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Bärenkind

Rechtfertigt der Erfolg den Einsatz, wenn auch nur kurzfristig, von jedem Hilfsmittel?

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Wenn ein Hund durch den Mensch bedrängt wird warum weicht er zurück? Sieht er es als Bedrohung, oder doch Schreck? Es muß ja auch etwas unangenehmes für den Hund sein

Hallo Petra,

der Hund, der beim Bedrängen zurück weicht, tut dies aus unterschiedlichsten Gründen. Entweder, weil er ein gewisses Bedürfnis an Individualdistanz hat, und selbiges durch Zurückweichen befriedigen kann. Oder, weil er Respekt vor dem anderen Körper hat, oder weil er sich bedroht fühlt, oder weil er Angst hat, oder weil er schon öfter getreten wurde, oder oder oder...

Das körperliche Bedrängen, so wie ich es lehre und ausführe, SOLL bitteschön unangenehm und bedrohlich sein, sonst würde ich es nicht tun. Ich setze diese Körpersprache in Situationen ein, in denen der Hund bereits erregt ist und seinen Fokus auf einen Reiz gesetzt hat.

Diese Situationen kommen bei vielen Hundehaltern tagtäglich und ständig vor, weil ihre Hunde auf andere Hunde, Katzen, Radfahrer oder sonstige Reize reagieren.

An dieser Stelle ist es mir eben wichtig, dass ICH MICH als Hundeführer PRÄSENT mache für den Hund und dass ICH die Grenzen setze und den Respekt einfordere. Kein Hilfsmittel dieser Welt kann mir den Einsatz MEINES Körpers ersetzen, der in Verbindung mit der Ausstrahlung eines Wesens in der Kommunikation unter Hunden nun mal an oberster Stelle steht.

Ich finde es im höchsten Maße irritierend, dass gerade Du, die die meisten Hunde der aktiven User hier besitzt, nicht in der Lage bist, diese Arbeitsweise nachzuvollziehen, wo Du tagtäglich innerhalb Deines Rudels genau diese Kommunikation zig Mal beobachten könntest.

LG Anja

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@Boexli

Weil sie es erkannt hat. Felix und ich sind super. ;-))))) Das Ergebnis langer und geduldiger gemeinsamer Arbeit.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1103477

Ok' ich habe das auf dich und mich bezogen weil wir gegen die Halsbänder argumentieren. :so

Bin noch nicht so firm in euren Namen... ;)
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1103495"

Ich mag solche Posts. Neid muss man sich erarbeiten, Mitleid kriegste geschenkt. :party:

Habe heute meinen arroganten Tag .....

:rock: :rock: :church :church :knuddel

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@Wuff

Sehe ich anders. Ich erwarte von einer Züchterin...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1103496

So unterschiedlich sind unsere Erwartungen :D

Ich erwarte von einem guten Züchter nur gute, gesunde Hunde.

Wenn der sich DA drauf konzentriert, dann reichts mir.

Wenn ich nen guten Trainer will, dann such ich mir einen.

Jedem SEIN Fachgebiet (wobei ich nicht ausschließen möchte, dass ab und zu auch mal beide Komponenten zusammenfallen ;) ).

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@Wuff

Ein Züchter sollte Fachmann/Fachfrau sein und auch Hilfestellung bei erzieherischen Themen geben können. Das gehört für mich auch zur ganzheitlichen Zucht. Soviel Ahnungslosigkeit schreckt mich absolut ab.

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Eigentlich ging es hier auch nicht um Sprühhalsbänder, die keine Schmerzen zufügen, sondern es ging ursprünglich mal um ein Stachelhalsband an der Schleppleine, um einen Hund gezielt rein brettern zu lassen, damit er innerhalb weniger Stunden verknüpft, dass es für ihn gesünder ist, auf den Hundeführer und seine Ansagen prompt zu reagieren.

