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Hundeforum Der Hund
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Welpen vom Züchter?

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@Rosa

Ein Züchter, der einen Zwinger angemeldet hat (siehe erster Beitrag von Wotan hier), ist kein Hobbyzüchter! Und deshalb zahlt er natürlich auch ans Finanzamt!

Ich persönlich habe meine Hunde auch vom Züchter. Ich hatte vorher kurz einen Hund aus dem Tierheim, der mich aber nach ein paar Tagen angefallen hat, mir Das Handgelenk durchgebissen hat und meinem Bekannten den Unterarm. Dieser Hund ist sofort eingeschläfert worden und im Nachhinein hat mir das Tierheim dann damals mitgeteilt, dass der Hund von seinen Vorbesitzern Alkohol jahrelang bekommen hatte. Leider hatte das Tierheim "vergessen", mir das zu sagen, als ich den Hund zu mir genommen habe.

Danach habe ich einen Welpen vom Züchter genommen.

Ich finde auch die 850 Euro, die ich für meine Malli-Hündin bezahlt habe, nicht zu teuer! Denn seitdem wir selber von ihr einen (nicht geplanten) Welpen bekommen haben und sie dazu noch Komplikationen bei der Geburt hatte (als darf man bei Wotans Kostenaufstellung nochmal 550 Euro für Kaiserschnitt, Not-OP und Kastration oben drauf rechnen!), weiß ich was für Kosten durch einen Wurf entstehen können!

Liebe Grüße,

Patricia

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Ich kaufe mir einen Hund nur von einem VDH-Züchter mit Familieanschluß, ohne Zwingerhaltung, mit Baer-Test und frei von erblichen Augenkrankheiten. Beide Elternteile HD-untersucht und ich achte darauf was die Elterntiere für Sport und Freizeit an Eignung mitbringen.

Ich finde es angemessen für einen solchen Welpen auch einen höheren Preis zu zahlen, als bei einem Vermehrer. Langfristig gesehen sind die Anschaffungskosten die geringsten Kosten. Wer nicht bereit ist diese Züchterleistung zu bezahlen, dem würde ich keinen Hund geben. Was wenn ein Hund eine Operation braucht?

Ich kenne Leute die lassen ihren Hund nicht an die Knien operieren. Der vierjährige Rüde hat deshalb nach dem Toben Schmerzen. " Naja es geht ja, wenn ich ihn an der Leine führe und er nicht zuviel tobt" Hallo?

Ich gehöre nicht zu den Leuten, die mal eben das Geld locker auf den Tisch legen. Ich habe sehr hart für meine Hündin gearbeitet und würde es immer wieder so machen.

Vor verantwortungsvollen Züchtern habe ich Respekt. Wer Geld und Profit machen will, kann das anders besser und schneller haben.

Davon auszugehen, dass jeder Züchter sich was dazu verdienen will, ist auch nicht ganz richtig. Es gab sogar schon Züchter die leider nie einen ihrer Hunde verkauften, weil die Ihnen viel zu wertvoll waren.

Erst nach dem Tod des Züchters konnten andere einen Hund aus dieser Zucht erwerben.

Pauschal-Urteile sind immer falsch!

Ach nur damit kein falscher Eindruck entsteht, unser letzter Hund war Mischling hat nix gekostet und ist bei uns 15 Jahre alt geworden. Mit 10 Jahren hatte er eine OP. Da ist dann halt Urlaub und andere Extras weggefallen.

Liebe Grüße Gabriele

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Jepp! Und einen verantwortungsvollen Züchter kann man durchaus auch ganz einfach erkennen:

Bei dem Züchter meiner Hündin mußte ich zum Beispiel eine Art Vorstellungsgespräch absolvieren! Ich bin dafür auch schlappe 600km gefahen. Aber das war es mir Wert! Ich habe auch heute noch Kontakt zu diesem Züchter, denn er informiert sich regelmäßig per Email oder Telefon, wie sich der Hund entwickelt und wie es ihr geht! Zudem gibt regelmäßig Treffen, wo sich die Welpenkäufer zusammen mit Hunden und Züchter treffen und man mal sehen kann, was aus den anderen Hunden des Wurfes geworden ist!

Hundevermehrer geben ihre Hunde an der Autobahnraststätte weiter oder halten einem vor der Tür einen Welpen hin, entweder man nimmt ihn oder man kann wieder gehen (habe ich selber schon erlebt! Meine Bekannte, die damals einen Hund haben wollte und ich, wir sind dann aber auch sofort freiwillig wieder gegangen!!).

