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Hundeforum Der Hund
DetectiveNessa

Tag zum Abschiednehmen rückt näher und ich weiß nicht wie ich damit umzugehen habe...

Empfohlene Beiträge

Hallo Leute,

Ich habe einen 14 jährigen Schäferhund Rüden names Nico und morgen steht bereits der Tierarztbesuch an. Es ist sehr wahrscheinlich dass er bereits morgen eingeschläfert wird :(

Ich selber bin grade mal 17, bin also mit Nico aufgewachsen seit ich 3 war.

Somit kenne ich kein Leben ohne ihn und will es mir eigentlich auch gar nicht vorstellen.

Ich kann gar nicht begreifen, dass er einfach bald nicht mehr da seien wird.

Insbesondere hat sich sein Zustand innerhalb einer Woche so verschlechtert, dass es einfach alles viel zu schnell für mich geht.

Ich habe vor 2 Wochen noch zuversichtlich zu meiner Mutter gesagt, Nico bleibe ganz bestimmt MINDESTENS noch dieses Jahr bei uns.

Nun ist es bereits so, dass er kaum noch aufstehen kann und will, geschweige denn von Treppenstufen. Fressen tut er auch schon länger nicht mehr...anfangs dachte ich es wäre nur ein Zustand, weil er das schon immer mal hatte für einige Tage und dann wieder richtig ordentlich gegessen hat.

Auch fällt er ganz oft hin weil er sich mit den Hinterbeinen verhakt und er es manchmal nur mit viel Mühe schafft wieder aufzustehen.

Ich glaube er hat auch Schmerzen :(

Auch ist er irgendwie anders... er scheint immer so abwesend zu sein.

Er war auch ein super-verschmuster Hund der einen wie eine Katze um die Beine gestreift ist :)

Leider bekommt man diese verschmustheit nur noch sehr selten zu spüren, und selbst das tut schon so weh im Herzen.

Da ich mit ihm aufgewachsen bin, teile ich die schönsten Kindheitserinnerungen mit meinem Hund und weiß wie oft er mir geholfen hat, wenn ich Streit mit Eltern und meiner großen Schwester hatte, indem er sich einfach an mich geschmiegt hat :(

Da meine Schwester schon länger ausgezogen ist und mein Vater sehr häufig arbeiten muss, sind und waren meine Mutter ziemlich oft alleine zuhause.

Da hat Nico das leere Haus mit Leben gefüllt und auch wenn ich ganz alleine war, war ich ja doch nicht alleine. Nico war eben mein ganzes Leben für mich da.

Deswegen ist es noch schwerer für mich ihn gehen zu lassen und ich weiß nicht ob ich es ertrage morgen bei der Einschläferung dabei zu sein :( :( :(

Ich bin seit Freitag nur noch am weinen und kann gar nicht mehr aufhören.

Sogar meine Mutter war gestern richtig am weinen. Den ganzen Tag.

Eigentlich hat meine Mutter öfter gesagt, sie bringe Nico ins Tierheim (wenn er mal Unartig war ;) ), was aber auch nur so dahergesagt war, weil sie ihn eigentlich wie ich liebt und ihn auch immer sehr fürsorglich versorgt hat.

Wie kann ich damit am besten umgehen? Ich hatte bis jetzt (zum Glück) noch keinen Todesfall in der Familie und habe ehrlich gesagt keine Erfahrung darin umzugehen wenn jemand plötzlich fehlt.

:(

Ich habe die ganzen schönen sonnigen Tage draußen den ganzen Tag mit ihm verbracht.

Habe gelesen während er auf mit dem Kopf auf meinem Schoß geschlafen hat :(

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Das tut mir sehr leid, ich weiß genau wie Du Dich fühlst.

Ich musste auch schon 2 meiner Hunde einschläfern bzw. gehen lassen, mit denen ich groß geworden bin. Den Schmerz kann Dir keiner nehmen, aber Deine Erinnerungen auch nicht.

Ich gebe Dir nur einen Rat, sei dabei.

So weh es auch tut, sei bei Deinem Freund und zeig ihm, gib ihm zu spüren, dass Du da bist, er braucht Dich.

