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Hundeforum Der Hund
Svenjahund

Epilepsie im Alter - Hat jemand damit Erfahrungen?

Empfohlene Beiträge

Hi.

Ich bin im Moment ziemlich traurig, das Ramses wohl wirklich immer älter wird. Man merkt es echt immer mehr je mehr Wehwehchen dazukommen. :(

Seit Anfang des Jahres hat Ramses gelegentlich epileptische Anfälle, obwohl es ihm sonst recht gut geht. Er wird dieses Jahr 14 und ist für dieses Alter bis auf Athrose im Knie (die wir eigentlich ganz gut im Griff haben) noch ziemlich fit.

Den ersten Anfall hatte er im Februar. Leider war ich da nicht dabei, weil ich ein paar Tage geschäftlich unterwegs war. Mein Freund rief mich an und meinte, dass Ramses einen epileptischen Anfall hätte. Er sei aufgwacht, völlig orientierungsloser Blick, der ganze Körper Steif und der Blick ging wild durch die Gegend. Er war nicht ansprechbar und konnte sich nicht bewegen. Erst als mein Freund ihm ein Stück Wurst vor die Schnauze hielt, hat er reagiert und kann langsam zurück. Hat dann auch um sich geschnappt, bis er meinen Freund erkannt hat und dann gleich beschwichtig.

Schaum vor dem Maul - wie ich es oft bei Symptomen lese - hatte er nicht.

Mein Freund ging noch am selben Tag mit ihm zum Tierarzt und der meinte nur, dass das im Alter auftreten kann und entsprechend beobachtet werden muss! Wenn es sich häuft könnte man mit Medikamenten anfangen. Eine Art Altersepilepsie, die auftritt, wenn die Nervenbahnen nicht mehr so mitmachen wie sie sollen.

Bis letzte Woche war aber alles gut! Am Freitag hatte er dann wieder einen Anfall (jedoch nicht so extrem) und am Samstag auch. Da habe ich es selbst gesehen. Ramses war nicht wirklich abwesend, aber einfach wie gelähmt...stocksteif und ohne Orientierung. Ich habe versucht ihn zu mir zu rufen, er kam mühsam hoch und ging auch ein paar Schritte. Er konnte aber nicht richtig zuordnen wo ich war und hatte eine leicht "torkeligen" Gang. Als ich ihn dann angefasst hatte, war er sehr steif und verkrampft. Wirklich "weit weg" gewesen war er nicht, war eher so als wäre er blind und könnte sich nicht richtig bewegen. :???

Hat jemand Erfahrung damit? Wenn die Anfälle sich häufen werden wir natürlich auf jeden Fall das ganze nochmal untersuchen lassen. Wie wird denn Epilepsie ausgelöst und wie kann der Arzt sie überhaupt diagnostizieren? Ich bin bei sowas immer so skeptisch und ich mag es nicht reine Symptome zu behandeln. Ich will sicher sein, dass auch das richtige behandelt wird.

Wenn es irgendwie an den Nerven liegt oder an der Durchblutung, muss man ja irgendwas geben können, dass diese wieder unterstützt wird.

Ich erwarte bei so alten Hunden auch keine Wunder, aber ich hoffe einfach ihm die letzen Jahre noch etwas schöner machen zu können.

Wenn also jemand damit Erfahrungen hat, freue ich mich über Tips. :)

Viele Grüße,

Svenja und Ramses

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Hallo Svenja,

ich hatte mal einen Hund, der im Alter auch sporadisch Anfälle bekam. Am Anfang mit grösserem Abstand (zwischen dem 1. und 2. lagen 6 Monate), die dann kürzer wurden, wobei er nur 5 oder 6 Anfälle hatte, dann verstarb er aus anderem Grund.

Meine Tierärztin konnte damals auch nicht direkt diagnostizieren, obwohl ich direkt nach dem ersten Anfall zu ihr ging, weil der Hund (ca. 30 Minuten nach dem Anfall) wieder komplett okay war.

