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Hundeforum Der Hund
CarinaGarfield

Ich muss so oft daran denken, dass mein Hund irgendwann mal stirbt ...

Empfohlene Beiträge

Aylin, ich finde Deinen Post spitze und kann ihn voll und ganz unterschreiben! :klatsch::D

Schade das es Menschen gibt die sich als Mensch über alles stellen!

Das nimmt dem Leben die Wärme!

Zum Thema:

Naja, ich muss auch häufig daran denken das mein altes Hundi stirbt!

Ich musste ja nun auch schon darüber nachdenken sie gehen zu lassen. Ist ja auch noch nicht lange her! Doch da hat Madame mir ja den Stinkefinger gezeigt und mir klargemacht das sie doch noch hier bleiben möchte.

Ich denke jetzt anders darüber. Dieser Tag hat unser Zusammenleben grundlegend verändert!

Ich denke zwar drüber nach was ist wenn mein Seelenhund (der mich blind versteht und den ich blind verstehe, ja, mit dem ich teilweise in gedanklichen Austausch stehe) nicht mehr da ist aber der Hauptgedanke ist bei mir jetzt anders gelagert!

Wir geniessen unsere gemeinsame Zeit noch und werden uns dann irgendwann wiedersehen!

Ich lebe jede Minute mit ihr intensiv!

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Das finde ich etwas arg romantisch verklärt. Inwiefern soll ein Hund weise sein? Was soll ein Hund jemandem lehren? Es ist doch nur ein Hund...

Bei so einer Aussage finde ich jedes Wort zuviel. :wall:

Aber zurück zum eigentlichen Thema.

Ich hab im meinem Leben schon viele Hunde verloren. Es ist jedes Mal wieder sehr sehr schlimm und man gewöhnt sich auch nie daran.

Man sollte sich die Zeit aber nicht mit so trüben Gedanken kaputt machen.

Ich weiß nicht, ob Du unseren Threat über Pearly mal gelesen hast. 2 Monate dauerte ihr Sterben. Irgendwann kam der Moment, an dem sie uns verließ. Ich bin trotz meiner Trauer dankbar und glücklich über die 14 Jahre die ich mit ihr verbringen durfte. Es ist jetzt erst gerade mal 2 Wochen her und es tut noch schrecklich weh. Aber das Leben MUSS weitergehen.

Der Tod gehört zum Leben dazu. Hätten wir ständig Angst davor, dürften wir auch keine Partner oder Kinder haben.

Es werden sicher noch weitere Hunde in Dein Leben treten. Jeder wird ein ganz besonderes Lebewesen sein, nach seinem Tod einen Platz in Deinem Herzen behalten und niemals vergessen sein.

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Hallo Carina,

ich denke auch hin und wieder darüber nach.

Vor gut einer Woche ist im Freundeskreis ein Rüde eingschläfert worden, der arme Kerl musste mit 11 Jahren mit Magendrehung sterben.

Dann kommen mir auch solche Gedanken und ich frage mich wieviel Zeit ich wohl mit meinen Hunden habe.

Lass dich nicht von so was runterreissen, sondern geniess jeden Tag mit deinem Hund.

Meine erste Hündin durfte auch nur 8 Jahre werden und der Rüde meiner Exschwiegereltern ( der Zeitgleich angeschafft wurde) ist mittlerweile fast 16 Jahre alt. Klar frag ich mich da manches Mal warum... aber ich freue mich das er mit so einer Würde so alt werden darf.

Wenn ich meinen Sohn zu seinem Vater bringe oder auch abhole, ist immer ein bischen Angst da, das Mirko nicht mehr da sein könnte. Das wird für meinen Sohn total schlimm, er ist mit dem Hund gross geworden, er war immer da.

Aber man darf sich nicht bei seinen eigenen Hunden runter reissen lassen, deiner ist 6 Jahre alt, wenn er Mirkos Alter erreicht lebt er noch 10 Jahre.

Schau nicht auf die Hunde die früh gestorben sind sondern auf die, die alt geworden sind.

Ansonsten kann ich mich Katja und Sandra nur anschliessen, Mirko ist für mich ein weiser alter Herr, der in Würde so ein hohes Alter erreicht hat.

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Ich wünschte, manche Leute würden nur einen Bruchteil der emotionalen Anteilnahme am Tod des eigenen geliebten Haustiers auf die tausende täglich industriell geschlachteten, gesichtslosen Schweine, Kühe, Hühner usw. aufwenden... :(

Aber natürlich denken auch wir machmal an den Tod des eigenen Hundes, zumal einer unserer Hunde Leishmaniose positiv ist. :heul:

Norbert

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Ich muss es nicht erklären können, ich fühle es. Ich fühle die Sicherheit, die Weisheit, die Ruhe, die Gelassenheit bei meinem Hund. Ich sehe es in seinen Augen, seinen Bewegungen, fühle es wenn er atmet. Ich muss es nicht erklären können. Die Vertrautheit zu ihm lehrt mich das. Was andere darüber denken ist für mich nicht wichtig. Ein Blick meines Hundes reicht, damit ich weiss, dass es richtig ist.

@Norbert

Jein. Einerseits sollte man die Augen nicht verschließen vor dem Leid vor der Haustür. Es ist aber normal, dass einem ein Lebewesen, das einem so unendlich viel gibt, mit dem man eine enorme Vertrautheit hat, noch viel näher steht und man viel tiefer in sein eigenes ICH geht.

