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Hundeforum Der Hund
HarryCane

Futter bei Allergie

Empfohlene Beiträge

Hallo,

ich vermute, dass unser Harry auf irgendwas in seinem Trockenfutter allergisch reagiert. Er hat eine Art Ekzem auf den Außenseiten des Unterkiefers (wo die Lefzen drüber hängen). Wir behandeln das nun schon, nach Vorstellung beim Tierarzt, seit 2 Wochen mit 3mal täglich Salbe (Pana Veyxal) es wird aber überhaupt nicht besser.

Ich vermute nun, dass es eine allergische Reaktion ist.

Nun zur eingentlichen Frage an die Hundefutterköche. Wir haben in der Nähe einen Fleischer, der Hundefutter selbst frisch herstellt. Laut seiner Aussage sind folgende Zutaten drin:

Sojaschrot

Leinsamen

Weizenkleie

Kalk

Mineralien

Schweineblut

Schwarten

Knochenbrühe

Sind diese Zutaten ok? Könnte man dieses Futter als Alleinfutter verwenden? Sind da Stoffe drin, die in Verdacht stehen, Allergien auszulösen?

Angenommen wird es von Harry super.

Schon mal vielen Dank für die Antworten.

Viele Grüße

Peter

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Sojaschrot

Leinsamen

Weizenkleie

Kalk

Mineralien

Schweineblut

Schwarten

Knochenbrühe


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54081&goto=1081861

Hallo Peter,

Sojaschrot, Leinsamen und Weizenkleie können alle gut zu Allergien führen. Schweineblut und Schwarten hat in Hundefutter nichts verloren.

Sorry, aber das würd ich meinem Hund NIE geben! Da ist alles drin, was nicht drin sein soll.

Wenn Dein Hund allergisch ist, kannst du zB gut auf BARF umstellen. Wichtig ist, dass das Futter getreidefrei ist.

LG Bianca

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Wo ist denn da das Fleisch?

Ne, ich würde das auch nicht füttern, lieber selber zusammenstellen.

LG Manuela

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(bearbeitet)

Hallo,

so ein Lefzenekzem ist hartnäckig und langwierig. Bei meinem Hund zog sich das jahrelang hin, ohne zu verschwinden.

Lt. Tierarzt kommt das nicht zwangsläufig vom Futter, sondern liegt an der Physiologie des Maules. Wenn der Hund dort eine tiefere Hautfalte hat, sammeln sich darin Speichel und Futterkrümel an. Dadurch herrscht feuchtwarmes Klima plus Reibung, die im Zusammenspiel für die Entzündung sorgen.

Mögliche Faktoren, die das Lefzenekzem (mit-)verursachen können:

Plastiknäpfe mit Weichmachern

Edelstahlnäpfe mit Nickelanteil

Am besten nur Keramiknäpfe mit lebensmittelechter Glasur verwenden.

Beim Männlein lag es nicht daran. Wir haben noch folgendes gemacht:

Näpfetausch

Säubern der Maulregion nach jedem Fressen

Desinfektion mit H2O2

Degraseptin

Salben vom Tierarzt gegen Ekzeme (Namen leider vergessen, cortisonhaltig)

Calendulatinktur

Propolissalbe

Blieb alles erfolglos, dafür trat zeitweise eine Sekundärinfektion mit Pilz auf, die dann mittherapiert werden musste.

Der Tierarzt riet schließlich zur operativen Korrektur der Hautfalten (wird z.B. bei Cockern wohl öfter notwendig), was mir jedoch zu heftig erschien.

Die Propolissalbe brachte noch die besten Resultate, wurde jedoch stets vom Hund begeistert abgeschleckt und ist auch nicht so hochdosiert.

Letzter Ansatz war 40%ige Propolistinktur, 2x tägl. aufgetragen. Nach wenigen Tagen war schon eine deutliche Besserung sichtbar und mittlerweile sind die Ekzeme endgültig abgeheilt! :)

Die Behandlung mache ich noch alle 2-3 Tage vorsorglich weiter.

Vllt. hilft Euch eine der o.g. Maßnahmen und Dein Hund wird diese leidige Angelegenheit hoffentlich bald wieder los!

Edit: Hochdosiertes Vit. E und B-Vitamine, Kieselerde, Lachsöl-Kapseln (Omega 3 Fettsäuren) und Bierhefe - alles als Kuren angewandt - war toll fürs Fell, aber beim Lefzenekzem hat's nichts gebracht.

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(bearbeitet)

Vielen Dank für die Antworten.

