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Hundeforum Der Hund
dahlia_

Tierheim will mir Hund nicht geben :(

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Es gibt auch Hunde, die zwar ihr Leben lang allein waren, aber die ganze Zeit auf IHRE Menschen warten und sich dann hervorragend (auch ins Stadtleben) einfügen. Zwei davon liegen neben mir.

So, als wären sie schon immer da gewesen.

Die anderen gibt es aber auch, und es ist nicht immer ganz eindeutig, zu welchem Schlag ein Hunde gehört.

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Mir kommt die Galle hoch und es sollte auch mal in diesem Forum wirklich darüber diskutiert werden, wo die Grenzen der so genannten Tierliebhaber enden müssen.

Starte die Diskussion doch mal, ich könnte Galliges beitragen, sofern ich mich nicht im Zaum halte. So wie anhand dieses Beispiels: Ich habe außer den Hunden mittlerweile drei Katzen, Fundkätzchen, mit der Flasche groß gezogen. Als ich eine vierte fast verhungert gefunden habe, habe ich dann doch mal in einem Tierheim angefragt, wider besseres Wissen. Die übliche Mitteilung: Wir haben kein Personal und keine Zeit, uns darum zu kümmern. Wenn sie sie nicht nehmen, dann müssen sie sie halt sterben lassen. Und zufällig war ein paar Tage später die Leiterin genau dieses Tierheim mit Foto in der Zeitung abgebildet. Mit eine Kollegin ist sie zwei Wochen in den Mittelmeerurlaub .... ähm ... zur Tierrettungsaktion gereist, dort Tiere einsammeln. In den zwei Wochen hätte sie zumindest dieses eine kleine Kätzchen durchbringen können, das ich einfach hätte sterben lassen sollen.

Vielleicht zur Veranschaulichung ein paar Fotos aus dem Tierheim aus dem mein letzter Neuzugang stammt, zu einem guten Teil wurden die Hunde in der Stadt ausgesetzt, streunend auf der Straße gefunden: Dort sitzen Hunde aller Rassen, Mischungen, jeden Alters, mit jeder Vorgeschichte. Oft jahrelang, während "Tierfreunde" Welpen aus dem Süden auf Bestellung liefern.

Bilder wurden gelöscht, bitte wenn, als Link einstellen. Danke

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Jetzt kommen wieder diese Ausland- Inlandshund Diskussionen. Hunde sind Hunde, egal welche Nationalität sie besitzen. Sie besitzen keinen Reisepass. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man Tierschutz (ich rede jetzt nicht von bewusst produzierten Welpen) an Ländergrenzen festmacht. Mir tut so was unendlich leid.

Ich kenne Leute, die glücklich sind mit "unseren Deutschen" Tierheimhunden und ich kenne Leute, die mit diesen nicht glücklich wurden. Ich kenne Leute, die mit "AUSLÄNDERN" glücklich wurden und welche, die nicht glücklich wurden.

Für einen Tierfreund sollte entscheidend sein ob ein Hund Hilfe braucht und nicht die Nationalität.

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Jetzt kommen wieder diese Ausland- Inlandshund Diskussionen. Hunde sind Hunde, egal welche Nationalität sie besitzen. Sie besitzen keinen Reisepass. Ich kann einfach nicht verstehen, wie man Tierschutz (ich rede jetzt nicht von bewusst produzierten Welpen) an Ländergrenzen festmacht. Mir tut so was unendlich leid.

Ich kenne Leute, die glücklich sind mit "unseren Deutschen" Tierheimhunden und ich kenne Leute, die mit diesen nicht glücklich wurden. Ich kenne Leute, die mit "AUSLÄNDERN" glücklich wurden und welche, die nicht glücklich wurden.

Für einen Tierfreund sollte entscheidend sein ob ein Hund Hilfe braucht und nicht die Nationalität.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56505&goto=1140566

Danke, Hansini!!!!

:party:

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Für einen Tierfreund sollte entscheidend sein ob ein Hund Hilfe braucht und nicht die Nationalität.

Für einen Tierfreund sollte entscheidend sein, dass Probleme gelöst werden. Probleme vor Ort in den jeweiligen Ländern werden aber nicht gelöst, indem man Tiere von einer Ecke der Welt in die andere schickt.

Die Probleme in deutschen Tierheimen werden erst recht nicht gelöst durch diese Praxis, im Gegenteil, die Verweildauer der Tiere dort steigt.

Auch ist es nicht Aufgabe, der mit kommunalen Zuschüssen arbeitenden Tierheime, Auslandstierschutz zu betreiben. Abgesehen davon, dass die Mittel ohnehin wegen beispielsweise steigender Heizkosten, erforderlicher Umbau und Instandhaltungsmaßnahmen mehr als knapp sind.

Dass es bei Tierschutzorganisationen nicht zuletzt bisweilen um die persönliche Bereicherung der Tierschützer geht, hat das Beispiel des Deutschen Tierhilfswerks/Aktion Tier mehr als deutlich belegt. Aus wikipedia:

Das Nachrichtenmagazin der Spiegel stellte im Oktober 2009 fest, dass von rund Zwölf Millionen Euro Einnahmen nur ein Bruchteil Tieren direkt zugute kommt.

