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Hundeforum Der Hund
Megi_Bona

Wie findet ihr Clickertraining?

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Dass man mit dem Klicker gut konditionieren ist klar, aber mir ging es darum, dass man dem Hund andere (komplexe) Sachen ohne so ein Ding beibringen kann.

ich bin jetzt mal neugierig wie du einem Hund eine komplexe Sache ohne Clicker/ markerwort als ganzes Komplett vermittelst. Sagen wir mal einen einfachen Apport. Hund sitzt neben dir in der Grundstellung, bleibt sitzen während du das Apportel auslegst, rennt auf dein Kommando hin, nimmt es auf, Knautscht natürlich nicht) und setzt sich damit in eine gerade Grundstellung und präsentiert dir das Apportel bis das Kommando zur Freigabe kommt.

Übung auseinanderzunehmen brauchst du ja scheinbar nicht. und nun leg mal los!


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=58577&goto=1440859

Ich will dir gerne antworten wenn ich auch nicht angesprochen bin. Meine Hunde lernen dass was du schreibst zum Bsp alle.

Ohne Hilfsmittel auch keine Leckerchen oder son Gram.

Das schöne dabei es geht auch schneller.

De Schlüssel den Hund sofort für sein Fehlverhalten zu Korrigieren Störsignale usw. und sofort zu loben wenn er was richtig macht. So lernt ein Hund.

Das war schon immer so.

Oder was glaubst du wie man einen Hund Dirigiert der Hinter einer Schafherde Steht. 1000 Meter entfernt.

Oder wie ein Jäger seinen Hund im Wald auf den Punkt bewegen kann.

Was ein Arbeiten ohne Clicker und Leckerchen und all den Mist allerdings erfordert, ist 100 % Präsenz des Halters. Und den Willen den Hund zu korrigieren. Daran hapert es allerdings bei vielen.

Zu deine Frage:

Ich lege oder sitze den Hund Neben mich Schmeiß das Spiele weg, wenn es da Liegt, darf er Hin es Holen und zu mir bringen, ohne Firlefanz zu veranstalten.

Macht er einen Fehler reicht ein kleines Na und er läuft wieder in der Spur (Das geht mit jedem Hund SO) .

So geht das auch an der Leine das er nicht zieht usw.

Was heute leider passiert ist doch Folgendes Dier Leute achten viel zu sehr auf Ihren Hund.

Hat er Angst ist er Unsicher, was auch immer für alles gibt es Bücher.

Darin steht meist nur Blödsinn.

Gesunder Menschen verstand scheint da leider auszusetzten. Ein Hund beißt einen Menschen, sofort weiß man er hat gebissen weil er unsicher war schön zu wissen, bringt dem der gebissen wurde aber nix.

Also sehe ich es so es ist besser dem Hund beizubringen das beißen doof ist fertig. Dann spart man sich Hinterher Interpretationen über das warum die in aller Regel falsch sein werden.

Wenn du wissen willst wie ich meine Hunde arbeite ein kleines Video von einem der besten Trainer die es ja gab Ted Hope, ich durfte diesen Mann einst Besuchen und viel von Ihm Aufsaugen.

dieser Mann ist leider Tod, aber er würde eh nicht in unsere Gutmenschen Gesellschaft passen, die Lieber einem Hund die Haare schneiden als Ihn zu erziehen.

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erstmal ganz kurz zu dem Video. Ich fand das Gesagte wirklich logisch und gut bis er dann demonstrierte wie man einen Hund ins Platz bringt. Genau diese Methode kenne ich von vielen Hundplätzen die auch mit Leinenruck, Stachelhalsband und Teletakt arbeiten. Sorry ist echt nicht mein Ding.

dieser Mann ist leider Tod, aber er würde eh nicht in unsere Gutmenschen Gesellschaft passen, die Lieber einem Hund die Haare schneiden als Ihn zu erziehen.

zitieren

Diese Aussage finde ich echt beschissen. Du kennst meinen Hund nicht reduzierst unsere Beziehung zueinander auf Haareschneiden. Nur mal zur Info: Pudel sind ganz normale Hunde, um genau zu sein Wasserjagdhunde. Mein eigener wird jetzt Ende des Monats 2 Jahre alt, begleitete mich täglich überall hin, benimmt sich an der Leine und auch ohne echt gut. Das heißt ich könnte ihn wenn der Leinenzwang nicht wäre überall ohne Leine führen ohne das er wegläuft oder sonst was veranstaltet. Erziehungstechnisch also ok. Ausbildung scheint ja bisher auch geklappt zu haben. Wir starten immerhin in der O2 und da ist er mit seinem Alter echt weit der Jüngste. Wir beschäftigen uns also mit mehr Dingen als Haareschneiden.

