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Hundeforum Der Hund
procten

Weichspülhund?

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Wann kann ich Elvis abholen :D:D

Ich finde an den Filmen auch nichts Schlimmes.Ich finde es gut,dass er so friedlich ist.

Nur in Ruhe fressen sollte er schon können ;)

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Das ist für dich schon überdreht :???
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=55577&goto=1116135

Naja, noch nicht schlimm, aber ein entspannter Hund sieht für mich anders aus...

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Naja, noch nicht schlimm, aber ein entspannter Hund sieht für mich anders aus...

Ein entspannter Hund liegt irgendwo rum... der Bulli freut sich, dass ihn so eine nette Yorkidame besuchen kommt, darf er das nicht?

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Entspannt sah er nun für mich auch nicht aus.

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Ich hab mir die Videos bis zu dem angeschaut, wo Elvis sich von der Minikatze das Futter klauen lässt. Ich finde auch, da hättest Du ihm helfen und einschreiten müssen, es ist doch sein Futter und nicht das der Katze :??? .

Klar finde ich es super das Du ihn zu einem friedfertigen Hund erzogen hast, gerade bei der Rasse ist das sozusagen Lebenswichtig.

Aber musst Du seine Friedfertigkeit soooooo sehr ausreizen? Nicht das bei ihm eines Tages der Geduldsfaden reißt...

EDIT: Was soll er denn in dieser Situation mit dem Futter und der Katze anderes machen als sparsam aus der Wäsche kucken? Den Kommentar mit "blöd glotzen" finde ich ziemlich unnötig, auch wenn Dein Hund das nicht versteht. Anstatt selber einfach nur zu kucken, hättest Du ihm mal lieber helfen sollen.

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Hallo Konstantin, schön mal wieder von Dir und Elvis zu hören.

Elvis ist ein freundlicher, ausgeglichener und toleranter Hund. Bei Bullterriern eigentlich nichts ungewöhnliches. Während seiner Pubertät war er ja auch manchmal etwas anders. Langsam wird er erwachsen und ist in sich gefestigt.

Wir haben seit einiger Zeit ja wieder einen Minibulli. Henry (1 1/2 Jahre) ist auch sehr umgänglich und geht jedem Streit sofort aus dem Weg. Er ist also auch "weichgespült". Bei uns ist es aber so, dass alle anderen HH auf der Hundewiese total begeistert von seinem Wesen sind und auch gerne so einen "Lenorhund" hätten.

Wieso behält man so eine "Giftspritze" auf dem Arm wenn sie rumzickt?

Das würde ich allerdings auch nicht dulden. Das ist keine gute Situation.

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Da ich nun einmal die Videos hier zur Diskusion gestellt habe, muss ich auch mit den Reaktionen leben. Ich habe ja auch schließlich um die Meinung gebeten. Über einige Reaktionen bin ich aber schon sehr verwundert.

Zur Erziehung meins Hundes darf ich Euch sagen, dass er sogar ser gut erzogen ist, auch wenn es in dem einen oder anderen Moment auf dem Video dort anders aussieht. Ich verlange meinem Hund nicht immer einen absoluten Gehorsam ab, sondern dann, wenn es wichtig ist. Ich lebe mit meinem Hund in der absoluten Innenstadt/ Zentrum von Düsseldorf und da kann ich mir einen unerzogenen Bulli nicht leisten. Zudem kommt er jeden Tag mit zur Arbeit in ein Großraumbüro mit Publikumsverkehr und da ist es notwendig, dass er hört, wenn es darauf ankommt.

Wer einen Bulli schon mal gehalten hat weiß, dass diese Hunde was Besonderes sind, genauso wie jeder Hund für sich und unabhängig von der Rasse besonders und individuell zu händeln ist.

Einige Aussagen hier sind doch sehr pauschal und mir scheint so, als ob einpar Vorurteile im Hintergrund mitschwingen.

Bullis sind keine regungslosen und schwer einzuschätzenden Hunde, wie hier von Tala behauptet. Im Gegenteil kann man bei einem Bulli sehr gut an seiner Körpersprache und an seinem Verhalten sehen, was gerade in seinem Kopf vor sich geht. Allerdings benötigt man dafür Erfahrung mit dieser Rasse, genauso wie das bei anderen Rassen nötig ist.

Die Einwände, dass man seinem Hund zuviel zumutet oder ihn vor bestimmten Situatione zu bewahren hat, sehe ich natürlich genauso, aber da das Leben nun einmal kein Ponnyhof ist und das besonders für bestimmte Rassen gilt, muss mein Hund auch bestimmte Situationen ertragen und erdulden können, ohne jedes Mal autonom aggressiv reagieren zu können.