Ich war bei meinem ersten Hund 10 Jahre alt, als er mit 13 Jahren gehen musste.

Ich durfte nicht mit, war in Augen meiner Eltern zu klein für sowas.

Ich habe heute, 19 Jahre später, noch damit zu kämpfen und immer das Gefühl, sie im Stich gelassen zu haben.

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Es gibt keine Antwort darauf. Man muss es auf sich zukommen lassen. Das beste was Du für ihn tun kannst ist, ihn bei Dir zu hause in Deinen Armen einschlafen zu lassen.

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Hallo Vanessa,

ich weiß gar nicht so recht, was ich Dir schreiben soll....

Immer, wenn ich solch traurige Gechichten lese, muß ich weinen...

Und ich denke, ich bin da nicht die einzige....

Sicherlich weinen da gerade ein paar Menschen mit Dir um Deinen wunderschönen Hund... :(

Den Gang, den Du und Deine Familie morgen vor Euch habt, wird kein leichter...

Aber, wenn Du so schreibst wie schlecht es ihm geht, ist es finde ich umso wichtiger, daß ihr ihn zusammen geht...

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, daß der Tierarzt zu Euch nach Hause kommt...vielleicht würde dem Alten Kerl das ein wenig Stress und Angst nehmen...

Ich finde es schön, wie er da auf deinen Beinen liegt...

Behalt ihn so in Erinnerung.

Alles Gute

Petra

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Es ist wie bei uns Menschen auch, und wenn man seinen Lebens-Weg gegangen ist, darf man auch umziehen dürfen.

Wenn wir dort hingehen, hingehen wo es keine Schmerzen und körperliches Leid gibt, ist es ein Neubeginn in einem anderen Umfeld ?

Ist schwer loszulassen/gehenzulassen wenn man so viele Jahre miteinander und zusammen ALLES teilen und erleben durfte.

Wenn er über die Regenbogenbrücke geht, ist er nur voraus gegangen ........ .

Fühle Dich umarmt und getröstet und.....

LG :winken:

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Zunächst einmal möchte ich Dir mein tiefes Mitgefühl aussprechen, denn am 25. Mai diesen Jahres jährt sich der Todestag meines einzigartigen Joe, der zwar ein langhaariger, aber eben auch ein Schäferhund war und der mehr als 13 Jahre mein Leben und das meiner Familie bereicherte.

Was Du schreibst könnte ich Wort für Wort unterstreichen, denn Joe war an seinem 13. Geburtstag im Februar noch so fit und gesund, dass ich sicher war, er würde auch den nächsten Geburtstag noch bei uns feiern dürfen und dann kam der 18. Mai und er erlitt einen Herzanfall ... danach war er genau so wie Du Deinen Hund beschreibst - eben nicht mehr der Gleiche.

Ich glaube, er war an jenem 18. Mai bereit zu gehen, aber er schenkte mir noch eine Woche, in der ich erkannte, dass er sich entschieden hatte, nicht mehr in seinem gebrechlich gewordenen Körper zu bleiben und so fiel mir zwar der Abschied in dem Moment als er starb nicht leichter, aber ich konnte ihn leichter loslassen.

Was ich damit meine ist, dass mir bewusst wurde, dass wenn er bei mir bleibt, nur damit ich nicht um ihn trauern muss, er unendlich viel Leid, Schmerz und Siechtum auf sich nehmen muss, um mir den Gefallen zu tun und so machte ich mir selbst klar, dass ich ihm das nie zumuten darf und so erlaubte ich ihm zu gehen.

Natürlich ging es mir ganz furchtbar danach, aber gleichzeitig wusste ich auch, dass ich es ihm schuldig war, ihn nicht bei mir festzuhalten, weil ihm das Leben hier bedingt durch seine Altersgebrechen kein Genuss mehr war und ich weiß, dass er zum Himmlischen reiste, um sich dort auszuruhen und sich ein neues und junges, gesundes Körperkleid auszusuchen, in dem er zu mir zurückkommen durfte.

