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Hundeforum Der Hund
HundeHannes

Welpe wird aggressiv

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Hallo nochmal Hannes,

langsam wird's mit dem Beschreiben schwierig.

Du hast schon Recht, dass er sich auch mal untersuchen lassen muss. Allerdings: wenn er gebürstet wird und dabei stillsteht, muss es doch möglich sein, ihn auch dabei abzusuchen oder so? Ich denke, die Schnapperei ist seine Reaktion (FRUST) auf die Einengung. Einerseits verständlich, andererseits muss er mit dem Frust umgehen lernen. Das kann er aber nur, wenn er lernt, es auszuhalten. Das bedeutet, du müsstest ihn so lange festhalten, bis er mal einen Moment aufhört. Sonst lernt er: wenn ich mich nur genügend aufführe, dann lässt man mich los.

Sowas ist am besten persönlich zu erklären. Wie wär's mit einer Hundeschule?

Viele Leute lösen das, indem sie beim Kuscheln den Hund vorsichtig auf die Seite legen und dann ruhig streicheln etc. Jedenfalls muss der Hund absolut entspannt sein. Sowas bringt nix, wenn er gerade eh aufgedreht ist. Übe es doch vor dem Schlafengehen? Hm, Zwingerproblematik...

Zum zweiten Grund fürs Festhalten, Verkehr, sorry, das ist keiner. Entweder der Hund steht im Gehorsam (*später*) und beherrscht ein sicheres STOP, oder er ist angeleint. Einen Welpi würde ich niemals im Straßenverkehr unangeleint laufen lassen.

Zum Festhalten/Greifen und Beißen.... Übe das NEIN, auch eine typische Hundeschulthematik, weil man persönlich besser sehen kann, warum er es macht. WENN du ihn plötzlich greifst, kannst du ihn erschrecken und er schnappt deswegen, oder es ist wegen schon erwähnter Einengung. Sprich ihn an, bevor du ihn am Geschirr/Halsband nimmst, versuch, nicht grad ins Fell zu packen. Wenn du ihn am Geschirr hast und er schnappt, sag NEIN, geh in die Hocke, bleibe ganz ruhig und halte konsequent so lange fest, bis er aufhört. Du kannst ihn auch halten (...live wäre besser...), indem du in die Hocke gehst, er steht längs an deinem Oberschenkel, und du legst einfach deinen Arm über seinen Rücken, dein Unterarm vor seine Brust. Dann kannst du ihn beruhigen, indem du seine Brust streichelst, die meisten Hunde reagieren darauf.

Viel Erfolg

Silvia

UPS, vergessen: zur Länge der Leine gibt's verschiedene Ansichten. Ich würde bei nem Welpi zu einer 5- oder 10-m-Leine tendieren. 5, wenn er eh in deiner Nähe bleibt und du nur was brauchst, um zur Not drauftreten zu können; 10, wenn er sich gerne mal weiter entfernt, da würde ich das Ende in der Hand halten und den Rückruf üben.

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wenn er mich aber zwickt ich au rufe und weggehe und ihn ignoriere, macht er ja wieder sein eigenes Ding, dann bin ich für ihn wie luft und er kommt nur noch zu mir wenn ich den raum verlasse.

in sicheren gebieten lass ich ihn ja auch ohne leine laufen aber um dahin zu kommen muss ich erstmal über eine straße und die leine ist doch 1,5 meter lang und dann muss ich ihn festhalten wenn ein auto kommt und da wehrt er sich ja^^

Mit der großen ist das kein problem die läuft auch ohne leine bei Fuß aber ich glaub kaum das ich dem husky das auch beibringen kann ;)

Ein Geschirr will ich noch nicht benutzen da ich später mit ihm zugarbeit machen will und da muss er ja wissen dass er am geschirr ziehen darf und auch soll. wenn ich also nun mit schleppleine und geschirr ihn aufhlaten will und das ziehen abgewöhnen will is das ja auch eher kontraproduktiv.

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Der Hund kann die Geschirre ganz gut unterscheiden. Nimm z.B. ein K9, da shat so einen großen Sattel das er es schon unterscheiden kann von einem Zuggeschirr. Schäden am Kehlkopf bringen dir nichts.

