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Hundeforum Der Hund
Fiona01

"Schlechte" Begegnungen mit fremdem Hund - eure realistischen Erfahrungen!?

Empfohlene Beiträge

@ Kristin

Na, das sagen hier wohl die wenigsten User.

Das Wesentliche ist, dass man seinen eigenen Hund und möglichst die Absicht des Gegenübers realistisch einschätzt und danach dann handelt. ;)

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@Christiane

Sehe ich genauso. Wichtig ist es wirklich seinen Hund absolut gut lesen zu können. Anhand dessen Reaktion sieht man meistens schon, inwiefern eine solche Begegnung ausgehen wird.

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Ansonsten klärten die Hunde das ganz alleine, indem sie auswichen oder eben auf ihre Art signalisierten, dass sie mit ihrem Gegenüber nichts zu tun haben wollten (steifer Gang, Bogen laufen usw.) und damit hatte es sich.

Hallo!

Es kommt wohl darauf an wie man genau eine "schlechte Begegnung" definiert. Mir reicht es schon wenn der entgegenkommende Hund dem Ruf seines Hundeführers nicht gehorcht und in spielerischer Absicht auf meine Hunde herbei stürmt.

Das ist weder artgerecht noch wünschenswert - meine Meinung! Ich setze jedenfalls alles daran meine Hunde vor solchen unerwünschten Überfällen zu schützen. Ich habe es schon erlebt das ein DSH-Rotti-Mix im Spiel auf den Rücken eines kleinen Jagdhund-Spitz-Mischlings sprang (alles nur Spiel). Jedenfalls blieb der kleine Hund regungslos liegen. Er musste mit dem auto abtransportiert werden und wurde wenig später beim Tierarzt eingeschläfert. Er hatte Spondylose und durch das Gewicht des großen Hundes waren etliche Rückenwirbel gebrochen.

Ne...so was braucht kein Mensch und auch kein Hund! Tragische Sache...... :(

Ist ja schön für manche wenn die Hunde das mit steifem Gang und Bogen laufen schnell klären - mir ist das zu riskant. Ich bitte immer den Hundeführer seinen Hund zu sich zu nehmen - die meisten sind dazu nicht in der Lage. Dann schreite ich eben ein und vertreibe den Hund.

Erst neulich hatten wir eine übele Begegnung - es war ein typischer Fall von "dumm gelaufen"- Ich kam zum Tor unseres Hundeplatzes raus - wollte zu meinem Auto auf dem Parkplatz. Wir hatten an dem Tag eine Obedience Prüfung auf dem Platz und alle Parkplätze waren belegt - es parkten auch Autos auf der Straße. Wir waren schon fast am Auto da schießt zwischen 2 Autos ein 2 1/2 jähriger DSH (unangeleint) vor und und packt sich sofort meine Isa! Isa hat geschrien und um sich gebissen - es ging alles so schnell. Ich hatte nur einen Ball in der Tasche und warf dem DSH diesen voll in's Gesicht und habe ihn angeschrien. Er war kurz verdattert - Isa suchte gleich das Weite und das Herrchen vom DSH war zum Glück auch gleich da und packte seinen Hund. Er entschuldigte sich vielmals und versichterte mir das sein Hund "das noch NIÈ gemacht hatte"!

Zum Glück hat meine Isa viel Fell (fluffig) mit einem kurzhaarigen Hund wäre ich bestimmt beim Tierarzt gelandet. Es ist nichts weiter passiert (zumindest nichts körperliches). Was mein Hund seelisch durchleiden musste kann ich nur erahnen.

Meine Erfahrung hat mich gelehrt: lieber keine Hundebegegnungen als schlechte - vorbeugen ist besser und danach handele ich auch!

