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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Schlechte" Begegnungen mit fremdem Hund - eure realistischen Erfahrungen!?

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Ich hatte in den fünf Jahren, in denen ich meine beiden habe genau eine Situation, die richtig brenzlig wurde. Beim spazieren gehen lernten wir einen netten jungen Mann mit einem American Bulldog kennen. Nach mehreren eher zufälligen Treffen, bei denen sich der Hund immer ruhig verhielt, ließ ich mich trotz eines mulmigen Gefühls überreden, meine beiden abzuleinen und mit dem Bulldog spielen zu lassen. Das ging auch soweit gut, so dass wir uns in den folgenden Wochen öfter trafen, um die Hunde laufen zu lassen.

Eines Tages traf unser kleines Grüppchen auf einen 5 Monate alten Australien Sheppard, den wir ebenfalls schon seit mehreren Wochen kannten. Der Bulldog-Halter versicherte mir, sein Hund würde sich prima mit dem Kleinen verstehen, weshalb ich meine beiden nicht an die Leine nahm. Der Aussie rannte uns freudig entgegen, wurde von meinen beiden ebenso freundlich begrüßt, bis plötzlich der Bulldog angerannt kam und den Kleinen ansatzlos am Genick packte. Es gab kein Zeichen vorher, kein Geknurre oder Gebrumme, keinen aufgestellten Kamm, einfach nichts... :(

Hin gerannt und reingebissen. Das schlimmste war, dass der Bulldog den Aussie über mehrere Minuten lang nicht los ließ, der Kleine schrie einfach nur wie am Spieß. Der Halter des Bulldog warf sich auf seinen Hund, hat auf ihn eingeschlagen, konnte nur mit Mühe verhindern, dass der Aussie tot geschüttelt wurde. Meine beiden sind zum Glück gleich zu mir gelaufen. Nach Ewigkeiten hat der Bulldog dann endlich los gelassen.... Der Aussie hat zum Glück mit einer bösen Verletzung im Genick überlebt.

Der Vorfall hat mich noch lange beschäftigt. Vor allem, dass der Bulldog einfach nicht losgelassen hat. Ich hab meine Hunde nie wieder mit diesem Hund "spielen" lassen.

Ein halbes Jahr später hat der Bulldog einen mittelgroßen Mischling aus der Siedlung tot gebissen.

Im Nachhinein wurde mir bewusst, dass mein Rusty (dem ich eigentlich eine Menge "Hundekenntnis" zuspreche) diesem Hund gegenüber anfangs sehr skeptisch und vorsichtig reagierte. Vielleicht hätte ich da schon auf mein Bauchgefühl hören sollen....

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Border-Bernhardiner-Mix

Kannst du vom dem mal ein Foto machen?

Meine Phantasie versagt gerade völlig.

:D

So nah kommt der gar nicht mehr ran, dass ich den knipsen könnte. Aber ich werd´s mal versuchen. Ich seh den recht selten, weil die meist zu anderen Zeiten unterwegs sind.

Er hat die Farben vom Bernhardiner, sowie die Höhe.

Ellenlange Beine und obendrauf ein Borderkörperchen :D

Aber bildhübsch ist der.

Bloss ein Arsch isser halt :D

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Ich hatte bisher eine unschönere Begegnung, aber es ist kein Blut geflossen und mein Hund hats auch ohne seelischen Schaden überlebt - das Frauchen übrigens weniger ;)

Kanns nicht leiden, wenn mir ein offline-Hund in den online-Hund rennt. Aber find das jetzt nicht ärgerlich oder gar so arg störend, dass ich mich mit Händen und Füßen verteidige. Meistens wird kurz geschnüffelt und weiter gehts.

Offline ists mir relativ. Da wird die Symphatie abgecheckt, geschnüffelt und weiter gehts, weil Frauchen schon ungeduldig weiter getapst ist. Und wenn meine Kleine mal eine auf die Nuss kriegt, dann ist das halt so - schadet ihr eh nicht. Ist halt ein stürmischer Junghund. Und kann von anderen Hunden nur lernen.

Und ja, sie rennt mir mal in andere Hunde rein - na und? Mein Hund is keine Maschine und ich auch nicht perfekt. Passiert halt. Lach ich drüber, entschuldige mich und gut ist. Viele, auch nicht Hundehalter, nehmens mit Humor, wenn mein Hund mal "Hallo!" sagt, weil Frauchen gepennt hat :Oo

Ich kenn nur eine Hündin, die gefälligst einen Abstand von mindestens einem Meter von meinem Hund zu halten hat. Das ist ein Mistvieh. Kaum bis gar nicht sozialisiert, territorial aggressiv ohne Ende, unerzogen und sie hasst jede andere Hündin, die ihr begegnet. Das Frauchen kann sie kaum halten, schreit nur rum und verbreitet Stress und Hektik.

Dabei wäre es so einfach, einfach mal die Klappe zu halten, den Blick in die Gehrichtung zu richten, stur und selbstbewusst weiter zu gehen, den Hund zu ignorieren. Die Hündin lässt sich durch Ruhe und Souveränität so viel mehr beeindrucken als dieses ganze Krempelgezeugs, dass mit ihr veranstaltet wird und veranstaltet wurde in solchen Situationen (clickern, Discs, Richtungswechsel, Ablenken, ... im Moment clickern und Futtertuben sie wieder). Ich guck nur bös' und die wendet von allein freiwillig wieder ab :D

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Jop Tina,

bei uns ist es exakt genauso. :party:

Männlein macht lange nicht so die Welle, wenn wir JWD sind. Da passiert auch nix. Mangels Auto leider zu selten.

