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Hundeforum Der Hund
mojochayenne

Hilfe! Unsere Hündin ist ängstlich, nicht ableinbar und ...

Empfohlene Beiträge

Das sind in Deutschland gezüchtete Kandals. Schaue mal unter den türkischen Kandals.

/www.kangal-dog.de/kangal/

Ich kann das mit dem Link setzen nicht.

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mojochayenne:

Wende Dich mit Deiner Problematik mal an die Organisation : Animals Angels. Die können Dir nicht helfen, was Deine Probleme angeht, aber die können Dich aufklären, was es bedeutet, sollte meine Ahnung mich nicht trügen. Kommt mir alles nur sehr bekannt vor.

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So ich hab jetzt echt lange überlegt ob da ein Kangal drinstecken könnte. Mein Freund hat sich die Fotos auch noch einmal angeschaut, er kennt ja die reine Form des Sivas Kangals, da er aus dem gleichen Ort kommt. :D

Wirklich einen Kangal darin zu erkennen ist sehr schwer, ich tendiere eher dagegen. Vor allem da es viele Straßenhund gibt, die Kangals sehr sehr ähneln und dennoch keine Kangal-Mixe sind.

Es kann ein Kangal-Mix sein, aber es kann auch ein undefinierbarer Straßenhund sein.

Fakt ist sie hat auf der Straße gelebt und das Leben auf der Straße in der Türkei ist nicht gerade ein Zuckerschlecken für Hunde. Da werden Hunde verprügelt, mit Steinen beschmissen und leben entweder in einem Rudel mit anderen Straßenhunden oder sind Einzelgänger. Für Futter müssen die meistens jagen gehen. Es kann gut sein, dass deine Hündin schon Jagderfolge hatte und deswegen bei Beutesicht überhaupt nicht mehr auf euch reagiert.

Die Ängstlichkeit und dass Misstrauen Fremden gegenüber rührt höchstwahrscheinlich von ihrer Vergangenheit. Sie hat gelernt Menschen nicht zu Vertrauen.

Doch trotz dass sie so eine schreckliche Vergangenheit hatte darfst du sie nicht verhätscheln. Du darfst nicht denken "Oh mein armer Schatz, du hattest so ein schlimmes Leben" - Ja dass hatte sie aber dass ist jetzt vorbei. Jetzt zählt dass du ein guter Rudelführer bist, dass du ihr zeigst, dass DU alles regelst und sie es nicht regeln braucht. Wenn du ihr Sicherheit gibst und zeigst, dass du alles unter Kontrolle hast, dann wird auch sie sicherer.

Im moment scheint es mir als denkt sie sie müsse alles regeln.

Du musst an das Hier und Jetzt denken. Was war ist schon passiert, aber was jetzt ist kannst du noch ändern, dann musst du aber aufhören Mitleid mit ihr zu haben.

Im moment fällt mir nicht mehr ein, is auch schon recht spät :Oo

Aber hier noch ein sehr interessanter Link zu "Kangal-Mixen", sehr lesenswert :)

http://www.kangal-dog.de/erziehung/

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Also ich habe auch zwei Hunde aus dem Ausland. Amy kam im Oktober 2008 mit 6 Monaten, Tiego kam im Juli 2009 auch mit 6 Monaten. Unterschiedlicher können die beiden gar nicht sein. Tiego hat von der ersten Sekunde an mir geklebt und konnte nach zwei Wochen bereits ohne Leine laufen. Ich war mit ihm vielleicht in 4 Gruppenstunden in der Hundeschule ansonsten habe ich ihm alles alleine beibringen können. Jagdtribe hat er auch und das nicht wenig aber er ist RELATIV gut abrufbar! Also ich kann damit leben. Dafür das er erst 15 Monate ist und seit 9 Monaten erst bei mir lebt. Amy war in Angsthase hoch 10. Sie hatte vor allem und jedem Angst. leider war ich zuerst in der falschen Hundeschule und ich denke das ich dadurch heute noch Probleme habe. Ich kenne alles was du schreibst. Meine hat nach einigen Monaten zu mir und dann auch endlich zu meinem Freund Vertrauen aufbauen können. Zu Hause ist sie der liebste Hund. sie hatte auch eine Phase wo sie draußen PERFEKT gehört hat. Dann kam die Wende. Seit dem Winter geht sie mir gegen jeden Hund den sie in ihrem Revier nicht duldet und Menschen geht sie auch an. Allerdings nicht jeden. Ich denke das sie auch aus Angst so reagiert. Warum es allerdings so gekippt ist weiß ich nicht, denn sie wurde noch nie von einem Hund angefallen oder von einem Menschen in eine bedrohte Situation gebracht. Anfangs hat sie sich mit jedem Hund verstanden und flippte regelrecht aus, wenn ich den Kontakt mal nicht zugelassen habe.

vom Jagdtrieb ganz zu schweigen. Allerdings kommt sie immer wieder zurück. Also länger als 2 Minuten habe ich noch nie warten müssen. Sie lässt sich aber nach wie vor nicht abrufen. Und da sind wir schon fast 1,5 Jahre dran es immer wieder zu üben. Sobald ich die Schleppe los lasse weiß sie jetzt habe ich keine Kontrolle mehr und nutzt das manchmal aus.

