert als ihre Besitzer ins Ausland zogen. Seitdem ist sie fester Bestandteil des privaten Kleintierzoos Mischlingshündin Mayla,meine kleine Hyäne, 1,3 Jahre. Meine jüngste und größte zwischen all meinen Winzlingen ist sie die einzige die es schafft ohne Anlauf aufs Sofa zu steigen und die den Kopf ohne Probleme im Sitzen gemütlich auf meinem schoß ablegen kann. Mayla habe ich über den Tierschutz aus einer ungarischen tötungsstation. Sie ist seit Januar bei uns. Sie hat mein Leben so bereichert, ich bin da ganz die stolze Hunde Mama, die sich über jeden noch so kleinen Fortschritt freut wie ein Kind an Weihnachten. Wenn Leute sagen "och die ist aber ängstlich" denke ich immer an ihre ersten Wochen zurück und freue mich wie sie sich jetzt schon weiter entwickelt hat, denn für mich ist es schon richtig gut das sie inzwischen einfach "nur" noch hinter mir sitzt wenn fremde Leute kommen statt den Kopf aus dem Geschirr zu wurschteln und das weite zu suchen. Durch sie merke ich noch mal mehr wie wichtig liebevoller Umgang für die kleinen hundeseelen doch ist und wie schlimm es ist das sie nicht überall so behandelt werden wie sie es verdienen. Der letzte im bunde ist ganz neu und nur auf Zeit da. Vor ein paar Tagen habe ich einen kleinen Kater gefunden und ihn erstmal mitgenommen. War dann mit ihm beim Tierarzt weil er eine Verletzung hatte. Er ist kastriert und sogar gechippt, aber leider nicht bei tasso registriert worden. Nun telefoniere ich mit tierheimen, hänge zettel aus usw. Vielleicht vermisst den hübschen Mann ja jemand. Solange darf er auf jeden Fall bleiben. Und wer hier wohnt bekommt auch einen Namen, darum habe ich ihn Pepe getauft. Ja das wars, ist ja auch reichlich. Vom Herz aus würde ich gern noch ganz viele Tiere retten denen es irgendwo nicht so gut geht. Aber der Verstand siegt, schließlich muss ich auch allen noch gerecht werden können Und mit mayla gibt es noch genug Herausforderungen zu meistern. *entschuldigt die miserable groß und klein Schreibung. Ich bin zur Zeit mit dem Handy on. Es lebe die autokorrektur