Im Stadtgebiet ist es stressig.

Wenn wir Pech haben (Stoßzeit) und treffen mehrere "der-MUSS-mal-Hallo-sagen" kurz hintereinander, regt sich Männlein über jeden Schiss auf, der ihm normalerweise egal ist. Da brauche ich dann meine vollste Präsenz und viel Einwirkung, um ihn sicher durchzulotsen.

GsD kein Vergleich mehr zu früher, da war er kaum mehr zu halten!

Und Herrchen ist immer ganz entsetzt, wenn der andere Hund sich wehrt :Oo

Um uns macht er mittlerweile einen grossen Bogen :holy:

:D Nein, sowas aber auch. :D

Irgendwie haben weder Männlein noch ich hier den besten Ruf. :think:

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Sammy und Chi scheinen sich seeehr ähnlich zu sein ;)

Sammy und mein Ruf könnte sicher auch besser sein :D

Aber die Leute, die uns besser kennen, lassen ihre Hunde auch gern mit Sammy flitzen.

Wohngebiet meide ich zu Stosszeiten weitestgehend. Da ist Sammy nämlich wie ChiChi: Sich mehrmals über was aufgeregt, kann jeder Vogel auf dem Weg zur Explosion führen.

Das ist mir zu anstrengend und zur "grossen Runde" nachmittags kann ich ja in den Wald *flüchten* :)

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Richtig üble Erfahrungen habe ich noch nicht gemacht, außer:

Mein Gonzo (Dogge-/Schäfermix) wurde mal von einem Yorkshire attackiert (im Ernst jetzt), dieser hat meinem Hund in den Schniedel gebissen... :D

Dasty ist einmal blöde angemacht (angesprungen) worden, aber ich habe die Hunde getrennt, weil Dasty gerade das mit der Wasserrute hatte - vermutlich hat der andere Hund das gemerkt oder so, keine Ahnung.

Naja, und von dem Hofhund ist mal ins Genick gepackt worden, weil Dasty die Tabuzone einfach nicht akzeptieren wollte - jetzt tut er das... :D

Alles in allem eher harmlos.

Edit: Beide Hunde sind sehr souverän (gewesen), auch Dasty trotz seiner Größe bzw. Kleinheit.

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Mein Gonzo (Dogge-/Schäfermix) wurde mal von einem Yorkshire attackiert (im Ernst jetzt), dieser hat meinem Hund in den Schniedel gebissen... :D

.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1139071

:klatsch::klatsch::klatsch:

Oh ja, jetzt wo Du es erwähnst, fällt mir unsere zweite schreckliche Begegnung ein. Mein Lenny wurde schon mal von einem Rudel wildgewordener Möpse angefallen! Er konnte sich nur mit einem gewagten Sprung in die Donau retten :D

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Ist nicht wahr, oder? *LOL*

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... oder ob man im städtischen Gebiet mit enormer Hundedichte und diversen anderen Reizen geht, wobei dann auch häufiger die Situationen on- vs. offline entstehen und ggf. schwieriger verlaufen.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1139001

Also ich gehe hier in einem solchen Gebiet und hatte noch nie Probleme. Eben wegen der großen Hundedichte wissen die Leute mit wirklich gefährlichen Hunden auch, dass sie solche haben und man trifft diese Hunde nie abgeleint.

Was man schon mal trifft, sind Kleinhundehalter, die hysterisch am Ende der Flexi hängen, weil ein mittelgroßer Hund vorbeigeht (gerne auch schwarz ;-) und dabei einen kurzen Seitenblick auf den (völlig cool bleibenden) kleineren Hund wirft.

Natürlich kommt es bei Begegnungen mit fremden Hunden regelmäßig zu Imponierverhalten und das ein oder andere Knurren kann auch schonmal zu hören sein, aber wirklich schlimme Kämpfe habe ich mit freilaufenden Hunden noch nicht erlebt.

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Wir hatten früher einen kleinen Malteser.Der wurde mal von einem Boxer gepackt und geschüttelt.Auch ein Labbi-Mix hat sich mal auf ihn gestürzt.

Der Labbi-Mix hat dann später noch zwei kleine Hunde totgebissen.Obwohl wir mehrfach beim Ordnungsamt Meldung gemacht haben wurde nichts unternommen.Der Hund konnte weiter über den Zaun und die Siedlung tyrannisieren.Inzwischen ist er gestorben.

Mit meinem Jack hab ich schon ein paar Situationen durch.Er ist ein sehr selbstbewußter Jungrüde.Wenn ihn jemand angreift,gibt´s richtig Zoff. So richtig Rüdentypisch,aber verletzt wurde noch keiner.Von sich aus hat er bisher noch nie etwas getan.Ich hoffe,daß bleibt so.

Grundsätzlich glaube ich auch,daß solche Situationen oft fehlinterpretiert werden.

Ich habe bisher keine wirklichen Fehlverhalten von Hunden oder echte, gefährliche Aggression (bis auf die Erlebnisse mit unserem Malteser)erlebt.Nur leider viel Fehlverhalten von Hundehaltern.

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