Bei meinem Züchter konnte ich auch jederzeit vorbeikommen und die Welpen anschauen! Die Mutterhündin war natürlich auch immer in der Nähe oder bei den Welpen (manchmal hat sie sich auch in die Sonne gelegt und wollte mal fünf Minuten Ruhe haben vor der Rasselbande! :) )

Liebe Grüße,

Patricia

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@ Wotan,

ich finde die Welpenpreise eines Züchters nicht zu hoch, das habe ich nie geschrieben.

Wer unbedingt einen Rassehund haben möchte, aus was für Gründen auch immer, soll auch einen angemessenen Betrag dafür zahlen.

Hoch anrechnen muss ich Dir, daß Du für Deine Welpen 1000.-¤ verlangst.

Denn wenn ich die Tageszeitungen so durchlese und diese "Züchter" bieten ihre Welpen teilweise zu Schleuderpreisen an.

IM TH zahlt man für einen Hund eine Schutzgebühr zwischen 250- 300.-¤, für den gleichen Preis kann ich schon von einem Züchter eine Hund haben.

Warum verschleudern diese "Züchter" ihre Tiere so, weil sie am laufenden Band Hunde "produzieren".

Und wenn Du mich so direkt fragst, ja, ich empfinde jährliche (?) Trächtigkeiten und Geburten für einen Hund als Tierquälerei.

Und manch eine Zuchthündin hat es ja nicht mal so gut, daß sie nur jährlich gedeckt wird, sondern 2x im Jahr!

Ich finde alles nicht gut, wo mit Tieren Geld verdient wird.

Und wo Menschen einfach so bestimmen können, ob ein Tier leben darf oder nicht. Wieviel Welpen werden denn gleich nach der Geburt entsorgt?

Ich komme da immer wieder auf das Thema der weißen Boxer, die früher "Ausschuss" waren- weg damit!

Heutzutage werden sie teurer verkauft, weil der Mensch urpötzlich Gefallen an den Weißen gefunden hat.

Wie ich anfangs schon geschrieben habe, es muss jeder für sich alleine entscheiden, wo, und von wem er sich ein Tier kauft!

LG Conny und Jule

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Jepp! Und einen verantwortungsvollen Züchter kann man durchaus auch ganz einfach erkennen:

Bei dem Züchter meiner Hündin mußte ich zum Beispiel eine Art Vorstellungsgespräch absolvieren! Ich bin dafür auch schlappe 600km gefahen. Aber das war es mir Wert! Ich habe auch heute noch Kontakt zu diesem Züchter, denn er informiert sich regelmäßig per Email oder Telefon, wie sich der Hund entwickelt und wie es ihr geht! Zudem gibt regelmäßig Treffen, wo sich die Welpenkäufer zusammen mit Hunden und Züchter treffen und man mal sehen kann, was aus den anderen Hunden des Wurfes geworden ist!

Liebe Grüße,

Patricia

So kenne ich das auch!

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Wir waren erst im Tierheim, um uns nach einem Hund umzusehen. Aber wir hatten punkto Wesen gewisse Vorstellungen, damit das neue Familienmitglied auch wirklich bei uns wohl ist und wir mit ihm! Da für mich klar ist, dass ein Hund sein Leben lang bei mir bleibt, war ich nicht bereit nach Herz zu entscheiden, sondern rein nach Verstand... Weil leider kein Hütehund im Tierheim zu haben war (wir hätten auch einen Hütehundmix genommen!), haben wir uns entschlossen einen Welpen bei einem Züchter zu kaufen. Nachdem ich das Inet nach Hütehundrassen durchforstet hatte, Bücher über die ausgewählte Rasse gekauft und gelesen waren, stand die Rasse fest. Wir haben zwei Züchter der gewünschten Rasse besucht. Der erste hielt seine Hündin und Welpen in einem Zwinger hinter dem Haus, die Hundemama liess sich nicht anfassen und wir reisten ohne Welpe wieder ab. Der zweite hatte seine Hündinnen und Welpen im Haus und Garten, seine Hündinnen waren zutraulich und so besuchten wir Skipper dort ab der 2. Lebenswoche jedes Wochenende, bis wir ihn mit 10 Wochen zu uns holen konnten. Der Kaufpreis wäre beim ersten Züchter billiger gewesen, aber für uns war das kein Entscheidungskriterium!!! Ein seriöser Züchter leistet wertvolle Vorarbeit punkto Prägung, Gesundheit usw. und dass er sich für diese Arbeit bezahlen lassen will, ist für mich in Ordnung.

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Ja so sehe ich das auch . Die Verantwortung eines Zuechters endet nicht mit dem Verkauf.