Sie riet mir zum Tagebuch führen, um dann medizinisch eingreifen zu können, wenn die Anfälle häufiger und / oder stärker werden.

Was mich wundert: Du schreibst garnichts über Krämpfe. "Nur" über Teilnahmslosigkeit und Verspannung.

Mein Rüde hatte damals richtige Krämpfe, die sich über unsicheren Gang und Teilnahmslosigkeit ankündigten.

Grüsse,

Claudia

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Hi du, da geht es uns ja momentan echt gleich :( bin auch gerade sehr traurig und geschockt. unsere kleine golden retriever hündin hatte gester Abend einen leichten und heute mittag einen richtig schlimmen anfall. wir sind sofort in die tierklinik gefahren. Alles was ich dort heute erfahren habe kann ich dir sagen aber ob es dir hilft weis ich nicht. unsere kleine ist erst 5 monate alt. sie nahmen blut ab und das wahr ok. das herz wahr nicht so toll wird aber noch ein zweites mal kontrolliert. feststellen kann man diese krankheit jedenfalls mit keinem test. die diagnose ist ein ausschlussverfahren. also muss sie 24 stunden zur beobachtung bleiben. dann werden viele tests anstehen die ausschliesen das sie eine entzündung im hirn hat sowie tumor , parasiten, und soweiter. ist all das ausgeschlossen bleibt am ende nur noch epilepsie übrig. auch ich durchforste gerade das internet und ich finde es sehr aufklärungsreich. stimmt auch alles mit der aussage der tierärztin überein. ich weis nicht ob ich dir etwas helfen konnte aber mehr weis ich dann auch erst morgen :??? jedenfalls sind wir wohl gerade beide voller sorge um das geliebte tier und ich wünsche euch viel glück LG melly

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Ich habe zwar keine Erfahrung mit Altersepilepsie, hatte aber ca. 10 Jahre eine epileptische Hündin. Sie war ca. 1 Jahr alt als der erste epileptische Anfall auftrat. Aus heiterem Himmel, ohne das sie vorher irgendetwas hatte (Unfall, Erkrankung),was ein Auslöser gewesen sein könnte.

Daher vermutlich eine erbliche Veranlagung, aber keiner konnte es sicher sagen.

Meine Hündin hatte ihre Anfälle immer in der Einschlafsituation. Sie hatte also eine Fehlverbindung der Synapsen im Umschalten vom Wach- in den Schlafzustand.

Anfälle äußerten sich im Krampfen des gesamten Körpers, Schaum vor der Schnauze und dem Abgang von Urin und Kot.

Nach dem Anfall erwachte der Hund nicht gleich vollständig. Er war wie benebelt, torkelte, eckte an und hatte auch Mühe sich auf den Beinen zu halten.

Wir bekamen dann Medis verschrieben. Diese verringerten die Anfallshäufiglkeit so stark, dass wir zehn Jahre damit leben konnten.

Trotzdem kam es ab und zu zu einem Anfall. Und mit der Zeit zeigte sich das durch jeden Anfall Nervenzellen absterben, die allgemeinen Fähigkeiten der Hündin nach und nach nachliessen.

LG Heike

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Lass ein Blutbild machen, vor allem die Leber- u. Nierenwerte bestimmen.

Ganz wichtig wäre auch ein Herzultraschall.

Die sog. exotischen Krankheiten können auch Epilepsie auslösen, wie Borreliose, Neosporose, Toxoplasmose.

Liebe Garüße

Rosalie

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Hallo Ihr Lieben,

vielen Dank für Eure Antworten.

Puuuhh...dann ist es ja wohl doch so, dass es eher schwer zu diagnostizieren ist und man eher nach reinen Symptomen oder Ausschlussverfahren diagnostiziert.