@Carina

Ich habe eine Weile auch oft daran gedacht. Felix ist nun dreizehn Jahre alt. Ich denke jetzt nur noch selten daran, weil ich jede Minute, die uns noch bleibt mit ihm genießen will. Ich will nicht, dass er meine Traurigkeit fühlt.

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@ Rhodium

Vielleicht stehen mir die meisten Tiere näher, als viele Menschen, weil ich zu oft solche oberflächlichen Sprüche wie von dir gehört habe.

Ich denke, vielen Menschen fallen die ganzen Gemeinheiten, die sie Tieren antun , nur leichter, wenn sie ihnen nur Gefühle, Weisheit und Gedächtnis absprechen.

Zum Thema:

Bei unserem 1.Hund hab ich vom ersten Tag an Angst davor gehabt, dass ich ihn irgendwann hergeben musss. Das hat mir viel Spaß an der gemeinsamen Zeit verdorben.

Er war ca 1 Jahr alt, als er zu uns kam und wir hatten 12 schöne Jahre zusammen.

Seine Hundekumpeline ist im Alter von nur gut 4 Jahren kurz nach ihm vor Kummer gestorben.

Sie hat sich von ihm verabschiedet und hörte nicht auf zu trauern.

Soviel dazu, dass Hunde "nichts merken".

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Hallo :winken:

Du musst dich nun einmal damit abfinden,das auch ein Hundeleben einmal zu ende geht.

Aber Hallo wach dein Hund ist da und auch gesund und nur das zählt heute morgen und für die nächsten Jahre.Jeder hat oder hatte schon einmal solche gedanken aber einmal denken reicht und nur das positive zählt.Mein Rüde wird dieses Jahr 17Jahre alt und für mich ist wichtig was heute ist und nicht was morgen kommt.Versuche es auch einmal so zu denken und ich bin der meinung dann wird es auch dir leichter fallen damit zu leben.Ich hoffe ich konnte dir etwas mut machen positiv zu denken.

LG GeRiKa :winken:

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Hallo! Kann deine Gedanken gut verstehen, aber damit macht man sich selber kaputt. Unseren haben wir letztes Jahr aus dem Tierheim geholt. Er ist jetzt 8 und ein großer, schwerer Hund. Wir haben ihn vom ersten Moment an geliebt. Wir kommen hier vom norddeutschen Flachland und das erste, was der Onkel meines Mannes sagte war: "Wofoer holt ehr so'n olen Hunn? De is in twee Johren doot!" (Für alle südlich von Hannover: Warum holt Ihr euch so einen alten Hund? Der ist in zwei Jahren tot!). Pah! DAS wollen wir ja wohl erst nochmal sehen! Und wenn's so sein soll, waren es zwei tolle Jahre! In diesem Sinne: Kopf hoch! Versau' dir die schöne Zeit nicht mit schwarzen Gedanken.

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Hallo! Kann deine Gedanken gut verstehen, aber damit macht man sich selber kaputt. Unseren haben wir letztes Jahr aus dem Tierheim geholt. Er ist jetzt 8 und ein großer, schwerer Hund. Wir haben ihn vom ersten Moment an geliebt. Wir kommen hier vom norddeutschen Flachland und das erste, was der Onkel meines Mannes sagte war: "Wofoer holt ehr so'n olen Hunn? De is in twee Johren doot!" (Für alle südlich von Hannover: Warum holt Ihr euch so einen alten Hund? Der ist in zwei Jahren tot!). Pah! DAS wollen wir ja wohl erst nochmal sehen! Und wenn's so sein soll, waren es zwei tolle Jahre! In diesem Sinne: Kopf hoch! Versau' dir die schöne Zeit nicht mit schwarzen Gedanken.
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=58163&goto=1181361

Das ist ein sehr schöner Beitrag, finde ich. Bekannte von mir haben vor fünf Jahren einen zwölfjährigen Goldie aus dem Tierheim geholt. Er hat noch drei wunderschöne Jahre bei ihnen gehabt. Sie waren auch traurig als der Abschied kam, aber sie wissen, dass ihr alter Hund ihr Leben absolut bereichert hat. Das erwähnen sie immer wieder gerne.

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... Bekannte von mir haben vor fünf Jahren einen zwölfjährigen Goldie aus dem Tierheim geholt. Er hat noch drei wunderschöne Jahre bei ihnen gehabt. Sie waren auch traurig als der Abschied kam, aber sie wissen, dass ihr alter Hund ihr Leben absolut bereichert hat...
http://www.polar-chat.de/topic.php?id=58163&goto=1181366

Yep. :)

Vor allem, wie reich die letzten 3 Jahre des Hundes waren!

Ich würde (und werde!) wenn es die Zeit zulässt, gern alte Hunde aus dem TS zu uns nehmen - einfach damit sie Nähe und Geborgenheit erfahren im letzten Lebensabschnitt anstatt in einem Tierheimzwinger zu verkümmern.

Des Hundes Wohl sollte bei aller Angst vor eigener Trauer immer im Vordergrund stehen.

Vor allem, wenn der Tod als Abrundung des Lebens und nicht künstlich zum falschen Zeitpunkt eintritt. Mir starb mal ein angefahrener Fischling in den Händen, DAS war für mich eine Katastrophe, weil es eigentlich viel zu früh (und ein Auto als Auslöser verkehrt) zum sterben war und ich das Leben nicht festhalten konnte in dem kleinen, arglosen Schwein... :heul: :heul: :heul:

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