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Hundeforum Der Hund
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Ampel

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Ich mische auch mal mit, auch wenn es bei uns eine Woche länger her ist :)

Bin auch total happy! :klatsch:

Pepper pöbelt nicht mehr, es sei denn ich bin mal wieder wirr und unsicher, aber sie lässt sich sehr sehr schnell korrigieren.

:respekt:

ICH bin viel selbstbewusster im Moment und bin gestern mit beiden Hunden jeweils eine Runde komplett vom Auto bis zurück zum Auto (inkl. Stück Bordstein, an Hunden vorbei, an unserer Buddelwiese vorbei, an Menschen, Fahrrädern und Jugendlichen Sonnenanbertern vorbei) OHNE Leine gegangen und ich musste nicht einmal laut werden. Beide Hunde ordneten sich bereits ohne Worte, nur mit einem Schnalzen und einem Rollischlenker hinter mir ein. :klatsch:

Und heute dann Premiere!

Mit beiden Hunden und unseren beiden Tageshunden (Hunde meiner Assistentin) zu einer HUNDEVERANSTALTUNG (Pudelverein)!!! Auf dem Weg dahin hat Pepper einmal gebellt, weil sie von 2 Schäferhunden fixiert wurde. Ab da nicht mehr ein Ton und wir haben alle 7 (3 Menschen und 4 Hunde) da mitten im Getümmel gesessen und im Schatten Gechillt!

Das Leben kann so schön sein, wenn Frauchen und Hund relaxt sind :D

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Ach ich muss noch erwähnen, dass ich im Moment als Hilfsmittel (wenn ich beide am Rolli habe) eine Fahrradstange (Abstandshalter) und eine Reitgerte (zum Touchieren) habe :D

EDIT: Die Fahrradstange hatte ich vorher schon immer am Rolli, wenn ich längere Touren mit beiden oder auch 3 Hunden mache.

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So, jetzt sind ja ein paar Tage ins Land gezogen und ich kann dann mal berichten!

Meine Fine ist eine Hexe, ein Biest, ein Schlawiner!

Ich habe ja wirklich die ganze Zeit gedacht sie wäre ein rückwärtsdenkendes Hundegetier!

Aber nö, sie denkt mehr wie vorwärts! :motz:

Gut, ich denke das bekomme ich hin!

Am Montag war ich mit meinen beiden und mit dem Gassihund unterwegs und Fine hat sich, obwohl sie Offline war und Jamie sie aufgefordert hat, schön hinter mir eingeordnet!

Ich brauche so gut wie kein Rot sondern ein Gelb reicht um sie an das gelernte zu erinnern!

Morgens kommt sie mit mir Zeitungen verteilen und da ist es schon schwieriger!

Denn im Morgengrauen machen sich die ollen Kanickel nen Spaß daraus uns zu ärgern!

Gestern morgen habe ich dann mal meine Tasche an die Seite gelegt und bin das Problem anders angegangen! :D

Wir haben uns hingehockt und die Viecher beobachtet!

Jedesmal wenn sie hin wollte gab es ein Rot und zum Schluss brauchte ich nur noch ein kurzes Gelb wenn ein Kanickel über unseren Weg lief!

Leider muss ich echt hart dranbleiben, da es echt nicht lustig ist! Sie wird nämlich nach kurzer Zeit motzig und versucht dann bei ner Korrektur zu schnappen!

Aber genau das sind die Momente wo ich dranbleiben muss! Das macht sie zweimal und dann ist es auch wieder gut für sie! :wall:

Heute morgen war sie fast die ganze Zeit Offline bis auf die Straßen, wo ich weiß das die Kanickel überall sitzen!

Was soll ich sagen, es wird!

Und das sogar super!

Auch heute haben wir uns wieder hingehockt und die Langohren beobachtet und ich brauchte nur 2 Rot zu geben dann war alles gut!

Ich bin glücklich das Seminar mitgemacht zu haben! :D

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Mir fällt schon lange auf, das der stark überwiegende Anteil der Berichte nach HTS-Seminaren von der Ampel handeln, insbesondere vom Einsatz von Rot. Warum ist das so? Es ist ja beileibe nicht das Einzige, was man auf dem Seminar vermittelt bekommt.

