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Hundeforum Der Hund
Bärenkind

Rechtfertigt der Erfolg den Einsatz, wenn auch nur kurzfristig, von jedem Hilfsmittel?

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Hm aber woran willst du die Schmerzen messen? Das Schmerzempfinden ist von von Hund zu Hund unterschiedlich, dazu kommen dann noch die Faktoren wie Dichte des Felles, Länge des Felles, Kraft mit der, der Hund ins Halsband läuft ....

Genau die Punkte machen es für mich sehr schwer, zu einer Definition von Gewalt zu kommen. Weswegen ich inzwischen in der Hundehaltung eher schaue, was für den betreffenden Hund Gewalt sein könnte und von allgemeingültig sehr weit weg bin.

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Nun, dass man individuell schauen muss, ist für mich ohnehin unabdingbar.

Allein die Kombination Stachel und Schleppleine ist für mich, wie für viele Vorschreiber hier, eine heftige Voraussetzung. Immer in der Annahme, dass der Hund mit voller Wucht da rein brezelt.

LG Anja

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Die Verletzungsgefahr ist hierbei für den Hund so hoch, dass es einfach nicht gerechtfertigt ist. Sorry. Ich bin bestimmt nicht zimperlich und auch nicht grundsätzlich dagegen auch mal körperlich zu werden, wenn es sein muss. Aber das geht gar nicht.

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Nun, dass man individuell schauen muss, ist für mich ohnehin unabdingbar.

Allein die Kombination Stachel und Schleppleine ist für mich, wie für viele Vorschreiber hier, eine heftige Voraussetzung. Immer in der Annahme, dass der Hund mit voller Wucht da rein brezelt.

LG Anja
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1101680

NUN , ich gehe da gerne den Gedanken-Weg weiter und meine, das nur das Stachelhalsband schon eine "brachiale Einwirkung" ist.

Jeder der meint, am Hund damit arbeiten zu müssen, soll sich das mal am Oberarm selber antun, damit man erkennt was man da mal soooo tut.

LG :winken:

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Passiert das "Falsche Konditionieren" mit einem zufällig schreienden Kind, vorbeikommendem Jogger, Radfahrer, Motorradfahrer, Auto, Flugzeug, usw. ....


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1100509

Oh.... das heißt also, dass sich der Hund zB auch am Reh rächen wollen (und es somit erst Recht jagen würde!) würde, weil es mal Aua gemacht hat, als Hund es fangen wollte???

Ich halte deine These für recht weit her geholt. :Oo

Aber Schleppleine und Stachler ist wirklich ein NoGo.

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Jeder der meint, am Hund damit arbeiten zu müssen, soll sich das mal am Oberarm selber antun, damit man erkennt was man da mal soooo tut.

Wieso nur am Oberarm und nicht am Hals?

LG Anja

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Wieso überhaupt an uns?! Ich habe eine ganz andere Haut als ein Haut und KEIN Fell. Wenn du dir das Teil an den Arm machst mit Pullover spürst du lediglich einen Druck und wenn man richtig ruckt fühlt es sich an wie dieses fiese Zwiebelding, was man in der Schule früher gemacht hat, wo man die Haut in die eine und in die andere Richtung zieht...

Von daher gehe ich auch bei den meisten Fellhunden nicht davon aus, dass es schmerzt, sondern unangenehm ist. Von daher verteufele ich nun das Ding nicht und wenn die Dame damit gut klar kommt und die Hunde scheinbar auch, wunderbar.

Ich persönlich könnte es nicht, weil es einfach nicht meins ist. Ich das nicht wäre und es wahrscheinlich völlig emotional und dadurch falsch benutzen würde...

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Hallo Tala,

sorry - aber zu behaupten, ein Stachelhalsband würde nicht weh tun, geht doch an der Realität vorbei.

Hund quieken (vor Schmerz), wenn daran richtig geruckt wird. Vorausgesetzt es sitzt "richtig".

Ich habe schon Hunde gesehen, die hatten blutige Stellen davon - und Hunde mit Narben am Hals.

Die Dinger sind so konstruiert, daß sie weh tun. Und zwar heftig, wenn gewünscht.

Und die Dame benutzt die Dinger sicherlich auch, weil sie weh tun.

Wahrscheinlich eben mit dem Grundsatz: Lieber ein-, zweimal ein Schmerz, als immer und ewig an der Leine (bzw. weniger Gehorsam).

Und ich kann das durchaus nachvollziehen.

Grüsse,

Claudia

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Wer ein Stachelhalshand (oder auch andere Hilfsmittel) benutzt, sollte:

1. um die Funktionsweise des Hilfsmittels wissen (der Stachel muss Schmerz verursachen um zu wirken)

2. wissen wie Hunde lernen (können), um Signale zur richtigen Zeit setzen zu können damit der Hund diese versteht und zukünftig ohne Schmerzeinwirkung bereits auf das Signal reagieren kann

3. seine Emotionen unter Kontrolle halten, denn nur punktgenaues Umschalten zwischen Strafe und Lob ermöglicht ein Lernen des Hundes. Die Emotionen des Menschen verhindern dies oft. Wer sich da nicht unter Kontrolle hat, hat generell ein Problem bei der Hundeerziehung.

LG Heike

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Heike... genau so ist es.

Jegliches Herunterspielen vom Stachler, dass der ja gar nicht wirklich weh tut, sondern nur punktgenaue Signale setzt... finde ich nicht angebracht.

Der Lerneffekt ist dann sofort vorhanden, wenn der Hund seine persönliche Fitness, sein Leben in Gefahr sieht. Das, was er damit verknüpft, wird er meiden wie die Pest.

LG Anja

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