LG,

Karen mit Bonny + Isa

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Ich hatte auch schon öfter solche Begegnungen. Ein paar mal war es so,daß ein unangeleinter Hund

plötzlich angeschossen kommt und sich auf meinen Dusty gestürzt hat. Ich versuche auch immer

die Hunde zu vertreiben. Die meisten Besitzer sind ziemlich unverschämt und werfen auch gerne mal mit Schimpfwörtern rum, wenn man sie bittet den Hund anzuleinen.

Eine Begegnung war dann leider mal nicht so toll. Wir sind mit unserem angeleinten Hund im Park spazieren gegangen. Uns kam ein Mann mit einem Kind und einem Beaglemix entgegen, auch angeleint. Der Beaglemix reißt sich los und springt meinen Hund sofort an die Kehle. Meiner hat

so schlimm gejault. Das hörte sich einfach nur schlimm an. Ich hab dann versucht, den Beaglemix mit dem Fuß von meinem Hund zu bekommen. Der Halter hat sich nicht daran gestört und kam nur langsam an. Ich hab den erstmal angesprochen, aber der hat seinen Hund genommen und ist abgehauen. Ich hab dann meinen Hund abgesucht und er hatte ein paar Löchlein am Ohr. Gut das er so lange Ohren hat. Da der Hund immer versucht hat, ihm in den Hals zu beißen. Die Ohren waren aber wohl dazwischen. Das blutete auch ziemlich, also ab zum TA. Der arme hat dann ein paar Tage einen Kopfverband gehabt.

Ein paar Tage später sehen wir den Halter mit Hund ohne Leine. Was passiert, wir sehen, wie der Hund dem nächsten Hund meterweise hinterher läuft und wieder an die Kehle geht. Ganz schlimm.

Da haben wir mit dem rumdiskutiert und haben seinen Namen bekommen und dem beim Ordnungsamt angezeigt. Unsere Tierarzt Rechnung hat er auch bezahlt.

Wir sind dann immer einen Bogen um den Hund gegangen, weil der Hund jeden entgegenkommenden anknurrt und bellt und die Leute sich nich darum kümmern .

Seitdem ist mein Wauzi auch etwas ängstlich, wenn andere Hunde uns begegnen.

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Ist ja schön für manche wenn die Hunde das mit steifem Gang und Bogen laufen schnell klären - mir ist das zu riskant. Ich bitte immer den Hundeführer seinen Hund zu sich zu nehmen - die meisten sind dazu nicht in der Lage. Dann schreite ich eben ein und vertreibe den Hund.


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1141870

Hallo Karen,

das sehe ich auch so wie du.

Und derartige Überfälle kenne ich auch - bevorzugt von Hunden, die das noch nie gemacht haben. Seufz. Immerhin hast du eine Entschuldigung zu hören bekommen und keine Beschimpfung, weil du seinen Hund beworfen hast.

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Meine Freundin und ich waren mit unseren Hunden unterwegs. Da wir gerade an einer Hauptstraße entlangliefen, war mein Hund ausnahmsweise mal an der Leine. Als wir an einer Pommesbude vorbei gegangen sind, stand da ein großer, bulliger Kampfhund, ebenfalls ein Rüde, so wie meiner. Er war weder angeleint, noch war das Herrchen zu sehen, der hatte wohl gerade etwas in die Pommesbude gebacht.

Jedenfalls kam dieser Hund auf uns zugestürmt und hat sofort angefangen nach meinem Kleinen zu schnappen- hätte er ihn erwischt, dann wäre es aus gewesen. Der hätte meinem Hündchen mit einem Haps den Kopf abgebissen.

Also hab ich meinen Hund an der Leine im Kreis gedreht, er ist richtig geflogen (ja, das tat mir furchtbar leid, aber ich wusste echt nicht, ich hatte einfach nur Angst um sein Leben). Der große Hund immer schnappend hinter ihm her.

Meine Freundin fing dann an zu kreischen, damit vielleicht mal IRGENDWER kommt und den Hund weg nimmt. Kam nix. Hat keinen interessiert, dass da jemand rumkreischt, direkt vor der Bude.