Ich weiß, auch von mir, dass ein Seminar bei HTS immens viel bewirken kann, wenn die entsprechende Basis vorhanden ist, aber es ist kein Ruckzucklösung, der Einsatz der Ampel ist nicht das Allheilmittel. Aber bei den Berichten nach einem Seminar entsteht schnell der Eindruck. Ich habe mir überlegt, das ein Grund darin liegen könnte, dass in diesen Fällen der Mensch sich an einem "einfachen" Hilfsmittel erfreut und die Arbeit an sich selbst in den Hintergrund schiebt (zumindest erscheint es so, im Hinblick darauf, was rüber kommt). Das Touchieren soll, so wie ich es jetzt sehe, mehr ein Antippen sein, ein Erinnern, "HALLO ich spreche mit Dir" Aber so wird es in der Regel nicht gesehen. Bezeichnend sind Aussagen: "dann ist Dein Rot nicht deutlich genug" (Ratschläge von Fori zu Fori) Aber wann ist ein Rot deutlich? Wenn es hart ist? Das kann es nicht sein. Wenn Mensch ansonsten nicht überzeugend ist, wird Hund auf die ersten Rot-Ansagen alleine schon, weil es was Neues ist, überrascht reagieren und dem Menschen zwangsläufig Aufmerksamkeit schenken, aber nach einer Weile ignoriert er es, weil ja doch nix kommt, Mensch ist wie immer. Daraufhin verstärkt Mensch das Rot, weil Hund "braucht" anscheinend eine stärkere Ansage. Das kann ein Teufelskreis werden.

Anita macht keine Ruckzuckversprechungen, sie hat mir auch nicht versprochen, das mein Rudel jetzt nur noch 1a durch die Gegend marschiert. Sie hat mir vermittelt, dass meine Hunde ein ganz normales Rudel sind.

Und sie hat mir vermittelt, dass das Entscheidende meine eigene Einstellung ist. Das Körpersprache unglaublich wichtig ist und das ich den Hunden gegenüber fair sein muss.

Ein Rudel ist bei Hundebegegnungen nun einmal nicht generell nur freundlich und aufgeschlossen. Aber das höchste der Gefühle bei meinen Dackeln ist, dass zwei von ihnen (Kimba und Tapsi) rumkeifen.

Merlin trottet nach wie vor gerne weiter hinter uns, aber für ein fröhliches Rufen gibt er auch gerne mal Gas. (schon in Erwartung von Leckerchen). Und es kommt auch vor, dass er dicht bei uns läuft. Er darf frei entscheiden, ob er mit Spazieren gehen will, oder lieber zu Hause bleibt.

Kimba war von der Ampel nie zu beeindrucken und leider habe ich das ziemlich ausgereizt. Sie ist ein kleiner Proll (aber dabei ein großer Sonnenschein in unserem Leben) und ereifert sich schnell, insbesondere, bei Sichtung von anderen Hunden. Eine liebe Hundefreundin meinte zu mir, na sie ist halt einfach so, wir Menschen haben auch unveränderbare Charaktereigenschaften. Sie ist zu lenken, sie beschädigt niemanden, im Zweifel leine ich sie halt an.

Ich sage nicht, dass meine Vor"redner" die Ampel so sehen, wie oben beschrieben, aber HTS ist viel mehr als nur die Ampel.

Mir hat das Rudelseminar entscheidend geholfen. Aber ich möchte nicht, dass der Anschein entsteht, ein 2 Tagesseminar und die Ampel und schon schwuppdiwupp kriegt man es hin. Anita kann sehr viel vermitteln, dem, der zuhören möchte, dem, der an sich und mit seinen Hunden arbeiten möchte. An unserer Entwicklung waren auch viele andere Menschen beteiligt u.a. unsere Hundetrainerin vor Ort (Animal Learn) die auch jetzt für mich bei Eddy wichtiger Ansprechpartner ist. Denn ich kann mich nicht an einem Wochenende ändern, es war ein langer Prozess mit dem vorläufigen Höhepunkt Rudelseminar.

So das ist sehr lang geworden - worauf ich hinauswollte. HTS ist wie viele andere Hundeschulen eine tolle Sache - aber eine Ratz-Fatz-Lösung hat niemand. Die Ampel ist kein Schalter. Diese Sichtweise wird auch absolut nicht von Anita geprägt.

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Ich bin unendlich begeistert von diesem Arbeitsweg.

Er ist einfach nachdem man ihn erst einmal aus erster Hand gezeigt gekriegt hat erst richtig umsetzbar, das weiß ich jetzt denke ich.

Ich greife mir jetzt einfach mal diesen Satz heraus, weil er beispielhaft dafür steht was ich meine - was ist an diesem Weg einfach?

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@Sabine

Erst mal vielen Dank für Deinen Beitrag. Er hat mir, obwohl ich mich noch nicht sonderlich mit HTS beschäftigt habe, sehr gut gefallen und ist sicherlich auch in Anitas Sinne (behaupte ich mal ganz dreist.....).

