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Hundeforum Der Hund
mojochayenne

Hilfe! Unsere Hündin ist ängstlich, nicht ableinbar und ...

Empfohlene Beiträge

Ich hab ja meist auf andere Beiträge hier geantwortet :D

Schön, dass du dich auch wieder meldest. Ich kenn das Problem von unserem großen. So klappt alles super und kaum ist was anderes in der Nähe, geht gar nichts mehr. Ich sag einfach: bleib am Ball. Ich finds super, dass ihr angefangen habt ihm Grenzen zu zeigen. Man macht eben Fehler, aber in der Hundeerziehung hat man grundsätzlich den Vorteil, dass man jeden Tag neu anfangen kann. Der Hund wird reagieren.

Wenn ihr ihm eh shon Grenzen zeigt und in reizarmer Umgebung übt, dann kennt er seinen Platz, denke ich sehr gut. Jetzt geht es daran, ihm diesen auch zu zeigen, wenn etwas für ihn "bedrohliches, angsteinflößendes oder eine sonst andersartige Situation" kommt.

Wir haben jetzt damit begonnen, große Bogen zu laufen (wenn ein Hund entgegen kommt oder etwas "seltsames, was Rocky nicht so kennt, Spaziergänger mit Stöcken, oder Frauen mit Kinderwägen), das geht natürlich nur, wenn angrezend Wiesen, oder irgendwie eine andere Möglichkeit zum ausweichen gegeben ist. Wir haben nämlich bemerkt, dass Rocky anscheinend eine unglaublich große Individualdistanz hat, die er gewahrt haben will. Es wird langsam immer besser. Wir wollen halt dann den Radius immer mehr verkleinern. Im Moment sieht es so aus: es kommt was entgegen, Rocky schnüffelt: Apruptes Abgehen etwa im 90 Grad Winkel in die Wiese (gern mal "in ihn" hinein, so dass er gar nicht weg kann) und konsequentes weggehen erstmal, ist er wieder runter, dann schlagen wir langsam, im gebührenden Abstand wieder unsere ursprüngliche Richtung ein. Die Leine haben wir dabei hinterm Rücken rumgeführt, dann muss man nämlich nur noch darauf achten, dass er nicht ausbricht auf eine Seite. Am besten nimmst du deinen Hund auch immer so, dass du zwischen ihm und der "gefahr" stehst.) Ansonsten während wir den Radius gehen, machen wir es wie früher auch immer. Rocky hat hinter uns zu bleiben, für Aufmerksamkeit gibt es auch mal ein Lob bzw. ein Leckerlie. Aber nur, wenn es von ihm aus kommt und nicht weil wir es ihm sagen. Bricht er aus, oder will kontrollieren, gibt es einen körperaktiven Abbruch von uns.

Kommt uns ein Hund an einer Engstelle entgegen, drehen wir um (weil bei uns Hundebegegnungen von hinten kein Problem sind) und gehen soweit zurück, dass wir ausweichen können. Ist etwas beschwerlich, aber im Moment ist es das einzige, was funktioniert. Wir wollen ihm ja auch die Zeit geben.

Ich hoff, ich hab es einigermaßen verständlich erklärt.

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Ich bin ja so begeistert von dem Hundeflüsterer Cesar Milan. Ich würde direkt dorthin fliegen, wenn ich wüßte, das er mir helfen könnte.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54072&goto=1087086

...war der nicht vor kurzem noch in UK unterwegs? evtl. mal seinen termin/event kalender ansehen, vielleicht gibts ja bald 'ne deutschland tour :klatsch:

:winken:

mj

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Zu Panirac.....

Ich weiß, das wir bestimmt auch viele Fehler mit Chayenne gemacht haben, aber wir haben viel gelernt. Was du geschrieben hast, Chayenne darf nicht sofort an ihr Futter. Sie darf erst daran, wenn ich es sage. Wenn wir abends vom Spaziergang kommen, bekommen sie erst Futter, wenn Ruhe eingekehrt ist. Sie werden auch erst in der Wohnung abgeleint und ein vorlaufen ist auch nicht drin. Wie ich gesagt hab, die ganzen Tiertrainer die ich hatte sind gläglich an ihr gescheitert. Wenn keine Hunde in der Nähe sind kann ich prima mit ihr üben sobald aber andere Hunde kommen, hab ich sie nicht mehr unter Kontrolle. Und wenn ich ihr dann noch zu nah komme, dann schnappt sie. Warum sie das macht, weiß ich nicht.

