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Ampel

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Sabine das stimmt. ohne alles... nur Hunde und ich, fühl ich mich am Wohlsten.. aber wehe da kommt was :Oo

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Hm, in einer Art hast Du natürlich recht!

Aber so Sachen wie "mir vorher schon Angst machen wenn ich etwas sehe" habe ich in meiner Reitzeit bzw auch vorher schon abgelegt!

Denn wie einige wissen bin ich mit Jagdhunden aufgewachsen und meine alte Dame war damals auch kein Hund von Traurigkeit!

Nen Hasen auf Entfernung nehme ich zwar war aber schenke dem keine Bedeutung!

Das scheint ein großer Vorteil zu sein!

Aber klar, wenn ich darüber nachdenke, dann muss ich Dir schon recht geben!

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Nen Hasen auf Entfernung nehme ich zwar war aber schenke dem keine Bedeutung!

Das scheint ein großer Vorteil zu sein!

wenn Du reitest oder auch wenn Ihr zu Fuß unterwegs seid?

Aber so Sachen wie "mir vorher schon Angst machen wenn ich etwas sehe"

ich würde es nicht Angst nennen, denn Angst lähmt, sie blockiert. Nein Angst ist es nicht, eben Unbehagen oder nennen wir es sogar besser noch erhöhte Aufmerksamkeit. Wenn mir andere Hundler entgegen kommen, die bei unserem Anblick verharren, sie umdrehen, unruhig wirken, es ist schwer zu erklären, was sie ausstrahlen, aber ihnen gehe ich aus dem Weg.

Andere Situation, ich gehe mit meinem Rudel offline durch den Wald, sichte ein Reh und lasse bewusst den Blick über das Reh hinweg schweifen, dazu musste ichmich anfangs zwingen, denn wenn ich lange genug hinstarre, wird auch der Hund es sehen. Mittlerweile registriere ich Wild, je nach Situation und eigenem Befinden, leine ich die Dackel dann an oder gehe mit ihnen dicht bei mir, weiter.

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Die eigene Körpersprache wahrzunehmen, wenn man zB in der Ferne etwas entdeckt, das Einem Unbehagen bereitet - unsere Hunde nehmen unsere Reaktion war und orientieren sich daran. Sich dessen bewusst zu machen und auf die eigene Körpersprache gezielt Einfluß zu nehmen, fand ich nicht einfach.

Ne, fand und finde ich auch nicht einfach. Habe ewig dafür gebraucht - und es gelingt mir auch heute noch nicht immer, das sieht man dann der Reaktion des Hundes ;)

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@Sabine,

wenn ich zu Fuss unterwegs bin!

Mit dem Pony war ich auch meistens zu Fuss unterwegs! :D

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Mal nen Tag nicht online und schon ... 3 Seiten .. okaaay ...

Ich bin unendlich begeistert von diesem Arbeitsweg.

Er ist einfach nachdem man ihn erst einmal aus erster Hand gezeigt gekriegt hat erst richtig umsetzbar' das weiß ich jetzt denke ich.

Ich greife mir jetzt einfach mal diesen Satz heraus, weil er beispielhaft dafür steht was ich meine - was ist an diesem Weg einfach?

Hierzu kann ich nur sagen: Falsch verstanden ;)

Das EINFACH ist an dieser Stelle nicht mehr als ein Satzfüller und hat mit einfach im Sinne von es IST EINFACH so gar nichts am Hut !

War das Verständlich ?

Es ist nicht einfach. Aber es ist für mich doch wie ein kleines Wunder,

wie EINFACH DER WEG ist.

War wohl nun auch wieder missverständlich ausgedrückt ..

Das der Weg zum Ziel so einfach ist, sofern man Klar ist in dem was man macht und tut (7 Kügelchen eben ;) ) das fasziniert mich.

Schon in meinem Eingangsposting hab ich übrigens geschrieben das es mir klar ist das es auch Rückschritte geben wird.

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle von unserer Abendrunde gestern mit Andy zusammen berichten, aber gerade mag ich irgendwie nicht mehr :(

Ich denke gerade nur noch: Warum zum Teuufel immer meine Threads?

Es gab schon 100000 HTS - und so war es danach Threads .... und in MEINEM kommt es dann zu Kritik (was okay ist) und das Thema wird zerrissen .. schön finde ich das nicht ... vlt. könnt ihr dafür ja ein eigenes Thema aufmachen .. denn hier passt es meiner Meinung nach nicht so wirklich!

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hääää :??? hier wird doch nix zerrissen. es wurde nachgefragt und erklärt, wie es jeder empfindet und fühlt. ;)

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ich kann Claudia verstehen ;)

schwierig, soll ich nun darauf antworten oder nicht. Klar kann ich Claudia verstehen, ich habe auch darüber nachgedacht, ob ich hier dazu etwas schreiben soll. Warum daraus ein Verfolgungsgedanke wird, verstehe ich zwar nicht, aber da fehlt mir vermutlich einfach das Insiderwissen.

Und habe den Eindruck, nicht nur hier, du möchtest die Leute vor irgendetwas warnen? Irgendetwas stört dich, denke ich.

Birgit, ich habe in aller Offenheit geschrieben, da gibt es nichts Geheimnisvolles. Die Ampel hat für mich ein zu großes Gewicht in den Schilderungen. Ich hatte nicht den Eindruck, dass ich durch die Blume gesprochen habe.

