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Hundeforum Der Hund
Paul 11

Hund zu aufgedreht beim Lernen

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manchmal hilft auch eine lange Radtour vor dem Training.

Kommt echt auf den Hund an, ich hatte eine Phase, da hab ich lange überlegt, ob ich das Training mit Gandalf runterfahren muß, er hat da auch schnell aufgedreht.

Ich hab mich dann aber entschlossen, mehr mit ihm zu machen. Habe ich nicht bereut (aber ich will/brauche auch einen Hund, der im Zweifel mal drei Stunden Sucharbeit leistet und danach noch nicht total platt ist)

Zwischenzeitlich mache ich folgendes

- Getreidefreie Ernährung

- ausgiebige Grundlast an Bewegung (Radfahren, schwimmen, Dummy-Suchen)

- vor der UO 5-10 Minuten Konzentrationsarbeit (eigentlich auch UO) mit der Leine. Zu dem Zetpunkt ist der eine oder andere Hunde schon platt, aber Gandalf kann sich dann erst konzentrieren. Dabei machen wir ganz stupide, langweilige, bekannte Übungen

- als Belohnungswort in solchen Phasen haben wir ein tief gebrummtes "good boy" eingeführt, bewußt ohne e oder i

- bei Geschicklichkeitsübungen fange ich oft mit Leiter an, da muß er sich am meisten konzentrieren

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Danke schon mal für eure Antworten :D

Er ist von seinem Wesen her total ausgeglichen, aber ich glaube er hat so Spaß zu arbeiten das er vor Freude wirklich hochdreht.

Ich habe schon statt Futter ein Spielzeug um ihn zu belohnen,denn mit Futter geht es überhaupt nicht,da wird er zu gierig!!

Bin schon die Ruhe selbst,aber wenn er mich ständig anspringt oder anbellt wenn es ihm nicht schnell genug geht dann werde ich auch irgendwann unruhig und genervt. Denn ungeduldig ist der kleine Mann sehr.

Ausgelastet ist er auch...wir gehen jeden Morgen mit meiner Freundin und seinem besten Hundekumpel ne große Runde wo er sich körperlich schon mal austobt,daran kann es auch nicht liegen....

Aber ich werde mal versuchen noch ruhigere Sachen mit ihm zu machen

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Hi

ich kenne es selbst ist bei Hütehunden häufig. Wenn meine Aufdrehen, reagiere ich natürlich oft Situationsbedingt. Wenn wir Spielen kommt dasSpielzeug weg und ich reagiere auf keine Aufforderungen, wenn sie mich anspringen schupse ich sie weg, bzw. drehe mich weg. Meine haben das schnell gelernt.

Beim üben lege ich sie dann ebenfalss ins Platz ab, bis sie runtergefahren sind. Zudem belohne ich in solchen Momenten nur mit einem ruhigen fein. Ich belohne eh viel nach Siuation, also ich mische Stimme, Klicker, Spielzeug und Leckerchen. Mir ist klar, dass viele Hunde nicht so gut umschalten können, bei uns hat es sich als gut erwiesen.

Gruß

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Ich weiss nicht, ob es auf die Situation hier passt, ich erzähls aber trotzdem. Letztens in der Hundeschule, als Blue auch total aufgedreht auf der Wiese war, sollte ich ihn Leckerli im Gras suchen lassen. Nasenarbeit ist wohl sehr anstrengend und danach war er wirklich viel ruhiger. Davor ist er noch nicht mal im Platz liegengeblieben und war total unter Spannung.

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Lilli dreht ja auch ziemlich schnell hoch...

heute z.B. beim Zossen gleicher Gegenstand nur andere Situation. :kaffee:

Weil in Wohnung (es hat hier geregnet und Lilli legt sich niemalsnicht auf feuchten oder kalten Boden) und dann nicht nur der Gegenstand sondern noch was auf den Gegenstand halb drauf gepackt...Lilli war total überdreht und kläffte und war unruhig.

Ich hab`das ignoriert und das ganze aus gesessen.... hat ne`Weil gedauert, einmal musste ich abbrechen, aber es ging...trotz Klicker ;)

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Mein Tarzan war auch so. Belohnung ging weder mit Leckerli noch mit Spielie als er jung war. Nja bis er 7 war... Sein Lob war je nach Situation ein augenzwinkern. ein leises Supi und wenn er aufdrehen sollte ein Schulterklopfen. Die Aussicht auf essen hat ihn dumm gemacht und Ballis ebenso. Im Alter wurde er ruhiger. Bis dahin bin ich vor dem Tarining oder eigentlich immer bemüht gewesen ihn körperlich auszupowern. Vor seiner ersten BH schwamm er ne halbe Stunde im See und dannach 30km Radfahren. Bei 32°C im Schatten hat er als jüngster die beste BH abgelegt...

Wenns zu arg wird leg ihn nicht ins Platz, erwird warten und warten dass es weitergeht und sich richtig hochdrehen. Dreh dich einfach mit einem Abbruchsignal von ihm Weg, meide Augenkontakt. Telefoniere oder lies einen Artikel in einer bereitgelegten Zeitung solange bis er ruhig ist. Dann fang mit der langweiligsten Übung an. Im Flüsterton holst du ihn in die Grundstellung. Ruhiges supi. Dann 1 Minute üben und aufhören solange er noch unten ist. Die Spanne in der er auf diese Weise ruhig bleibt wird größer werden und dann ist viel erreicht.