Ohne Hilfsmittel auch keine Leckerchen oder son Gram.

Das schöne dabei es geht auch schneller.

De Schlüssel den Hund sofort für sein Fehlverhalten zu Korrigieren Störsignale usw. und sofort zu loben wenn er was richtig macht. So lernt ein Hund.

Das war schon immer so.

Oder was glaubst du wie man einen Hund Dirigiert der Hinter einer Schafherde Steht. 1000 Meter entfernt.

Oder wie ein Jäger seinen Hund im Wald auf den Punkt bewegen kann.

Was ein Arbeiten ohne Clicker und Leckerchen und all den Mist allerdings erfordert, ist 100 % Präsenz des Halters. Und den Willen den Hund zu korrigieren. Daran hapert es allerdings bei vielen.

Beim Clickern gibts auch die Fehlerinformation für den Hund. Ich sag einfach ä-ä. Du schreibst ja selbst das es bei deiner Methode Korrektur bedarf. Beim clickern versucht man aber mit Störsignalen/ Falschinformation auszukommen. Ich brauche nicht zu korregieren wenn der Hund das richtige Verhalten grundlegend verstanden hat.

Zu deine Frage:

Ich lege oder sitze den Hund Neben mich Schmeiß das Spiele weg, wenn es da Liegt, darf er Hin es Holen und zu mir bringen, ohne Firlefanz zu veranstalten.

Macht er einen Fehler reicht ein kleines Na und er läuft wieder in der Spur (Das geht mit jedem Hund SO) .

super also ich habe ja nicht wegen einem Spielie-Apport gefragt sondern den Apport von Dingen die der Hund nicht aus dem Alltag kennt. Mit korrektem abgeben und allem Drumherum. Natürlich kann ich die alle zum Spielie umfunktionieren aber das ist nicht Sinn der Übung und birgt ein Haufen Fehlerquellen.

Ein Hund der es nicht kennt wird wohl kaum einem AUSGELEGTEN nicht ausgeworfenen Apportel folgen und es dir bringen, da er ja gar nicht weiß das Bringen dieses Gegenstandes dich glücklich macht.

Was heute leider passiert ist doch Folgendes Dier Leute achten viel zu sehr auf Ihren Hund.

Hat er Angst ist er Unsicher, was auch immer für alles gibt es Bücher.

Darin steht meist nur Blödsinn.

Gesunder Menschen verstand scheint da leider auszusetzten. Ein Hund beißt einen Menschen, sofort weiß man er hat gebissen weil er unsicher war schön zu wissen, bringt dem der gebissen wurde aber nix.

Also sehe ich es so es ist besser dem Hund beizubringen das beißen doof ist fertig. Dann spart man sich Hinterher Interpretationen über das warum die in aller Regel falsch sein werden.

Da stimme ich dir zu. Prügeln tut sich hier nur einer und das bin im Notfall ich. Das ist nicht Aufgabe meiner Hunde.

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Hallo Anja,

ich glaube wir sind eigentlich ganz nah beisammen. ich möchte dir nachher ausfürlich Antworten dafür brauche ich etwas Zeit, das hier nicht ein falscher Eindruck entsteht. Aber gleich kommt der Amtstierarzt zu uns deshalb dauert meine Antwort etwas.

bis später

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genau das denke ich ja auch, deshalb ja meine penetrante Nachfragerei.

Ich will jetzt aber auch erstmal raus und das Leben eines FREItages genießen.

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Ich kann dem Clicker nichts abgewinnen, loben kann ich auch so und das auch schnell genug...aber ist ja Geschmackssache !!!

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Clickern mag man oder nicht. Ich persönlich benutzte sehr gern den Clicker, weil ich meinen Hunden so sehr präzise vermitteln kann in welchem Moment sie genau das tun, was ich von ihnen möchte. Beide kennen den Clicker seit dem Tag, an die sie als Welpen zu mir kamen und sie haben beide sehr schnell gelernt. Für mich ist es eine super Trainingsmethode.

