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Hundeforum Der Hund
Verzweifelte

Dackellähme

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Unsere kleine Lucy ist vor 15 Tagen in einer Tierklinik operiert worden. Ohne Vorwarnung war sie zusammengebrochen. In der Tierklinik hatte sie noch Schmerzempfindung. Nach der OP war sie gelähmt.

Nach knapp einer Woche durfte sie die Tierklinik verlassen. Seitdem gibt es ein Auf und Ab in unserem Leben. Zunächst wurde behauptet, dass sie zu 95 % wieder fit wird, dann wurden ihre Chancen auf 50 zu 50 heruntergeschraubt und vor einer Woche waren wir wieder bei 95 %. Da es seitdem jedoch nur geringe (es gibt aber welche) Fortschritte gibt, werden ihre Chancen auf eine vollständige Genesung wieder gemindert.

Sie zeigt Reflexe, aber kein Tiefenschmerzempfinden. Sie kann ihre Blase nicht kontrollieren.

Wir sind verzweifelt. Morgen haben wir einen Termin in der Tierklinik. Wir befürchten, dass dort eine Negativprognose gestellt wird.

Die Tierphysiotherapeutin, bei der unsere Kleine in Behandlung ist, hat gesagt, dass es bis zu einem halben Jahr dauern kann, bis sich ein Hund wieder reguliert.

Wer hat Erfahrung und kann uns etwas Mut machen?

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Guten Morgen,

sei erst einmal herzlich willkommen und verzweifel nicht!

Ich schicke Dir jetzt einmal das Thema, denn ich bin deshalb in das Forum gekommen, um hiervon zu berichten.

Es heißt: Dackellähmung erfolgreich mit minimal-invasiver Therapie behandelt.

Kopiere es Dir gleich hier hinein.

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Das war im August letzten Jahres, der Hund läuft wieder völlig normal. Vielleicht hilft es Dir ja. Den Namen des Spezialisten schicke ich Dir per PN

Lieben Gruß

Was ich erlebt habe, kann man kaum glauben!

Es hat geklappt, es ist unfassbar. Der Dackel läuft wieder.

Zur Vorgeschichte.

Ich war zwei Wochen lang Hundesitter bei Milly und stellte eine nicht gekannte Bewegungsunlust bei dem kleinen Rauhaardackel fest. Als sie beim Hochheben quiekte, ging ich zum Tierarzt. da konnte Milly noch laufen und war verhältnismäßig fröhlich.

Zwei Tage später plötzlich torkelnder Gang, die Beseitzer waren inzwischen wieder da und brachten Milly ins Krankenhaus.

Milly wurde eine Woche lang in der Tierklinik nahe Berlin konservativ behandelt. Als sie eingeliefert wurde, konnte sie noch torkelnd laufen. Nach anfänglicher Besserung war sie leider plötzlich hinten vollständig gelähmt, hatte keine Kontrolle über Kotabsatz, die Blase musste ausgedrückt werden, und daher sollte sie operiert werden.

Das war Samstag. Am Montag lehnte der hinzugezogene Operateur die OP ab, mit dem Hinweis, dass kein Tiefenschmerz mehr vorhanden sei, bzw nur noch minimal. Das habe ich auch schriftlich.

Mein verzweifelter Verwandter brachte den Hund zu mir, da ich noch Urlaub hatte und mich kümmern konnte.

Ich rief einen mir aus anderen Zusammenhängen (mein letzter Hund wurde schon von ihm behandelt, es war ein Kuvacz)bekannten Spezialisten an, der mich fragte, ob bereits eine Untersuchung mit Kontrastmittel gemacht worden wäre. Das heißt My...? weiß nicht so genau. Ich verneinte. Er sagte:"Entweder sie kommen sofort, oder es ist nichts zu machen.

Ich bin also sofort von Berlin nach Hamburg zu meiner Mutter, am nächsten Tag wurde Milly nach gründlicher Untersuchung, bei der dieser Arzt Tiefenschmerz feststellte, behandelt.

Die Untersuchung mit Kontrastmittel ergab, dass mehrere Bandscheibenvorfälle vorlagen.

Irgendwie wurde zwischen die Rückenmarkshäute ein Cocktail und ein Enzym gespritzt.

Am Abend fing der Hund furchtbar an zu hecheln, zu jaulen, ehe er dann Kot absetzte. Ich hatte da schon das Gefühl, dass sie etwas spürte, war mir nicht sicher. Am nächsten Morgen dasselbe. Da holte ich sie aus dem schnell gebastelten Laufstall (Kompostgestell, 9 Euro im Baumarkt!!), da 48 Stunden absolute Ruhe verordnet war, und setzte sie in den Garten, wo sie urin und Kot absetzte.

Unfassbar! Die Besserung setzte ganz ganz vorsichtig ein.

Nach 48 Stunden, als sie wieder vom Arzt untersucht wurde, stand sie drei Sekunden.