Festhalten an der Leine ist ja wieder was anderes. Aber auch da gilt, jeden kleinenFortschritt bestätigen.

Und auch ein Husky kann es lernen anständig dazu bleiben, nur dauert es eben. Du warst mit 12 Jahren auch nicht immer brav oder?? Ich jedenfalls nicht. Und jetzt iste r ja noch ein Baby

Klar bleibt er nicht freiwillig da, er wurde ja auch gezwungen. Warum sollte er denn zu dir kommen wenns keinen Spaß macht. Viele vergessen wie wichtig es ist in der Hundeerziehung gemeinsam Spaß zu haben. Für meine Hunde ist es z.B. toll wenn wir einfach nur nach der Unterordnung gemeinsam rennen ein Stück. Da ist jedes Lecker weniger wert.

Viele Wege führen nach Rom, und welcher für deinen Hund und dich der Richtige ist kann man ohne euch zu kennen nicht beurteilen. Und auch eine Trainerin die nur den einen weg geht ist nicht gut. Eine Hundeschule macht übrigens sehr viel Spaß, und der Zwerg lenrt wie er sich zu verhalten hat. Es ist ganz normal das er die große zwickt. Es ist eben ein Welpe

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Warum musst du ihn festhalten, wenn du ihn an der Leine hast? Versteh ich jetzt was falsch? (Leine kürzer und stehenbleiben funktioniert nicht?)

Was stört dich daran, wenn er zuhause sein eigenes Ding macht? Du kannst ihn doch ruhig lassen? Schenk ihm nicht zuviel Aufmerksamkeit, das rächt sich. Du entscheidest, wann du Bock auf ihn hast, du beendest Spiele.

Zum Geschirr - zum Ziehen gibt es extra-Geschirre, den Unterschied wird er verstehen, ganz sicher. An der Schleppleine arbeitet man auch nicht an der Leinenführigkeit (nicht ziehen), sondern die ist für den Rückruf gedacht.

Übrigens kenn ich ein Paar mit inzwischen zwei Huskies. Mit dem ersten haben sie BH (Begleithundprüfung, MIT fußgehen bis zum Abwinken) gemacht und machen auch vereinsmäßig Sport mit ihm, der hört wie ne 1. Es ist schon möglich...! (die zweite ist noch klein.)

Grüßle

Silvia

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Wie viele hier schon sagten, es ist ein Huskie. Der ist eigenständig und auch vom Wesen her kein (sorry für den Vergleich) menschenfreundlicher immer fröhlicher Labbi :-)

Wende dich ihm zu, wenn du es willst und nicht, wenn er es will. Ich würde mit ihm körpernahe Spiele und gemeinsame Leckersuche zum Bindungsaufbau machen und ganz wichtig aufhören bevor er wieder mit dem Kopf woanders ist und sich abwendet.

Meine Deviese (schon mit den Pferden damals) höre auf, wenn es grade am besten ist bevor Frust aufkommt.

Zwinge ihn nicht zu Körperkontakt und somit zum umsich beißen und wehren. Um ihm das beizubringen mach kurze Frequenzen, wo du ihn kurz festhälst und sofort wieder loslässt, bevor er keine Lust mehr hat. Das kannst du dann verlängern. Vielleicht fütterst du ihn dabei sogar mal, um ihm das zu verschönern. Nur nicht das beißen füttern bitte!

Mit einem Huskie muss man noch hündischer denn je reden und ihm klar zeigen, wer Chef ist. D.h. fordere Respekt und Ruhe ein und dafür gibt es das, was Hund möchte, z.b. Spiel, Futter, Zuwendung und ganz wichtig Bewegung.

Wenn er dich grundlos attackiert ist das Respektlos und ich würde reagieren, wie meine Hunde auch reagieren und zwar mit einer klaren Ansage (immer auf den Hund abgestimmt).

Bei meine würde ein böser Blick, geduckte Haltung und knurren von mir völlig reichen.

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Hallo!

Ich hab gestöbert und gewühlt, find den link aber nicht mehr :(

Vielleicht weiß jemand, was ich suche? Das war eine ganz tolle Beschreibung (ich glaub von einem HTS-Trainer), wie man das mit dem Füttern üben kann, wenn der Hund Futteraggressionen zeigt...