@Claudia: Dann werde ich wohl auch mal genauer Tagebuch führen wie oft das jetzt vorkommt. Richtige Krämpfe habe ich nicht mitbekommen. Beim letzten Anfall fühlste Ramses sich einfach nur stocksteif an, aber so zuckende Krämpfe hatte er nicht. Er konnte aufstehen, aber war sehr, sehr torkelig. Mein Freund beschrieb mir aber den ersten Anfall mit Krämpfen, also das Ramses da lag und sehr stark zucket und sich auch wand. Ich werde es wohl einfach weiter beobachten müssen. Der Tierarzt hatte zu meinem Freund genau das gleiche gesagt, das es eben schwer festzustellen ist, wenn nach dem Anfall alles wieder okay ist.

@Melly: Das ist ja eine furchbare Geschichte! Ich hoffe man findet raus, was Eure Kleine hat und egal ob Epilepsie oder etwas anderes, das man langfristig das ganze gut behandeln kann! Bei einem so jungen Hund ist es wirklich ein Drama!!!

@Heike: Das klingt sehr nach dem was Ramses hat, was du beschreibst, nur viel extremer. Er hatte den ersten und den letzten Anfall auch jeweils nach dem aufwachen. Beim letzten Mal dachte ich sogar erst, dass er noch träumt, konnte aber an seiner Kopfhaltung sehen, dass etwas nicht stimmt. Er hat den Kopf ganz schnell bewegt und hatte ganz apathisch leere Augen! Schaum vor dem Maul hatte er bisher noch nicht. Aber dieses torkeln und benebelt sein kommt mir sehr bekannt vor.

Generell wirkte Ramses noch einige Zeit lang ziemlich geschafft! Für den Rest des Tages war er immer ganz furchtbar müde und teilnahmslos, so als hätte er einen gaaaanz anstrengenden Tag hinter sich. Es scheint die Hunde also sehr zu schlauchen. :(

Dass nach jedem Anfall Nervenzellen absterben beunruhigt mich aber schon, denn dann gibt es ja echt wenig was man machen kann! Ich hatte die Hoffnung noch ca. 2 schöne Jahre mit Ramses zu haben. :( Hoffe, dass es dazu noch kommen wird.

Jedenfalls vielen Dank an Euch alle. Ich werde jetzt genau beobachten und Tagebuch führen und wenn sich die Anfälle häufen und besoders in kurzen Abständen, werde ich ihm doch nochmal dem Tierarzt vorstellen.

Viele Grüße,

Svenja und Ramses

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Die sog. exotischen Krankheiten können auch Epilepsie auslösen, wie Borreliose, Neosporose, Toxoplasmose.

Liebe Garüße

Rosalie
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54076&goto=1081841

Echt? An sowas habe ich gar nicht gedacht, dass es eine Art Folgeerscheinung sein könnte. Ein großes Blutbild wollte ich dann sowieso machen lassen, wenn wir zum Tierarzt gehen.

Werde den Tierarzt dann mal auf diese Krankheiten ansprechen und werde mal über die Krankheitsbilder recherschieren ob Ramses auch dazu Symptome zeigt.

Danke auch für Deinen Hinweis.

LG, Svenja und Ramses

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ja da sagst du was! wir haben sie erst 4 wochen aber lieben sie über alles. besonders belastend ist die situation für meinen 3 jährigen sohn der den vorfall leider mitbekommen hat. es passierte ja so plötzlich. ich hab ihn zwar sofort zu meinem mann ins wohnzimmer gebracht damit er sowas nicht sieht aber der schock sitzt tief. trotz erklären kann er es nicht verstehen. logisch! er ist regelrecht vernarrt in sie und bezeichnet sie aus seinen besten freund. das zerreist mir das herz. ich hoffe das wir ihr helfen können und nicht eine schlimme krankheit dahinter steckt die sie nicht wegstecken kann. puhhhhhh. ich bin am boden zerstört und kann dich deshalb sehr gut verstehen. liebe grüsse macht es gut und lasst uns das beste hoffen :knutsch

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Meine Hündin hatte ihre Anfälle immer in der Einschlafsituation. Sie hatte also eine Fehlverbindung der Synapsen im Umschalten vom Wach- in den Schlafzustand.

Anfälle äußerten sich im Krampfen des gesamten Körpers, Schaum vor der Schnauze und dem Abgang von Urin und Kot.