Heute sieht es so aus das ich so oft es geht getrennt gassi gehe, da der Kleine anfängt sich das Verhalten ab zu schauen.

Ich bin derzeit auf der Suche nach einem guten Verhaltenstrainer. Ich kann dir die Mitarbeiter von Martin Rütter ans Herz legen und viel teurer als eine Einzelstunde in einer "normalen" Hundeschule sind sie auch nicht. Schau doch einfach mal auf seiner D.O.G.S. Seite nach, ob bei dir in der Nähe auch ein Zentrum von ihm ist.

Viel Glück, gib nicht auf. Ich weiß das ist leicht gesagt ich habe auch einige Tage wo ich denke NEIN ICH KANN NICHT MEHR aber man muss!!!!

Mein Tipp für dich. Versuch mal die tägliche Fütterung nur noch über die Hand zu geben. Draußen an der Schleppe immer wieder Rückruf üben. Schmeiss mal paar Leckerlies in die Wiese. Lass sie 10 mal hin rennen und fressen und einmal zurückrufen ohne das sie davon eins bekommt. Immer wieder Unterordnungsübungen beim Gassi gehen machen.

Und ich kann dir das englische Halti, Canny Collar empfehlen. Das habe ich mir nun auch gekauft, leider habe ich noch eine größe zu Hause die meiner viel zu groß ist aber noch neu, seitdem klappt die Führung besser, wenn sie ausflippt. Sie hat nicht mehr die Chance nach vorne zu stürmen.

Und falls hier einer ein Geheimrezept für den perfekten Hund hat - immer her damit :-)

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Geheimrezept = Führung übernehmen, immer und zu jeder Zeit, Respekt vom Hund einfordern und ihm diesen auch entgegenbringen, den eigenen Weg mit dem Hund finden, indem man den Hund als Hund sieht und nicht vermenschlicht, bedingungslose Liebe, Zeit, im Hier und Jetzt leben und den Hund auch nur nach dem Hier und Jetzt zu führen, "Fehler des Hundes" mal auf die eigene Kappe nehmen, denn ein Hund reagiert nur so, wie wir es ihm zeigen, bzw. er übernimmt die Dinge, die er durch unser Verhalten übernehmen muss und ganz wichtig: sich an die eigene Nase fassen, nicht der Hund oder noch besser der Patner, die Mama, der Nachbar...macht was falsch, der Hund antwortet immer logisch .

Bei den meisten Sachen hab ich anfangs auch abgenickt, mach ich doch, mach ich doch. Irgendwann kommt der Tag, da knallt man sich gegens Hirn und denkt sich: mach ich doch ganz und gar nicht. Man hat immer Rückschläge, aber solange man immer sagt: der Hund macht das, der Hund macht jenes, wirds nur kleine - wenn überhaupt - Fortschritte geben.

Wenn du diesen Weg gehen willst, dann empfehle ich dir das Konzept der HTS (Anita Balser - Hundeteamschule).

Meiner Meinung nach braucht man in der Hundeerziehung besser wohl in der Führung von Hunden keine Mittel wie ein "Halti". Man braucht nur sich, einen klaren Kopf, selbstkritischen Umgang mit sich selbst, klare Signale und Körpersprache.

Nur ist gut, ich denke, man muss daran sehr lange arbeiten. Aber der Weg ist das Ziel. Man muss schon beginnen zu gehen, bevor man irgendwo ankommt. Ich hoffe für mich, dass ich irgendwann ankomme.

An Ela:

du sagst, dein Hund weiß, wenn du die Schlepp loslässt hast du keine Kontrolle mehr. Weit gefehlt, dein Hund weiß das nicht, sondern du trittst sicherlich dem Hund gegenüber so auf. Er spürt, dass du nun keine Führung mehr übernehmen kannst/willst, sieh es wie du willst.

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Wie soll man denn die Führung übernehmen? Meine Hündin kann JEDES Kommando. sie kennt es nicht nur, sie kann es auch aber nur wenn sie dazu Lust hat.