Wenn ein Hund es nicht ertragen kann, dass zwei kleine Kätzchen aus seinem Napf fressen, ohne sofort über sie herzufallen, dann halte ich persönlich dies für eher unvorteilhaft. Mein Hund mag die beiden Katzen und lebt bis heute ohne den geringsten aggressiven Vorfall mit ihnen zusammen. Im Gegenteil leben alle drei völlig harmonisch zusammen. Warum sollte er ihnen gegenüber aggressives Verhalten zeigen, oder futterneidisch sein? Futterneid kennt mein Hund nicht, da ihm nie etwas weggenommen wird bzw. er es so gelernt hat, dass er für sein Futter nie zu kämpfen oder zu streiten hat. Aber das ist ein sehr kompliziertes Thema, dass mit einpaar Sätzen nicht zu erklären ist.

Mit dem Yorkie ist es so, dass ihn keiner gezwungen hat, dort hoch zu hüpfen. Es war eine Yorkie Dame, die er ganz toll fand und die er zu beschwichtigen versuchte. Er ist ein kleiner Matcho, der sich von Damen alles gefallen lässt. Auch ansonsten ist er so erzogen, dass er bekannten Hunden und Menschen über das normale Maß hinaus loyal ist. Auch hier spielt glaube ich die Rasse eine gewisse Rolle, da dies nicht bei allen aber vielen Bullis der Fall ist.

Wenn ihm etwas nicht passt, dann signalisiert er das sehr deutlich und unmissverständlich, aber auch dann kennt er, wie es bullitypisch ist, wenn man einen Bulli ordentlich erzieht, eine große Palette an Möglichkeiten, um einem handfesten Streit aus dem Weg zu gehen, oder die Situation anders zu klären. Gerade weil diese Hunde mit einer gten Sozialisierung und Erziehung Nerven wie Drahtseile haben, ticken sie nicht irgendwann einfach mal aus, wie das hier teilweise angedeutet wurde.

Gerade weil diese Hunde so ein dickes Fell haben können, sollte man diesse sehr gute Eigenschaft fördern und in die richtigen Bahnen lenken.

Gut sozialisiert und erzogen, sind Bullis meiner Meinung nach die geduldigsten und unbedenklichsten Hunde überhaupt.

Ich gehe mit ihm oft Enten und Raben füttern im Park und er sitzt ganz geduldig neben mir, während um uns herum Vögel herumfliegen und herumhüpfen. Würde ich Euch davon ein Video zeigen, würdet ihr darin auch eine Gefahr oder Unterdrückung sehen und befürchten, dass er sich irgendwann einen Vogel packt.

Ich kann Euch versichern, dass dem nicht so ist. Wenn der Bulli kappiert hat, dass die Vögel keine Bedrohung darstellen bzw. es normal zu sein scheint, dass man sie nicht packt bzw. es Freunde sind, wird das mit der gwohnten Lässigkeit so hingenommen. Mein Hund würde die Enten eher ablutschen.

Mich schockiert schon einwenig die Meinung, dass der Bulli irgendwann zuviel haben könnte und dann mal loslegen könnte. Sozusagen eine tickende Zeitbombe dann sein könnte. Meiner Meinung nach haben Bullis ein unglaublich großes Maß an Loyalität.

Ob es sich einige vorstellen können oder nicht, habe ich meinen Hund mich noch nie anknurren hören oder sonstwie aggressiv mir gegenüber sich verhalten sehen. Micht einmal im Ansatz. Geschweige denn, dass er nach mir schnappt oder mich sogar beißen könnte. Das gleiche gilt übrigens im selben Maße für alle Leute, und Tiere, mit denen er zutun hat.

Bei mir im Büro dürfen und können alle mit ihm umgehen wie mit einem Kuscheltier. Er würde mie auf die Idee kommen, jemandem aggressiv zu begegnen. Meine Mitarbeiter haben meinen Hund noch nie böse oder verärgert erlebt.

Sogar Ihr könntet ihm jeder Zeit den leckersten Kauknochen und das tollste Speilzeug wegnehmen und er würde Euch lediglich erwartungsfroh anschauen und gespannt darauf sein, was als Nächstes kommt.

Meiner Meinung nach sind Bullis, die man mit viel Liebe und individueller Erziehung und ordentlicher Sozialisierung begegnet, wahre Engel und unter Hunden etwas ganz besonderes. Mir ist bewusst, dass ich mir mit meiner Schwärmerei für diese Rasse nicht nur Freunde mache und es viele nicht nachvollziehen können und vielelicht auch denken werden, dass ich ein unwissender Spinner bin, aber wer schon einmal einen Bullie hatte, weiß was ich meine.

Wer eine Vorliebe für dieser Hunde hat, wird danach auch schwer mit anderen Hunden klar kommen. Und damit will ich nicht sagen, dass es bessere Hunde sind, sondern das sie besonders sind. Dem einen gefällt es und dem anderen nicht. Auch wenn es hart klingt, gibt es für mich keine andere Rasse mehr und ich würde lieber auf Hunde ganz verzichten, wenn es keine Bullis mehr geben würde.

:holy: :holy:

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das mit dem vor-allem-bewahren-und-beschützen wäre eine derzeitiges Modethema. Denn ähnlich wie in der Kindererziehung lernen Hunde so nie, auch mal einen gewissen Frust auszuhalten ohne gleich auszuticken. Genau das ist aber mega-wichtig.

