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Hundeforum Der Hund
Angela2807

War das eine Schutzdienst-Übung?

Empfohlene Beiträge

Habe fertig!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=57816&goto=1172964

Na endlich.

Dann kann der Fred ja wieder in dem freundlichen Ton weitergehen den er bis zu deinen Postings hatte.. :klatsch:

@ Schnauzies:

Wie ist das eigentlich mit HD Hunden, können die das auch machen?

Denn das ist doch sicherlich körperlich sehr anstrengend wenn sie über die Hürde und den Arm anspringen müssen, oder?

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Bei der Frage ob man mit einem HD-belasteten Hund VPG-Sport machen sollte ist zuerst einmal wichtig welche HD-Belastung der Hund hat und welche triebliche Veranlagung er mitbringt.

Bei HD-C (leichte HD) ist es durchaus möglich bei entsprechendem muskelaufbauenden und -erhaltenden Training (Ausdauertraining am Fahrrad und Schwimmen) den Hund unter Beachtung einer Verhinderung starker Überbelastung (dosiertes Sprungtraining) bis zur Meisterschaftebene auszubilden.

Wichtig ist dabei z.B. die Vermittlung einer entsprechenden Sprungtechnik, damit der Hund die 1m-Hürde gelenkschonend springt und gelenkschonend die Schrägwand weitmöglichst abläuft und nicht -springt.

Auch ist es für den Schutzdienst wichtig wie gross der entsprechende Hund ist. Ist er eher klein, so muss er bei den Fluchten natürlich mehr springen, wobei das meistens nicht das Problem ist.

Auch sollten die Treibephasen nicht über Gebühr geübt werden, da dort durch den Gegendruck des sich gegenstemmenden Hundes (vor allem bei grossen und schweren Hunden) eine grosse Belastung der Hinterhand und der Hüften entsteht.

Bei HD-D (mittlere HD) ist es bei entsprechender Bemuskelung auch möglich mal seine OG-Püfung in den Prüfungsstufen abzulegen. Jedoch sollten solche Hunde immer sehr durchdacht und gelenkschonend gearbeitet werden. Lieber ein paar Punkte weniger, aber nicht eine vorzeitige Arthrose als Folge zu starker Belastung riskieren. Man sollte dann z.B. meiner Meinung nach nicht an einem Tag Sprünge für die Unterordnung trainieren und dann auch noch Schutzdienst mit Treibephasen oder Entwicklung der Sprungtechnik machen. Immer wohldosiert kommt man auch zu einer bestandenen Prüfung und hat viel länger Spass am arbeitsfreudigen Hund.

Noch wichtiger als der HD-Status ist in meinen Augen auch noch die Frage wie es mit den Ellenbogen aussieht (ED), die bei dem Aufkommen nach jedem Sprung mindestens genauso belastet sind wie die Hüften.

Beim Boxer kommt dann noch die Frage nach der Spondylose dazu. Da da erst mit 2 Jahren geröntgt werden kann, sind die meisten Hunde bis dahin schon in allem angearbeitet. Aber mit einer Spondy-belastung sollte man sich überlegen wie weit der Hund bei Sprüngen und abrupten Richtungswechseln belastbar ist und wie oft man dann was trainiert.

LG Heike

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In meinem Fall wäre es ein 3Jähriger Boxer mit HD C, aber ED-frei. Spondy wurde nicht überprüft.

Kann man denn auch ohne Prüfung weitermachen, oder bleibt man dann irgendwann stehen?

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@ Boexli...

Der Hund von meinem Trainer fehlt eine Kniescheibe

BK Deutsche Meisterschaft 14 Platz.. es geht alles wenn der Rest gesund ist.. und er keine Schmerzen hat

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In meinem Fall wäre es ein 3Jähriger Boxer mit HD C, aber ED-frei. Spondy wurde nicht überprüft.

Kann man denn auch ohne Prüfung weitermachen, oder bleibt man dann irgendwann stehen?

Ich sehe Prüfungen immer als eine Lernerfolgskontrolle. Warum dann, wenn man gut arbeitet, nicht auch gute Prüfungen ablegen?

