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Hundeforum Der Hund
dahlia_

Tierheim will mir Hund nicht geben :(

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Ja aber weißt du. Woanders kriegt man von heute auf morgen einen Hund. Und der ist auch nicht schlechter. Ich bettel doch nicht zwei Monate lang um mir einen Hund zulegen zu dürfen...

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Hunde können einen ganz schnell um den Finger wickeln. Und es geht doch hier um Individuen und nicht um Autos.

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*Seufz*

Leider, leider ist genau das das Problem mit dem viele Tierheime zu kämpfen haben: Unfreundlichkeit beim Erstgespräch und eine Vorab-Meinungsbildung zu potentiellen "Kunden".

Das ist offenbar ein generelles Problem, die Tierschützer möchten auf der einen Seite natürlich ihre Tiere vermitteln, aber auf der anderen Seite haben viele von ihnen sehr eingefahrene und oft leider auch sehr einseitige Vorstellungen von dem, was gut für die Tiere ist.

Andererseits muss man auch sagen, dass man hier - da man ja nicht hinter die Kulissen gucken kann - nicht sagen kann, ob hier nicht doch eine objektive Beurteilung vorliegt, die eben nur etwas blöd rüber kam.

In unserem TH gibt es einige Hunde, die ich auch nicht ohne Weiteres an Ersthundebesitzer vermitteln wollen würde. Man darf sich auch nicht ohne Weiteres auf die Beschreibung des Hundes im Internet verlassen.

Insoweit ist es dann schon auch die Pflicht der Tierheim-Mitarbeiter, klar zu sagen, dass der Hund vielleicht nicht zum Mensch passen könnte. Da sie Dir geraten haben, Dir einen anderen auszusuchen, ist es sicher nicht so, dass sie Dir generell keinen Hund geben möchten.

Es gibt leider aber auch Tierschützer, die bei manchen Hunden generell sagen, dass der irgendwie schwierig ist oder nicht unbedingt das Richtige, auch wenn die Hunde gar nicht so schwierig sind, das ist auch die andere Seite.

Was nun genau dahinter steckt, kann man so nicht beurteilen.

Ich würde Dir Folgendes raten:

Wenn Dir dieser Hund am Herzen liegt, lerne ihn und die Tierheim-Leute erst mal besser kennen. Vielleicht hat der Hund schon einen Paten (ansonsten kannst Du Dich um den Job bewerben ;-)) oder er hat einen festen Bezugspfleger oder das TH hat einen Hundetrainer, dann bittte darum, dass der oder diejenige doch mal erst mit Dir zusammen einen Gassigang mit dem Hund macht.

Dann kann man sich ja selbst davon überzeugen, ob es mit Dir und dem Hund harmoniert oder nicht, und wenn dann da erst mal ein gewisses Vertrauen aufgebaut ist, und Du alleine mit dem Hund spazieren gehen darfst, dann zeige eine Regelmäßigkeit in Deinen Besuchen und ein konstantes Interesse, sofern dass dann von Deiner Seite auch noch besteht, und dann wirst Du sehen, dass man Dir schon ganz anders begegnet.

Du könntest auch anbieten, mit dem Hund, noch während er im TH ist, eine Hundeschule zu besuchen.

Wenn Du den Hund definitiv haben möchtest, und es mit Euch wirklich harmoniert, dann spricht auch bestimmt dann nichts mehr gegen eine Vermittlung des Hundes an Dich. Oftmals hat man eben als Tierschützer nur Angst, dass es nicht passt, aber glaub mir, man lässt sich durchaus gerne vom Gegenteil überzeugen. ;)

Edit: Ich verstehe schon auch die Sichtweise, dass man nicht erst monatelang um einen Hund betteln wollen muss, aber man muss auch die andere Seite sehen, als Tierheim-Mitarbeiter hat man schon sehr, sehr viele Fehlvermittlungen gesehen, und ist vielleicht dadurch einfach sehr vorsichtig und skeptisch geworden, das bringt der Job leider häufig mit sich. Das ist aber nicht gegen die einzelne Person gerichtet, und es macht auch irgendwo schon Sinn, nicht gleich jedem einfach einen Hund zu vermitteln. Eine gesunde Skepsis, sofern sie nicht unhöflich rüberkommt, ist sicher ok.

Ein fremder Mensch kann halt nicht in Dich reinschauen und weiß nicht, wie Deine Lebenssituation ist, wie Dein Charakter ist und und und. Und leider neigen eben die Menschen dazu, sich vorschnell Meinungen zu bilden, die es dann abzuändern gilt.

Und das Tier kann ja nun mal gar nichts dafür, und sollte nicht noch mehr als ohnehin schon darunter leiden, wenn Menschen mal Fehler machen.

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Es ist die Aufgabe des Tierheims, die neuen Besitzer auf Tauglichkeit und Ernsthaftigkeit zu prüfen. Das ist gut so und sicher oft keine einfache Aufgabe.

Es ist aber auch ihre Aufgabe die Tiere zu vermitteln.

Und es ist auch ok, wenn man ein wenig Motivation zeigen muß, um ein Tier zu bekommen. Aber man muß sich nicht unfreundlich und herablassend behandeln lassen und man muß auch nicht zu kreuze kriechen.

Ich habe einige Bekannte, die ihre Hunde inzwischen "gebraucht" von privat haben oder irgendwann einen Welpen bekamen, weil sie (kommen aus verschiedenen Ecken, also verschiedene Tierheime!) aus zum Teil merkwürdigsten Gründen keine Hunde bekamen.