Es ist schön, dass vielen Menschen geholfen wird, bzw. sie dadurch positiver an die Sache ran gehen. Zuweilen habe ich auch den Eindruck, dass manche glauben, es wäre ein Allheilmittel. Damit ist niemandem geholfen.

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Sabine, ich muss Dir vollkommen recht geben!

Bei mir geht ein rot auch über das körpersprachliche!

Ich würde niemals meinem Hund ein Rot geben ohne die Körpersprache miteinzubeziehen!

Der Weg ist auch in keinster Weise einfach, da man sich als Mensch (der auch schon mehrere Hunde erzogen hat) komplett umstellen muss!

Allerdings ist es ein natürlicher Weg, zumindest für den Hund!

Ich vermute mal das bei allen Berichten hauptsächlich von der Ampel die rede ist, weil man den Rest einfach schwer in Worte verpacken kann!

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Sabine, ich freue mich über dein Posting :) ja ja die Dackel....

und es stimmt, es bedarf nicht nur eines Seminars. Ich war auch auf Rudelharmonie. und es hat mir sicherlich geholfen. ABER richtig gut wurde es erst, als mein Kopf hier einiges geändert hat. ich mir auch die Theorie (HTS 1) angeschaut habe und ich hier einigen störenden Ballast abgeworfen habe.

ich bin im Juli auch auf dem "Muttersprache"seminar und hoffe doch sehr, dass es mehr geben wird als nur die Ampel :) da ich die hier ja schon anwende... und nein ein Rot muß nicht "härter" werden, es muß deutlich sein. ich hab hier teilweise auch noch lasche Ansagen. aber manchmal "sprüht" es gerade zu herraus... und das versteht sie dann auch.

ich wünsche mir durchaus auch noch jede Menge Theorie und Basiswissen. so dass ich es mit nach Hause nehmen und im Alltag umsetzen kann.

ich freue mich jedenfalls drauf. neues zu lernen, mit und an meinen Hunden :)

:winken: lg Silke

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Ich vermute mal das bei allen Berichten hauptsächlich von der Ampel die rede ist, weil man den Rest einfach schwer in Worte verpacken kann!

aber wie kann ich etwas leben, was ich nicht beschreiben kann? Ich muss es doch klar vor mir haben um zu wissen was ich tue.

Ich kann nicht in die Köpfe der Schreiber schauen, vielleicht sehen es alle so, dass die Ampel nur ein minikleiner Teil vom Ganzen ist, dann kommt es im besten Fall aber unglücklich rüber und vermittelt ein unzureichendes Bild. Aber ganz ehrlich ich habe da meine Zweifel. Denn auch wenn es schwer in Worte zu fassen ist - warum eigentlich? Was ist schwer daran - kann man es doch versuchen und schreibt dann einfach dazu, das man es nicht besser ausdrücken kann.

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Sabine, ich bin froh um Deinen Beitrag. Ich kam mir sonst immer zu doof vor, weil sich bei uns eben nicht alles schlagartig geändert hat. Es war der Anfang vom Weg, der zwischenzeitlich doch ziemlich holprig war. Wir haben noch ne kleine Abzweigung nehmen müssen, aber jetzt passts :D .

Es gibt nach wie vor mal Rückschläge, daß der Simba auch mal jemanden anpöbelt oder so... werden ja keine Roboter aus den Hunden. Solls ja auch nicht.

Aber ich denke, was viele hier meinen, daß es "einfach" ist, ist, daß man endlich klar kommuniziert mit den Hunden. Das verstehen die Hunde und dies gibt einem die nötige innere Sicherheit, daß man jetzt alles "im Griff" hat, was zur Folge hat, daß man insgesamt viel sicherer und selbstbewusster auftritt, dem Hund gegenüber.

Öhm... konnte das jetzt jemand nachvollziehen was ich meine? :???

edit: zum Thema "rot": bei Simba und Jana reicht auch ein antippen. Aber bei Linus musste ich deutlicher werden, damit er mich wahr nimmt (hatte u.a. auch andere Gründe, weil er draußen so fürchterlich abgelenkt war). Da hab ich mich auch schonmal komplett in den Weg gestellt und ihn abgeblockt. Man muß das einfach ausprobieren, auf was der Hund reagiert, damit man später nicht ständig rot geben muß. Das war bei uns der Fall, weil rot für Linus nie rot war. Aber immer so wenig wie möglich, da gebe ich Dir recht.

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