Und eine BH sollte man mindestens als Ziel anstreben, wenn man mit dem Hund im Schutzdienst trainiert. Und hat man dann die BH erfolgreich geschafft, so kommt oft der Wunsch nach dem Weitermachen von ganz alleine. Die Grundlagen sind dann ja schon gelegt.

Klar kann man auch trainieren ohne Prüfungen abzulegen. Es ist dann immer noch eine tolle Möglichkeit den Hund auszulasten. So kenne ich einige Boxer mit Spondy, die deshalb keine Sprünge machen (auch nicht als Spass oder nur im Training). Da kann man dann keine Prüfung im VPG ablegen. Doch ich finde, dass es für die Weiterentwicklung von Hund und Hundeführer hilfreich ist, wenn ein Unparteiischer Betrachter (der Leistungsrichter) einem sagt, was er sieht und woran man noch arbeiten sollte. Nur so lernt man als Hundeführer weiter - sonst kocht man ewig die selbe Suppe ohne es zu merken.

LG Heike

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:wall:

Habe fertig!
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Na endlich.

Dann kann der Fred ja wieder in dem freundlichen Ton weitergehen den er bis zu deinen Postings hatte.. :klatsch:

@ Schnauzies:

Wie ist das eigentlich mit HD Hunden' können die das auch machen?

Denn das ist doch sicherlich körperlich sehr anstrengend wenn sie über die Hürde und den Arm anspringen müssen, oder?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=57816&goto=1172971"

Und wo ist der "habefertig" beitrag hin?

Danke liebe mods, daß ihr hier kommentarlos die Wahrheit löscht um eure Klientel wieder in das bessere Licht zu rücken.

Tolle "Tierfreunde" seid ihr, mit so einer Verbohrtheit, das kennt keine Grenzen. :wall::wall:

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Habe fertig!
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=57816&goto=1172964

Na endlich.

Dann kann der Fred ja wieder in dem freundlichen Ton weitergehen den er bis zu deinen Postings hatte.. :klatsch:

@ Schnauzies:

Wie ist das eigentlich mit HD Hunden' können die das auch machen?

Denn das ist doch sicherlich körperlich sehr anstrengend wenn sie über die Hürde und den Arm anspringen müssen, oder?
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=57816&goto=1172971"

Wenn man mir so kommt, muß ich mal fragen: Was ist wichtiger? Mit kranken Hunden Sport machen, oder versuchen die Hunde zu gesunden?

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Wobei sich dabei die Frage stellt, wann ein Hund krank ist.

Boxer mit HD-C dürfen sogar noch in die Zucht (genau wie DSH).

Ist der Hund bereits durch das HD-Röntgenergebnis krank oder erst wenn er infolge der zu diesem Ergebnis führenden Hüftformung (egal ob Kopf und Pfanne nicht ideal sind oder der Norberg-Winkel) Arthrose bekommt und dadurch Probleme hat?

Ist es möglich einen trieblich hochveranlagten Hund im Sport auszulasten ohne das er eher Probleme bekommt als wenn er nicht im Sport geführt wäre?

Ich persönlich finde es viel schlimmer wenn Otto-Normal-HH seinen Hund mit Stöckchen oder Ball immer wieder, vielleicht sogar noch aus dem Stand springen lässt, als wenn unter Anleitung eines guten Ausbilders, der um das HD-Ergebnis weiss, durchdacht über Muskelaufbau und Erhalt und Lenkung der trieblichen Veranlagung in kontrollierte Bahnen der Hund im Sport ausgelastet wird.

Durch solch kontrolliertes Bewegen und Auslasten kann der Arthroseausbruch zumindest verzögert werden.

Soll man einen jungen Hund nur wegen dem HD-Röntgenergebnis (HD-C oder -D) nur noch aufs Sofa legen und kurz an der Leine zum Lösen rausführen? Damit riskiert man Verhaltensprobleme, durch die im schlimmsten Fall der Hund für die Umwelt nicht mehr tragbar ist.

Oder soll man den Hund sich einfach frei bewegen lassen? Schonen wird er sich erst wenn bereits arthrotische Veränderungen da sind, die nicht mehr umkehrbar sind. Dann riskiert man ein verkürztes beschwerdefreies Leben, als wenn man alles bewusst kontrolliert steuert.

LG Heike

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