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Hundeforum Der Hund
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"Jagdhunde-Rasse oder jagdmotivierte Hunde" als Welpe schon in Nichtjägerhand ....

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Muss man einem jagdlich geführten Hund nicht auch erst beibringen was er zu tun hat?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55359&goto=1110541

Nein, muss man nicht. Den klassischen Vorstehhunden z.B. ist das Vorstehen angeboren. Genau wie Stöberhunde jeder Spur nachgehen und von klein auf wissen wie sie ihre Nase benutzen müssen.

Auch einem Jagdhetzhund braucht man das hetzen von Wild nicht beizubringen das machen si von alleine.

Einzig den "Feinschliff" müssen sie lernen und bei den klassischen Jagdgebrauchshunden den Gehorsam.

Bei Jagdhetzhunden sieht das wieder ganz anders aus. Aber das ist hier nicht das Thema.

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Eine besondere Erziehung vielleicht nicht, vielleicht noch einen Ticken konsequenter? Sei es die obligatorische Notbremse oder unbedingt abgesicherter Rückruf.

Ansonsten eben angemessen an die Rasse auslasten mit Dummyarbeit, Fährten usw. Wobei ich das auch mit unserem Schäfer-Mädel mache - und die apportiert mit Begeisterung. Verglichen mit Simba (Labrador) früher und Linus (Pointer-Mix) jetzt, hört Linus bei Wildablenkung besser. Unser Schäfer würde auch jagen gehen, mit der gleichen Begeisterung wie die beiden Jagdhunde.

Ich finde nichts verwerfliches daran, Jagdhunde zu halten, so lange diese nicht auf dem Sofa versauern. Ganz wichtig ist noch, darauf zu achten, nicht zu viel (!) zu machen :Oo . Besonders beim Welpen. Gleich von Anfang an Ruhephasen einhalten. Ganz wichtig.

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Muss man einem jagdlich geführten Hund nicht auch erst beibringen was er zu tun hat?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55359&goto=1110541

Nein' muss man nicht. Den klassischen Vorstehhunden z.B. ist das Vorstehen angeboren.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55359&goto=1110706"

Sie müssen aber lernen, nicht einzuspringen oder nachzuhetzen. Das machen sie nämlich genau so gerne, auch wenn es nicht angeboren ist :D .

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Sicherlich sind viele Sachen angeboren...

Aber beibringen, das eine Tier tot zuschütteln und zB den Fasan lebendig zurück zu bringen... Sowas muss Hund halt lernen.

Kommt ja auch imemr auf die Rasse drauf an. Jagdhund is ja nich gleich Jagdhund.

Is ein weites Feld... kann man so nie pauschalisieren

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Wenn "so ein Welpe" zu uns kommt, braucht der eine andere "besondere Erziehung"?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55359&goto=1110641

Selbstverständlich. Meiner Meinung nach braucht jeder Hund eine besondere Erziehung - nämlich eine individuelle, auf sein Wesen, seine Lebensumstände und seine Bezugsperson abgestimmte Erziehung.

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@Frekja: Eine sehr schöne Antwort!

Dem schließe ich mich mal an!

Es ist ja die Frage, was ich möchte...gehts darum, dass ein Hund in Privathand nicht jagen soll und Du fragst, ob als Welpe schon bestimmte Dinge beachtet werden sollten?

Erzähl doch mal aus Deiner Hundeschule: Was rätst Du denn den Leuten, die mit einem Jagdhund-Welpen zu Dir kommen?

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Ich finde man sollte noch differenzieren aus was für einen Linie der Hund kommt.

Wenn beide Eltern aus rein jagdlich geführten Linien kommen denke ich wird es schwer sein, den Hund rein als Familienhund zu halten.

Kommte der Hund nicht mehr aus einer jagdlichen Linie ist es einfacher mit ihm umzugehen.

Unsere Cocker hat null jagdlichen Trieb. Selbst bei Rehen, die unseren Weg kreuzen reagiert er gar nicht.

Mein Ridgebackmix jagt allem hinterher und lässt sich dann auch nicht immer abrufen.

Ich bin der Meinung das jagdlich geführte Hund eine sehr gute Ausbildung benötigen um sie ihrem Spezialgebiet entsprechend einsetzten zu können. Ich finde es auch klasse diese Hunde arbeiten zu sehen und zu sehen wie sehr sie in ihrem Element sind.

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Züchter, die Hunde der Jagdgebrauchsrassen für den Jagdgebrauch züchten geben Welpen sehr, sehr selten an Nichtjäger ab.

Infrage kommen da nur die Welpen, deren Veranlagung nicht für die Jagdverwendung reicht oder dann wenn die vorhandene Veranlagung anderweitig genutzt wird (z.B. Rettungshund).

Und das hat zwei Gründe. Erstens wird nur für die Jäger gezüchtet, da werden gute Hunde benötigt. Und Zweitens will der Züchter seine Hunde nur dahin geben, wo er gewiss sein kann, das alles getan wird, das dieser nicht wildert.

Jeder Hund hat Potential zum Jagen, viele auch noch Veranlagung zum Beutetöten.

Dann muss eine entsprechende Haltung und Erziehung dafür sorgen, das diese Hunde damit nie unerlaubt erfolgreich sind.

LG Heike

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Ich finde diesen Jägermythos immer interessant. Vor vielleicht zwei Wochen bin ich im Wald einer Jägerwandergruppe begegnet. Also Jägerverein mit Familien am wandern, Auflauf vieler toller Jagdhunderassen. Es waren sicher an die 30 Deutsch Kurzhaar, Deutsch Drahthaar, Schweißhunde groß und klein, Deutsche Bracken, Dackel in allen Farben und Formen, Beagle etc. Meiner lief frei bis wir nahe dran waren, dann hab ich ihn angeleint. Von der Jägergruppe waren ALLE bis auf ein paar sehr sehr graue Schnauzen angeleint. Auf dem Rückweg liefen sie uns nochmal über den Weg. Wir saßen grade am Bach und Hund wollte gern gucken also blieb ich noch sitzen. Die ganze Gruppe zog an uns vorbei. Auf unserer Höhe leint ein Jäger seine (Viszla?)Hündin ab und schickt sie saufen und die gibt ohne ihn auch nur noch mit dem Popo anzusehen Gas und weg is se :D Was hat der gute Mann gerufen, gepfiffen und geflucht :D

Da frag ich mich dann doch was der Unterschied zwischen Jagdhunden in Jägerhand und Jagdhunden in Nichtjägerhand sein soll? Letztere werden erzogen oder wie soll ich das einordnen? :D

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Die Jagdhund,die ich kenne sind alle gut erzogen und hören aufs Wort.

Solche Sitationen wie du sie erlebt hast sollten mit einem jagtlich geführten Hund meiner Meinung nach nicht passieren.

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