Im Januar 2010 bezeichnete das Fernsehmagazin Zapp den Verein als kommerziell ausgerichtete Organisation, da diese sich den Anschein der Gemeinnützigkeit gebe, aber nicht gemeinnützig agiere. Die monatliche Vergütung für den ehrenamtlichen Vorsitzenden soll rund 6600 Euro betragen. Von den zuletzt rund 12 Millionen Euro Spendengeldern kommt laut Zapp nur etwa ein Fünftel in Tierheimen an. Ein erheblicher Teil wird in die Öffentlichkeitsarbeit der Organisation geleitet [...] Aktion Tier hieß früher Deutsches Tierhilfswerk. Sein ehemaliger Vereinsvorsitzender veruntreute ca. 50 Millionen DM (25 Millionen Euro) und wurde im April 2003 wegen Untreue in 137 Fällen vom Landgericht München II zu zwölf Jahren Freiheitsstrafe verurteilt.

Ein weiterer Grund, Tierschutz möglichst dort zu betreiben, wo man ihn selbst im Zweifelsfalle überwachen kann und wo gegenüber dem Geldgeber (Stadt, Gemeinde) eine Rechenschaftspflicht besteht. Das gibt zwar immer noch keine 100 % ige Garantie für zweckkonforme Mittelverwendung, aber reduziert den Missbrauchsspielraum ganz erheblich.

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@Anderl

Tiere aus ausländischen Tötungsstationen zu retten ist die kurzfristige Form von Tierschutz. Natürlich muss auch vor Ort geholfen werden. Schulungen der Menschen, Kastrationsprogramme etc. müssen als mittel- und langfristiger Tierschutz natürlich parallel laufen. Daran besteht keinen Zweifel. Dennoch darf man das Schicksal von einzelnen Tieren auch nicht ausser acht lassen. Das gehört auch zur Tierliebe und zur Menschlichkeit.

Du differenzierst Verweildauer in Deutschn Tierheimen. Ist es denn wichtig ob ganz global gesehen ein "Deutscher" Hund oder ein "Ausländer" in einem Tierheim sitzt? Worum geht es da? Um Nationalität. Das finde ich schade. Der Hauptaugenmerk sollte doch darauf liegen, dass überhaupt einem Tier geholfen wurde. Ich finde einfach immer schrecklich diese entweder Inlands- oder Auslandstierschutz. Es muss heissen Inlands- UND Auslandstierschutz.

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Für einen Tierfreund sollte entscheidend sein, dass Probleme gelöst werden. Probleme vor Ort in den jeweiligen Ländern werden aber nicht gelöst, indem man Tiere von einer Ecke der Welt in die andere schickt.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56505&goto=1140625

Sie werden aber auch nicht gelöst, wenn man sie da lässt.

Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Man kann Tiere herholen und vor Ort nicht helfen (nicht gut), man kann Tiere da lassen und vor Ort helfen (gut), man kann Tiere dalassen und vor Ort nicht helfen (nicht gut) und man kann Tiere herholen UND vor Ort helfen (ziemlich gut).

Und: Man kann Tiere von hier und da holen und hier und da vor Ort helfen - wo es eben nötig ist. Oder sich auf eine Sache spezialisieren, weil es effektiver ist (perfekt).

Wenn ein Tierheim hier sich entscheidet, den einen oder anderen Hund aus dem Ausland aufzunehmen, wird es seine guten Gründe haben. Wenn es die nicht hat, dann ist es schlecht geführt - aber was soll man das hier diskutieren? Das wäre Thema für eine Tierheim-Podiumsdiskussion.

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die meisten Auslandshunde sind doch bei privaten Vereinen untergebracht. also meine nehmen oder nahmen keinem Deutschen Hund Tierheimplatz, Futter oder Geld weg ;)

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@ Dolly

Doch, kommt durchaus vor. Als wir vor rund 2 Jahren im Th waren und einen Kater zu uns nehmen wollten, war gerade eine frische "Spanienlieferung" eingetroffen.

Leider alles Freigänger, kamen schon allein aus dem Grund nicht in Frage.

Edit: Bei Hunden oft dasselbe.

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Anderl, es gibt sicher im Auslandstierschutz auch schwarze Schafe.

Aber meinst Du wirklich, dass die "Ausländer" den deutschen Hunden den Platz im neuen Heim wegnehmen? Lass mich lachen....Es gibt so einige Glatzen hier im Ort, die behaupten selbiges von ausländischen Mitmenschen.

Und Anderl....Auslandstierschutz sollte individuell gesehen werden. Jedes Projekt für sich betrachtet. Da escheint manches in einem anderen Licht.

So und nu denk ich, genug der Diskussion, da es in diesem Thread ja nicht um Auslandstierschutz sondern um Vermittlung eines deutschen Hundes geht.

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