Ich kenne auch Hunde die ohne Clicker, aber auch mit Lob, Spieli oder einfach Leckers gut erzogen sind. Kommt ja auch immer auf den Hund und den Menschen an, ob beide was am clickern finden oder nicht. Niicht jeder Mensch versteht das Prinzip des Clickerns und ein Click im falschen Moment verwirrt den Hund mehr, als dass er die Aufgabe versteht.

Was ich gar nicht leiden kann, ist lernen durch Strafe oder Unterwerfung. Natürlich funktioniert der Hund irgendwann, aber ich persönlich möchte keinen Hund der aus Angst auf mich hört, sondern Hunde die freudig ihre Aufgaben verrichten.

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*Hüstel* Trau ich mich jetzt noch so mittendrin einfach was zu sagen, ja^^

Ich kam 15 Jahre sehr gut ohne Clicker aus, hab aber im Vorfeld mal das Buch gekesen: Positiv bestärken, sanft erziehen. Wer vor über 15 Jahren mal auf einem gängigen Schäferhundeplatz war, kann sich vorstellen, dass die Idee für mich fast revolutionär war darauf zu achten wann man lobt und sich zu überlegen welches Verhalten genau man bestätigt. (Schäferhundeplätze hatten nicht selten die Devise: Keine Schelte/Strafe = Lob)

Nun kam ich ja vor nun fast 2 Jahren zu meinem heutigen Hund, mit dem die Kommunikation manchmal etwas schwieriger ist, einfach weil sie anfangs nie gelernt hatte, das Menschen was anderes sind als die, die die Futterschüßel hinstellen. Das hat sich zwar inzwischen erübrigt - sie kennt nun durchaus menschliche Führung und Dinge wie Lob in verschiedenen Varianten - war aber Anfangs auch wirklich nur über Futter zu belohnen um dem Menschen überhaupt was sinnvolles abzugewinnen.

2 Jahre später bin ich heilfroh, dass die Futterbelohnung genausogut durch Körperkontakt oder Spiel ersetzt werden kann, auch nette Worte haben inzwischen eine Bedeutung für den Hund.

Hier hab ich erstmal den Clicker als Hilfmittel eingesetzt um meine Kommunikation mit dem Hund zietnah und verständlich zu machen (man muss sch vorstellen, Hiro ist wie ein Schwerhöriges Kind und ich hab einen Sprachfehler - also brauchen wir eine klare Verständigung) Und hat diese ganz klare, völlig emotionslose "Click" sehr viel weiter geholfen, gerade in der Zeit, in der der hund vor lauter Angst bei Begeisterung meinerseits zusammenzuckte in Erwartung eines Donnerwetters.

Trotzdem ist der Clicker für mich eine "Brückentechnologie" Im Anlernen neuer Dinge kann ich dem Hund sehr zielgenau (zeitnah) zeigen, was ich nun will mit sehr viel mehr Ruhe. Der Click war irgendwann ganz klar, aha die Hand kommt nun mit Leckerlie, nicht um mich zu erdrosseln.

Ich glaube auch HF mit weniger Sonderfällen Hund können davon profitieren, wenn sie über das Clickern lernen Lob wirklich im richtigen Moment zu positionieren - viele Hunde werden von Lob sehr gepuscht (meine inzwischen auch) - andere interessiert es nicht so ganz so recht - in dem Moment finde ich das Hilfsmittel Clicker eine gute Übersetzungshilfe. Ich muss paralell zum Clicker lernen die richtige Dosis Lob abzugeben genug, dass der Hund 2 mm wächst, wenig genug um sie nicht zum Raketenstart zu veranlassen.

Während ich den Clicker eher wenig und bei neuem einsetze, hatte ich das Glück Bekannte HF unter Anleitung bzw erstmal Beobactung und Diagnose von Baumanns zu sehen.

Da hab ich wieder was dazu gelernt - Das Freeshaping - nicht immer den Hund funktionieren (reagieren) lassen sondern mal was von sich aus anbieten. Das war mir bis dato eher neu (meinem Hund leider auch). Mein Hund war die ersten versuche ziemlich ratlos war er es doch gewohnt gesagt und zum Teil gezeigt zu bekommen was ich will (was auch nicht weiter schlimm ist, es ging aber mehr darum, den Hund mehr zur Mitarbeit als zum Gehorsam zu bringen). Sie sitzt dann vor mir, schaut mich an und wartet und wartet und wartet.... Da ist die Frage, reicht mir ein gehorsamer Hund oder will ich mehr Initiative vom Hund?