Ich werde mal die genannten Faktoren umstellen. Mal sehen, ob es dann besser wird.

Ich glaube der Hund leidet schon darunter, da sich dieses Ekzem auch schon mal verschorft und dann wieder aufplatzt. Er lässt sich auch nicht gern am Maul anfassen um die Stellen besser zu untersuchen. Das scheint Schmerzen zu verursachen.

@ChiChi

Bei der auf Alkohl basierenden Tinktur könnte ich mir vorstellen dass es sehr schmerzt, wenn es aufgetragen wird. Hat Euer Hund dann still gehalten? Die betroffenen Stellen sind ja richtig offen.

Viele Grüße

Peter

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Leider haben sämtliche! Behandlungen sehr geschmerzt. :(

Auch beim Männlein waren das rohe, offene und nässende Stellen, die je nach Schweregrad bis zu 50-Cent-Stück groß waren. Da reicht die reine Berührung aus, um weh zu tun.

Am schlimmsten war es mit Degraseptin (seifig, schäumt leicht beim Einreiben), denn das schmeckte auch noch grauenhaft.

Die Behandlungen waren, mit Ausnahme der Nahrungsergänzungsmittel, immer schlimm. :(

GsD ist der Chi recht duldsam, wenn ich was bei ihm machen muss.

Die Propolistinktur tropfe ich auf ein Wattestäbchen auf, bevor der Hund ins Spiel kommt. Das Zeug klebt recht stark und färbt! Dann wird es rasch aufgetupft und leicht eingerieben.

Schön ist das leider wirklich nicht, aber er hält still. Je weiter es abheilte, desto einfacher wurde es.

Ich drücke Dir sehr die Daumen, dass Du nicht so lange rumlaborieren musst, wie wir. Es war einfach grauenhaft.

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So, die Propolistinktur habe ich bestellt. Nun werde ich mal sehen, ob Harry nach der Behandlung noch freundschaftliche Gefühle für mich hat.

Ich werde berichten.

Viele Grüße

Peter

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Hallo,

nun berichte ich, wie versprochen von den Heilungserfolgen.

Da seit dem letzten Beitrag schon sehr viel Zeit vergangen ist, könnt Ihr erkennen, dass es sehr langwierig war.

Eigentlich hatten wir bis vor 14 Tagen überhaupt keinen Erfolg! Da nichts von Euren Ratschlägen geholfen hat, sind wir auch noch mal zum Tierarzt. Der hat es mit Cortinson-Tabletten und Antibiotika versucht. Das große Blutbild war auch in Ordnung.

Nun hatte Harry auch noch eine relativ schwere Ohrenentzündung. Welche Dramen beim Tierarzt! Das scheint höllig weh zu tun! Jedenfalls haben wir auch den Tierarzt gewechselt. Diese hat Harry für die Ohren "Surolan" gegeben und mehr nebenbei gesagt, dass wir ihm das auch mal auf das Lefzenekzem machen können. Und siehe da! innerhalb von 14 Tagen ist das Ekzem so gut wie verschwunden!

Viele Grüße

Peter

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Hallo Peter,

schön, daß Ihr mit dem Surolan erfolgreich gewesen seid!

Wir haben es für die Ohren unserer Neufidame in der Prophylaxe und sind auch sehr zufrieden...Guter Tipp, wenn's auch anderswo hilft!

Habt ihr denn die Ursache des Ekzems jemals herausgefunden?

War's denn eine Futtermittelallergie?

Würde mich sehr interesssieren, da wir in meiner Jugend auch mal einen Schäfi mit so einem (leider lebenslangen) Lefzenekzem hatten..

LG Petra

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Hallo Petra,

die Ursache wurde bis jetzt nicht gefunden. Es war einfach da. Möglicherweise hat es mit den Zeckenschutz zu tun. Erst als wir damit angefangen haben, ist es aufgetreten. Mittlerweile gebe ich ihm das Zeug nicht mehr, nochzumal wir hier nicht in einer gefährdeten Zeckenregion leben.

Wie ist das denn bei Euch mit den Ohren. Da Harry nun sehr schmerzhafte Erfahung gemacht hat, kommt man kaum an sein Ohr ran. Ich brauche nur mit der Flasche zu kommen, ist er weg. Auch bei der Behandlung beim Tierarzt müssen wir ihn zu zweit festhalten und der Tierarzt kann ihm die Ohren spülen und behandeln. Das auch nur mit Maulschlinge. Wenn er von Tisch wieder runter ist und die Schlinge ist ab, ist alles wieder gut.

Viele Grüße

Peter

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