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Hundeforum Der Hund
mialour

Übergriffe trotz Hund?

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Ich fühle mich deutlich unsicherer, seit ich die Hunde habe. Schließlich habe ich ja Angst um sie. Wirklich, bevor ich Hunde hatte, hatte ich nie Angst, dachte ja immer, ich kann mich wehren oder wegrennen. Jetzt ist mir schon manchmal mulmig, weil ich mir vorstelle, jemand könnte seinen Frust an den Hunden loslassen.

So ähnlich geht es mir auch. Für den Fall der Fälle (bisher bin ich hier in der Stadt weder mit noch ohne Hund angegriffen worden) wäre es mir aber lieber wenn mein Hund dann nicht dabei wäre. Dann könnte ich vernünftig agieren und bräuchte nicht noch um das Leben meines Hundes fürchten.

Direkt unsicher bin ich nicht, weder wenn er dabei ist oder auch nicht, weil ich ja auch weiß was ich kann. Trotzdem, für den Fall eines Angriffes wäre ich froh, wenn mein Hund warm und sicher zu Hause ist.

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Ohne Mensch oder Hund gehe ich sehr ungern nachts raus und wollte mal fragen, wie es euch so geht?


http://www.polar-chat.de/topic.php?id=58590&goto=1190551

Ähnlich. So ganz alleine ist es kein gutes Gefühl ;)

Von daher immer mit Hund, weil ich muß ja Nachts raus.

Schutz ansonsten keiner. Ich hab normal immer 2 Hunde mit. Wer sich davon nicht abschrecken lässt, der lässt sich auch durch nichts anderes abschrecken ;)

Gruß Iris

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Da ich hier in einem ziemlichen Dorf wohne, hab ich grundsätzlich kein Problem nachts mit dem Hund rauszugehen. Mein Hund würde mich auch sicher nicht beschützen.....der kleine Fussel......eher dann umgekehrt. Das einzige wo ich hier Schiss habe sind die Wildschweine.

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Ich glaube, dass diese Selbstverteidigungskurse etwas fürs Selbstbewusstsein tun. Dadurch hat man eine "stärkere" Ausstrahlung und wirkt eben nicht wie ein verschrecktes, potentiell leichtes Opfer.

Mehr werden sie allerdings nicht bringen. Der Schock in einer wirklich realen Angriffssituation lässt in den allermeisten Fällen das Angelernte vergessen. Außerdem hat man, im Gegensatz zum Angreifer, normalerweise eine innerliche Hemmschwelle, jemand anderen vorsätzlich zu verletzen.

Mein Freund macht seit vielen Jahren Tai-ji als Kampfsport (nicht zu vergleichen mit dem nice-chinese-movements-tai-ji in der vhs ;) ) und war auf einem Workshop, an dem verschiedene Sportrichtungen teilnahmen. Bei einer Übung wurde den Teilnehmern eine Strecke vorgegeben, auf der sie wussten, dass sie im Verlauf angegriffen werden. Obwohl die Leute, die seit Jahren aktiv Kampfsport machen, wussten, dass was kommt, waren sie heftig überrumpelt und konnten nur einen Bruchteil ihres Könnens anwenden.

Ich bin weitgehend überzeugt, dass wenn man sich sicher fühlt und das auch ausstrahlt, einem wenig passieren wird.

Meinen Hund zu führen, wenn ich selbst Angst habe oder sehr unsicher bin, ist gar nicht möglich. Empfände ich so, könnten wir nie im Dunkeln raus.

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Nachts gehe ich nie ohne Hund raus und habe auch immer Sprüh Deo und Feuerzeug dabei, denn wie man weiß ist Pfefferspray gravierende Körperverletzung und ILLEGAL!

Wenn ich z.B. am Wochenende feiern gehe und ich muss mit dem Taxi zurück fahren nehme ich immer eine Freundin oder einen Freund mit, denn die Taxifahrer hier sind mehr als gruselig!!!