Nach dem Anfall erwachte der Hund nicht gleich vollständig. Er war wie benebelt, torkelte, eckte an und hatte auch Mühe sich auf den Beinen zu halten.

Wir bekamen dann Medis verschrieben. Diese verringerten die Anfallshäufiglkeit so stark, dass wir zehn Jahre damit leben konnten.

Bei meiner Hündin wars fast genau so.

1.Anfall mit ca. 4 Jahren und immer in einer Ruhe-/Schlafsituation.

Leider zeigten die Medis nur kurzfristig Erfolg.

Im 6. Lebensjahr mußte ich sie leider gehen lassen, nach 10 Anfällen in ca. 6 Stunden.

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    • Epilepsie? Simparica? Welpe!!!

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      in Hundekrankheiten

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      in Hundekrankheiten

    • Epilepsie macht uns fertig :( Benötigen dringend Hilfe!

      Guten Abend,  ich bin neu hier und finde es toll, dass es diese Seite gibt! Mein Name ist Michaela und wir haben 2 Aussis, eine kastrierte Hündin und einen nicht kastrierten Rüden. Unser Rüde leidet seit fast 1 Jahr an Epilepsie und bekommt Luminal, das er leider überhaupt nicht verträgt. Ständig offene Hautstellen und Juckreiz quälen ihn. Was jedoch viel schlimmer ist, ist die Tatsache dass Jack trotz des Medikamentes weiterhin im Abstand von etwa 5 Wochen Anfälle hat. Und davon nicht nur 1 sondern inzwischen 4 bis 7 innerhalb von 2 Tagen. Das aktuelle Blutbild hat gezeigt dass der Spiegel im grünen Bereich liegt, trotzdem waren von Sonntag bis Montag 5 Anfälle, von denen er sich meiner Meinung nach nicht erholt hat. Jack ist unruhig, miefert nur noch, kann kaum noch Kommandos befolgen und an Stubenreinheit ist scheinbar auch nicht mehr zu denken. Es scheint als ob er überhaupt nicht mehr weiß was wir von ihm erwarten. Und er macht grundsätzlich das Gegenteil von dem was er tun soll. Bei "Sitz" kuckt er nur verwirrt, bei "Platz" geht er in seinen Korb, bei "Korb" geht er in den Flur. Er legt sich kaum noch ab und wenn, dann ist er nach ein paar Minuten wieder auf den Beinen und wackelt unruhig durch die Wohnung. Heute Morgen kamen wir vom Spaziergang zurück und er pieselte kaum zur Tür rein im Flur auf den Teppich. Wenn er in den Garten geht steht er da und weiß nicht was er tun soll. Er frisst wie bescheuert und seit neuestem klaut er aus dem Müll, reißt die gelben Säcke auf und schlabbert alles auf was ihm vor die Nase kommt. Er ist seit gestern nur noch neben sich, kann sich kaum auf den Beinen halten und läuft seit Wochen von morgens bis nachts unruhig durch's Haus. Seine Pupillen sind weit und er ist unglaublich schreckhaft geworden. Aber er kann sehen, das haben wir getestet. Die Art der Anfälle hat sich drastisch verschlimmert. Beim 4. Anfall am Sonntag ist er schreiend in einem Affenzahn davongelaufen bevor er krampfte, das war noch nie zuvor der Fall. Man hat es ihm angemerkt wenn er kurz vor einem Anfall stand da der Blick sich veränderte aber dieses in die Luft starren, Schreien und weglaufen war ein neues Symptom. Mir zerreißt es bei jedem Anfall erneut das Herz und meine Hilflosigkeit nimmt immer weiter zu. Wir versuchen alle möglichen Stressfaktoren auszumerzen, bekommen kaum noch Besuch, unternehmen nur ganz selten was und lassen die Hunde so gut wie nie alleine. Da ich im Januar wieder arbeiten muss (ich war fast ein halbes Jahr krank zuhause) muss ich aber etwas tun.  Kennt das jemand von euch und was habt ihr unternommen damit eure Hunde wieder "fast die alten" wurden? Von Jack ist leider nicht mehr viel übrig, was definitiv an den weiterhin auftretenden Anfällen und nicht am Luminal liegt.  Ich hoffe ihr könnt mir helfen denn so kann es nicht weitergehen. Ich möchte Jack ein schönes Leben bieten und ihn nicht aus Egoismus weil ich nicht loslassen will, unnötig quälen... Allein bei diesen Worten bin ich völlig aufgelöst :(( Ich danke euch im Voraus für eure Hilfe!! 