Gesehen hab ich bei dem Seminar auch, dass selbst Hundeführer, die es echt zu viel gebracht haben eher unklar in ihrer Kommunikation sind - bei engagierten Hunden führte das zu Hochfahren und abspulen von allem was sie dachten was der HF möchte - bei meiner eher zu abwarten und Ratlosigkeit.

Auch gesehen habe ich, was passiert wenn der Hund viel zu sehr auf die Leckerliehand fixiert ist (ich hab mich schon immer innerlich gesträubt gegen leckerlie für jeden Pubs, sobald der Hund begriffen hat was man möchte).

Ein Clicker ersetzt keine Kommunikation und Fehler kann man auch hier mehr als genug mache. Angefangen bei der Konditionierung auf den Clicker (nicht selten höre ich von Kunden den Satz: Ich brauche einen lauteren Clicker, meiner hört nicht drauf - in seltenen Fällen in denen der Hund wirklich ein Problem mit den Ohren hat mag das stimmen, in 99,9% der Fälle hat der Hund einfach keine Ahnung welche Bedeutung der Clicker hat) bis später zur klaren Ansage, was will ich nun von Dir.

Hat man aber das Timing im Clickern und der Hund kennt die Bedeutung des "Click" halte ich es ebenso für ein schönes Hilfsmittel wie Leckerlies oder Spielies. Mit Betonung auf Hilfsmittel. Jedes Hilfsmittel sollte mit der Zeit weggelassen werden können - sonst ist es kein Hilfsmittel, sondern eine Krücke.

Ich brauche für Dinge die der Hund kennt keinen Clicker, abr bevor ich bei neuen Dingen meinen Hund unnötig verwirre mit der falschen Dosis Lob im nicht ganz richtigen Moment (mein Hirn braucht irgendwie länger um in dem Moment dann noh den Múnd statt den Daumen zu bewegen, aber ich bin auch schon alt) schätze ich diese kleine Ding, dass mein Hund nebenbei auch toll findet.

Ich habe es in Clickereinsteigerkursen geshen, dass der Clicker auch dem Menschen zum erstenmal vermittelt, wie richtiges, zeitnahes Loben funktionieren kann. Die meisten HF die ich kenne werden nicht geboren mit dem Gefühl für richtiges Timing und richtige Dosis, sie lernen ebenso wie der Hund in der Beziehung dauerhaft dazu.

Clicketraining schult Hund und Halter gleichermaßen - und alles was zu besserem Verständnis führen kann, wenn richtig begriffen und das völlig ohne gewaltsam Einwirkung hat für mich eine Berechtigung im miteinander (Zusammen-)wachsen zwischen Hund und Halter.

Für mich ist der Clicker eine Krücke, um mein spärliches, manchmal unbeholfenes Ausdrucksverhalten dem Hund gegenüber zu verfeinern - und eines Tages kann sie wegbleiben, weil wir uns immer mehr aufeinander eingespielt haben - der hund mir meine Sprachfehler verzeiht und kompensieren kann - und ich eine "deutlichere Aussprache" gelernt habe.

Während mein letzer Hund eigentlich sehr gut im Lesen meiner Signale war und von sich aus viele Fehler, die ich gemacht habe kompensieren konnte - üben heute quasi ein Blinder und ein Tauber gemeinsam.

Mache ich jetzt noch einen Unterschied zwischen Clicker und Clickertraining,manche versteh unter Clickertraining ja eher das Tricktraining - wozu ich das werkzeug einsetze ist eigentlich schnuppe, hauptsache ih mache mich nicht abhängig davon und kann Schritt für Schritt umstellen auf eine "angewachsene Ausdrucksweise", die ich immer dabei habe. Ich hab mich selbst dabei ertappt, wie abhängig man sich on Hilfsmitteln machen kann...."Rufe ich den Hund nun wirklich ab? Ich hab doch gar keine Leckerlies dabei" - sowas darf nicht passietren, egal ob das Hilfsmittel Clicker, Leckerlie oder Spielzeug heißt.

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Zur Ausgangsfrage "Wie findet ihr Clickertraining?"

Für meinen Hund erlebe ich es als ungeeignet. Er fährt dabei viel zu sehr hoch und genau das will ich nicht. Männlein steht dabei unter Hochstrom - für ihn wohl auch nicht so angenehm.