Ein Sprühhalsband kommt für mich in die Kathegorie "kann, braucht aber nicht", während ein Stachelhalsband für mich bisher immer ein No Go war. Ebenso wie alle anderen Hilfsmittel, die Schmerzen zufügen.

LG Anja

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Stimmt.

Wobei ich immer eins nicht verstanden habe - Sorry bin heute etwas PLOND.

Ein Hund, wie gesagt, mit hoher Jagdmotivation, hohem Adrenalinausstoss, der absolut den Tunnelblick hat, absolut focusiert auf die Triebauslebung ist, inwieweit kann das einen solchen Hund beeinflussen? Nimmt er diesen Schmerz überhaupt noch wahr?

Ein Hund, der sich beispielsweise gegen ein Wildschwein stelle muss und trotz starker Schmerzen weiter arbeiten muss, kann den ein solcher Schmerz wie vom Stachelhalsband beeindrucken? Kann man dann mit solchen Hilfsmitteln noch einen Lernerfolg erzielen.

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Kommt es vielleicht auf den richtigen Moment an?

Wenn es ganz am Anfang geschieht, ist der Hund sicherlich noch ansprechbarer als wenn er schon abgeschaltet hat.

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Ich meine jetzt nicht den Anfang, der natürlich deutlich beeinflussbarer ist, sondern die aktive Handlung.

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Ein Hund, wie gesagt, mit hoher Jagdmotivation, hohem Adrenalinausstoss, der absolut den Tunnelblick hat, absolut focusiert auf die Triebauslebung ist, inwieweit kann das einen solchen Hund beeinflussen? Nimmt er diesen Schmerz überhaupt noch wahr?

Da ich selbst kein Anwender dieses Weges bin, habe ich auch keine Erfahrungswerte.

Gelernt habe ich, dass der Schmerz für den Hund so heftig sein muss, dass er die Situation als lebensbedrohlich wertet. Dann findet eine abolute Meideverknüpfung im Gehirn statt, da der Hund schlicht biologisch zum Überleben ausgerüstet ist. Es brennt sich eine Gedankenspur in sein Genirn, da kann man mit nem Panzer durchfahren. Mal ganz salopp ausgedrückt.

Das, was andere mit langem und ausdauerndem Training und Konditionieren aufbauen, hinterlässt auch Spuren, aber ganz sanfte und leichte, die nur durch ständige Wiederholungen zu einem breiteren und nachhaltigen Weg werden.

LG Anja

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Hallo Tala'

sorry - aber zu behaupten, ein Stachelhalsband würde nicht weh tun, geht doch an der Realität vorbei.

...

Die Dinger sind so konstruiert, daß sie weh tun. Und zwar heftig, wenn gewünscht.

...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1102244"

Und da sind wir eben wieder bei der definition von Schmerz.

...

Ich wollte nicht ausdrücken, dass sie gar nicht weh tun können, es hängt ja auch davon ab, wie sie sitzen, aber von ganz schlimmen Schmerzen ist es dann auch entfernt.

...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=54751&goto=1103435

Nanette sei mir nicht bös, aber ich denke Du schreibst von etwas, von dem Du (Gott sei Dank) keine Ahnung hast.

Ich habe - leider - Ahnung. Ich bin darauf nicht stolz, aber es ist nunmal die Wahrheit.

Ich habe das Ding angewandt - auch so angewandt, daß es sehr sehr sehr weh getan hat. (Im übrigen bei einem Hund, der darauf in keinster Weise mit Schmerzlauten reagiert hat, sondern der mich darauf hin gewarnt hat, daß doch bitte zu unterlassen. Er hätte mich schwer verletzen können, wenn er gewollt hätte - wollte er aber nicht. Er hat mich nur gewarnt und dafür bin ich ihm sehr sehr dankbar.)

Der einzige Grund, warum Stachelhalsbänder so konstruiert sind, wie sie konstruiert sind, ist effektive Schmerzverursachung.

Wer etwas anderes behauptet der lügt sich - meiner bescheidenen Meinung nach - in die Tasche.

Grüsse,

Claudia

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