Das mit dem Festhalten seh ich eigentlich nicht als falsch an. Dein Hund will ja (so wie Du es beschreibst) nicht weg, weil er Angst vor Dir hat, sondern weil er keine Lust hat, festgehalten zu werden und lieber sein Ding machen würde. Und es gehört nun mal auch zur Hundeerziehung, gelegentlich die Erwartungen unserer Lieblinge zu frustrieren.

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Ich bin jetzt mal böse und schreib direkt, was mir so durch den Kopf schießt:

du machst dich zum vollkommenden Deppen vorm Hund. Eine Führung sieht anders aus.

Das schlimme ist, dass du die Dinge, die du nicht handeln willst (wenn auch unbewusst), auf die Veranlagung des Hundes schiebst. Mag schon sein,dass Huskys eigenständig sind. Aber gerade Huskys leben doch oft in intakten Rudelverbänden. Also muss es auch möglich sein, gerade einen Husky gut zu führen. Wie willst du überhaupt das Wagnis eingehen ohne Führung und Vertrauen des Hundes zu dir, ihn Schlitten oder sonstwas ziehen zu lassen.

Hast du dir den Link mal durchgesehen?

Ich denke, bei dir ist einiges im Argen, was die Grundeinstellung zu einem Hund angeht. Du kannst ihn nicht ihm selbst überlassen ohne Grenzen und dann verlangen, dass eine Beziehung entsteht, dass er auch noch hört oder sonstwas. Oder nicht schnappt, wenn du ihm auf den Zeiger gehst. Dein Hund hat gelernt, dass du nicht führst und das zeigt er dir auch.

Du brauchst für einen Welpen/Junghund für die alltäglichen Dinge KEINE Kommandos. Und das weiß ich, weil ich meinen bisher ohne geführt habe.

Du brauchst nur eine Beziehung und die geht für einen Hund nur über Führung. Und das geht wiederrum nur über Auftreten und GRENZEN! Dein Hund hat keine und wenn, dann irgendwelche "gestellten". Wie zB Knochen wegnehmen oder so einen Schmarrn. Das ist definitiv kein Anfang für dich. Dafür hast du einiges vorher schon "vergeigt".

Ein paar Fragen hätt ich noch:

wie läuft dein Hund an der Leine?

wie verhält er sich, wenn es nach draußen geht (Gassi)?

wie verhält er sich beim anlegen des Halsbandes/Leine?

wie verhält er sich, wenn du Futter zubereitest?

wie verhält er sich, wenn du ihm das Futter hinstellst?

bleibt er (ohne Kommando) auf seinem Platz freiwillig, entspannt liegen?

Was machst du kopfmäßig mit ihm?

was macht er, wenn Besuch kommt?

Entschuldige, für die klaren Worte, aber ich bin kein Freund davon großartig rumzureden ums Thema. Dein Hund hat keine Führung und orientiert sich deshalb auch nicht an dir.

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Ich denke, bei dir ist einiges im Argen, was die Grundeinstellung zu einem Hund angeht. Du kannst ihn nicht ihm selbst überlassen ohne Grenzen und dann verlangen, dass eine Beziehung entsteht, dass er auch noch hört oder sonstwas. Oder nicht schnappt, wenn du ihm auf den Zeiger gehst. Dein Hund hat gelernt, dass du nicht führst und das zeigt er dir auch.

Du brauchst für einen Welpen/Junghund für die alltäglichen Dinge KEINE Kommandos. Und das weiß ich, weil ich meinen bisher ohne geführt habe.

Du brauchst nur eine Beziehung und die geht für einen Hund nur über Führung. Und das geht wiederrum nur über Auftreten und GRENZEN!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55053&goto=1104077

wie wahr wie wahr :winken:

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@panirac,

da hat wohl jemand die HTS-DVD entdeckt... ;)

Nicht ganz ernster Kommentar, ist mir nur schon zum zweiten Mal aufgefallen.

Sieh's doch nicht so horrormäßig von wegen "vergeigt".

Ersthundehalter mit Husky ist halt ein wenig anspruchsvoll.

Meiner Meinung nach sollte Hannes eine gute Hundeschule aufsuchen.

Grüßle

Silvia

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Meiner Meinung nach sollte er die HTS DvDs schauen oder zu Anita fahren ;-)

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