Den Schmerz kann ich Dir nicht nehmen und ich kann Dich vermutlich auch nicht trösten, denn Worte sind wie der Wind, der an einem vorbeifliegt ... aber ich bin sicher, dass wenn Du Dir bewusst machst, dass er auf Dauer seinen Frieden und die Leichtigkeit des Seins nur jenseits der Regenbogenbrücke finden wird, dann wird es Dir vielleicht etwas leichter fallen, ihm das zu erlauben.

... ich bin auch sicher, dass er spürt, wie Du Dich fühlst - darum solltest Du, auch wenn es Dir sehr, sehr schwer fällt und die Trauer wie eine dunkle Wolke über Dir liegt, versuchen ihm nun nicht das Gefühl zu geben, dass er Dir mit seinem Entscheid weh tut, sondern gib ihm das Gefühl, dass Du bei ihm bist und seinen Entscheid akzeptierst.

Ich war bei unserem Lieschen nicht dabei, als sie starb und vielleicht war es gut so, weil ich sie so in Erinnerung behalten konnte, wie sie lebte und nicht an ihren toten Körper denke, wenn ich mich an sie erinnere ... bei Joe war ich bei ihm, weil er zuhause einschlief und ich bin ihm dankbar, dass er mir den Entscheid abnahm.

... ich wünsche Dir viel Kraft und schicke Dir all meine guten Gedanken ... vielleicht werden Euch noch mal ein paar Monate vom Tierarzt geschenkt - das würde ich Dir von Herzen wünschen ... aber ob Du Deinem Hund damit hilfst, kannst Dur Du wissen.

Fühl Dich fest von mir umarmt

Sabine

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Laß ihn nicht alleine!

Ich wünsche dir alle Kraft der Welt.

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Hallo Vanessa,

fühle Dich von uns allen ganz doll gedrückt und bleibe bei Deinem langjährigen Freund.

Wenn Euer gemeinsamer Weg nun zu Ende geht, sei bei ihm, damit Du diesen wunderschönen Lebensabschnitt bewusst abschließen kannst. Trauere, denn das gehört dazu.

Und irgendwann wirst Du sehen, für Dich hat ein neuer Lebensabschnitt begonnen, Du behältst Deinen Hund mit allen schönen Erinnerungen im Herzen und das gibt Dir Kraft für alles Neue, was auf Dich zukommt.

Ich wünsche Dir viel Kraft für morgen und viele Menschen Deiner Umgebung, die Dir helfen, Deinen weiteren Weg zu gehen, vielleicht irgendwann mit einem neuen Gefährten.

Gaanz liebe Grüße

Sabine

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Hallo,

es tut mir so leid für Dich was du gerade durchstehen musst.

Ich würde Dir auch empfehlen wie alle anderen schon, bei Ihm zu bleiben, begleite ihn noch das letzte Stück. Darüber wird er sicher sehr glücklich sein, auch wenn er es Dir nicht mehr zeigen kann. Er wird dir sehr Dankbar dafür sein.

Ich wünsche Dir alles gute und ganz viel Kraft für die kommende Zeit.

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Hallo,

Du musst ihn gehen lassen. Das ist der beste Weg für Deinen Hund. Du weißt es schon jetzt selbst, dass sein Leben nicht mehr lebenswert ist, er an manchen Tagen gar nicht mehr kann; auch Schmerzen verspürt.

Im Gegensatz zu uns Menschen können Tiere ihren Leidensweg abgekürzt bekommen. Entscheide selbst, ob Du dabei sein möchtest. Lass ihn gehen!

In Gedanken bin ich ganz dicht bei Dir. Ich kann Dich auch sehr gut verstehen. Fühl Dich umarmt und ganz lieb gedrückt. Sei Dir gewiss, dass Du mit Deiner Trauer nicht alleine bist.

Alles Gute und viel, viel Kraft. Vielleicht ist eines Tages Dein Herz wieder offen für einen neuen Vierbeiner. Ich glaube fest daran, dass unsere Hunde sich das wünschen. Einen guten Platz für einen anderen Hund!

Ich drücke Dir fest die Hand, halte Dich fest.

Gruß Christa

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