Hatte das Teil jetzt nach Jahren wieder in Verwendung, um zu zossen. Männlein verbrachte die Einstiegsübungen zunächst damit, die Clickerhand derart intensiv zu beschlecken, dass sie hinterher wie nach einem ausgiebigen Vollbad aussah.

Danach bot er noch sämtliche Tricks an, die er kennt und machte minutenlang Männchen. (sein Spitzname kommt nicht von ungefähr ;) )

Für manche Hunde ist diese Art der Verstärkung einfach zu stark.

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Ich finde clickern super und nutze das im Alltag.

Grundsätzlich "arbeite ich nach HTS/CS/Anne Krüger..." (extra in ""), also das (wie es immer so schön gesagt wird) leben mit dem Hund :D .

Zusätzlich nutze ich bei Linus den Clicker für JEDES gut gezeigte Verhalten... Verharren bei Wildsichtung, freiwilliges Kontakt-Halten bei mir, Blickkontakte...

Das war die beste Lösung, um ihn präzise für gezeigtes Verhalten zu loben und ihn "bei mir" zu halten. Worte gehen bei ihm eher mal unter, weil er doch sehr abgelenkt ist. Ich merke, der Clicker kommt bei ihm eher an, weil es ein Geräusch ist, das sonst nicht vorkommt.

So - und NACH dem Clicker kommt dann die Kommuniktion, bzw. eigentlich schon während dem Click, denn wenn der Hund was gutes geleistet hat, bekommt er auch die Freude mit (oder eben nicht - jedenfalls nicht mehr oder weniger als ohne Click).

Clickern ist sehr wohl eine Kommunikation mit dem Hund. Man darf ihn danach nur nicht in der Luft hängen lassen oder meinen, mit einem Leckerli rein stopfen ist es dann getan. Man kann ihn einfach streicheln, verbal loben, weiter laufen lassen, buddeln lassen, zu einem andern Hund/Menschen lassen...

Ich hab so einen besseren "Kontakt" zu Linus. Ich kanns nicht anders beschreiben. Allerdings kommt man (oder ich - kann ja nur für mich schreiben) nur mit Clickern nicht weiter. Auf der anderen Seite zeige ich ihm dann halt auch, wenn etwas nicht erwünscht ist - durch einschränken, abblocken, mündliche Verwarnung usw.

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@ Anja

so nun habe ich etwas Zeit:

Also als erstes mal finde ich das Pudel ganz tolle Hunde sind um das klar zustellen.

Sie gehören leider zu einer am unterbewerteten Rassen überhaupt. Dafür sind es in aller Regel sehr gesunde und Wesensfeste Tiere.

Das ich deine Hunde nicht kenne stimmt jedoch gehe ich einfach mal davon aus das Sie funktionieren wie Hunde nun mal funktionieren :) .

Ob man das mit einen Spielie oder mit einem Auto Schlüssel arbeitet ist völlig egal, bei meiner Arbeitsweise. Vielleicht schaffe ich es endlich mal ein Video zu erstellen. Ist echt blöd zu erklären. Ein Hund würde von mir übrigens sogar korrigiert wenn er irgendwas aufnimmt was ich nicht zu ihm gesagt habe.

Hunde die bei uns leben und nicht hüten haben wir zu Soz. Diensthunden ausgebildet, das heißt sie erledigen Dinge im Haushalt, es fällt was runter ich rufe den Hund das er es aufhebt usw. Oder der Hund soll Socken sortieren 1000 Möglichkeiten einen Hund aus zulasten, ich weiß nicht was ich da mit einem Clicker soll, ich erkläre ihm was ich will und gut ist. Hunde haben die Fähigkeit einen Teil unserer Sprache zu verstehen diese Fähigkeit sollten wir uns doch zu nutze machen.

In vielen Punkten gebe ich dir vollkommen recht mit dem was du schreibst, jedoch ist und bleibt ein Clicker für mich ein Sinnloses Hilfsmittel welches bei falscher Handhabung sogar große Gefahren birgt.

Vorallen Dingen verlassen sich viele Halter auf solches Zeug nicht nur Klicker auch Leckerchen Haltis und was weiß ich was es da alles für einen Blödsinn gibt. Durch diesen ganzen Gram vergessen Sie aber eine Soz. Bindung zu einem Tier aufzubauen, nur durch diese Bindung ist es möglich einen 100 % Angeschlossenen Hund zu bekommen, der dann auch glücklich ist.