      in Vorstellung

    • Schwere Entscheidung

      Hallo ihr Lieben, Meine Hündin Cara, Jack Russel Mix mit 14 Jahren, hat gerade eine schwere Zeit. Meine arme Maus ist gerade läufig und was deswegen alles gerade passiert bringt mich zum weinen. Angefangen hat es kurz vor der Läufigkeit. Sie hat nach dem pieseln nachgetröpfelt. Sie hatte es bei ihrer letzten Läufigkeit schon, aber dieses mal war es extremer. Also ab zur TÄ. Abgetastet, Urinprobe und Blutbild = alles ok. Hmm, gut, vielleicht durch die Läufigkeit plus alter vielleicht wirklich inkontinent. Nach einigen Tagen dann der Schock. Cara presste und presste, ich dachte mir noch, das gibt's doch gar net das die kleine Verstopfung hat und plötzlich guckte etwas aus der Scheide raus. Natürlich, wie Solls auch anders sein, ist Sonntag morgen um halb 7. Gleich den Nottierarzt angerufen und hingedüst. Ich hatte wirklich gedacht, jetzt ist es vorbei. Diagnose vom TA: Scheidenprolaps! Er hat dann mit dem Finger, entweder Blase oder Gebärmutter, wieder eingeführt und dieses "Ding" ist dann auch zurück "geploppt". Extra noch ne Runde gegangen und nochmal geschaut, alles am richtigen Fleck. Inkontinenz war auch ab da komplett verschwunden. Dann war Cara endlich richtig läufig. Mitte der Woche fing es an, dass sie mehr wie sonst getrunken hat. Aus Angst vor einer Gebärmutterentzündung wieder ab zum TA. Wieder Blut abgenommen, abgetastet, etc.. TÄ sagte ich soll sie weiter beobachten da alles unauffällig ist, aber die Gefahr einer Entzündung natürlich weiterhin besteht. An diesem Abend hat die Trinkerei dann nach gelassen. Dann heute wieder der Schock. Cara tröpfelte wieder extrem nach dem pieseln. Keine Schmerzen oder ähnliches erkennbar, wie beim letzten mal. Da mir der TA erklärt hatte, was ich tun soll wenn der scheidenprolaps wieder passiert, habe ich mir nen sterilen Handschuh angezogen mit Vaseline und gefühlt. Die Gebärmutter oder die Blase, wir wissen es ja nicht genau, war kurz vor dem Scheidenausgang. Wie der TA mir vorher gezeigt, ganz ganz leichten druck ausgeübt und die Gebärmutter IST sofort wieder zurück geploppt. Cara sich danach riesig gefreut und erstmal ein Mega leckerlie und schmuserunde bekommen. Bitte versteht mich nicht falsch, ich würde im Leben nicht an meinem Hund selbst rumdoktern. Ich bin selber Krankenschwester und würde nieeemals etwas tun, wo mir der TA vorher nicht gezeigt hat, ich mir nicht zutraue oder ich meiner Maus weh tun würde. Problem war aber, dass genau der TA Notdienst hat, wo die Cara schon längst gestorben wäre, wenn ich auf ihn gehört hätte! Dann heute Abend der Supergau. Dieses blöde Teil ist wieder am Ausgang der Scheide. Es hat also dieses mal überhaupt nicht gehalten. Das letzte mal hatte es 2 Wochen gehalten. Der TA sagte mir, dass durch die Läufigkeit die Festigkeit des Bindegewebes gestört ist und es dadurch dann zu einem Prolaps kommen kann es aber auch passieren kann, dass es gar nicht mehr hält und sie operiert werden muss. So nun das Dilemma. Vor 3 Jahren hatte sie ein Gesäugetumor. Dieser wurde rausoperiert und während der Narkose ist mein Mäuschen Bradykard geworden und haben deswegen "schnell" fertig gemacht und zugenäht. Daher da nicht kastriert worden. Die op hatte ca 1 Stunde gedauert. Lt den TÄ hatte Cara nur die "Narkose eines Hasen". Was soll ich jetzt tun? Wenn man nur sehen würde, dass sie a) die Gefahr einer Gebärmutterentzündung hat und diesen Scheidenprolaps würde ich sie sofort operieren lassen. Aber sie hat ihr Alter. Sie hat die letzte Narkose schon fast nicht überlebt. Ich habe immer gesagt, ich lass sie erst operieren wenn ich entscheiden müsste zwischen Tod oder OP. Aber ich kann doch nicht alle paar Stunden diesen Prolaps wieder reinschieben. Sie ist sonst fit. Sie läuft noch 1,5 bis 2 Stunden spazieren mit flotten Tempo und spielt auch mit ausgewählten Hunden. Sie zeigt ohne Ende Lebensfreude. Ich kann es doch nicht einfach drauf ankommen lassen und schauen was passiert. Aber ich kann es mir auch nicht verzeihen, wenn ich sie operieren lasse und sie stirbt dann in der Narkose. 3 Ärzte haben unabhängig voneinander gesagt, dass sie die op überstehen würde. Wir hatten im November ein Echo machen lassen. Eine Herzklappe schließt nicht komplett, aber es wäre noch nicht so schlimm das sie Medikamente oder ähnliches bräuchte. Aber die letzte Narkose war doch schon so knapp. Habt ihr erfahrung mit einem scheidenprolaps? Was würdet ihr tun. Ich gehe natürlich nicht nach dem was jetzt hier geschrieben wird, aber vielleicht ist das ein oder andere Argument dabei, wo mir die Entscheidung erleichtern könnte. Morgen um 10 haben wir TAtermin. Ich habe Angst davor. Traurige Grüße

      in Hunde im Alter


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