Könnt ihr euch vorstellen, was das bedeutet?

Und heute?

Milly ist wieder zu Hause, sie kann jetzt alleine laufen, wird noch sehr geschont, soll Physiotherapie bekommen, kratzt sich mit beiden Beinen am Kopf und ist frech wie eh und je.

Ich schreibe das, was wie ein Wunder klingt, um Mut zu machen. Nicht um jeden Preis behandeln, aber wenn man noch eine Chance sieht, sich auf das eigene Gefühl verlassen.

Wie es langfristig wird, weiß keiner, aber wir haben es versucht, vielleicht haben wir ja Glück.

Kosten; Tierklinik 500 Euro

Operateur 45 Euro

Spezialist 800 Euro

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Ich kann dir auch Mut machen. Unsere Emmy war nach einer Kastration auch gelähmt. Der Tierarzt hatte ihr zusätzlich zur Vollnarkose noch eine Rückenmarkspritze verpasst :(

Man hat uns damals auch nicht viel Hoffnung gemacht. Das Schlimmste war die Blasenlähmung, ich mußte lernen die Blase auszumassieren und als das wieder spontan ging, war Emmy inkontinent.

Aber das alles ist heute vergessen. Emmy läuft wieder, wenn auch etwas eingeschränkt und sie ist wieder kontinent.

Geholfen hat uns viel Geduld, Physiotherapie, Unterwasserlaufband, Massagen, die ich auch zu Hause fortgeführt habe.

Ich weiß noch genau wie toll das war als Emmy die ersten Reflexe gezeigt hatte, aber es hat lange gedauert.

Emmy war bei der OP bereits 8 Jahre alt, inzwischen ist sie 11 Jahre.

Gib nicht auf!

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Vielleicht kann ich dir auch bisschen Mut machen.

Meine Schwägerin hat(te) einen Dacken, der war damals vielleicht 3 Jahre alt und konnte plötzlich nicht mehr laufen, der Tierarzt wollte ihn einschläfern, sie wollte ihn aber noch mal mit heim nehmen und wollte auch nicht beim einschläfern dabei sein.

Als keine Besserung eintrat hat sich mich angerufen und gefragt ob ich mit ihm zum einschläfern fahre. Also bin ich hin. Der Hund war völlig klar im Kopf und wäre mir am liebsten an die Gurgel (der war immer so!). Da habe ich gesagt dass ich mit dem Hund auf keinen Fall zum einschläfern gehe! Ich habe meine Homöopathin angerufen und die hat ihn wieder hinbekommen.

Das ganze ist jetzt über 8 Jahre her und ich habe die beiden erst neulich wieder laufen sehen.

Was der Dackel allerdings genau hatte und wie ausgeprägt das war kann ich dir leider nicht sagen.

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Hallo,

ich möchte Dir auch ein bisschen Mut machen.

Die Nerven brauchen bis zu einem halben Jahr bis sie sich völlig generiert haben und bis dahin brauchst Du einfach Geduld.

Um die Op-Wunde ist alles angeschwollen, so dass erst einmal das abklingen muss. Das drückt ja auch auf die Nervenbahnen.

Vor einem Jahr hatte ich einen 10jährigen Dackelrüden, der auf allen 4 Beinen gelähmt war und man gab ihm keine Chance. Ohne OP, nur mit Spritzen, Wärmebestrahlungen, Boxenruhe, Magnetfeld kam er wieder auf die Beine. Die ersten Wochen zog er das linke Vorderbein nach und ich dachte (auch die Tierärzte), dass dieses Bein wohl gelähmt bleibt.

Der Hund war ein vierteljahr später komplett hergestellt, nichts war mehr zu sehen. Keine Probleme

beim Laufen, alles okay.

Ich muss dazu sagen, dass ich sehr viel Zeit geopfert habe. Nichts blieb unversucht.

Gruß Christa

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Guten Morgen,

gibt es etwas Neues?

Hoffentlich etwas Gutes?

Lieben Gruß

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Hallo Ihr Lieben!

Vielen Dank für die vielen aufmunternden Worte!

Lucy ist zwar noch immer gelähmt, aber sie hat trotzdem schon kleine Fortschritte gemacht. Die Reflexe funktionieren immer besser und auch die Blase hat sie zum Teil im Griff. Wir sind mit ihr in physiotherapeuterischer Behandlung und sind mit viel Kraft und Mut dabei, sie zu überstützen.

Wir versuchen uns in Geduld zu üben. Und sie hat einen starken Lebenswillen!

N

ochmal vielen Dank an alle. So ein Forum hat schon sein Gutes. Man trifft Menschen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und das tröstet!!!

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Hallo,

ich wünsche Dir weiterhin viel Geduld und Durchhaltevermögen. Nicht aufgeben!

Gruß Christa

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ich kann mich Christa nur anschließen, ihr schafft das!

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