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Hundeforum Der Hund
KristinaM

Bei Ungehorsam den Hund für den Rest des Spazierganges anleinen?

Empfohlene Beiträge

Mag sein dass der Hund das eine kurze Zeit verknüpft, aber doch nicht länger ale ein paar Minuten.

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Fühlt der Hund sich dann jedes mal "bestraft", wenn man ihn z.B. wegen Autoverkehr oder so anleint? Woher weiß dann der Hund das das anleinen das eine Mal als Strafe, das andere Mal als Sicherung gemeint ist? :???

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Fühlt der Hund sich dann jedes mal "bestraft", wenn man ihn z.B. wegen Autoverkehr oder so anleint? Woher weiß dann der Hund das das anleinen das eine Mal als Strafe, das andere Mal als Sicherung gemeint ist? :???
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56006&goto=1126664

Gutes Argument. :)

Das hilft wohl also eher der schlechten Stimmung des Menschen über den Ungehorsam (ätsch, jetzt bleibst du angeleint) , nicht dem Nichthören des Hundes. ;)

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Ich habe das immer ähnlich gemacht, wenn er nicht gehört hat kam er eben an die Leine.

Denn Freilauf gibt es nur bei Gehorsam.

Er hat es schnell gelernt das er nur laufen darf wenn er hört,

allerdings habe ich das nur 15-30 min. gemacht und er durfte dannach wieder laufen.

Den Eindruck das er sich bestraft fühlt wenn er an der Leine ist habe ich nicht, denn Leine ist Ausgangsposition bei guten benehmen kommt die ab und bei nicht hören wird ihm das Privileg wieder entzogen.

Die Leine ist ja nichts böses es ist ja nur die Norm.

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Ich sehe das genau so.

Freilauf ist ein Privileg, daß man sich "verdienen" muß. wenn das nicht funktioniert - Pech gehabt.

Habe ich bei Aragorn bis jetzt nur zwei mal gemacht, als er meinte, er müßte mein Rufen komplett ignorieren. Die Wirkung hat lange angehalten, ich hatte in der nächsten Zeit immer einen extrem aufmerksamen Hund. :)

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Kann mich der Aussage von Paige anschließen, anleinen ist eben Beschränkung der Bewegungsfreiheit und dieses anleinen würde ich nicht in den Rahmen einer Strafe setzen - sondern eben als Entzug einer Ressource / Privileg. Eben das Spiel : wer sich an Regeln hält - darf die Freiheit haben, wer nicht - dem wird sie entzogen.

Im Grunde wenn die Grunderziehung stimmig ist und die Leine positiv belegt, sehe ich keine Gefahr, dass der Hund die Leine als negativ empfindet.

Man sollte das natürlich nicht ausschließlich machen - leine ich bei jedem heran rufen an - wird der Hund natürlich sehr schnell verknüpfen und gegebenenfalls dann nicht kommen.

Von daher würde ich nicht abrufen, beim ignorieren eben Körpersprache anwenden - wegrennen z.B. und ist der Hund dann da - kommentarlos anleinen und eben eine Zeit an der Leine führen.

Dazu kommt eben auch die soziale Maßnahme, bei ignorantem Verhalten kann ich Dich beschränken und die positive Aufmerksamkeit von dem Hundeführer wird entzogen.

Hund können länger verknüpfen als nur ein paar Sekunden und sind hochsozial, sie orientieren sich auch an unseren Stimmungen und Emotionen.

Andere Möglichkeit ist es denn Hund kommentarlos abzuholen und anzuleinen.

Wichtig ist, dass kein lustiges Spiel daraus wird.

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Fühlt der Hund sich dann jedes mal "bestraft", wenn man ihn z.B. wegen Autoverkehr oder so anleint? Woher weiß dann der Hund das das anleinen das eine Mal als Strafe, das andere Mal als Sicherung gemeint ist? :???

Unsere Hunde sind nicht doof. Sie können sehr gut auseinander halten, in welchen Situationen wir anleinen. In der Nähe von Straßen verhalten wir uns ja auch völlig anders, als auf den Strecken, wo sonst Freilauf ist.

Wenn ich meinen Hund anleine, weil ich ihn gerade einschränken will, dann bin ich völlig anders drauf, als wenn da halt ne Straße kommt.

Ihr unterschätzt immer gerne das, was nonverbal und einfach über den Körper und die Energie kommuniziert wird.

Außerdem geht es mitnichten darum, dass der Hund sich nach 3 Stunden noch daran erinnert, WAS er falsch gemcht hat, es geht darum IN diesen 3 Stunden zu kommunizieren, dass er im Moment kein Freilaufprivileg hat. Der Hund BRAUCHT nicht mehr zu wissen, weswegen er eingeschränkt wird, er sollte sich nur an seinen Status erinnern und bei der nächsten Aufforderung meinerseits flockig reagieren, sonst werden die Privilegien weniger und weniger.

Für dieses Prinzip muss man sehr viel der hündischen Kommunikation verstanden haben, und vor allem, man darf selbst nicht zu bequem sein, auch mal verdammt noch mal etwas durchzuziehen. Daran hapert es am häufigsten.

LG Anja

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Der Hund meiner Schwiegereltern hat sich gestern im Freilauf wie eine Wildsau benommen. Mein Mann hat Kira dann angeleint und sie so eingeschränkt, dass sie nicht mehr über die "rote" Linie durfte. Nach 30min war sie wieder auf einem Level wo eine Kommunikation möglich war, dann durfte sie wieder laufen. Danach hat wirklich alles wunderbar geklappt.

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Ja ich sehe das auch nicht als bestrafung sondern einfach als Entzug der Privilegien, denn frei laufen ist eindeutig ein Privileg.

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Also wenn mal was war habe ich Angel auch angeleint, das war aber zum Großteil in der Welpen/Junghundephase. Wenn Sie nicht kam beim abrufen, bin ich auch sofort hin, habe Sie angeleint und es ging nach Hause, bin dann aber nicht noch 3 Stunden spazieren gegangen, das halte ich für Blödsinn. Auch wenn viele sagen das kann Angel doch gar nicht verknüpft haben, wie auch immer, es hat funktioniert !!! 2-3 mal kam das vielleicht vor und ab da kam Sie sofort beim rufen...das ist bis heute geblieben, kann Sie aus jeder Situation sicher abrufen !!!

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