Ich bin ja so begeistert von dem Hundeflüsterer Cesar Milan. Ich würde direkt dorthin fliegen, wenn ich wüßte, das er mir helfen könnte.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54072&goto=1087086

Vielleicht legt sich deine Begeisterung ganz schnell wenn Du vielleicht berücksichtigen musst, das in Übersee mit Elektro-Schock gearbeitet wird?

Du hattest geschrieben:

Bis jetzt konnte uns noch kein Tiertrainer helfen. Sie sind alle an ihr gescheitert.

Ich hoffe, das mir hier wirklich jemand helfen kann.

Wenn Du es möchtest könnte ich Dir ja mal bei einem gemeinsamen Spaziergang zeigen wie man einen Hund auch in freundlicher und stressvermeidender Weise zum gewünschten Verhalten anleiten kann?

LG :winken:

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Vielleicht legt sich deine Begeisterung ganz schnell wenn Du vielleicht berücksichtigen musst, das in Übersee mit Elektro-Schock gearbeitet wird?
...ohne einen weiteren Religionskrieg anzuzetteln, mit Elektroschock wird (leider auch) in Europa gearbeitet - sogar Deutschland - stimmt, dafür muss mann nicht nach USA schauen.

C.M. hat sicherlich eine direktere Art mit Hunden zu kommunizieren, aber eben auch nicht Nachbars liebe aber trottlige Fellnase sondern meist richtige Problemhunde. Er rehabilitiert Hunde und versteht sich nicht als Clown, äh 'Trainer'.

Die primäre Frage ist doch welche Intensität (!) der Kommunikation ist gefordert und wie komme ich direkt ans Ziel ohne den Hund vorher totgestreichelt zu haben.

:winken:

mj

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Inzwischen GsD in Deutschland gesetzlich geregelt und klar verboten.

Leider wird es immernoch da und dort angewandt, obwohl sich alle Fachgremien und Verbände an ihre Mitglieder gewandt haben.

Ich möchte die Erfolge von C.M. , USA nicht schmälern, aber einen wirklichen "Problemhund" von Ihm therapiert habe ich in seinen Videos noch nicht sehen können. Vielleicht habe ich noch nicht alle gesehen?

Einen Hund braucht man nicht totstreicheln, weil es genügt, Ihn über das gewünschte Situation-Verhalten so zu informieren das der Hund darüber eine Verknüpfung eingehen kann.

LG

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Nur kurz zur Info....heute habe ich den Termin bei einer Verhaltenstrainerin und ich habe hohe Ansprüche an die Dame und hoffe das sie uns helfen kann.

Gestern bekam ich einen Tipp was das Betteln am Tisch angeht.....Wolfssprache....Knurren und ggf. schnappen (nur in die Luft). Hört sich echt doof an aber ich habe es versucht. Anfangs waren beide total verdutzt und haben es nochmal versucht....ich musste mehrmals knurren, habe wohl nicht den richtigen Ton getroffen, dann Zähne zeigen und wenn er nicht abließ, schnappen (in die Luft). Beide sprangen in dem Moment zurück, haben sich hingesetzt und sich nicht mehr an meine Geflügelwurst, die sie eigentlich sooo lieben und alles für tun, getraut :-)

Keiner der Beiden geht mehr vor mir durch eine Tür und beide werden vor dem vollen Futternapf abgesetzt und müssen auf mein Kommando warten bis sie fressen dürfen. Hat auch einen Moment gedauert gestern Abend aber heute Morgen ging es schon VIEL besser....habe mir nun auch ein Buch zur Körpersprache, Rudelführung und wie man diese erlangt, bestellt.

Wenn dies der Weg ist den ich gehen muss - auch gut.....und wenn ich neben ihnen auf allen 4ren rum krabbeln muss - hauptsache es KLAPPT.

Grüße

Ela, die nun wieder ein bissl mehr Hoffnung hat

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Dann gehst du eigentlich schon einen Teil des Weges der HTS.

Die verwenden halt hündische Kommunikation auf den Mensch übertragen. Im Endeffekt kannst du sagen, knurren(gelb) und schnappen(rot). Und du musst dabei auch nicht auf dem Boden krabbeln :D

Vielleicht solltest du dir das Konzept doch nochmal genau ansehen :D Vielleicht ist es doch nicht so verkehrt :D

Schau doch mal hier:

http://www.hundeteamschule.de/teamschule/hundeteamschule.nsf/Inhalt!OpenFrameset

da findest du unter Hundehalterschulung (pdf) eine Zusammenfassung der Grundgedanken.

Ich wünsch dir alles Gute!

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