Jump to content
Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Schlechte" Begegnungen mit fremdem Hund - eure realistischen Erfahrungen!?

Empfohlene Beiträge

Hallo ihr Lieben,

ich lese hier immer wieder, dass andere User schlechte Erfahrungen mit fremden Hunden machen, die offline auf sie zukommen.

In gut 20 Jahren, die ich bisher Hunde halte ist mir bzw. meinen Hunden (insgesamt sind es jetzt 4) gerade mal 3 Mal passiert, dass uns ein ein fremder Hund entgegen kam, der dann tatsächlich so auf Konfrontation aus war, dass wir als Halter eingreifen mussten.

Ansonsten klärten die Hunde das ganz alleine, indem sie auswichen oder eben auf ihre Art signalisierten, dass sie mit ihrem Gegenüber nichts zu tun haben wollten (steifer Gang, Bogen laufen usw.) und damit hatte es sich.

Diese Begegnungen waren dann aber auch Begegnungen, wo beide Hunde ohne Leine liefen; angeleint mit fremden Hund gab es bisher nur eine "kniffelige" Situation.

War das Glück? Wohnen wir in einer Gegend mit überwiegend besonders freundlichen Hunden? ;)

Stehe ich mit dieser wie ich finde doch positiven Erfahrung alleine da?

Wie ist es euch bisher ergangen?

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ähnlich...

Klar hüpft der ein oder andere Hund ins Rudel, klar ist das unschön. Bisher war keiner dabei, das ich gedacht hätte der meint es wirklich böse. Geplänkel halt sonst nichts...

Aber...

Auch das reicht manchmal völlig um den eigenen Hund nachhaltig zu schaden. Nicht körperlich, aber geistig. Es ist nicht jeder Hund in der Lage solche "unschuldigen" Erlebnisse einfach weg zu stecken.

Schon deshalb lasse ich meine, wenn überhaupt nur zu bekannten Hunden oder nach Absprache und würde mir wünschen andere machten es auch so.

Gruß Iris

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

oder eben auf ihre Art signalisierten, dass sie mit ihrem Gegenüber nichts zu tun haben wollten (steifer Gang, Bogen laufen usw.) und damit hatte es sich.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1138760

Ich hatte öfter Problemen mit Hunden, die genau das überhaupt nicht verstanden haben. Grausam :[

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Stimmt Iris und so wird hier eigentlich auch verfahren.

Man kann sich ja mit dem anderen Hundehalter verständigen, der in der Regel seinen Hund ja auch einzuschätzen weiß.

Auch ein bekannter Hund war ja mal ein fremder. ;)

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hmm. Meine Österreichische Pinscherhündin (mittelgroßer Hund) wurde in relativ regelmäßigen Abständen von ca. einem halben Jahr von größeren Hunden (Deutsche Schäferhunde und deren Mischlinge, Boxer, Berner Sennenhund, große schwarze Mischlinge - ach nee) angefallen und kam immer mit blutigen Schrammen und tiefen Eckzahnlöchern davon. Stationär musste sie nie behandelt werden. Sobald die Hunde sie gepackt hatten, griff ich ein, nicht schon vorher, so wie ich es jetzt tue. Die Halter meinten schon damals, dass die Hunde das ganz toll unter sich ausmachen könnten.

Die Hunde kamen an, sahen sie und stürzten sich meist schon drauf, bevor sie sie überhaupt gesehen hatte. Es gab natürlich viel mehr nette Hundebegegnungen, dennoch war sie nach jedem Überfall ziemlich misstrauisch bei unbekannten Hunden. Dann "vergaß" sie es wieder, ein paar Wochen war alles locker, dann kam der nächste Überfall.

Psychisch blieb es nicht ohne Folgen. Als sie gut fünf Jahre alt war, griff sie von sich aus jeden größeren fremden Hund an. Toll. Also leinte ich sie an bei Hundebegegnungen, da ich dachte, dass der andere Hundehalter es dann auch tut. Tat er nicht, und mein Hund wurde ein paar Mal an der Leine kräftig zusammengestaucht. Die anderen Hundehalter fanden das richtig, da sie ja angefangen hatte (mit Bellen und Zähnefletschen), und so würde sie lernen, dass sie das besser nicht macht. Aber ihr Verhalten wurde immer schlimmer, wen wundert es.