      in Hundekrankheiten

    • kranker alter Hund will kein barf mehr

      Hallo liebes Forum,    Ich bin gerade etwas am verzweifeln und hoffe auf Rat. ...   Es geht um meine Hündin, dalmatiner, 12 Jahre, kastriert, spondylose und derzeit wieder massive schilddrüsenunterfunktion.   Vergangene Woche wurde ein großes blutbild gemacht. Dabei kam die schilddrüsenunterfunktion raus.   Seit Mitte letzter Woche bekommt sie nun 2x täglich ihre Tabletten.  Zusätzlich bekommt sie 2 Medikamente gegen Inkontinenz. ..   Nun ist es so das sie seit einigen Wochen immer mal wieder erbricht.  Magensäure, also gelb bis leicht bräunlich.  Kaum futterreste.  Zuerst War es immer sehr viel Flüssigkeit.    Seit einigen Tagen aber eher zäh schleimig.   Sir erbricht nicht jeden tag.  Aber doch regelmäßig.  Letzte Woche ging es los das sie ihr Futter (seit vielen Jahren barf) immer weniger wollte. Seit letzten Donnerstag will sie es eigentlich gar nicht. Wenn überhaupt dann wird im Laufe der Nacht immer mal grnascht.    Seit 2 Tagen schaut sie in dem Napf als wären da Steine drin. Sie will nix !   Dafür nimmt sie trockenfutter, trockenes Brot und auch die meisten leckerlies.    Ich bin ratlos.  Sie War immer ein guter Fresser!    Die ta werde ich morgen nochmal anrufen und ihr berichten.    Habt ihr Empfehlungen für gutes trockenfutter was bezahlbar ist?   Gibt es andere Erfahrungen zu dem Thema? Auch in Bezug auf alter. ..   LG  Su und akima 