Zu dem Thema in Platz bringen, das sieht man hier auf dem Video nicht richtig leider Ted war da auch schon über 80 :) .

Das gehört ganz sanft gearbeitet, man bringt einen Hund in eine wie es so schön heißt " No Way out Situation" das heißt man legt locker die Hand auf ohne druck nach unten allerdings auch ohne dem Hund die Möglichkeit zu geben nach oben zu kommen er hat nur die Möglichkeit sich Hin zu legen, so lernen Hunde eben.

Die Methode passt nicht in unsere Sog. gewaltfreiezeit ist aber eine der Wenigen die zum Ziel führen.

Nicht vergessen es geht in diesem Video darum einen Hütehund auszubilden.

Es geht darum das der Hund mit wenn er extrem gefrustet ist jedes Kommando ausführt zuverlässig, wenn er das nicht macht hat man am Ende des Tages eine Herde Schafe mit Zig Biswunden.

Wir müssen uns alle darüber klar werden das wir mir Beutegreiufern arbeiten.

Indem Moment wo ich den Beute trieb egal bei was (Hüten Jagen Aport usw.) unterbinde entsteht beim Hund ein Riesen Frust, der Junge Hund muss lernen mit diesem Frust umzugehen, kann er das nicht wird die Arbeit unterbrochen und später fortgesetzt.

Was ich aber täglich erlebe von sog. Hundefreunden. Hund an der Rollleine 5 Meter voraus macht was er will. Wie soll da eine Bez. entstehen.

Ich setzte eine Rollleine gleich mit einem Stachelhasband oder Teletakt. Weil Sie dem Hund eine Freiheit vorgaukelt die er nicht hat, das ist Gewalt in meinen Augen und zwar die schlimmste Form nämlich Psychoterror.

Erst heute als der Tierdoc da war waren wir draußen bei den Schafen was sah ich da,

Kein Scherz was nun kommt.

Eine Frau mit einem Schwarzen Hund (Rasse egal), Dabei Schleppleine, Spielies Clicker, Leckerchen Tasche und sonst noch Zig bespassungsdinge.

Ich bin mit der Frau ins Gespräch gekommen, und fragte Sie was Sie da so übt mit dem ganzen Kram. Antwort nichts üben wir das brauche ich alles beim Laufen mit meinem Hund, wegen Ihrer Schafe sonst rennt er hin. Denn ich muss ja den Spaziergang int. gestalten sagte diese Dame. Ich habe ihr dann geraten sich Interessant zu machen für den Hund das der Hund gar nicht von Ihr weg möchte, das er gar nicht auf so eine Idee kommt. Denn das Ergebnis solchen Verhaltens ist doch, wenn der Clicker zu hause vergessen wird, wird der Halter fast schon Panisch vor Angst seinen Hund nicht unter Kontrolle zu haben, übertrieben gesagt habe ich den Eindruck das so mancher Halter Fast schon einen Leiterwagen voll Zubehör benötigt um überhaupt mit dem Hund Unfallfrei von a nach b zu gelangen. Das ist doch Schade oder?

Warum braucht man nun dieses ganze Zeug weil die Menschen den glauben an sich selbst verlieren und an Ihre Fähigkeiten.

Dieser Frau habe ich übrigens Angeboten mal mit uns zu trainieren, sie kommt nachher gleich vorbei wir werden sicher Spaß haben vor allem wenn Sie merkt das man nur ein Halsband und eine Leine mit 2 Metern braucht um glücklich zu werden.

Nochmal zurück ich habe nicht gegen diese Hilfsmittel kann jeder machen was er will.

Sie nutzen in meinen Augen nur nichts eher im Gegenteil. In der Zeit in der Man dem Hund beibringt das bei Klick was zum Fressen bekommt kann man ihn auch liebevoll über den Kopf streicheln da haben alle mehr davon.

und noch Kurz zu Ted Hope:

Dieser Mann wurde nie in seinem Leben Laut zu einem Hund, sein Spruch war immer sprich leise denn er hört dir zu. Wenn er dir nicht zu hört arbeite an dir und nicht an dem Hund.

Leider gibt es in Deutschland/Europa nur noch eine Handvoll Trainer die diesem Mainstream bei uns im Lade widerstehen können.

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