Es sollten potentielle Kinderwünsche ausgeschlossen werden, unterschrieben werden daß auch in Zukunft keine Katzen ins Haus kämen. Es wurden engmaschige unangekündigte Besuche angedroht, die bei mehrfachem Nichtantreffen zum Entzug des Hundes führen sollten. Ein Rollstuhlfahrer sollte nachweisen (wie genau soll dieser Nachweis aussehen???), daß er den Hund ausreichend bewegen kann und daß er Hilfe bei der Hundehaltung hat. Bodenlose Frechheit. Und von dem zu-jung-zu-alt-zu-viel-zu-wenig-arbeit-Problem hört man auch immer mal wieder (ich aber noch nicht aus erster Hand bisher).

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Ich finde es eigentlich schade, dass es jetzt wieder ein HaudraufaufdieTierheimeThread wird.

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Hunde können einen ganz schnell um den Finger wickeln. Und es geht doch hier um Individuen und nicht um Autos.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56505&goto=1138423

Aber ich kann mir auch ein ganz tolles Individuum unter den frei verfügbaren Hunden wählen. Bzw. meinen Hund habe ich einfach nur genommen, weil er der einzige Rüde im Wurf war und ich einen Rüden wollte. Und ich hab ihn furchtbar lieb, er mich auch und er ist ein ganz klasse Hund, wir haben eine gute Bindung und sind glücklich miteinander.

Jeder der diese Tierheimadoptionsrichtlinien durchzieht und einem Tierheimhund eine Chance gibt hat meinen Segen, finde ich toll. Aber für mich wäre diese Bettelei nichts. Und ich brauch nicht unbedingt einen speziellen Hund. Ich brauch einen den ich lieb haben kann und der zu mir passt und derer gibt es viele.

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Nein, Tierheime sind eine immens wichtige Einrichtung und es gibt dort ganz viele engagierte und häufig nicht oder sehr schlecht bezahlte Menschen, die das gerne machen.

Aber es gibt auch offensichtlich gewisse Probleme in der allgemeinen Abgabepolitik, über die man sicher diskutieren kann.

Ich fand die meisten Beiträge bisher eigentlich sehr differenziert und weiterführend.

Aber es ist doch auch schade, wenn vielen Hunden ihre Chance dadurch entgeht. Daß es immens schwierig für das jeweilige Team ist, die Eignung das Kandidaten zu prüfen hängt damit zusammen, ist aber generell ein eigner Punkt.

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Ich finde es eigentlich schade, dass es jetzt wieder ein HaudraufaufdieTierheimeThread wird.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56505&goto=1138430

genau, wir sollten vielleicht erstmal das Thema vorerst pausieren, bis ich Neuigkeiten habe :)

Ich habe gerade eine Hundeschule kontaktiert, bei der ich nachgefragt habe, ob sie mir vielleicht weiterhelfen koennten!

Meinen Tierarzt werde ich spaeter wegen des Sachkundenachweises anrufen (hat leider gerade keine Sprechzeiten)!

Vielleicht habe ich spaeter gleich was neues zu berichten.

Trotzdem danke an alle, die sich beteiligt haben am Gespraech ;)

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Ich hab mit meinem Mann 6 Monate nach einem passenden Hund für uns gesucht

und dadurch alle möglichen Arten an Tierheimen kennen gelernt.

Bei dem einen hätte ich den Hund schon nach einem kurzen spaziergang mitnehmen können ohne das ich groß Infos über das Tier erhalten habe.

Beim nächsten mussten wir min. 3 mal gassi gehen und das zuhause wurde erst mal kontrolliert plus langes Gespräch über die einen Situation und über den Hund. Bei denen fand ich es auch gut, dass sie gefragt haben, was idt wenn sie sich trennen oder ihnen was passiert(Krank werden).

Aber wir hatten auch Tierheime, wo wir uns über 1 oder 2 Hund informieren

wollten und uns direkt gesagt wurde, das die für uns zu schwierig wären, die Leute da wussten gar nix über uns.

Andere Tierheime meinten wir wären zu jung, ich bin 22 und mein Mann 27 Jahre alt.

Also es gibt ganz viele Verschiedene Tierheime und man muss auch bei den "unfreundlichen" bedenken, es sind Menschen die da arbeiten und auch die können mal schlechte Laune haben!

Ich würde beim Tierheimleiter anfragen warum das gesagt wurde und auch bei anderen Tierheimen einfach mal rein schauen.

Nur nicht unterbuttern lassen!

Viel Glück noch dabei

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Nachdem unser kleiner Schatz damals gestorben ist,war meine Mutter auch im Tierheim.Eigentlich nur um Gassi zu gehen und weiter Kontakt zu Hunden haben zu können.

Wie das so ist hat natürlich einer ihr Herz ganz schnell erobert.Es war auch kein Problem ihn dann zu bekommen,da wir uns ja schon alle kannten.De Hund sollte dann nach zwei weiteren Wochen bei uns einziehen.Meine Eltern hätten dann beide 3 Wochen Urlaub gehabt.

So war´s geplant.Allerdings rief die Th-Leitung gleich am Folgetag an,wir sollten den Hund sofort heute nehmen oder gar nicht :???

Fazit:Natürlich stimmten wir zu und er wurde auch gleich am Abend gebracht,Verträge unterschrieben und fertig.Somit mußte der Hund gleich in Fremder Umgebung allein bleiben während der Arbeit.Also keine optimalen Bedingungen zur Eingewöhnung,aber daß war dem TH egal. Wenn wir nicht noch regelmaßig Futter gespendet hätten,hätten wir nie wieder was von denen gehört.Von allein kam da gar nichts.

Das sind unsere Erfahrungen.

Unser Lobo war allerdings die beste Entscheidung die wir je getroffen haben.Der perfekte Hund :klatsch:

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