      in Hundekrankheiten

    • Unkastrierter, 21 Monate alter Rüde markiert im Haus wenn er alleine ist

      Hallo, vor 7 Wochen habe ich Balou, einen jetzt 21 Monate alten, unkastrierten Mischlingsrüden übernommen. Ich kenne Balou schon seit er ein Welpe ist, die Person von dem ich ihn übernommen habe kenne ich schon seit viereinhalb Jahren, er wurde aufgrund von persönlichen Problemen abgegeben. 
      Ich habe nun diverse kleine Probleme mit Balou, unter anderem dass er außer Sitz von den Grundbefehlen die er mal beherrscht hat nichts mehr kann, da er in den letzten 6 Wochen bevor er zu mir kam emotional stark vernachlässigt wurde. Damit kann ich noch leben, es dauert zwar etwas, aber wir bekommen das schon wieder auf die Reihe. Allerdings bin ich auch da für jegliche Tipps offen. 
      Das größte Problem was wir momentan miteinander haben ist dass er im Haus markiert, und auch gerne mal einen Protesthaufen setzt, wenn er alleine gelassen wird. Balou ist an und für sich stubenrein, er kann es durchaus auch einhalten, wenn ich zum Beispiel zu müde bin so dass ich nicht lang genug aufwache um ihn raus zu lassen, wartet er ab und versucht zu einem späteren Zeitpunkt mich wieder zu wecken, bis es in meinem Gehirn ankommt dass er raus möchte. Da verliert er nicht einen einzigen Tropfen. Aber sobald man ihn alleine lässt, und ich lasse ihn übrigens jedes Mal bevor ich ihn auch nur 15 Minuten alleine lasse in den Garten, hat man ein oder mehrere kleine Geschenke verschiedener Festigkeit im Haus verteilt. 
      Heute hatte ich gleich zweimal das Vergnügen. Einmal am Nachmittag, wir sind in den Garten gegangen, haben gepuscht, gekackt, sind wieder hoch. Dann sind mein Bruder und ich zur Tankstelle gegangen und haben Balou und Carl, unseren zwölfjährigen kastrierten Hovawartmischling, für ganze zehn Minuten alleine gelassen. Und in dieser Zeit hat Balou es geschafft mir einen Haufen hinzulegen UND an zwei Stellen (Stuhl und Wand neben der Badtür) zu markieren. Ich bin mir übrigens zu 100% sicher dass Carl daran unschuldig ist, da Carl, nicht so wie Balou, beim Haufen machen stehen bleibt und sich nicht im Kreis drehend vorwärts bewegt (was an und für sich echt lustig aussieht), Carls Haufen auch deutlich größer und ohne Grashalme sind (Balou ist scheinbar eng mit Kühen verwandt, er grast gerne, liegt aber vermutlich doch eher an einer noch unbestimmten Allergie oder Unverträglichkeit), und Carl in seinem Leben noch nicht ein einziges mal sein Bein gehoben hat um irgendwo zu markieren, da er erstens früh kastriert wurde und nicht markiert und zweitens schon seit jeher einen krummen Rücken hat daher wie ein Mädchen pinkelt und er in den Hinterläufen weder genug Kraft noch Gefühl hat um stehen zu bleiben wenn er ein Bein hebt. Da dies ein sich wiederholendes Muster ist, war ich, im Gegensatz zum Stuhl und der Wand, eigentlich nur noch mäßig angepisst. Und dann bin ich heute Abend mit meiner Oma Schuhe kaufen gefahren. Gleiches Spiel wie immer, in den Garten, Geschäfte erledigen, Haufen mussten wir keinen machen, haben ja erst vor zwei Stunden zwei gemacht, und Futter gibt es immer gegen vier Uhr morgens wenn ich von der Arbeit komme, wieder nach oben, checken ob noch genug Wasser im Napf ist, ohne großen Aufstand gehen. Als wir gerade weg sind, kam gerade sogar noch einer unserer Fahrer rein (wir sind eine Taxizentrale) zum Feierabend machen, der braucht immer wahnsinnig lange, mindestens zehn Minuten, um seine Abrechnung zu machen. Als Oma und ich nach einer Stunde wieder kamen, wurden wir von einem Hund mit schlechtem Gewissen begrüßt. Dieser Hund hatte zurecht ein schlechtes Gewissen, denn er hat einen neuen persönlichen Rekord aufgestellt: 5 verschiedene Markierungen. An zwei Stühlen, am Kühlschrank, vor dem Sofa und an einer Ecke vom Torbogen zum Wohnzimmer. Immerhin war kein Haufen dabei. Balou wird demnächst, unabhängig davon, kastriert. Das wird allerdings noch mindestens zwei Monate dauern, da ich erst einen gesunden Hund haben möchte bevor ich ihn operieren lasse. Da Balou Zeichen für eine Allergie/Unverträglichkeit hat (kratzen, alle paar Tage Durchfall oder erbrechen, kürzlich hatte er eine Ohrenentzündung die laut Tierärztin höchstwahrscheinlich auch von einer Allergie/Unverträglichkeit herrührte), möchte ich erst das abklären lassen und so gut wie möglich behandeln lassen. Jetzt ist meine Frage an euch, wie kann ich ihm das abgewöhnen? Ich möchte nicht die nächsten 10 Jahre meines Lebens nach Hause kommen und noch bevor ich mir meine Schuhe ausziehe Hundepipi wegmachen. Was habt ihr für Tipps für mich? Habt ihr irgendwelche Bücherempfehlungen die mir helfen könnten? Persönliche oder Second-Hand-Erfahrungen? 
      Vielen Dank schonmal dafür dass ihr euch die Mühe gemacht habt das zu lesen und freundliche Grüße,
      Katharina 

      in Hundeerziehung & Probleme


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