Da ich zu Hundetrainern absolut kein Vertrauen mehr hatte (auch auf dem Hundeplatz wurden Hunde, auch meine, kräftig gehetzt und "angeschrammt" und "gelöchert" zur Begrüßung, was zur normalen Kommunikation und Sozialisierung gezählt wurde) und selbst auch ihr verhalten nicht abstellen konnte, ging ich die letzten fünf Lebensjahre mit ihr nur dort, wo nicht mit Hundebegegnungen zu rechnen war. Arme Maus, aber ich war halt dumm damals.

Es dürften in fünf Jahren also 10 Überfälle gewesen sein, die Hetzaktionen auf dem Hundeplatz nicht eingerechnet.

Aber wahrscheinlich gibt es hier auch wieder genug Leute, die meinen, dass nichts passiert sei oder, noch besser, dass meine Hündin es provoziert haben müsse. Das musste ich mir tatsächlich öfter anhören: "Das hat er ja noch nie gemacht, das muss an Ihrem Hund liegen." Bezüglich einer Person und ihrem Berner wurde mir von verschiedenen Leuten später erzählt, dass die Hündin immer fremde Hündinnen in den Nacken beiße. Juchhu, dankeschön.

Daher meine jetzige Haltung gegenüber Hunden, die nicht freundlich sich nähern.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Hallo Astrid,

ich bin seit 17 Jahren täglich mit einem oder mehreren Hunden unterwegs, auch mir /uns ist noch nie etwas Schlimmeres passiert.

Mal Geknotter, auch mal eine kurze Rauferei (meist bei den Rüden), aber nie eine Situation, wo ich sagen könnte, das war ein böser Angriff eines anderen.

Wenn ein Hund leinenlos auf uns zukommt, mach ich immer die Leine ab (die ich sowieso selten dran habe).

So kann mein Hund ungestört reagieren (oder agieren), z.B. ausweichen, weggucken und notfalls sein ganzes Beschwichtigungsrepertoire abspulen.

Und kommt erst gar nicht auf die Idee zu pöbeln.

LG

Antonia

Edit: was vergessen, ein Angriff einer Schäferhündin auf die noch kleine Jule.

Wäre aber kaum erwähnenswert, wenn Jule sich nicht dabei ihren DSH-Horror geholt hätte.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Mit den meisten freilaufenden Hunden haben wir hier keine Probleme!

Zwei/dreimal haben sich freilaufende Hund einfach so auf Joey stürzen wollen, ließen sich aber von mir durch Anschreien verscheuchen!

Vorgestern stand dann plötzlich ein Labrador wie aus dem Boden gewachsen knurrend und mit soooo einer Bürste vor Joey, ich konnte Joey gerade noch zurück ziehen, da sprang der Labbi schon schnappend nach vorne, rannte wieder um mich rum, dann kam ich erst nicht so richtig dazwischen, Joey hat dann auch rumgeknurrt, Minisekunde Gebalge, dann habe ich mich wieder zu Gehör bringen können, und dann hat es der Labbi wohl eingesehen, dass ich es Ernst meine und wich zurück, noch mal angebrüllt, dann kam endlich Frauchen um die Ecke schnappte den Labbi am Halsband und ging weg! :Oo

Und das macht der LAbbi scheinbar immer, habe danach noch mit anderen Haltern gesprochen, die ich traf, die sagten, joh, der ist immer so drauf, auch wenn andere von der Leine sind! Der taucht aus dem Gebüsch auf und balgt sofort los! Und Frauchen ist es egal.....

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Ich habe meinen Hund jetzt fast ein Jahr lang und es gab drei Situationen, die kritisch waren. Einmal hat ihn als er maximal vier Monate alt war eine Labradormixhündin übertrieben zurecht gewiesen. Also er lag schon mehrere Sekunden lang quietschend auf dem Rücken und sie hat mit gefletschten Zähnen weitergemacht bis ich sie weggeschubst habe. Und dann wollte sie nochmal nachlangen obwohl er sich hinter mir verkrochen hatte.

