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Hundeforum Der Hund
Delin

Ein Leben mit der Diagnose Borreliose

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Hallo,

bei uns hört es dieses Jahr irgendwie so gar nicht auf, erst müssen wir unser Seelenpferdchen Nayeli mit nur 5 Jahren über die Regenbogenbrücke gehen lassen und jetzt wurde beiunserer 2jährigen Hündin Luna wurde vor knapp 2 Wochen leider auch noch Borreliose diagnostiziert. Sie hatte einen recht heftigen Schub mit hohem Fieber und starken (Gelenk)-Schmerzen... Ihr ging es so verdammt schlecht, dass ich es echt mit der Angst bekam, zumal am Anfang gar nicht klar war, was ihr überhaupt fehlt... Mittwoch fing es an und Freitag hatten wir dann die Diagnose.... Auf der einen SEite ein Schock, auf der anderen war ich erleichtert, da man sie jetzt auch gezielt behandeln konnte....

Dank Antibiotikum geht es ihr soweit wieder recht gut, ist vom Verhalten eigentlich wieder die Alte!

Jetzt würde mich interressieren was ein Leben mit Borreliose bedeutet? Welche Erfahrungen habt IHr so gemacht`? Wie oft haben bzw. hatten Eure Hunde Schübe? Wie sieht es mit der Lebenserwartung aus? Kann Luna überhaupt ein "normales" Hundealter erreichen?

Muss nächste Woche wieder zum TA, werden diese natürlich auch nochmal richtig löchern! Jetzt ginge es mir erst mal nur darum, dass es Luna besser geht, habe mir über das "danach" dann noch nicht so wirklich Gedanken gemacht, aber da es ihr jetzt wieder so gut geht, kommen natürlich immer mehr Fragen auf...

Genauso stehen die Fragen im RAum, was das Antibiotikum für Langzeitschäden verursachen kann. Denn wenn man die Nebenwirkungen liest (Packungsbeilage ist allerdings für Menschen) wird es einem schon ganz komisch, zumal Luna es ja richtig hoch dosiert bekommt. Was habt ihr da für ERfahrungen? Bis jetzt, toi, toi, toi, verträgt sie es super gut!

Bin für Erfahrungsberichte echt total dankbar!

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Hallo Delin,

würde Dir wirklich gerne ne Antwort geben, aber kann es im Moment selbst nicht.

Wir haben die Diagnose Borreliose ebenfalls erst seit gut 3 Wochen und gerade die Behandlung mit hochdosiertem Antibiotikum abgeschlossen. Nur, unsere Hündin hat außerdem noch Toxoplasmose und ab Morgen bekommt sie was noch stärkeres da gegen. :(

Der Auslöser für all die Untersuchungen war eigendlich ihr ständiges Humpeln.

bisher hält das leider immernoch an.

Daher bin ich ebenfalls gespannt auf hoffentlich positive Erfahrungen.

Was mir nur wirklich sehr zu denken gibt.

Ich habe schon immer Hunde und auch Zecken. Meine Püppi hatte voriges Jahr vielleicht 4 Stück von den Biestern, habe immer Advantix angewendet.

Und Eine davon hat den Dreck gehabt! Gerade im Berliner Raum hieß es immer, gibts das kaum eher in den südlichen Bundesländern. Aber.....es ist jetzt hier denk ich auch voll angekommen, habe schon von einigen Hundehaltern gehört, daß ihre Hunde es haben.

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Habe ja mal ein Praktikum in einer Tierarztpraxis gemacht und die Ärztin sagte das man Borreliose gut mit Antibiotika ausheilen kann, wenns frühzeitig erkannt wird...gute Besserung !!!

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Eine Bekannte hatte einen Hund, bei dem wurde Borreliose und Leptospirose festgestellt.

Die Behandlung war langwierig, aber erfolgreich und der Hund wurde ....13 oder 14 Jahre alt.

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Danke, schon mal für die Antworten! Haben morgen früh einen Termin beim TA, bin mal gespannt, was der bzw. die jetzt so sagen...

Luna hat halt auch immer mal wieder hinten gehumpelt, ist schon zweimal behandelt worden mit Verdacht auf Entzündung im KNie, einmal links, einmal rechts.... Auch diesmal fing es mit leichtem Humpeln an, Dienstag hat sie gehumpelt und Mittwoch ging es ihr auf einmal richig dreckig....Die Tierarzt hat dann gleich Borreliose vermutet und meint, dass das andere vielleicht auch schon Schübe waren, dann hätte Luna den Mist echt schon länger, was die Sache ja nicht einfacher macht...