Anita kann nur eine Einschätzung geben, evtl. zeigen, aber MACHEN muss man dann selber.
ich habe nichts Anderes gesagt
Hast du die Befürchtung, dass Leute, die auf Anitas Seminar waren, alles nur auf die Ampel reduzieren?

ich weiß nicht ob sie das tatsächlich tun, aber aus den Schilderungen könnte man zumindest zu diesem Schluss kommen. Aber das habe ich, denke ich auch deutlich gemacht, daher kann ich Deine Frage nicht wirklich nachvollziehen.

Zu grob mit ihrem Hund DESWEGEN umgehen könnten?

DIE Leute, die das tun werden, die würden es auch ohne HTS-Seminar tun. Glaube ich.

Du hast meinen Beitrag nicht richtig gelesen oder verstanden Birgit ;) - ich warne nicht vor HTS-Seminare, Anita hat mir selbst den entscheidenen Kick gegeben, ich denke, daraus habe ich auch noch nie einen Hehl gemacht. Ich finde es nur sehr schade, das HTS immer wieder nur auf die Ampel reduziert wird und das ist etwas, was auch Anita nicht unbedingt gefallen muss.

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Sooo... endlich Zeit! ;)

Also, die Diskussion ist zwar schon weiter fortgeschritten; dennoch ein paar Gedanken zu HTS, der "Ampel" und dem Stand der Dinge bei uns.

Ganz klar kann ich Sabine zustimmen, wenn sie Kritik daran äußert, dass die "Ampel" oft als das zentrale Element des Umgangs mit dem Hund betrachtet wird, wenn von HTS die Rede ist.

Das, was man in Wehrheim oder woanders in den Seminaren lernen kann, darauf zu reduzieren, wird dem, was tatsächlich vermittelt wird, nicht im Geringsten gerecht.

Für mich gibt es so ein, zwei Dinge, die ganz elementar meine Sichtweise geprägt und dadurch ganz viel verändert haben.

Die wichtigste Erkenntnis, die ich von meinem Besuch bei der HTS mitgenommen habe, war, dass dort vordergründig nicht eine Technik vermittelt wird, sondern eine Haltung.

Und nur in dem Maß, wie man diese Haltung verinnerlicht, kann man sie auch überzeugend nach außen leben.

Deshalb wage ich zu behaupten, dass das Grenzen-setzen, (nichts anderem dient die "Ampel" ja) nur funktioniert, wenn man diese Grenzen zu seinen eigenen macht. Und das wiederum klappt nur dann, wenn man sich bewusst macht, was da gerade in der Beziehung ziwschen sich und dem Hund vorgeht.

Aufrichtig selbst zu fühlen "Das lässt du!" oder "Das hast du gut gemacht!" macht es sehr viel einfacher, dies auch den Hund fühlen zu lassen.

Das zweite, was einen regelrechten Aha!-Effekt bei mir erzielte, war eine eigentlich ganz simple Aussage Katjas: "Würdest du jemandem folgen wollen, den du nicht respektierst?!"

Das bezog sich auf meine anfängliche Befürchtung, ich könnte Tobi durch mein entschlossenes Auftreten und Handeln vertreiben - das Gegenteil war der Fall; eine wahrhaft tiefe Beziehung ist zwischen uns erst entstanden, nachdem ich begann, Entscheidungen zu treffen, sie ernsthaft zu vertreten und dadurch seinen Respekt gewann.

Naja, für die meisten hier im Forum sind das wohl keine weltbewegenden Erkenntnisse und die HTS behauptet auch nicht, dass sie weltbewegende Erkenntnisse vermittelt. ;)

In meinem Fall war es aber so, dass sich nach dem Besuch in Wehrheim schlagartig sehr viel veränderte.

Und zwar einzig und alleine dadurch, dass sich mein Blickwinkel auf Tobi und auf meinen Umgang mit ihm veränderte.

Ich habe vielleicht das Glück, dass ich mich durch meine Gebärdensprachkompetenz mimisch und körpersprachlich recht gut ausdrücken kann. Ich bin generell auch eher ruhig und ziemlich geduldig; auch das hilft.

Trotzdem gab und gibt es Rückschritte und Stillstand und frustrierende Momente, in denen ich feststellen muss, dass meine Ziele und Erwartungen für unseren momentanen Entwicklungsstand viel zu hoch gegriffen sind.

Sobald ich das erkenne und meinen Fokus wieder auf das Naheliegende und Erreichbare richte, wird es wieder einfach und wir haben wieder sehr viel Spaß an unserem Zusammenleben. So stellen sich Erfolge in kleinen Schritten ein.

Auf diesem Weg ist es meine Aufgabe, zu lernen, das Wesen meines Hundes bei meiner Zielsetzung zu berücksichtigen und uns nicht mit falschem Ehrgeiz das Leben schwer zu machen.

Wenn ich aber 3 Monate zurück blicke, auf die Zeit vor meinem Besuch in Wehrheim, dann liegen da wirklich Welten dazwischen - Katja kann das bestätigen. ;) Und das lässt mich für die Zukunft hoffen.

Diese Woche nun der erste Feldspaziergang mit schleppender 3-Meter-Leine und Tobi war bei sich und bei mir und nicht bei den Hasen - Leute, ich kann Euch gar nicht sagen, was das für ein Quantensprung ist!

Uiii - lang geworden! :redface

War das jetzt alles irgendwie verständlich und im Zusammenhang zu verstehen? :???

Ich hoffe es.

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Ach herrje!

Als ich angefangen habe zu schreiben, Claudia, war das Thema noch lange nicht so weit wie jetzt...

Ich hab geschrieben, weil mich Katja angesprochen hatte.

Dein Thema zerpflücken wollte ich nicht und es auch nicht mit meinem Bericht "okkupieren".

Ich hoffe, Du verstehst das nicht falsch.

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