Und einmal wollte ein Schäferhund ihn knurrend besteigen. Hat ihn sich zwischen die Pfoten gesteckt und losgerammelt. Mein Hund hat versucht ohne zu knurren auszukommen, aber keine Chance. Er ist dann samt Schäferhund auf dem Rücken zu mir getaumelt und ich hab ihm natürlich geholfen.

Die dritte Situation ist ganz aktuell von letzter Woche. Wir gehen abends noch ne Flexirunde durch die Siedlung als aus einem Vorgarten ein Boxer mit steifem Gang ankam. Ich wollte meinen Hund nicht flexangeln, also konnte ich die Leine nicht abmachen. Erst haben sie sich beide mit gestreckten Beinen umkreist und dann hat der Boxer losgelegt. Allerdings war sein Herrchen gleich da und nahm ihn in Obhut.

Als richtig gefährlich habe ich eigentlich nur Situation eins eingeschätzt. Die anderen Situationen wären auch ohne mich gut gegangen, aber was ist denn dabei wenn ich das für meinen Hund kläre?

Bei meinem alten Hund gabs nur zwei Kampfsituationen in zehn Jahren Lebenszeit. Einmal zwischen ihm und meinem Pflegehund, den ich schon vor ihm betreute. Das war einfach Eifersucht, denn so hat er sich keinem anderen Hund gegenüber je gebährdet.

Und einmal als ein Schäferhundmix im Wald knurrend auf uns zulief. Ich hochschwanger mit kleinem Bruder im Kleinkindalter an der Hand. Ich hab den Kurzen hochgenommen, die Leine mit den zwei Doggen fallen lassen und ja - die haben das dann unter sich geklärt :D Ich hab noch nie einen Schäferhund so fix laufen sehen :D

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

In 14 Jahren mit Hunden ist mir bisher nur einmal sowas passiert.

In der Dämmerung kam ein Schäferhund über den Hügel geschossen, vom Besitzer war weit und breit nichts zu sehen. Schäferhund ging ohne voher irgendwas anderes zu tun auf meinen los und biss ihn. Mein Hund war 6 Monate alt, an einer langen Leine und unterwarf sich sofort. Nur interessierte den Schäferhund das nicht, der machte fröhlich weiter, bis dann doch noch ein Mensch über die Wiese kam.

Der pflückte seinen Hund ab, leinte ihn an und gab mir die Schuld an dem Vorfall. :Oo

Nachher haben wir erfahren das der Schäferhund das häufiger gemacht hat. Nun ja ich bin da nicht mehr lang gelaufen und hab den Hund nie wieder getroffen.

edit, ganz vergessen ... mein Hund hatte danach ein Problem mit Schäferhundartigen Hunden, irgendwie traute er diesen nicht mehr über den Weg.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

Wir hatten insgesamt drei Begegnungen, die übel waren.

Bei der ersten war Männlein gerade 4 Wochen bei mir und es ging ohne Verletzungen ab. Allerdings stand ich minutenlang mit dem Rücken vor einer dichten Taxushecke, den tobenden Monsieur in selbige gedrängt, während der andere Hund (großer Mix) knurrend direkt vor mir hochsprang.

Außer einem riesigen Schock für uns beide passierte nichts.

Ein tolles Weihnachtsgeschenk '08 war die Begegnung mit einem blonden Labi, der Männlein am hl. Abend unvermittelt von hinten knurrbellend angriff. In Sekunden wurde es still, der Hund auf meinem hängend. Habe dem mein Knie mit vollster Wucht in die Rippen gehauen, so dass er nach Luft schnappen musste - da konnte Männlein entkommen. Resultat waren 8 Löcher und ein völlig eingekoteter und traumatisierter Hund.

Anfang März diesen Jahres rannte uns ein Boxer hinterher, knappte ihm in die Schulter. Da bin ich mir nicht mal sicher, ob es nicht ein Versehen des Boxers war (einfach zu grobmotorisch). Männlein leistete Gegenwehr und der Boxer ließ ab.

Die obigen Vorfälle waren stets im Stadtpark (theoretisch Leinenpflicht) und die letzten beiden direkt an der Hauptverkehrsstraße. Am hl. Abend ließ ich sofort die Leine fallen, da abends GsD keine Autos fuhren.