Aber das wäre ein extra Thema.

Schön, dass ich meine Meinung über die Videos bestätigt sehe. Auch ohne Ton ;)

Dein Bulli ist ein ganz toller Hund

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Bullis sind mir sehr sympatisch. Wie auch Staffies (mit wenigen, von Menschen gemachten Ausnahmen) sind sie mir bis jetzt nur positiv aufgefallen.

In England hat man gegenueber diesen beiden Rassen weniger Vorurteile. Ich mag sie gerne.

Toller Hund, schoener Beitrag Procten.

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Danke vorab für die netten Worte.

Ich denke, dass manche Probleme damit haben, bestimmte Rassen und ihre Eigenarten zu verstehen.

Wir hatten z.B. mal eine Diskusion mit einem sehr bekannten und erfahrenen Hundetrainer, der gleichzeitig auch Gutachter für ein Bundesland ist. Es beobachtete, die mein Hund mit seiner Schwester spielte und konnte nicht glauben, dass wir dabei so gelassen zuschauten.

Für Außenstehende sieht es tatsächlich so aus, als würden die Beiden sich zu jeder Zeit auseinander nehmen, aber in Wahrheit ist es so, dass kein tropfen Blut fließt und wir sie zu jeder Zeit per Kommando sofort stoppen können.

Die beiden stehen dann freudig, schanzwedelnd und mit raushängenden Zungen neben einander, obwohl sie sich eine Sekunde vorher mit schrecklichem Getöse gerauft haben.

Der Hundetrainer meinte, dass es ihm zu gefährlich wäre, weil so eine heftige Rauferei kippen könnte. Er wollte einfach nicht glauben, dass dem so nicht ist. Nach 2,5 Jahren und tausenden Raufereien können wir aber sagen, dass ein Abruchsignal reicht, um beide sofort wie Soldaten stehen zu lassen und freudig neben einander sitzen.

Aber da sind wir wieder beim Punkt angelangt, dass man solche Situationen mit seinem Hund auch tarinieren muss, damit das klappt.

Bei mir im Büro ist z.B. der Dackelmix aus dem Video. Der Hund kommt aus dem Tierschutz bzw. aus Spanien und versteht bei Futter keinen Spaß. In den 2,5 Jahren ist es zwei Male passiert, dass der Dackel-Mix auf meinen ernsthaft losgegangen ist. Meiner hat dabei dann auch ein riesen Getöse gemacht, als würde er den Dackel-Mix gleich auffressen, aber hat nur in die Luft geschnappt. Er selber hatte danach richtige Wunden.

Einige halten das für bescheuert und wenn ich ihne erkläre, dass ich ihm von Anfang an beigebracht habe, nicht zu beißen, halten sie das für unnatürlich und mich als Halter für einen Idioten, weil ich meinen Hund nicht gestatte, sich richtig zu wehren.

Ganz ehrlich gesagt, verbiete ich ihm ja nicht, sich zu wehren, sondern lediglich dabei zu beißen. Er darf herumgrölen, in die Luft schnappen, leicht zupacken, den anderen mit seinem Körper wegbollern etc. aber hat gelernt, auch in sehr erregten Zustaänden nicht zuzubeißen.

Wenn ich den Leuten erkläre, dass es mir lieber ist, wenn meiner ein Loch im Fell hat, als das er Löcher verpasst, verstehen das viele nicht und halten das für eine unangebrachte Unterdrückung meiner Seits. Aber meinem Hund fällt dabei kein Zacken von der Krone, wenn er nicht beißt, sondern er kennt es einfach nicht anders. Für ihn ist eine Auseinandersetzung in so einer Situation so zu klären und darüber bin ich froh.

Ich hatte mal eine Situation, in der mein Hund mit einem Ridge Back im Auslauf tobte und ihm beim Toben die Wolfkralle aufriss. Er hat in dem Moment gedacht, dass die Schmerzen vom anderen Hund verursacht wurden und war auf HUndertachtzig. Ich war sehr froh, dass meiner den anderen lediglich in der Ecke gestellt hat und nur in die Luft schnappte, obwohl er in Rage war. der andere Hundehalter war darüber auch sehr froh. ;)

Nun, ich kenne auch Leute, die der Meinung sind, dass bestimmte Rassen sich verbeißen können und dann nur noch Gewalt in so einer Situation hilft und deshalb mit einer Art Aufstemmholz in der Tasche herumlaufen, aber ich habe meinem Hund lieber mühsam beigebracht, dass er auch in erregter Situation auf Kommando das Maul aufmacht. Und ich kann jedem versichern, dass es funktioniert, wenn man es von Anfang an übt.

Wie gesagt, hat jeder hierzu seineMeinung, aber ich halte es für gut, wenn der Hund auch Frust zu ertragen lernt und auch in extremen Situationen einen Kanal offen hält, um Komandos zu empfangen.

Leute, die ihre Hunde alles selber klären lassen, oder iher Hunde aus allem raus halten, verstehe ich nicht. Das Ganze muss man meiner Meinung nach individuell und differenziert betrachten.

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