Aus diesem Grund halte ich die Kontakte mit mezinen Welpenkaeufern aufrecht und bin jederzeit bereit einen von mir gezuechteten Hund zurueck zu nehmen.

Und da das bei Rueden leider nur bis zum ersten Lebensjahr moeglich ist ,weil unser Wotan nicht wirklich tolerant gegenueber Rueden im eigenen Revier ist habe ich mir bei vertrauenswuerdigen Leuten eine Pflegestelle fuer alle Faelle eingerichtet.

Aus diesem Grund lebt auch zur Zeit wieder die 10 Monate alte Flicka bei uns.

Gottseidank ist das in meiner Zuechterzeit bisher nur dreimal vorgekommen.

Und so wie ich ueber Zuechterverantwortung denke, so denken ganz viele Zuechter von denen ich einige zu meinen Freunden zaehle.

Die meisten Zuechter mit denen ich in Kontakt stehe wissen was aus ihrem Nachwuchs geworden ist und haben Kontakte mit den Kaeufern der vielfach ueber die Lebenszeit der Hunde hinausgeht.

LG Wotan

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Hallo @ all!

Ich nehme einmal an, dass hier fast allen, die sich hier "positiv" zum Züchten geäußert haben, auch ein Hund vom Züchter gehört. Dagegen ist natürlich nichts einzuwenden, denn jeder hat das Recht sich einen Hund da zu kaufen, wo er es für richtig hält.

Das ist die Einstellung von Gabriele(und sicher noch einiger anderer):

"Wer nicht bereit ist diese Züchterleistung zu bezahlen, dem würde ich keinen Hund geben."

Dies entspricht, wie gerade geschreiben, nicht meiner Meinung, denn warum soll ich für einen Hund, dem es gut geht und der ein gutes zu Hause hat(te), einen derartigen Preis bezahlen, wenn es andere Hunde auf der Welt gibt, die ich mit diesem Geld unterstützen kann?

Ich finde es einfach nicht richtig, dass manchen Orts über 1000¤ für einen Hund verlangt werden und auf einem anderen Teil der Welt werden Hunde in Tötungsstationen umgebracht! Zudem finde ich, dass ein noch so teurer und auf Ausstellung siegender Hund nicht mehr wert ist, als ein Straßenhund z.B. aus Polen(da gibt es nämlich ziemlich viel Hundeelend, was aber nicht so bekannt ist, war selber dort), den man einem hinerherwirft! Mir ist auch noch wichtig zu sagen, dass es mir nicht aufs Geld ankommt, sondern auf den ZWECK, für den ich mein Geld ausgebe!

Grüße, Anne

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Ich finde deinen Beitrag gut, Anne.

Nur nehme nicht einfach mal an! Hab ja schon berichtet, daß ich nicht nur Rassehunden ein Zuhause schenke. Das war ja auch nicht das Thema, sondern es ging um seriöse Hundezucht.

Meine Einstellung könntest Du beurteilen ,wenn wir die Gelegenheit hätten für ein langes Gespräch.

Ohne Frage finde ich es gut, wenn Hunde aus dem Tierheim ein neues Zuhause finden und einen Ort mit Geborgenheit finde.

Und mir kommt es auch auf den Zweck an für den ich mein Geld ausgebe.

Liebe Grüße Gabriele

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Ich denke hier geht es nicht um die Diskussion ob man sich einen Hund vom Züchter holen sollte oder nicht. Das muss jeder selbst für sich entscheiden.

Festo habe ich aus dem TH geholt und habe für einen kastrierten, entwurmten, gechippten und geimpften Hund 250 ¤ bezahlt, damit hat das TH nicht mal ansatzweise Gewinn gemacht.

Arwen ist jetzt vom Züchter und hat 650 ¤ gekostet und wenn ich hier durchkalkuliere ,ist da auch nicht so viel drin.

Wenn du dir die Kosten durchrechnest, kommt schon einiges zustande. .

Und in diesem Geld ist noch nicht mal die Zeit drin die du investierst und das ist verdammt viel.

Egal ob so oder so ich finde nicht dass es zuviel ist.

Es gibt halt Menschen die haben schon gewisse Vorstellungen von Ihrem Hund und dann ist Tierheim halt etwas blöd.

Arwen soll mal im Hundesport laufen und ist aus diesen Kriterien vom Züchter ganz einfach.

Im Tierheim kann ich mir schlecht schon aus der Genetik heraus so einen Hund holen.

Auch Züchter haben Ihre Daseinsberechtigung.

Woher sollen sonst Hunde kommen die z.B. bei der Polizei eingesetzt werden etc.

Aus dem TH bestimmt nicht

Gruß,

Caro

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