Bei der Boxerbegegnung war dies nicht möglich, beide Hunde wären direkt im dichten Verkehr gelandet. Männlein bekam so viel Leine wie möglich und eine Freigabe.

Ansonsten hatten wir zahllose Hundebegegnungen, bei denen es zwar zu Geprolle, aber nie zu Verletzungen kam.

Allerdings schicke ich online alle Hunde, egal welcher Gesinnung sie sind, vom angeleinten Männlein fort, weil er es nicht mag.

Auf dem freien Feld ist Kontaktaufnahme, ggf. Spiel mit anderen Hunden völlig situationsabhängig, aber lange nicht so problematisch wie hier im Park.

Diesen Beitrag teilen


Link zum Beitrag

  • Das könnte Dich auch interessieren

    • Revierverhalten, Kontrollverhalten, Schlechte Sozialisierung???

      Hallo,   Wir habe einen 3,5 jährigen Dackel-Terrier-Mallinois-Mix... Letzteres ist eine Vermutung aufgrund von Welpenbilder. Vater ist wohl unbekannt. Mittlerweile weiß ich, das dies kein geeigneter Anfängerhund ist.... Sei es drum. Jetzt ist er da. Also wir haben ihn mit angeblich 9 Wochen bekommen. Sind mit ca 12 Wochen in die Hundeschule und haben nach Welpenstunde, Früh- und Grunderziehung, später auch Tricktraining und Activity gemacht.   Leider haben sich einige Problem

      in Hundeerziehung & Probleme

    • Ganz schlechte Nierenwerte bei Straßenhündin -CNI?

      Hallo ihr Lieben, ich lese schon ganz lange unregistriert mit und musste mich jetzt einfach anmelden -ihr habt mir schon so oft weitergeholfen!    Ich heiße Nora, bin 34, wohne im Fränkischen Seenland und wollte noch eine Hündin (Lia, um sie geht es hier) adoptieren (Lucy, ca. 2 Jahre jung aus Rumänien lebt seit letztem Jahr bei uns).   Die Geschichte ist lang, deswegen hier die Kurzform: Sie war lange in einem Public Shelter, wurde ins Schutzcamp geholt (weil sie zu uns

      in Hundekrankheiten

    • Abstimmung - Tierische Begegnungen - Februar 2018

      ____________________________________________ Fotowettbewerb Februar 2018 ____________________________________________   Thema 'Tierische Begegnungen'  ____________________________________________   Es sind 10 Bilder zu, Thema 'Tierische Begegnungen' eingeschickt worden. Ihr könnt einmal abstimmen, und zwar für ein oder mehrere Bilder.  Sobald ihr abgestimmt habt, seht ihr auch die aktuellen Resultate es ist nicht möglich nochmals abzustimmen

      in Hundefotos & Videos

    • Fotowettbewerb - Februar 2018 - Tierische Begegnungen

      _________________________________________________________________________________ Fotowettbewerb - Februar 2018 _________________________________________________________________________________   Thema   Tierische Begegnungen   Wie ihr das Thema umsetzt, ist eure Sache, jeder hat ja andere Begegnungen. _________________________________________________________________________________       Das Thema hat KaffeeElse, die den letzten W

      in Plauderecke

    • Schlechte Nierenwerte beim Junghund

      Hallo zusammen,  ich komme aus einem anderen Forum, in dem ich mir leider nur blöde Kommentare anhören musste. Nun bin ich auf Euer Forum gestoßen und hoffe, ihr könnt mir weiterhelfen.    Im Mai haben wir vom Hobbyzüchter einen 13 Wochen alten Yorki-Welpen gekauft. Er war der kleinste aus dem wurf.  Nun ist er 6,5 Monate alt und wir sind nun in den Urlaub mit dem Auto nach Polen gefahren.    Dort haben wir als Vorsorge ein Blutbild erstellen lassen, um sicherzugehe

      in Hundekrankheiten

×
×
  • Neu erstellen...

Mit der Nutzung dieser Website stimmen Sie zu, dass wir Cookies verwenden, um unser Angebot zu personalisieren. Mehr erfahren.