Wenn ich an Hunden vorbei laufe die sie nicht mag und ausflippt bekomme ich sie nicht mehr unter Kontrolle. Weder sitz noch das Aufhören des Bellens ist machbar. Mit dem Canny C. kann ich sie wenigstens ohne großen Stress an dem anderen Hund vorbei führen. Ich gehe schon mit gerade Haltung, Blicik nach vorne und nicht zu dem Feind, ich gebe das Kommando Fuß aber es kommt dann der Punkt wo sie ausflippt. geht sie mal ruhig vorbei gibts direkt Leckerlie und ein FEIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIN :-)

Wegen der Schleppi....NEIN so ist es nicht. Ich laufe und lass die Leine dann einfach vorsichtig aus der Hand gleiten. Anfangs klappt das noch recht gut. Abrufen klappt auch etc. nur irgendwann merkt sie das....sie bleibt stehen, schaut zu mir, dann Blick in Richtung Gebüsch und zack rennt sie los....rückruf dann ist völlig fürn A....deshalb rufe ich erst gar nicht, da es ansonsten den Sinn verfehlen würde. Momentan geht es eh nicht, da ich immer mit einem anderen Hund rechnen muss und da ich sie erst zweimal von ndem Ridgi runter geholt habe bin ich vorsichtig

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Wenn ich an Hunden vorbei laufe die sie nicht mag und ausflippt bekomme ich sie nicht mehr unter Kontrolle.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54072&goto=1082278

Das Problem hatte ich bei Gwenda auch. Sie reagiert inzwischen sehr gut auf ein "Kschscht" von mir, meist ist es gar nicht mehr nötig. Ich gehe zwischen ihr und den fremden Hunden.

Du musst agieren, bevor sie ausflippt (also nicht re-agieren!)

Du solltest deinen Hund nicht ableinen, wenn er die Gelegenheit beim Schopf packt und abhaut! Ihr seid noch nicht so weit.

Ich versuche das bei Gwenda noch gar nicht, sie läuft grundsätzlich an der Leine. Wenn dein Hund dich immer wieder austrickst, muss er dich auch nicht ernst nehmen.

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Also ein Kangal ist das auf keinen Fall. Hab mir das Bild auf der Seite angeschaut. Ich glaube bei ihr steckt alles mit drin. Sie hat den Kragen vom Colli, Dann hat sie so dunkle Flecken im Fell, das müsste vom Schäferhund sein, und mit ihrer Schnauze.....wenn man so von oben schaut, sieht das aus wie eine Kampfhundeschnauze. Und sie hat riesen Pfoten.

Einen richtigen Schwanz (Rute) hat sie leider nicht mehr. Für kopiert ist er noch zu lang. Muss wohl irgendwas mit passiert sein.

Wir hatten mal eine Tiertherapeuten bei uns zu Hause, und sie hat gesagt, das wir die Chayenne nie richtig von der Leine abmachen können, weil sie so den ausgeprägten Jagdinstinkt hat.

post-20702-1406415901,37_thumb.jpg

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Einen Kangal sehe ich da auch nicht. Es gibt noch andere sturköpfige Rassen mit viel Jagdtrieb, außerdem ist es doch egal, entscheidend ist der richtige Umgang mit dem Hund.

Wenn das Ableinen nicht klappt, würde ich sie einfach nicht ableinen und das richtige Verhalten an der Leine trainieren.

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Betreff Ela2105

In deinen Sätzen erkenne ich mich wieder. Genau so ist das bei unserer Chayenne auch.

So habe ich das auch nicht gemeint, mit dem vermenschlichen. Sie hat ihre klaren Befehle. Manchmal führt sie sie aus und manchmal nicht. Sie weiß wie das alles funktioniert. Aber sie will dann ihren Dickkopf durchsetzen. Aber ich habe schon gelernt dann konsequent zu sein.

Das riesen Problem ist echt, wenn uns andere Hunde entgegen kommen. Man bekommt sie dann nicht mehr abgelenkt. Und wenn man dann gegen sie kommt, dann schnappt sie zu. Ich bekomm sie dann auch nicht mehr richtig gehalten. Sie bringt dann so eine Kraft auf. Und wenn der Mojo dabei ist, dann ist es noch schlimmer. Sie wird direkt eifersüchtig. Passt richtig auf. Und will den anderen Hund dann immer in den Hintern beißen.

Wir üben zur Zeit im Rudel zu laufen und das funktioniert komischerweise. Sie versucht zwar immer bißchen die Chefin rauszulassen, aber es funktioniert. Und wenn neue Hunde dazukommen, dann geht sie sie beschnuppern und bekommt direkt Schaum vorm Mund, egal ob es eine Hündin oder ein Rüde ist.

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