Ich habe mich auch einfach oft einfach auf die Wiese gelegt auf der wir gerade geübt haben.

Ich weiß ist schwer, ich bin selbst Hyperaktiv und da war mein Tarzan eine echt gute Therapie...

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Hallöchen zusammen,

die übereifrige Lernbereitshaft..bei temperamentvollen Rassen kann man da eh ein lied singen...

bei meinem Dobermann musste ich mir ständig was neues einfallen lassen,weil er von beherrschten Komandos schnell gelangweilt war....somit is er jetzt ein Hund der ne Menge Kunststückchen beherrscht...

allerdings habe ich nie ein festst Trainingsbeginn angegeben...ich über generell immer nebenher bei normalen Gassirunden über große

Freiflächen,Wald usw....es wird normal los gelaufen und dann nebenher immer mal was abgerufen...funktioniert ganz gut und läuft ruhig ab...bei anfangendem übereifer wird einfach normal weiter Gassi gegangen...

meine beiden Bullys sind ebenso lernbegeistert....fordere ich nichts ab bei den Gassirunden haut nichts mehr hin....

oder ich werde penetrant mit gelerntem konfrontiert...machen einfach alles selber...hunde mit hohem Beschäftigungsgrad...

ich glaube es gibt Hunde die einfach beschäftigt werden wollen und Hunde die lernbequem sind wie es auch bei Menschen zu finden ist.

Ein Hund der lernen will wird es sogar ohne aktive Belohnung tun weil er einfach Spass an dem hat was er tut.

für mich habe ich festgestellt das wenige aktive Belohnung auch den Hund etwas runter bringt...also keine leckerlis oder Spielzeug einfach nur nen kurzes streicheln oder ein *fein*toll* oder *super*

liebe Grüße Chrissi + Bullys

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Hey @all

Habe jetzt nur mal kurz den Eingangs- und zwei drei Beiträge gelesen.

Da ich ja auch mit so einer Beschäftigung fordernden ACD-Hündin gesegnet bin, und das immer und überall, wenn es sein muss.

Deshalb ist eine gewisse Ruhe die man rein bringen sollte schon nicht verkehrt, bei manchen sogar ein Muss.

Wovon ich nicht so viel halte ist, alle diese Hunde gleich behandeln zu wollen, ich habe die Erfahrung gemacht, jetzt kommt wieder der uralt Spruch, man sollte differenzieren und herausfinden, wie der eigene Hund tickt, um einen Ansatzpunkt zu finden.

Was ich Super fände, wenn einige die auch mit diese Fragestellung behaftet sind, erzählen würden/könnten, wie sie es in Griff bekommen haben.

Auch die Hundetrainer/innen könnten vielleicht mal ihre individuellen Erfahrungen und Vorgehensweisen erläutern.

Was mir aufgefallen ist, das diese allgemein Plätze, wie du musst deinen Hund nicht nur körperlich sondern auch kopfmäßig auslasten, führt ohne notwendige Erfahrung dazu, dass man sich leicht einen überdrehten Hund heranzieh kann.

somit kann das gutgemeinte schnell zu einem Teufelskreis, in den man leicht hinein, aber umso schwerer oder kaum wieder heraus kommt, werden.

Ich halte es z. B. so, wie im zielorientierten Sport üblich, das gilt natürlich auch für andere Bereiche, wie Lernen usw., auf eine alters- u. leistungs- gerechten Aktivität, muss zwingend eine adäquate Pause, sprich Erholungsphase folgen.

Beim Sport dient das der systematischen körperlichen Leistungsanpassung u. Steigerung und beim Lernen der Konsolidierung (Festigung) des gelernten, für beides ist eine Pause/Erholungsphase unabdingbar.

LG Hans Georg

Menschen sind deutende Wesen, für die reines Verstehen schon Selbstzweck ist.

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Hey silvi-p

Huhu'

also ich selber bin quasi auf valium, daran kann's nicht liegen. Die Belohnung ist sein normales Trockenfutter, das ist gar nix spezielles. Ich hab ihn auch schon ins Platz gelegt, aber er hat da immer noch die totale Spannung... da muss ich wahrscheinlich noch länger warten, bis er runterkommt. anfang und ende sind relativ klar, da er davor in seiner box ist (weil ich mit nr 1 übe) und danach auch wieder da reinkommt (gelerntes verdauen).

*seufz*

Ich werd's mal versuchen...

danke für die tipps.

Silvia[/Quote']

Was mir beim lesen deines Berichtes auffällt, ist der Begriff Ruhe, der meist damit verbunden wird, dass der Hund SITZ oder PLATZ machen soll.

Besser könnte sein, eine aktive Pause/Erholung zu machen, um den Stress-Level, besonders wenn er sich negativ auswirkt, das ist meist der Fall, wenn ein Organismus auf vollen Touren läuft, denn so kann die noch reichlich vorhandene und bereitgestellte Energie besser abgebaut werden.

Mit der Konsequenz das der Organismus schneller zur Ruhe kommt.

Allerdings steckt in einem kurzen SITZ/PLATZ machen zu müssen, wieder das Training für eine bessere Frustrationsbewältigung. Deshalb ,wenn es relativ kurz ist auch nicht schlecht.

Ja, man muss wohl immer Abwegen.

LG Hans Georg

Der wahre Egoist kooperiert.

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Ich finde es gibt durchaus positive Spannung und nicht alles "hochfahren" und aufgedreht sein ist unerwünscht.

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