Luna humpelt aber jetzt gar nicht mehr, eigentlich schon zwei Tage nach Behandlungsbeginn schon nicht mehr! Wir hatten sogar das o.k. für einen Urlaub an der Ostsee und den hat Luna in vollen Zügen genossen, ist viel geschwommen, sonst haben wir sie aber extrem geschont.... Ihr und uns hat der Urlaub gut getan, deshalb bin ich jetzt mal auf unseren Tierarzt Besuch morgen gespannt, ob die auch so zufrieden mit unserer Maus sind...

Luna hat natürlich hier und da mal eine Zecke, trotz spot on, aber nicht dramatisch viele, aber es reicht ja bekanntlich eine....

Stimmt mich ja schon ein bisschen positiv, dass ein Hund trotzdem alt werden kann....

Freue mich über weitere ERfahrungen!

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Also Menschen können nach gut behandelter Borrelliose völlig normal leben, es kann allerdings unter Umständen nochmal ein Schub auftreten, der dann wieder behandelt werden muss...

Entscheidend ist immer der Zeitpunkt der Behandlung...wieviel da schon betroffen ist oder eben nicht.

Vielleicht ist das bei Hunden aber anders?

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Hallo

Meine Hündin hatte mit 15 Borreliose bekommen. Langwierige AB Therapie und die AB`s hat sie gar nicht so gut vertragen. Hat 4 Monate gedauert und alles war weg. Nun ist sie 16...keine bleibenden Schäden...zum Glück.

Grüße

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Na, das macht doch mal richtig Mut!!! Hoffe es schreiben noch mehr positive Erfahrungen zu dem Thema.... aber auch mit negativ Berichten muss ich klar kommen...

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Hallo,

bin momentan in der Lage das ich leider noch nichts weiß! Mein Rüde "Mexx", jetzt bereits über 9 Jahre alt, ist bereits seit 4 Jahren in behandlung. Nicht nur beim "normalen" Tierarzt sondern auch regelmäßig in der Tierklinik. Er hat immer wieder gehinkt, also erst mal Röntgen usw. in der Tierklinik. Befund: schwere Arthrose. Seitdem immer wieder Tabletten mit denen es Ihm auch kurz darauf wieder besser ging. Spezialfutter, Zusätze und und und...

Hab den Tierärzten vertraut, bis vor kurzem. Mein größter Fehler!

Seit einem halben Jahr immer wieder Fieber und Entzündungen. 6 verschiedene Tierärzte durch. Jeder eine andere Diagnose, aber jeder will mit Cortison behandeln! Aber keiner hat eine Erklärung was eigentlich los ist!

Hab jetzt einen gefunden der endlich zuhört!!!

Hat meinen Liebling erst mal geröngt. Fazit: keine Arthrose, sondern HD!!!!

Verdacht auf Borelliose. Er möchte aber est testen wenn es meinem Süßen wieder besser geht, da er momentan Antibiotika bekommt. Er hatte fast 40 Grad Fieber und seine rechte Gesichtshälfte ist aufgeschwollen. Fieber weg, Schwellung immer noch, allerdings nicht mehr ganz so extrem.

Jetzt eine Frage:

Welche Symptome kennt Ihr?

Bin so langsam richtig ratlos. Weiß mir langsam keinen Rat mehr. Bin mit Mexx zur Zeit fast jede Woche beim TA. Immer wieder wegen Fieber oder Schwellungen oder seiner Lahmheit auf dem Vorderlauf

Wenn Ihr einen Rat für mich habt, wär ich euch echt dankbar!!!!

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Jule kam ja mit unzähligen Zecken.Ihr Blutbild war sehr schlimm.

Sie hatte Ehrlichiose.Wurde auch erfolgreich mit Antibiotika behandelt.

Trotzdem bekommt sie immer wieder solche Schübe.

Das heißt eitrige Augen,Fieber,Mandelentzündung und humpeln.Genau wie Durchfall.

Alle anderen Test fielen negativ aus.

Laut Tierarzt ist dadurch auch ihre Autoimmunbedingte Hämolytische Anämie entstanden.

Die Darmflora unterstütze ich zur Zeit erfolgreich mit Heilerde.

Mal sehen wie lange.

Ich kann deine Sorgen verstehen und hoffe es wird besser.

Beim Menschen sind die Spätschäden ja nicht ohne.Es kommt immer drauf an,wie schnell behandelt wird.

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