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Hundeforum Der Hund
Tatjana!

Suche Erfahrungswerte: Anfallswarnhund

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Wir wissen immer noch nicht, um welche konkrete Form von Anfällen es dir geht.

Ein Epilepsie-Anfalls-Hund kann sicher keine Diabetes anzeigen ;)

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Wir wissen immer noch nicht, um welche konkrete Form von Anfällen es dir geht.

Ein Epilepsie-Anfalls-Hund kann sicher keine Diabetes anzeigen ;)


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55013&goto=1102815

;) Also ich kannte einen Epileptischen Hund der hat Süßes gegessen. ;)

Spaß beiseite, ich kann mir vorstellen, daß ein Hund auf beides trainiert werden kann, aber wie oft ist das denn nötig?

Also ich möcht zu meiner Diab nicht noch Epi haben.

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Einen wundervollen guten Abend..

Sorry.. ich hätte mich vielleicht deutlicher ausdrücken sollen..

Mit Anfällen ist nicht die Krankheit Diabetis gemeint.. sondern Krampfanfälle.. Epilepsie.

Wie schon geschrieben, suche ich Erfahrungswerte.

Gelesen habe ich recht viel.. und das Buch von Frau Rosenbaum ( eine Expertin aus Bremen.. ) kommt am 31.Mai in den Verkauf.

Leider ist es so, dass es in meiner Nähe keinen Experten hierfür gibt.

( 500 km Entfernung ) und Bremen ist noch weiter weg.

Ein Familienmitglied leidet an einer medikamentenresistenten fokal generalisierten Epilepsie. Das bedeutet.. sie bricht an einer Stelle aus.. und breitet sich dann übers gesamte Gehirn.. Naja.. welche Krankheit ist schon gut..

LG Tatjana

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Und nun möchtest Du Deinen Hund dahingehend ausbilden (lassen)?

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Hallo Tanja..

Ich glaube .. ich habe endlich Deine Frage von vorhin verstanden.. Sorry.. offensichtlich stand ich auf der Leitung.

Mir geht es hierum wirklich um persönliche Erfahrungswerte..

Die Ausbildung eines Anfallswarnhundes erfolgt schon ab dem Welpenalter.

Diese können bereits ab der 10-12 Woche anzeigen.. jedoch eben noch nicht zuverlässig. Daher geht die Ausbildung etwa 1-2 Jahre.. dies ist natürlich vom Hund abhängig.. Als weiterer Faktor ist natürlich die Zahl der Krampfanfälle nicht unerheblich.

Wenn der Anfall kommt.. zeigt man sozusagen dem Hund was er tun soll.

Also z.B. Bellen.. Socken ausziehen.. Licht anmachen...Notfallbox holen.. u.s.w. Sozusagen ein nonverbales Kommando.

Und wenn dies sozusagen noch vor Ausbruch des Gewitters die Ansage des Vierbeiners kommt, kann der Erkrankte noch selbständig sein Notfallmedikament einnehmen.

Man könnte dem Hund auch beibringen, eine Art Notfalltaste zu drücken.. dadurch werden die Koordinaten an ein gewähltes Handy weitergegeben werden.

Doch dieser Hund bringt zudem auch noch andere wichtige Vorteile mit sich.

Die Betroffenen leben zunehmend ( da die Angst sehr beherrschend sein kann ) in Isolation. Durch den Hund fühlt man sich sicherer, nimmt wieder am gesellschaftlichen Leben teil. Dadurch wird auch ein Zufriedenheitsgefühl ausgelöst.

Desweiteren kann ein Hund im Anfall den Betroffenen auch schützen..zB.wenn er in der Kälte auf der Strasse liegt.. wärmen..

Habe ich was vergessen..

LG Tatjana

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Ja .. ich habe was vergessen.. der Hund bleibt während der gesamten Ausbildung in seiner Familie.

Es handelt sich hierbei um eine Art Do-it-your-self- Ausbildung.

Die ganze Familie bekam ( laut Presse ) so Nachhilfeunterricht..

LG Tatjana

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Ich kannte nur einen Hund, der Diabetes anzeigte. Dies tat er völlig ohne Ausbildung, er war eigentlich ein Rettungshund unserer damaligen Staffel.

Der Hund meldete die angehende Unterzuckerung, vor allem nachts.

Ich arbeite mit meinem Hund therapeutisch mit behinderten Menschen, auch hier kommt es zu epileptischen Anfällen. Meine Hündin reagiert überhaupt nicht darauf.

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Hierfür ist eine extrem enge Bindung nötig.. da diese ja den ja in und auswendig kennen müssen.

"Schau mir in die Augen, Kleiner.. "

Laut der Expertin in Bremen.. wäre ein Mini Aussie sehr gut geeignet.. allerdings hatte sie diese Rasse bisher noch nicht am "Start".

Am Spezialgeschirr kann man zudem auch noch die Adresse und andere wichtige Daten hinterlegen. Das erspart sehr viel Stress im Krankenwagen.

Was ich noch im Bezug Deiner Hündin sagen wollte.. vielleicht merkt sie es doch.. aber hat kein Kommando darauf projeziert. Verstehst Du was ich meine.. Da wurde evt. bisher nichts von ihr gewünscht..

LG Tatjana

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Ich hatte ja auch nicht geschrieben, dass sie es nicht merkt... ;) ....sie reagiert nicht darauf.

Natürlich liegt es an fehlender Konditionierung darauf, diese Form der Anzeige ist für unsere Arbeit nicht notwendig.

Würde die Dame aus Bremen euren Weg begleiten? Oder hättest Du sonst irgendwelche Unterstützung? Hast Du mal an die Kynos-Stiftung gedacht?

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Ich denke mal( da ich keinerlei Erfahrung diesbezüglich hab )daß man da nicht einfach mal einen Hund nimmt und macht ihn zum Warnhund.

Dazu gehört sicher eine total enge Beziehung, die über normale Hundehaltung im üblichen Sinne hinausgeht. Der wichtigste Faktor dabei ist wohl m.M. nach der Patient mit der entsprechenden Bereitschaft und dem Vertrauen zu seinem "Betreuer".

Ich hoffe jedenfalls für euch viel Erfolg für dieses Vorhaben und hoffe, daß du uns auf dem Laufenden hälst. Das Thema ist für mich sehr interessant.

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Gast
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