Ja irgendwann hab ich dann angefangen zu schreien, dass wir von einem Hund angegriffen werden.

UND DANN KAM DER HÖHEPUNKT

Das Herrchen guckte ganz locker flockig aus der Tür raus, lächelte und sagte "wartet mal, ich hol mal eben ein Leckerlie...."

Dann kam er eine Minute später mit einer Salami (ich hatte mich immer noch im Kreis gedreht) und sagte "Komm, Rudi, Komm....".

Rudi hat das natürlich geschickt überhört, und ich dachte schon "gleich ists zu ende mit meinem Kleinen" und dann kam der Typ, packt seinem Rudi ans Halsband und sagt "böser Junge". Und sein böser Rudi hatte ihm dann in den Arm gebissen, hat ziemlich stark angefangen zu bluten, aber mir war das soooooo völlig egal. Ich bin weg gelaufen und bin mit meinem Hund über einen Zaun gesprungen, weil ich ja nicht wusste, ob Rudi sich wieder losreißt.

Und ganz ehrlich, wie schlecht kann man seinen Hund eigentlich erziehen, dass er das eigene Herrchen sooo ernsthaft beißt? Ich verstehe solche Leute nicht. In aller Ruhe geht er in die Bude und holt n Leckerlie. Das kann doch nicht wahr sein, oder??? :wall:

Edit: Was hättet ihr in dieser Situation gemacht?

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Mopsi das ist der Hammer.

Ja was willst da tun...vertreiben? Klappt wohl nicht immer wie man sich`s wünscht.

Wegtreten? Du weißt ja nicht, ob er dann nicht noch mehr hochdreht und noch gegen dich geht.

Haut retten heißt es da wohl nur.

********************

Wenn ich mir hier so die Erfahrungen durchlese scheint es mir, dass vor allem kleinere Hunde die Opfer von Attacken sind.

Oder täusche ich mich da?

Vielleicht trauen sich angriffslustige Hunde da eher, weil die Gefahr selbst verletzt zu werden, recht gering ist?

Ich hatte fast immer nur mittelgroße bis große Hunde um mich und sowas noch nie erlebt, solche dermaßen bösartigen Angriffe mit Verletzungs- oder gar Tötungsabsicht.

LG

Antonia

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Ja was willst da tun...vertreiben? Klappt wohl nicht immer wie man sich`s wünscht.

Wegtreten?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1153659

Ich war am Ende wirklich so verzweifelt, ich glaube notfalls hätte ich den Hund erwürgt, oder hätte zumindest versucht so lange zu würgen bis er sich erstmal nicht mehr bewegt.

Aber kannst du dir vorstellen wie viel Angst ich hatte? Das war für mich wie ne Herz-Bauch-Operation ohne Narkose, so sehr tat mir das weh.

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Wenn ich mir hier so die Erfahrungen durchlese scheint es mir, dass vor allem kleinere Hunde die Opfer von Attacken sind.

Oder täusche ich mich da?

LG

Antonia
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=56531&goto=1153659

Huhu,

die Erfahrungen die ich eingangs geschildert habe sind mit kleinen Hunden (unter 40 cm). Somit kann ich dir das zumindest nicht bestätigen. ;)

Ich bin auch der Meinung, dass man das sowieso nicht pauschalisieren kann.

Jeder Hund, egal welcher Größe, ist mit dem Gegenüber, egal in welcher Größe, wieder anders "kompatibel" und damit jede Begegnung mit fremden Hunden individuell.

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Ich kann mich schwer an wirklich gefährliche Situationen erinnern.

Klar sind uns schon öfter andere Hunde ins Rudel gelaufen, oder ein Hund ohne Leine in meine mit Leine.

Aber bis auf eine Situation gab es nie Probleme in den 6 Jahren, seit ich meine Hunde habe.

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