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Hundeforum Der Hund
Mopsii

Bisswunde & anschließende "Behandlung"

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Was mir heute passiert ist... (Achtung: Lang)

Heute waren wir mit Elvis bei einem Bekannten, der einen Golden Retriever daheim hat.

Die beiden haben bislang immer super miteinander gespielt, der Retriever hat sogar sein Bällchen mit Elvis geteilt :)

Ich weiss nicht wie und warum, aber plötzlich hat der Retriever Elvis gebissen - vielleicht ein Krümelchen Essen am Boden oder irgendwas :???

Elvis hat tierisch aufgeschrien und ist wie von einer Hornisse gestochen durch die Wohnung des Bekannten gerannt und hat garnicht mehr aufgehört zu schreien.

Als wir ihn endlich " einfangen" konnten, haben wir ihn beruhigen können und sahen eine (für uns ) schlimme blutende Wunde am Kopf.

Wir haben den Kleinen sofort in die örtliche Tierklinik gebracht, da wir uns Sorgen gemacht haben.

Wir mussten dort aber erst einen Bogen ausfüllen, Personalausweis abgeben und und und...

Nach 15 Minuten warten, haben wir dann eine Helferin darauf aufmerksam gemacht, dass mit Kopfwunden nicht zu spaßen sei und das doch bitte der diensthabende Arzt sich um ihn kümmert.

Weitere 10 Minuten war diese Helferin verschwunden, danach kam sie wieder und sagte, dass es noch fünf bis zehn Minuten dauern könnte.

Nach knapp 15 Minuten durften wir dann endlich ins Behandlungszimmer ( wohlgemerkt- es war momentan kein anderer Notfall dort!)

Die Wunde wurde untersucht und ausgespült und die Ärztin sagte, dass er Glück im Unglück gehabt hat, da die Schädeldecke bei einem so jungen Hund noch nicht so stark und belastbar ist, wie bei einem älteren.

Elvis Kopfhaut sollte "getackert" werden. Wir baten die Ärztin, Elvis örtlich zu betäuben, falls ihm dieses "tackern" Schmerzen bereiten sollte und sie sagte uns, dass es nicht weh tun würde.

Elvis wurde "getackert" und er hat höllisch aufgeschrien- fast noch schlimmer als nach dem Biss und wir waren ziemlich sauer auf die Ärztin!

Danach wollte sie die Wunde noch nicht einmal desinfizieren- worauf mein Freund (Ausbildung im Medizinischem Bereich) sie dann "zur Schnecke " gemacht hat.

Nun gut, sie desinfizierte die Wunde dann doch :wall:

Fazit:

Mein Hund hatte eine Kopfverletzung, wo man nicht direkt sagen konnte wie schlimm sie nun wirklich ist!

Wir mussten insgesamt über 40 Minuten auf eine Behandlung warten.

Wir wollten, dass Elvis örtlich betäubt wird, falls das "tackern" weh tun würde.(Wurde ja nicht gemacht)- ich finde, dass das schon an Körperverletzung grenzt ( überlegt mal, dass würde man bei einem Menschen so machen O.o)Kein Lebewesen muss Schmerzen ertragen, wenn es auch anders geht!

Sie wollte die Wunde noch nicht einmal vernünftig desinfizieren.

Und hat uns noch nicht einmal gesagt, wann diese Klammer wieder rausmuss.

Morgen werden wir alles von unserem Tierarzt abchecken lassen.

Was haltet ihr von der ganzen Geschichte?

Ich bin einfach nur wütend und traurig und werde nie wieder zu dieser Klinik gehen!

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Ui, da wär ich aber auch stocksauer.

Als Sammy getackert wurde, ist das örtlich betäubt worden. Der arme Elvis... :(

Wieviele Klammern hat er bekommen?

Um diese Klinik würde ich auch in Zukunft einen grossen Bogen machen...

Gute Besserung für Elvis :kuss:

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Elvis hat zwei Klammern bekommen :(

Mein Freund ist so sauer :motz: , der schreibt gerade schon einen Brief an die Tierärztekammer Westfalen-Lippe ....

Danke für die Wünsche Tina :kuss: Elvis liegt heute mal ausnahmsweise im Bett und schläft sich aus- ganz schön viel für so einen Kleinen :(

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Das tut mir ja wirklich leid, wie das abgelaufen ist.

Das blöde ist ja auch, dass man selber - so geht es mir jedenfalls dann erst so - so geschockt ist, dass man sich auch gar nicht richtig durchsetzen kann und der Hund MUSS dann ja behandelt werden.

Wie gehts Elvis denn jetzt nach dieser "Geschichte"?

Gute Besserung dem armen Kerlchen! :knutsch

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Ja, den würd ich wohl auch schreiben...

Und in der ersten Wut schreibt sich sowas noch am Besten :D

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Ich war ja auch so blöd und habe geglaubt das es nicht weh tun würde... O.o (So bescheuert muss man erstmal sein >.< )

Ich wollte sie ja erst fragen, ob sie bereit wäre sich selbst so ein Teil ohne Betäubung in den Kopf zu jagen....

Ich und mein Freund mussten uns echt im Zaum halten um nicht auf diese "Ärztin" loszugehen... :(

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sag mal das kann doch nicht wahr sein.

Ich bin als Kind mal genäht worden an der Hand. Da die Ärztin keine Zeit hatte und nach hause wollte, hat sie auch nicht gewartet bis die Betäubung gewirkt hat.

Das hat höllisch weh getan.

Dein armer Hund. Lass das schnellstmöglich von einem Tierarzt checken.

Ich finde das unglaublich. Gute Besserung dem Kleinen.

LG

Andrea

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Ohne Worte... :wall:

Scheint ein reiner Wirtschaftsbetrieb zu sein, diese "Tier"klinik...

Stinksauer? Ich hätte die Ärztin wahrscheinlich an die Behandlungszimmerwand getackert... :motz:

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Also Nähen ohne Betäubung habe ich schon durch (geht nicht anders, wenn die Haut in Fetzen hängt, da Betäubung nicht wirkt).

Aber tackern ohne Betäubung? Na sehr lecker.

Da hattet ihr wirklich keine hundefreundliche Ärztin..

Gute Besserung dem Kleinen!

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Das ist ja grauenhaft :o . Ich würde vorschlagen, melde das der Tierärztekammer (gibt es das, wie die Ärztkammer bei Humanmedizinern?) .

Und mit einer Anzeige würde ich es auch versuchen, weil die ja Eurem armen Elvis unnötige und vermeidbare Schmerzen zugefügt hat, was laut Tierschutzgesetz verboten ist.

GUte Besserung :kuss: :kuss: :winken:

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