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Ich bin weitgehend überzeugt, dass wenn man sich sicher fühlt und das auch ausstrahlt, einem wenig passieren wird.

Meinen Hund zu führen, wenn ich selbst Angst habe oder sehr unsicher bin, ist gar nicht möglich. Empfände ich so, könnten wir nie im Dunkeln raus.

Das war bei mir leider nicht der Fall.

Ich war auf dem Nachhauseweg von einer WG-Party nach Hause.

Ich hatte nichts getrunken und sehr gute Laune, weil es ein schöner Abend war.

In Berlin hatte ich nie Angst und es ist auch nie irgendetwas vorgefallen- mit dieser Sorglosigkeit lief ich auch hier in Marburg nachts durch die Straßen.

Ich habe auch immer einen aufrechten Gang- nicht zu langsam, nicht zu schnell und Kopf stets oben. ;)

Gerade wenn ich nachts unterwegs war, hatte ich (wenn ich überhaupt über soetwas nachdachte) eine: "Na dann komm doch-Einstellung".

Ich lief also nichtsahnend und völlig angstfrei die Straße entlang und es passierte trotzdem.

Seitdem habe ich alleine (also ohne Hund und Mensch) schon recht viel Angst.

Keine Panik, aber Angst.

Mit Hund habe ich keine richtige Angst, aber immernoch ein Unbehagen- aber trotzdem kann ich meinen Hund führen- er verhält sich nicht anders als sonst auch- ausser dass er vielleicht etwas wachsamer schaut- aber das macht er auch mit meinem Freund und der hat sicher keine Angst.

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@mailour

Dass eine selbstsichere Ausstrahlung vor allem und jedem schützt, habe ich ja auch nicht gesagt. In dem, was du von mir zitiert hast, sind durchaus Einschränkungen enthalten.

Allerdings bestätigen das auch langjährige aktive Kampfsportler, dass die Ausstrahlung und die eigene Haltung ganz entscheident ist, ob man angegriffen wird oder nicht (zumindest bei Fremdtätern).

Um sich effektiv und sicher körperlich verteidigen zu können, müsste man jahrelang trainieren - besonders als Frau, die fast immer weniger Kraft als ein männlicher Angreifer hat.

Ich habe die Dunkelheit immer als Freund erlebt, weil das lange Zeit die einzige Möglichkeit war, stressfrei mit meinem Hund zu gehen.

Und bei ihm ist es nicht möglich zu führen, wenn ich selbst Angst habe. Da dreht er ab.

Wir genießen unsere Spätrunden sehr, bis auf die wenigen Ausnahmen, wo die Polizei im größeren Aufgebot hier im Einsatz war. Da hatte ich auch Angst und es hat sich augenblicklich auf Männlein übertragen.

Wenn der Hund so klar das eigene Befinden erkennt, können andere das auch. Deshalb halte ich die eigene Ausstrahlung auch für so wichtig und arbeite auch ständig daran.

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Mag sein, daß man das Gelernte in einer Situation "vergisst" - aber insgesamt zu wissen, daß man zutreten kann, ist hilfreich finde ich. Viele Frauen wissen gar, wie stark sie sind und welche Wucht hinter einem Tritt stecken kann.

100%ige Sicherheit darf man sich nie vorgauklen, das ist richtig, leider. :( Egal ob mit oder ohne Hund.

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Ich vermeide es, nachts alleine rauszugehen.

Und ich gebe allen Recht, die hier schreiben, sie machen sich im Falle eines Falles Sorgen um den Hund.

Ich bin ein rechter Angsthase, was Dunkelheit angeht. Egal wo, auch im Haus schalte ich alle Lampen auf meinen Weg durchs Haus ein.

Fast schon paranoid. :motz:

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Naja, die Sorge um den Hund macht mich innerlich schon zur "Wildsau", de ihre Jungen verteidigt. Einer positiven Ausstrahlung ist das förderlich. Hört sich blöd an, ist aber so in meinen Augen.

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